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Neues Waldeckisches Gesangbuch für den öffentlichen und häuslichen Gottesdienst
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Bruder iſt. Er, gleich

der Morgenſonne mit ih⸗

rem erſten Strahl, ver⸗ breitet Licht und Wonne und Leben uͤberall. Durch ihn komt Heil und Gnade auf unſre Welt herab; er ſegnet unſre Pfade durch's Leben bis ans Grab.

3. Frolockt, ihr Mitge⸗ noſſen der Suͤnde und der Sterblichkeit! Nicht laͤnger iſt verſchloſſen der Eingang zu der Herrlich⸗ keit. Zu unſrer Erd' her⸗ nieder kam Gottes ewger Sohn. Nun hebt er ſeine Bruͤder empor zu Gottes Thron'. Er ward das Heil der Suͤnder und der Verlohrnen Hort; hier ſind ſie Gottes Kinder, und Gottes Erben dort.

4. O du, dem jetzt die Menge der Engel und Verklaͤrten ſingt, ver⸗ nimm die Lobgeſaͤnge, die dir dein Volk im Staube bringt. Auch du warſt einſt auf Erden was deine

oder bey der Feyer des Geburtsfeſtes Jeſu. 25

Bruͤder ſind, ein Dulder der Beſchwerden, ein ſchwaches Menſchenkind. Was du nun biſt, das werden einſt deine Bruͤ⸗ der ſeyn, wenn ſie, ent⸗ ruͤckt der Erden, ſich dei⸗ nes Anſchauns freun.

5. Bald ſind wir zu dem Lohne der Himmelsbuͤr⸗ ger dort erhoͤht. Nah' find wir dañ dem Throne und ſchauen deine Maje⸗ ſtaͤt. Nicht mehr aus dunkler Ferne dringt dañ der Dank zu dir; weit uͤber Sonn' und Sterne erhaben, jauchzen wir. Dann ſchallt durch jede Sphaͤre, Herr, unſer Lobgeſang. Dem Ewigen ſey Ehre! Dem Welt⸗ verſohner Dank!

20. Mel. Wie ſchoͤn

leuchtet der.

Wie groß, wie angebe⸗

tet iſt dein Nam', o Heiland Jeſus Chriſt! wie theuer deinem Volke! Welch Licht gieng in der Finſterniß mit dir der B 5

Welt