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7*——— 18 A EGebet eines betruͤbten Hertzens. 239
een duna ccheſt froͤlich was da lebet und webet, beyde des eeni Norgens und Abends, du ſucheſt das Land heim, d kia dd waͤſſerſt es, und macheſt es ſehr reich: GOttes ku Nrunnlein hat Waſſer die Fuͤlle, darum laß unſer gltan Ketraͤide wohl gerathen, und baue alſo ſelbſt das teen zud; traͤncke ſeine Furchen, und feuchte ſein ge⸗ a ne Fügtes, mache es weich mit Regen, und ſegne ſein Ina Newächs. Kroͤne das Jahr mit deinem Gut, und
WMli aj deine Fußſtapfen triefen von Fett: Daß die
aEnm Fohnungen in der Wuͤſten auch fett ſeyn, daß ſie ee Wefen. Daß die Huͤgel umher luſtig ſeyn, die An⸗ 2, ua ir voll Schaafe ſeyn, die Auen dicke ſtehen mit unam Hrn, daß man jauchtzet und ſinget, und wir dich in kemmnt gen Wercken und Wohlthaten loben, ehren und geiſen, durch IEſum Chriſtum deinen lieben Sohn
nſern HERRN, Amen. 4. Gebet eines betrubten und angefochtenen
1 Hertzens.. HERR Jeſu Chriſte, mein HErr undmein 1712 Heyland, du biſt das wahrhaftige Guth, ich deni Her bin einelender, boſer Menſch, du biſt fromm, in aber bin gottlos, du biſt heilig, ich aber bin un⸗ e,uſch Kilig, du biſt gerecht, ich aber bin ungerecht, du unde aſt das Leben, ich aber muß ſterben, du biſt die renr Prtzney, ich bin voller Kranckheit, du biſt die Freu⸗ ututhe ſe, ich bin voller Traurigkeit, du biſt die hoͤchſte Lahrheit, ich bin gantz eitel und nichts, gleichwie alle lebendige Menſchen. Achwas ſol ich ſagen, mein deyland? Hore doch, HErr, mein Schöopffer, ich ain deine Creatur, und jetzt iſt es aus mit mir: Ich zund nin dein Knecht, und jetzt ſterbe ich: Dein Geſchöpff un a zin ich, und jetzt werde ich zu nichte: Deine Haͤnde e aben mich ja bereitet, ja dieſelben deine Haͤnde ha⸗ gagiſtuchen mich gemacht, die um meinet willen mit Naͤgeln sl zans Creutz geheftet ſind: Ach HERR, das Werck j iſ deiner


