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Hessische Chronica / anfenglich beschrieben durch Wilhelm Dilich ...
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io Heſsiſche geſchehen/ und abermals herrliche ritterſpiel unnd

thurnier gehalten worden. Jahrs 1602 den 13 Hornungh h. 2 A1 M. iſt Lanograf Moritzen ge⸗ boren H. Wilhelm.

Als in mitt ß groſſe kriegßruͤſtung im Nider⸗ land beiderſeits geſchahe/ und man ſich darauff al⸗ lenthalben umb volck beworben/ ſindt damahlß den Staden viel hundert Heſsiſche und Teutſche reu⸗ ter/ unter ihrem Obriſten Graf Fritzen zu Solms/

deſſen obriſter Leuenant Walrab von Boͤneburg⸗

zugezogen/ darob dan Brabandt und ſonſten die Spanfr dieſen Sommer uͤber herhalren muͤſſen. Buter deſſen hatte Landgraf Moritz viel ſeiner vornehmen Raͤhte und diener hin und wider in le⸗ gationen/ in Schweden/ Polen/ und andere ortte verſchickt/ und ſeine F. G. ſelbſten ein langwirtge reiſe gen Parieß zum Koͤnig in Franckreich unter⸗ nommen/ fandt aber in der w derkunfft ſeine gemah⸗ lin in ꝛoͤdtlicher ſchwacheit/ an welcher ſie auch den 23 Novemb. zu Laubach verſtorben und hernacher da⸗ ſelbſt den 29 begraben worden. Hat ſich alſo der Fuͤrſt deß folgenden jahrs mit F. Juliana Graͤfin zu Naſſaw in die ander ehe be⸗

geben/ und iſt den a8 Maji die Copulation und tantz zum Dyllenberge/ die heimfuͤhrung aber den 8 junij

zu Caſſel beſehen/ vnd mit gewoͤhnlicher fuͤrſtlicher Lolonniter volnzogen. Welche ehe der Almechtige Goit

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