Betaͤubt ſind alle unſre Sinnen,
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Man ſiehet heiſe Thraͤnen rinnen, Sein Leben war uns ein Gewinn! Beklemmte Bruſt! O herbe Schmertzen? Er war ein Mann nach GOttes Herzen⸗ Wo iſt er nun? Er iſt dahin.
*. 8 So flieſſet denn gerechte Zaͤhren, Da Plittens Tage ſind entflohn; Sein Mund der uns die ſuͤſſen Lehres Der Wahrheit der Religion Geprediget auf dieſer Erden, 8 Soll der ſchon jetzt geſchloſſen werden? Wird Er ſo bald von uns getrennet? Baumgarten, Mosheim, Plitt, O Namen! Euch nenn entfernter Enckel Saamen Und beuge ſich, wenn er euch nennt.
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Du laͤchelſt uns nicht mehr entgegen, O Plitt! nicht mehr in unſre Bruſt, Der Warheit Schätze einzupraͤgen Zu deines GOttes Preiß und Luſt. Der ſanften Blicke, Guͤt und Milde, Die Redlichkeit in deinem Bilde Auch Weißheit leuchtete aus dir; Der Tugend williger Vertreter,
Fuͤr Franckfurt Kraft erfuͤllter Beter, Ach alles, alles ſtirht mit dir.
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