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Oden und Lieder von Uz, Kleist, Hagedorn und andren Melodieen beym Clavier zu singen / von Johann Friedrich Reichardt
Entstehung
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30 Gluͤck der2 e e.

Lebhaft und innig. 7

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Dein, o Herz, auf e⸗ wig ddein, ſoll der En⸗gel Got⸗tes ſeyn! Ach! ich faß' es, 8 1,g-

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faßz es kaum, halt's fuͤr Taͤu⸗ſchung nur und Traum! halt's fuͤr Taͤu ſchung nur und Traum! 6 H- , g e. o ee feee 1 4 4 8 Dean, o Herz, auf ewig dein, Ach! ihr Thraͤnen, ſtuͤrzet hin, Kuͤß, o Engel, kuͤſſe mich! Soll der Engel Gottes ſeyn! Dankt der Wonnegeberinn! Engel werd ich auch durch dich! Ach! ich faß' es, faß' es kaum, Holde, nimm die Thranen an, O! an dieſer Lieben Bruſt Hall's fuͤr Taͤuſchung nur und Traum! Wenn der Mund nicht danken kann! Stuͤrb ich gern vor Liebesluſt! Dieſer Arm umfaßte ſie! Freud' und Leben koͤmmt mit dir; Dein, o Wonnenreiche, dein Dieſe Haͤnde druckte ſie, Golden lacht die Schoͤpfung mir; Soll dieß ganze Leben ſeyn! Kuͤßte mich mit heißem Mund, Jeder Tag mit Heil geziert, Jedes Troͤpfchen meiner Zeit That mein Gluͤck mir ſtammelnd kund! Wird von dir mir zugefuͤhrt! Sey nur dir, nur dir geweiht! ECcSheilt ſie nicht mein Herz mit dir, Kuͤß, o Holde, küſſe mich! Schmecke keine Freude mir! ESturb ich, Engel, doch fuͤr dich! Naht dir je ein Kummer ſich, Gpott, wie dank' ich, dank' ich dir! O ſo leg ihn Gott auf mich! Welch ein Maͤdchen gabſt du mir! Miller.