—
— 82—
ger ward, als es bei uns der Fall iſt, daher man ihn mit Hohlmaßen zu meſſen vermochte. Daß hier außerordentlich große Mengen von phosphorſauren Salzen zugegen waren, bedarf keiner Erwaͤhnung.
Sehen wir daher von der guͤnſtigen Wirkung der bei No. 6, 7, 8 u. 9 angewendeten Duͤngungs⸗ mittel in Betreff des erlangten Mehrertrages an Heu, in Vergleich mit dem Heuertrage der Wieſe, wo keinerlei Duͤnger gebraucht ward, ganz ab, da ſchon in Abſicht auf den Zweck Kuhlmann's, naͤmlich die duͤngende Wirkung ſtickſtoffhaltiger Subſtanzen kennen zu lernen, dadurch Nichts erlangt werden kann, weil Salze und zumal phosphorſaure Salze nicht ausgeſchloſſen blieben (die Aſche guten Wieſenheues enthaͤlt uͤber 20 Procent phosphorſaure Salze), und da noch viel weniger fuͤr uns Etwas daraus zu entnehmen iſt, inſofern wir jetzt nur die duͤngende oder beſſer ſtickſtoffdarreichende Wirkung der Salpeterſaͤure und des Ammoniaks in's Auge zu faſſen haben, ſo bleiben uns nur die unter 2, 3, 4 und 5 verzeichneten Duͤngungsverſuche zur naͤheren Pruͤfung uͤbrig.
Unter Beruͤckſichtigung nun, daß das Am— moniak 82 Procent Stickſtoff und die Sal⸗ peterſaͤure 26 Procent Stickſtoff enthaͤlt, finden wir durch Rechnung, daß die zur Duͤngung ver⸗ wendeten Salze folgende Mengen Stickſtoff ent⸗ hielten:


