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Dieſe Entdeckungen erklaͤren auf die einfachſte und voͤllig genuͤgende Weiſe die fruchtbarmachende Wirkung, welche der Duͤnger auf unſeren Feldern ausuͤbt.
Es iſt jetzt klar, weßhalb der Duͤnger er⸗ ſchoͤpfte Felder wieder fruchtbar macht; jetzt ſieht man ein, weßhalb durch Duͤnger die Tragbarkeit der Felder vermehrt werden kann; man begreift erſt ſonach vollkommen, weßhalb der Ertrag in einem directen Verhaͤltniß zur Menge des auf⸗ gewendeten Duͤngers ſteht.
Die Erſchoͤpfung des Bodens bei auf ein⸗ ander folgenden Ernten(ſeine Abnahme an Er⸗ tragsfaͤhigkeit) wird hervorgebracht durch die allmaͤhliche Wegfuͤhrung von mineraliſchen Sub⸗ ſtanzen, welche ſich in dem Boden in einem loͤs⸗ lichen Zuſtande, wie ſolcher fuͤr die Entwickelung unſerer Culturpflanzen nothwendig iſt, befanden. Durch Zufuhr von Duͤnger werden ſie wieder⸗ erſetzt, und zwar gerade in demſelben Zuſtande, in welchem ſie am paſſendſten zur Ernaͤhrung einer neuen Vegetation dienen koͤnnen.
Iſt dieſe Zufuhr der bei der Ernte hinweg⸗ genommenen Bodenbeſtandtheile durch die Duͤng⸗ ung eine hinreichende, wird alſo die hinwegge⸗ nommene Menge ooͤllig wiedererſetzt, ſo kehrt die urſpruͤngliche Fruchtbarkeit des Bodens zu⸗ ruͤck; iſt die Zufuhr groͤßer, ſo wird der Ertrag erhoͤht; iſt ſie geringer, ſo wird der Ertrag ver⸗ mindert.


