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But⸗ Blute tiefe Wunde,
Herber Schmertz ſey mir bewuſt; Seufzer in der Leidens-Stunde Brecht aus der beklemmten Bruſt; Netzt die Hand die mich geſchlagen Thraͤnen! ruͤhrt das Vater⸗Herz Meines GOttes, denn mein Klagen Zeuget von gerechtem Schmerz.
Schließ dich Angft erfuͤlltes Leben! Da mein Freund in dieſer Welt Der zum Troſt mir war gegeben Iſt den Toden zugeſellt:
Nun erwart ich mit Verlangen Jene angenehme Zeit
Wo ich froh Ihn werd umfangen In der ſtillen Ewigkeit.
Girrend aͤchz ich nach dem Gatten Deſſen Hintritt mich betruͤbt; Einſam bey den duͤſtern Schatten Klag ich Ihn der mich geliebt Koͤnnte diß den Schmerz nur lindern Welcher meine Bruſt durchwuͤhlt; Und die Traurigkeit vermindern Welche meinen Geiſt umhuͤllt!


