unſer Fürſt, in immervvehrender glückſeligkeit„umb deſto mehr des todtes zu gedencken, nicht verbleiben kõnnen; ſon- dern durch vvunderbare zufälleerfahren mũſſen, daſs er ſterblich ſey. Im ahr I620, iſt erzu Romrod voneinem pferd auff die bruſtund das haubthartgeſchlagen und verlerzct vvorden. An- no I628. iſt er bey dem Reinheimer teich, durch einen vonci-
nem pferd vveggeriſſenen eingefallenen balcken fünfzehen
ſchuelang ergrieflen, und nicht ohne leib und lebens gefahr zu
boden geſtoſſenvvorden, vvelcher ſchlagnicht eine geringeur- ſach vieler hauptzufalligkeiten von mehrentheils gehaltenvvor- den. In eben demſelben iahr, iſt er durch einen fall, mit einem pferd, nicht vvenmi gerſ chrbeleidiget, und als er ein piſtol loſs ge ſchoſſen, und der lauffzerſi prungen, andem haupt und der hand beſchädiget vvorden. Ichvervvunderemichũberdie cigenſchafr ſolches ſtuſteniahrs, vvelchesauſs einer vierfachenſiebenzahlbe- ſtanden, und daſs nach noch ſo viel iahren er dem todte zutheil vverdenmũſſen. Esiſteine merckliche ſache, vvievvolvieleüber ſolcheſtuffeniahrlachen, und vvenig betrachten, vvie Gott alles inmaaſzahlundgevvicht gemacht. Eriſt aberauchim 29. und 3Oten iahren, von dem vviedervvärtigen glück nicht gar be- freyet gevveſen, in dem er zveymahl vvegen eines falls mit cl. nem ſtürtzenden pferd, und daan dem haupt unduntenamleib die piſtolen los gegangen, dem todte nahe kommen. Anno 1030, als indielem collegio, invvelchem damals diehoffſtadt vvar, durch eine verborgene gluht ein balcken ſich gemach ver- zchret gehabt, und ohngefehr unſer Fürſt mit ſeiner Gemahlin darauff zuſtehenkommen, ohn vviſſenddesheimlichen brands, 2. iſter
———- ———/—/———


