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Doch wir wollen noch unſern Herrn Senior in dem letzten Augenblick ſeines Todtes bemercken. Je naͤher er ſeinem Ende nahete je feſter hielt er ſich an ſeinen gecreutzigten Erloͤſer. Als er kaum noch einige Augenblicken zu leben hatte, rief ihm ein Freund zu. Halt im Gedaͤchtniß JEſum Chri⸗ ſtum. Er ſetzte die Worte und ſprach der fuͤr mich gecreutziget worden und mich mit GOtt verſoͤhnet hat. Und auf die Worte ich habe einen guten Kampf gekämpfet, ich habe Glauben gehalten, antwortete ſein ſter⸗ bende? Mund hinfort iſt mir bey geleget die Crone des Lebens, welche der HErr der gerechte Richter mir geben wird und mit demſelben uͤbergab er ſeinen abſcheidenten Geiſt den Haͤnden ſeines geliebten Heylandes. So ſtarb alſo ein Mann, der ein Freund IEſu Chriſti geweſen. Deſſen Haupt⸗Eigenſchaft Liebe war. Der mit der gruͤndlichſten Gelehrſammkeit eine ungeheuchelte Gottſeligkeit verband. Der ſein Amt als ein treuer Knecht verwaltete. Deſſen Stimme Worte des Lebens verkuͤndigte und deſſen Mund Wahrheit lehrete. Franckfurts Thraͤnen ſind gerecht und ſein Schmertz der bey ſeinem Tod aus allen Blicken hervor leuchtete, iſt untoͤd⸗ lich. Lange muͤſſe ſein Andencken bey uns im Seegen bleiben und unſer Ende muͤſſe ſeyn wie das Ende der Gerechten. Er hat ſein Leben in dieſer muͤhſeligen Welt gebracht auf 46. Jahr 1. Monat und 9. Tage.
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