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14 lichamen haben inſpiratie vnd intluentie die vnderſte ſachẽ zůͦ verkeren vñ zů verande ren/ vñ in denſelben zu wircken/ als die groß ſeind von macht/ das erſte exempellaſt ſein von geiſtẽ. Ja von dem aller oͤbriſten Jupiter/ in Griechiſcher vñ Lateiniſcher Poeſiẽ beſchrieben vñ abgemalet/ ſpilt vñ ernehret ſich mit allẽ ſchoͤnen frawẽ ſel⸗ ber/ auch mit jũgfrawẽ/ iſt nichts dañ der groſſer vñ vberalmechtiger geiſt/ die ſee⸗ le der gantzer welt/ der es alles lieb hat/ der es alles begert an ſich gefuͤgt/ vñ mit jm vereinigt zu ſein/ vñ der es alles in ſich verendert vñ vberſetzt:als in d allerhoͤchſter volmachung/ vnd daram̃ fuͤgt vñ informiert Er ſich mit allẽ dingen/ vnd wircket in allẽ/ vnd bringt fruͤchten forth/ ſonderlich in den exellenſten thierẽ oder Creaturẽ ſie ſeien rationales, animales, oder vegeratiues: Re dlich/ wie men ſchen/ T hierlich/ wie voͤgel/ Beeſtẽ vñ fiſche:vegitatiues wie baͤum/ pflantzen vñ kreutẽr. Auch dichtẽ die Pokten/ das der ſelbig Jupieer/ Mineruam, auß ſeinẽ gehirn/ vñ Bachum auß ſeinen waden hab forthbracht oder gezielet. Zas bedent dẽ groſſen oͤbriſten vñ algemeinẽ geiſt/ durch die gantze welt außgeſpreit vñ gegoſſen: alles gantz/ vnd alles in jeglich theil in ſich ſelber/ vnd in allẽ theilen fruchtbar/ Erneret ſich vom hoͤchſten biß zum nidrigſten/ vñ das vo hoͤchſten/ nemlich/ ſein haupt/ das iſt der himel die Weißheit gekomen ſeye Vñ vom nidriſten/ nemlich/ ſein fuͤß/ das ſeind die Erden vñ Berge/ d Wein/ dz bluͤen des Erdreichs/ welche die freud vñ das verſtand mehret/ geborẽ wirt/ durchinſtuͤrtzug diſes oͤbriſtẽ vnſichtbarẽ geiſtes/ vns abgebildet vnderm namẽ Inpiter. Das iſt ein exempel der allegorien, welches bedeutet dz weſen der oͤbri⸗ ſten vñ geiſtlichen. Vnd von der allegorien, bedeutet die himliſche lichamẽ. Laſt vns Apollo(der vatter Phatronris) ein exempel ſein/ dz iſt die Soñ/ ein vrſach des liech⸗ tes. Die jagẽt Diana, die da jrret fuͤrbey die Berg vñ Buſch/ vnd bezeichent vns an⸗ ders nit/ dann das der Mann/ dem Planeten der negſt an der Erdẽ iſt. Vnd das ſie ein Jungfraw ſeie dañ ſtetige vnruhe/ vñ kalte feuchtigkeit(welche in der Mahnen ſeindt) iſt ein vrſach nit zu generen/ oder fruchi forth zu bringen.
Vnd von dem Allegoriſchen Goͤttern(die den zeit bedeuten ſie den alten Satur num/ welcher ſeine kinder verſchlindet die er forth bringt)ein exempel/ welches die gar alte zeit iſt/ wo von er in Griechiſch Koéoοs, als eεres genennet wirdt/ das iſt zu ſagen/ das die zeit verzert die menſchen/ das gethier/ die beeſten/ vnd alle ding das daher fortgebracht/ deßgleichẽ iſt. Der fuͤhrman Charen der die ſeelẽ nach der hell vberſetzt/ anderſt nit dañ den zeit oder beraubung des gefuͤlens(welches ſein nam- men auch außweiſt)der die menſchen vnder die Erden fuͤret vnd gehen thuͤt.
Vnd die Allegorien der Goͤtter vnd Goͤttinnen/ die vns bezeichnen die Elemen ten/ ſolle wir ſolchen exempel nemẽ. Die Potten dichtẽ/ dz lupiter ſeltmal mit ſeiner
¹ haußfrawe Iuno verſelligt/ Vñ das er deñocht vulcanum den Gott des fewers/ vñ Schmitt des blixems vñ der Goͤtter wapffen/ an gewoñen/ vnd denſelben von obẽ herab nach d Erdẽ geworffen hatt/ wauon er lam̃ vñ ſcheiff iſt blieben/ Welches er dicht vff diſe weiß muß außgelegt werden: lupiter iſt die erſte frewrige vnd oͤbriſte
lufft/ lunonis der feuchtige vnderſte lufft/ gleich der mañ obẽ/ vñ die frawe vnderſt gehoͤrt zu ſein/ vñ ſeind einandern nachzugehoͤred/ gleich bruͤder vñ ſchweſter/ die ſich deñocht wegẽ jrer verſcheidẽ qualitetẽ zuſeltmalen verſamlen/ aber gleichwol wens geſchicht/ das ſie zuſammen/ ſo generen ſie Vulcanum das iſt das Meteoriſch fewr oder blixem/ der von dem him̃el/ das iſt von der oͤbriſten lufft(gleich Plinius im zweiten buch erkleret) herab geworffen wirdt/ vnd darumb iſt Er krum vnd ſcheiff/ wie man ſicht. Er iſt ſchmidt der wapffent/ vñ des geſchuͤtz/ dañ die buͤchſen vñ 385 gro


