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77 Anatomiæ D lefemiæ Vietoris.
vnbtllich Dann wie gefochten/ ſo gekroͤnet. Entlich(ſpricht er) damit ſch beſchlie ſſe/ ſo vernehme ich auch/ wen gute Leute es darfuͤr halten das die einfuͤhrung der Ceremonien deß Brodbrechens/ Ergernis bey frommen ge⸗
behre/ rc. Wolan H. D. das letzte Blat behelt den ſtich/ ſo ligt im ſcheyden
Vide c.g. Cegenſcluſt yider D. V.
der Danck/ alſo felt man euch aber in Verſatz. Wer moͤgen wol die guts Leute ſeyn/ die es darfuͤr halteu ſollen/ daß die Einfuͤhrung deß Brodbre⸗ chens ergernuͤß bey frommen gebaͤre? Niemand: ſie ſeyen dann entweder ewere F. liebe gebruͤder/ oder von euch alſo darzu beredet. Denn wer wolte
dran zweiffeln/ oder aber daß vor ergerlich halten/ welches Chriſti befelch/
vnd Exempel hat? Dahero es in warheit ein genomene/ Ergernis ſeyn mus Dan(damit wir vnſerm Gegentheyl ſeine elnige verſatzung abſchlagen)wer auß einem ding/ weſches nit in der Chriſtlichen Freyheit ſtehet/ ein freyſtendt⸗ ges ding machen wil/ der gibt fromnenChriſten ein Ergernis/ weichs keines wegs mag verleugnet werden: Nun aber ſo machen die Vbig: auß der H. Ce⸗ remonien deß Brodbrechens welche auß dem befelch/ vnd nach dem Exempel Chriſti ſehr hoch nothwendig iſt/ ein freyſtendigs ding re. Derowegen ſo ge⸗ ben die Vbiquet: frommen Chriſten ein Ergernts: So moͤgen demnach die Vbiquet. ſich wol eines beſſern bedencken/ damit ſie nit dermal eines/ die vn⸗ vermeidliche Straffe der gegebenen Ergernus/ erfahren muͤſſen⸗
From̃e Chriſten aber/ die wollen ſich vnter deß vor dem Gifft allent hal⸗
Tertull. Eæ benheit der Menſcheit Chriſti vnd dem Irthumb wider das t3. Brodbrechen
re bona non
im H. Sacram: wol hů¾ten/ vnd warnen laſſen. Dan ob wol ſolche Lehr euſ⸗ ſerlich ſchoͤn glentzet/ das ſie auch gelehrte Leute thuinb machen kan: So iſt
eſt ſ candalu ſie doch gleichwol inwendig voller Vnwarheit/ dieweil vnvermerckt hirdurch
giſi acce.
die Warheit ſeines H. Fleiſches vnd Bluts dem HerrnChriſto im werck ſelbſt
prum,&a-(ob ſchon nit mit Worten) entzogen. Wie auch vns hirmit die Himmliſchs
ud non bo.
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Speiß vnd tranck/ auß dem. Abendtmal vnd der heylige Troſt der Gmein⸗ ſchafft vnd bruͤderſchafft Chrtſti jemerlich geraubet wirdt. Hierin aber koͤn⸗
Benæ nen fromme Chriſten/ ſolche Leut auß jhren Fruͤchten wol erkennen/ angeſe⸗
fiquidem res hen ſo wol die von Marp: naher Gieſſen abgetrolten Theologen/ als auch et⸗
geminem
ſcandalizat
liche jhrer Mitglieder. Dann das ich allein der vergeßlichen vnd anck bar⸗ keit gedencke/ ſolten ſie nit zu forderſt Gott die Ehr gegeben/ darnach auch jhrer Chriſtlichen wolmetnenden hohen Obrigkeit ſchuldigen Gehorſamb/
eiß Diu’an vnd der loͤblichen Vniverſitet/ vnd Chriſtlichen Gemeine/ billichen Danck er⸗ mentem.
zeigt haben/ in dem zwar/ welches ſie auß vnd nach Gottes Wort/ Chriſtliche
Elnigkeit zu erhalten/ mit gutem Gewiſſen wol thun kuͤnnen? Da ſie ſich aber
mit Vndanck barkeit mehr als greifflich mercken laſſen/ in dem ſie alle Gut⸗
thate hindan geſetzt/ welche ſie ſowol als Landſaſſen vnnd Vnderthane⸗ als auch pflichtſchuͤldige Stipendtaten/ die das Brodt/ zhres G. F. vnd Herrn ſo zu xeden/ noch in jhrem Magen nit gantz verdewet/ ja noch vnter den Zeh⸗ nen gehabt/ empfangen/ die hochloͤbliche Synodaliſche Receſſus/ die von den Surchleucht: vnd Chriſtl: Fuͤrſten vnd Herrn LC. zu Geſſen/ rc. Chriſtmilter Gedechtnus/ in gantze Heſſen/ mit einhelliger bewilligung zur Chriſtlichen Einigkeit wol vnd loͤblich auffgerichtet/ vnd von allen deßmaligen Theolo⸗
gts pure vnd ſimpliciter angenommen/ vnd vnterſ chrieben worden ſind/ zuer m
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