den kränken, eilt herzu, ſuchet Ruh! er will ſie euch ſchenken. Schaut auf ihn mit Glaubens⸗ blicken! Zittert nicht! denn er ſpricht: ich will euch erquicken.
9. Druͤckt euch hier ſo manche Plage: euren Schmerz fuͤhlt ſein Herz; kein Erloͤſter zage. Brin⸗
get ihm an ſeinem Feſte
Preis und Ehr! wiſſet, er waͤhlt fuͤr euch das Beſte.
10. Er verlaͤßt euch nicht, ihr Schwachen; mehr, als ihr, litt er hier, euch begluͤckt zu machen. Dieſe kurze Zeit der Lei⸗ den und der Muͤh, was iſt ſie gegen ew'ge Freu⸗ den?
11. Jeſu, du nahmſt meine Buͤrde gern auf
dich, daß auch ich frey und ſelig wurde. deine Lieb' ergruͤnden? Ewig ſoll freudenvoll ſie mein Herz empfinden.
Wer kan
12, Dir, mein goͤttlicher
oder bey der Feyer des Geburtsfeſtes Jeſu. 21
Befreyer, folg' ich nach,
ob wohl ſchwach, dochum
ſo viel treuer. Keine Kreatur, kein Leiden, kei⸗ ne Noth und kein Tod ſoll von dir mich ſcheiden. 13. Du kommſt einſt zumWeltgerichte! Dann werd' ich, Richter, dich ſchaun von Angeſichte. Wenn dann da die Sun⸗ der beben: ſo werd ich deiner mich freun und ewig leben! 1 16. Mel. O Jeſu Chriſt, dein. Sey, Chriſtenheit, ſey hoch erfreut! das Heil der Welt, der Mitt⸗ ler iſt gebohren. Nimm freudig Theil an ſeinem Heil; wer an ihn glaubt, wird nimmermehr ver⸗ lohren. 3 2. Welch große That! Nach Gottes Rath hak ſich ſein Sohn fuͤr uns dahin gegeben. Ganz ohne Suͤnd ein Menſchen kind wird et, und bringt uns allen Heil und Leben. G 3
3 · Er,


