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tzog Ludwig/ wie Andrcas Ratiſponenſis/ der 47. Obernante Biſchoff Friederich der in ſeiner Chronic bezeuget/ Thonauwerth Vierdte/ mit etlichen Fraͤnctiſchen Edelleu⸗ eingenominen/ und dem gedachten Biſchoff ten/ ſo indas Stifft gefallen/ gluͤcklich ge⸗ Johanni, biß/ wem ſolche Statt/ wann ſie ſchlagen/ und Anno 1408. einen herrlichen der Kaͤyſer wieder begehren ſolte/ zu geben/ Sieg davon getragen habe.
Gerichtlich erkannt wurde/ eingeraumbt: Es ſchreibet Marchæus Raderus fol. 3. Er aber/ der Biſchoff/ gemeldte Stadt Tho⸗ Bavariæ Sanctæ, in dem Leben der Heiligen nauwerth dem Reich wieder zugeſtellt hatte. Walpurg/ am 48. und 54. Blat alſo; De Unn dieſes iſt in dem Baͤyriſchen Krieg/ wi⸗ principe parte corporis S. Walpurgiæ, quæ der Marggraf Albrechten zu Brandenburg/ Eichſtadii remanſit, oleum fluit. Calond. geſchehen. Er/ der Biſchoff/ iſt Anno 1464. Martiis Antiſtes, cum omni ſacro Comi- geſtorben. 51. Wilhelm/ deß Adelichen Ge⸗ tate, à ſumma æde ad Parochiam, ubi Wal- ſchlechts von Reichennaw/ der Geiſtlichen purga colitur, quotannis ſumma religione Rechten Doctor: unter welchem die Nonnen ſupplex procedit, ubiquc rem divinam Cloͤſter Marienſtein/ von deine oben/ und ſumma religione facit,& liquorem, qui de
3 Marienburg/ nahend dem Staͤdtlein Arn⸗ Virginis artubus gutrtatim ſtillac, guſtan-
berg/ gebauen: und Willibaldus Pirckhei⸗ dum ſacro Patrum Ordini propinat. Sa- mec Anno 1470. zu Eychſtatt geboren wor⸗ crum Walpurgis oleum tantæ munditiæ& den: deſſen Vatter Johannes Pirckheimer/ meracitatis exiſtit, ut ſine omni corruptio- beyder Rechten Doctor/ und Biſchofflicher ne,& fœda macularionis fœculentia„ per Rath/ geweſen. Er der Biſchoff Wilhelin/ ducentos annos ſervatum confimilis puri- ſo der Erſte Cantzler der hohen Schul In⸗ taris invematur, cum illo, quod hodier- golſtatt worden/ iſt Anno 1496. geſtorben. no die de ſtillicidio ejusdem ſacræ emana- 52. Gabriel von Eyb/ ſtirbt Anno 1535. im rionis ſusceptum eſt, ur loquitur Philippus 80. Jahr ſeines Alters/ und 39. des Bi⸗ Anriſtes Eichftaclicnlis m cjus vitra. Und ſtumbs/ und hat regirt ain laͤngſten unter al⸗ V dieſes berichtet Raderus voin S. Walpur⸗ len Biſchoͤffen. 53. Chriſtophorus von gen⸗Oel zu Eichſtatt: der auch daſelbſt ſagt: Pappenheim/ ſo Anno 1539. 54. Mauricius daß die 3 J
eſuiten allhie/ S. Johannis deß von Hutten/ ein Franck/ ſo Anno 1652. 55. Eberhardus von Hirnheun/ ſo An. 1560. F6. Martinus, auß dem ſehr alten Adelichen Schaumburgiſchen Geſchlecht/ ſo An. 1590. 57. Caſparus von Seckendorff/ ſo An. 1595. geſtorben: deme der 58. Biſchoff/ Joannes Conradus, aus dem alten Adelichen Ge⸗ ſchlecht von Gemmingen/ ſuccedirt/ der An. 1612. dieſe Welt geſegnet. 59. Dieſem/ Jo- hannes Chriſtophorus von Weſterſtetten/ ſo die Jeſuiter gen Aichſtatt gebracht/ das Fuͤrſtliche Schloß auf S. Willibaldsberg dabey beveſtiget/ gar lange regieret/ und An. 1637. zum Nachfolger den 60. und jetzigen Biſchoff/ Herrn Marquardum, deß Ge⸗ ſchlechts ein Schenck von Caſtell/ ſo ſich
Anno 1641. auf dem Reichstag zu Regen⸗
ſpurg in der Perſon befunden/ hinterlaſſen hat. Obgedachter Bruſchius ſchreibt im 10. Capitel/ am ⁹94. a. Blat/ von den Biſchof⸗
fen zu Eichſtatt insgemein/ daß ſie gar fried⸗ fertig ſeyn/ und daß/ wegen dieſer vortreffli⸗ chen Tugend/ dieſes Biſtumb alle andere in
gantz Teutſchland weit uͤbertreffe. Dann
von dieſen Biſchoffen zu Eichſtatt leſe man
Taͤuffers/ und Evangeliſten Kirch innen ha⸗ ben/ in welcher ein Knaͤblein, Namens Mi⸗ chael/ ſo die Juden Anno 1540. in der Neuen Pfaltz/ im Dorff Citingen ſollen umbge⸗ bracht haben/ ruhe. An. 1633. den 3. Maij eroberte Hertzog Bernhard von Sachſen das Biſchoffliche Reſidentz⸗Schloß S. Willi⸗ baldsberg/ auff einem Felſen/ und bey einer
Stund auſſer der Stadt gelegen/ mit Ac-
cord. Es hat aber noch in dieſem Jahr/ deß Obriſten Speerreuters Obriſt⸗Leutenant zu Fuß/ Anthoni Clas von Raſcha/ ſo auff ge⸗ meldtem Schloß commandirt/ dem Gene⸗ ral von Werth/ ſo zuvor die Statt einge⸗ nommen /ſolches liederlich uͤbergeben/ deßwe⸗ gen er auch hernach gekoͤpft wordẽ Es ward zwar im folgenden 34. Jahr die Statt durch den Obriſten Haßveſt wieder erobert/ aber das Schloß nicht.
Unter den Cloͤſtern deß Biſthumbs Eich⸗ ſtatt iſt auch das zu Rebdorff/ an der Alt⸗ muͤhl/ von welchem Cruſius in Annal. Sue- vic.folgendes berichtet: Monaſterium Reb⸗ dorff/ Canon. Regular. S. Auguſtini egreg. ad Almonum fl. ſupra Eichſtadium, poſt
allein/ daß ſie nie keine Waffen ergriffen/ keis arcem Epiſcopalem in valle amoecniſſi ma ne Krieg gefuͤhret/ oder einiger Unruhellrſa⸗ ſirum, fundari cœprum eſt Anno 1156
cher geweſt ſeyen. Es ſchreibet aber auch obvermeldter Gretſerus, am 496. Blat/ daß
ab Auguſta Beatricc, Barbaroſſæ Imp.
Uxore


