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hoͤren wird, ſobald man anfangen wird, ſich zu einer anderen Duͤngungsweiſe, als die bisherige war, herbeizulaſſen. Eine ſolche andere Duͤngungs⸗ weiſe iſt aber die von Liebig in Anregung ge⸗ brachte; und es liegt klar vor Augen, daß bei ih⸗ rer Anwendung ſich die bisherigen, als Norm gelt⸗ enden Verhaͤltniſſe des Fruchtwechſels nothwendig aͤndern werden. Die bisherige Unmoͤglichkeit, be⸗ gruͤndet auf Anwendung einer nicht paſſenden Duͤngungsmethode, kann ſonach nicht als Ein— wand gegen die Behauptung der Moͤglichkeit bei einer paſſenderen Duͤngungsmethode gebraucht werden, vielmehr iſt es, wenn man ſich nicht vorher die Muͤhe nehmen will, die Gruͤnde der Wiſſen⸗ ſchaft, welche fuͤr eine ſolche Moͤglichkeit mit Sicher⸗ heit ſprechen, zu pruͤfen, gerathener, lieber ganz ſich jedes Urtheils uͤber das neue Duͤngungsmittel zu enthalten. Außerdem muß noch erinnert werden, daß, wenn auch nicht in Betreff des neuen Duͤnge⸗ mittels, ſo doch in Betreff der Wirkung anderer nicht unpaſſender kuͤnſtlicher Duͤngungsmittel in England bereits einige Erfahrungen vorliegen, denen zufolge die Moͤglichkeit, Weizen auf Weizen und Klee auf Klee zu bauen, factiſch bewieſen iſt; und wenn derlei Faͤlle bis jetzt noch nicht zur Kennt⸗
niß der deutſchen Landwirthe gelangt ſind, ſo liegt die Schuld einfach in dem Umſtande, daß Die⸗
jenigen, welche ſich damit abgaben, die engliſche Landwirthſchaft zu ſtudiren und die Reſultate ih⸗ rer Studien dem deutſchen Publicum vorzulegen, ihre Aufmerkſamkeit anderen minder wichtigen Ge⸗


