b g
tne ena
3
1
oder in der Adventszeit.
5. Deiner Huͤlfe mich zu freun, laß mein Herz
dein eigen ſeyn. Mach es,
wie du gern es thuſt, rein von ſchnoͤder Suͤnden⸗ luſt.
6. Wie du huldreich, als du kamſt, unſre Rettung üͤbernahmſt, alſo ſey auch deine Treu mir mit jedem Morgen neu.
7. Deine Wahrheit leuchte mir bey dem al⸗ len, was ich hier, zur Be⸗ fordrung meiner Ruh, denke, wuͤnſche, waͤhl und thu!
8, Troſte kräftig meinen Sinn, wenn ich voller Kummer bin! hilf zum treuen Tugendlauf mei⸗ ner Schwachheit maͤch⸗ tig auf;
9. Daß ich, wenn du, Lebensfuͤrſt, herrlich wie⸗ derkommen wirſt, froh dir moͤg'entgegen ſehn, und gerecht vor dir beſtehn. 8. M. Befiehl du deine W. Wie ſoll ich dich em⸗ D pfangen, Heil aller
13
Sterblichen! du Freude,
du Verlangen der Troſt beduͤrftigen! Gib ſelbſ mir zu erkennen, wie, dei⸗
ner Guͤte voll, dich meine
Seele nennen, dich wuͤr⸗
dig preiſen ſoll.
2. Einſt ſtreute man dir*
Palmen, jezt ſoll die
Dankbegier, mein Heil! in Freudenpſalmen er⸗
gieſſen ſich vor dir. Dich, dich wil ich erheben, ſo
gut ich Schwacher kan,
mein Herz will ich dir ge⸗
ben. Ach, nimm es gnaͤ⸗
dig an! 3. Damit du mich be⸗
freyteſt, gabſt du dich ſelbſt fuͤr mich; mich zu erretten freuteſt du, Se⸗ ligmacher, dich. Du ſa- heſt, es ſey Keiner, ver⸗
mogend gnug dazu; da
jammerte dich meiner, da
kamſt da halfeſt du. 4. Das ſchreibt in eure
Herzen, Betruͤbte! klast zagt nicht u
nicht mehr! euren Schmerzen, als ol kein Helfer waͤr. O
ehe auf


