Druckschrift 
Neues Waldeckisches Gesangbuch für den öffentlichen und häuslichen Gottesdienst
Seite
426v
Einzelbild herunterladen

240 Gebet eines betruͤbten Hertzens. 0A unEcau

* Ruu AH ne Hand l

deiner Haͤnde wolleſt du nicht verlaſſen, und die Fu heh Amecl.

Wunden in deinen Haͤnden wolleſt du anſehen. Sie⸗ hiſ 7 he doch, HErr, mein GOtt, in deine Haͤnde haſte un Gedult du michgeſchrieben, ſo lieſe nun die ſelbige Schrift, 4 und hilf mir. Sihe, zu dir ſeufze ich, du biſt mein ſtonme, Heyland, erquicke mich: Siehe, zu dir rufe ch, 9 ee i duledee dubiſt ja das Leben, mache michlebendig, und brin⸗ altan lund den. ge mich wieder zu rechte. Schone meiner, HErxr, anden koh Jeſ denn meine Tage ſind wie nichts, was iſt der Menſch, wis dalun d daß er GOTS ſeinen Schoͤpffer anſprechen darff? ſchor ſoerrime Schone meiner HErr, daß ichmich unterwindemit ligt ehgei dir zu reden: Noth hat kein Geſetz, die Angſt drin⸗ wit fn, NRaun get mich zu reden, die Noth, die ich leide, zwinget kaie and nen mich zu ſchreyen. Ichbin ſchwach und kranck, dar⸗ mac ſe Und dan um rufe ich den Artzt an: Ich bin blind, darumei⸗ Ragrenuts ande le ich zum Lichte: Ich bin tod, darum ſeufze ich re et ſer Naſte nach dem Leben: Du aber biſt der Artzt, du biſt das es den ſu Brumn Licht, du biſt das Leben. O IEſu, mein Heyland angemn udac und Erloͤſer, erbarme dich mein! O du Sohn Da⸗ geutai vid, nimm dich meiner in Gnaden an! O du Brunn⸗ dait chadrit quell aller Barmhertzigkeit, hilf mir! Erhore den Rämn erncte nothleidenden Krancken, der dich anſchreyet, und e ſiu⸗ ſey die heylſame Artzeney fuͤr allen Schaden, HErr, ul du wahres Licht, der du fuͤruͤber geheſt, erwarte nide des armen Blinden, der dich anrufet, reiche mir dei⸗ ſchdan ne Hand, daß ich zu dir komme, und in deinem Licht ſeli das ewige Licht ſehen moͤge, Amen. dune Wiebſter HErr JEſu Chriſte, meine Begierdeiſt wilnn

groß, daß ich es mit Worten nicht ſagen kan: ella⸗ Ich weiß nicht zu bitten, mein Hertz ſieheſt du, was mät ſol ich mehr ſagen: Groͤſſer iſt mein Leid, denn mein ſenn Klagen ſeyn kan. Ich kan mir auch nicht rathen Fant mit meiner Vernunft, noch mich troſten mit mei⸗ ſatee

. 2. 8

87

=zz

½

2 1

I ſehg

nem Hertzen, das iſt nun gar dahin. Ohne Troſt, ſiſes m Fargf

ohne Huͤlfe, ohne Rath bin ich nun, denn den di er und derge orn,