weit herrlicher wirſt du den Frommen dann er⸗ ſcheinen! Ewig muͤſſe, dir zur Ehre, ihrer Choͤre
Lob erſchallen, durch die
Himmel wiederhallen. 21. M. Sollt ich meinem Gott nicht. Ewig ſey dir Lob geſun⸗
gen, Menſch geword⸗ ner Gottes Sohn! Liebe nur hat dich gedrungen, daß du von der Himmel Thron biſt in dieſe Welt gekommen und uns Sterblichen zu gut, wie die Kinder, Fleiſch und Blut haſt ſo willig an⸗ genommen. O wer iſt an Huld dir gleich? Wer, wie du, ſo gnadenreich? 2. Bis in Ewigkeit ge⸗ horet dir der Menſchen Dank und Ruhm. Denn wie hoch haſt du geehret uns, dein Volk und Ei⸗ genthum! Huldreich haſt du dich vereinet, mit der menſchlichen Natur, und vor aller Kreatur ſie, ſo niedrig ſie auch ſcheinet,
oder bey der Feyer des Geburtsfeſtes Jeſu. 27
dir zum Wohlthun aus⸗ erwaͤhlt, von Erbarmen blos beſeelt.
3. Liebend kamſt du uns entgegen, uns vom Elend zu befreyn; wur⸗ deſt aller Volker Segen, ſuchteſt aller Troſt zu ſeyn. Hat die Suͤnd uns gleich verdorben, o ſo haſt du neue Kraft uns zur Heiligung verſchaft, und das große Gluͤck erwor⸗ ben, einſt von Suͤnden voͤllig rein, ganz dir gleichgeſinnt zu ſeyn.
4. Ja du zeigſt durch deine Lehren uns den ſichern Weg zum Heil; gibſt uns, wenn wir treu dich ehren, an dem gro⸗ ßen Vorzug Theil, in den Himmel einzugehen, und da Gottes Herrlichkeit nach vollbrachter Ue⸗ bungszeit ewig einſt ver⸗ klaͤrt zu ſehen. O zu wel⸗ cher Zuverſicht hebt das meine Seele nicht!
5. Sollte Gott mich denn wohl haſſen, Peiſ


