2 28
ich gleich voll Maͤngel bin? Nein, er kann mich nicht verlaſſen, er hat ganz den Vaterſinn, liebt auch mich in ſeinem Sohne. Er, der meine Schwaͤche kennt, und mich ſeinen Bruder neüt, herrſchet auf des Vaters Throne. Und er herrſcht dort als mein Freund, der auch mich mit Gott vereint.
6. Herr, wie groß iſt deine Guͤte! Meine Seele freut ſich dein; und mit dankendem Gemuͤthe will ich ganz dein eigen ſeyn. Nimmer will ich dein vergeſſen; dir will ich mich ganz vertraun, freu⸗ dig folgen, auf dich baun, deine große Huld ermeſ⸗ ſen. Gib, daß ich fuͤr deine Treu ewig dir er⸗ geben ſey!
22. Mel. Es iſt das Heil uns kommen. Laßt uns mit ehrfurcht⸗
vollem Dank den Gott der Lieb erhöhen, mit
———
Erſte Abth. Weynachtslieder,
feyerlichem Lobgeſang
a
11 obſta
des Heilands Feſt bege rl G. hen! Preis ſey dem Va. ſriint
ter, der ihn gab! Preis
dru phenſc
ſey dem Sohn! er kam Die
herab, und ward das Heil der Menſchen.
2. Der iſt kein Chriſt, der dieſes Heil nicht ſchaͤtzt und liebgewinnet. Nimm froh an ſeiner Liebe Theil, und werd ihm gleich geſinnet! Wer nicht, wie er, geſinnet iſt, der ehrt ihn nicht, iſt nicht ein Chriſt. Der Herr erkennt die Seinen.
3. In Quͤrftgen laßt uns ihn erfreun, beklei⸗ den, ſpeiſen, traͤnken; ja laßt uns frohe Geber ſeyn, und ſein dabey ge⸗ denken. Was ihr den Seinen habt gethan, das, ſpricht er, habt ihr mir gethan. Und er, er will's vergelten.
4. Wer ihn mit treuem Herzen ehrt, den wird ſein Name troͤſten. Ver⸗ traut auf ihn, der Flehn
er⸗
4 nel
0 potor 9 1 ſt l dier ſeoc! P Vre un üinem ſen hen ſSn) 56 Dan nn Vuni u d de dia ſen
ſei ebalte


