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„Das zu No. 6 verwendete ammoniakaliſche Waſſer war der Gasbereitungsanſtalt zu Lille entnommen, und zwar hatte man das darin ent⸗ haltene Ammoniak dadurch in ſalzſaures Am⸗ moniak umgewandelt, daß man die Fluͤſſigkeit mit dem bei der Leimbereitung aus Knochen als Abfall gewonnenen ſauren Waſſer, welches die ſaͤmmtlichen phosphorſauren Salze der Knochen enthielt, vermiſchte.
Die zu No. 7 verbrauchte Gallertaufloͤſung erhielt man durch Aufſammlung der beim Kochen der Knochen, behufs der Fettgewinnung, abfall⸗ enden Fluͤſſigkeiten. Sie ſoll nach Kuhlmann's Angabe 2 ¾ Procent Gallerte enthalten haben, und, ſo fuͤge ich hinzu, enthielt jedenfalls bedeutende Mengen von phosphorſauren Salzen, welche beim Kochen der Knochen be⸗ kanntlich jedesmal mit ausgezogen werden.
Der bei No. 8 zur Duͤngung angewendete Pferdeharn enthielt außer ſtickſtoffreichen Beſtand⸗ theilen(Harnſtoff ꝛc.) noch verſchiedene Salze und war, da jeder Pferdeharn phosphorſaure Salze enthaͤlt, ebenfalls nicht frei an phos⸗ phorſauren Salzen.
Der zu No. 9 gebrauchte flaͤmmiſche Duͤnger beſtand der Beſchreibung nach aus einem Ge⸗ menge von Menſchenkoth und Menſchenharn, dem allerlei in den Haushaltungen abfallende Fluͤſſig⸗ keiten beigemiſcht waren, ſo daß er dadurch fluͤſſi⸗


