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Erſte Modifikation. 27
Gedanken einen, wie er glaubt, richtiger gedach⸗ ten, mehr umfaſſenden, genauer angeordneten und in ſeinen Theilen mehr zu einem Ganzen ſich erhebenden Plan entworfen haben: ſo iſt er den⸗ noch gehalten, ſich in allem nach dem zu beque⸗ men, was die Eltern ausgemacht haben, und ſich als Lehrer ſo zu benehmen, wie es dieſe nun ein⸗ mal haben wollen. Ueberdem empfaͤngt er ein genaues Reglement, nach welchem er ſich bei dem verſtatteten Antheile an der Erziehung zu verhalten hat. Worinne ſeine Macht in Zurecht⸗
weiſung und Beſtrafung der Kinder beſtehe, wie
weit er dieſelbe ausuͤben duͤrfe,— die Diſciplin, — wird ihm auf mancherlei Weiſe genau ver⸗ deutlichet. Auch unterlaͤßt man es nicht, ſorg— faͤltig zu beſtimmen, wenn und wie lange er die Kinder taͤglich unter ſeiner Aufſicht haben ſolle, und wie er ſich dabei gegen dieſelben zu beneh⸗ men habe.
2) Vertheidigung dieſer Modifika⸗ tion mit beigefuͤgter Berichtigung.
Als erſten Grund fuͤr die Zulaͤſſigkeit dieſer Modifikation fuͤhrt man an:
a) Eltern haben von der Natur das Recht erhalten, alſo zu handeln.
An Niemanden ſind Kinder durch engere
Bande von der Natur geknuͤpft, als an die El⸗
tern; an dieſe ſind ſie, um Befriedigung ihrer


