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Neues Waldeckisches Gesangbuch für den öffentlichen und häuslichen Gottesdienst
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429r
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1. Gebet eines Bauers⸗oder Ackersmgñes. 245 azes Ende nehme in wahrem Bekäntniß, daß mein

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Verſtand und Sinne nicht verruͤcket werden, und

dag ſch nicht aberwitzige Reden oder Laͤſter⸗Worte wider ſare pich meinen HERRN, und wider meine Seligkeit Äe mühre. Behuͤte mich für einem boͤſen ſchnellen Tod, naag ind fuͤr der ewigen Verdammniß. Laß mich nicht ahae plözlich und unverſehens mit meinem letzten Stuͤnd⸗ cen ein überfallen werden, ſondern daß ich mich zuvor en mnit wahrer Buß und rechtem Glaubenbereite, und unn oenn daſſelbige kommt, ſo mache mich freudig und ennnt Anverzagt zu dem zeitlichen Tode, der mir nur die nt rhur aufthut zum ewigen Leben, und laß mich dei⸗ nan men Diener alsdenn in Friede fahren, denn meine Minu ulugen haben deinen Heyland geſehen, welchen du knntt lereitet haſt fur allen Voͤlckern, ein Licht zu erleuch⸗ dnu den die Heyden, und zum Preiß deines Volcks Iſ⸗ eimt gael. Gieb, daß mein letztes Wort ſey, welches daſi pein lieber Sohn am Creutz geſprochen hat: Vater, nern un deine Hände befehl ich dir meinen Geiſt. Und 1Ehr apenn ich nicht mehr reden kan, ſo erhoͤre doch mein rth ſetztes Seufzen, durch JEſum Chriſtum, Amen.

inhtu n. Sebet eines Bauers⸗oder Ackers⸗Mannes.

a Ferti GOtt, Schoͤpffer Himmels und der Erden, du a1, 1= wilt, daß wir das Land bauen, und uns un⸗

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1un zund hilf, daß ich mich nach deinem Befehl ehrlich Q 3

zerer Haͤnde Arbeit naͤhren ſollen, auf daß wir durch heinen Segen unſer Brod und Nahrung davon ha⸗ hen, ſo lange wir leben. Mache du unſer Land frucht⸗ var und wachſend, daß es Saamen zur Saat, und Brod zu eſſen gebe. Gibein gut Jahr, nothduͤrf⸗ rigen Behelf, und thue uns fuͤr Ungedeyen bewah⸗ een. Gib gut Wetter, ſtrafe uns nicht mit Feuer, Brand, Hagel, Duͤrre, Naͤſſe, Unrath und Un⸗

hfruchtbarkeit. Behuͤte mich, mein Weib, Kinder,

Geſinde, Haus, Hof,(und gantze Vieh⸗Zucht,) naͤhre,