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Rud, o ruh, erhabner Geiſt, Wo im Lauf der Seligkeiten Dich, auf uns unſtimmbarn Salten Froher Himmel Beyfall preißt! Klaͤglich ſenden wir Dir Zaͤhren, Treuſter Wehmuth Opfer, zu, Und Dein Ruhm ſoll ewig währen, Ewig, ſo wie Deine Ruh!. - von Creutz. 2 9 R iſt nicht mehr! der Hirt auf unſern Auen! Fließt, Thraͤnen! fließt, Er iſt nicht mehr; Mein Herz fuͤr Ihn, voll Achtung, voll Vertrauen⸗ Seufzt leer von Troſt: Er iſt nicht mehr!
ER. iſt nicht mehr! der zaͤrtlich treue Gatte, Der Gattin Luſt, Ihr Stolz, Ihr Gluͤck; Der zaͤrtlich Sie, wie Sie geliebt Ihn hatte, Den haͤlt der Tod zum Raub zuruͤck.
Wo iſt Er? ſchreyt dem Vater bang entgegen Der Kinder Chor; der Unſchuld frommer Blick Sieht Ihn nicht mehr, doch Seinen letzten Seegen Bringt ihm die Mutter noch zuruͤck,
ER iſt nicht mehr! wird voll Empfindung ſagen,
Wer Seinen Geiſt, Verdienſt und Herz gekannt; Man hoͤrt um Ihn laut die Gemeinde klagen,
Fuͤr die Sein Eifer ſtets gebrannt⸗
Fueßt, Thraͤnen! fließt, wir haben viel verlohren, Der holde Lehrer iſt nicht mehr!— 5 3 Doch


