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nſer voriges Geſangbuch bedurfte ſchlech⸗ U lerdengs einer Umaͤnderung. Die Ru⸗
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briken, unter welche die Lieder vertheilt waren, hatten keinen natuͤrlichen Zuſammenhang, und waren hoͤchſt mangelhaft. Die Lieder ſelbſſt waren, Wenige ausgenommen, theils wegen ihres myſtiſchen Inhalts, theils wegen der un⸗ bekannten Melodien, und der darinn haͤufig vorkommenden niedrigen, unbeſtimmten, und falſche Nebenideen erweckenden Ausdruͤcke, der oͤffentlichen ſo wohl als auch haͤuslichen Ere bauung hinderlich, und in einer veralteten
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Sprache abgefaßt, die das Ohr beleidigte,
und die vernuͤuftige Andacht ſtoͤrte. Das fuͤrſtliche Konſiſtorium faßte daher den Entſchluß, die waldeckiſchen Lande mit ei⸗
ner neuen der Wuͤrde des Gottesdienſtes an- gemeſſenen Sammlung geiſtlicher Lieder n verſehen; und dieſe wird hiemit dem chriſtli-
chen Publikum uͤbergeben.
Man hat ſich mit ergf ltzaſtes Aufmerk⸗
en neueſten Lieder⸗ ſammlungen die beſten Geſaͤnge auszuwaͤhlen, auch darin, wo es noͤthig war, einzelne Ver⸗ aͤnderungen vorzunehmen, manche alte kern. hafte Lieder umzuarbeiten, und dem Ganzen ſo viel innere Vollkommenheit zu geben, als der Zweck eines neien und verbeſſerten Ge
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ſamkeit bemuͤhet, aus
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