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Die genaueſten Experimente und Unterſuch⸗ ungen haben dargethan, daß die Excremente der Menſchen und Thiere diejenigen Subſtanzen ent⸗ halten, durch deren Gegenwart die Fruchtbarkeit des Bodens bedingt iſt, und man kann die frucht⸗ barmachende Kraft des Duͤngers ſogar dem Ge⸗ wichte nach beſtimmen, da ſeine Wirkung in ge⸗ radem Verhaͤltniſſe zu ſeinem Gehalte an mine⸗ raliſchen Nahrungsſtoffen der Pflanzen ſteht. Die Wahrheit des Reſultates dieſer chemiſchen Unterſuchungen muß einem Jeden, der nach dem Urſprunge der Excremente fragt, einleuchtend ſein.
Alle Excremente der Menſchen und Thiere ruͤhren von den Pflanzen unſerer Felder her; in dem Hafer und dem Heu, welches zum Futter der Pferde dient, in den Wurzeln, welche eine Kuh verzehrt, iſt eine gewiſſe Menge mineral⸗ iſcher Subſtanzen enthalten. Ein Pferd, indem es 15 Pfund Heu und 4 ½ Pfund Hafer taͤglich verzehrt, verzehrt 21 Unzen ſolcher Beſtandtheile, welche das Heu und der Hafer dem Boden der Felder entlehnten; und obſchon es ſonach jaͤhrlich 480 Pfund ſolcher Bodenbeſtandtheile zu ſich nimmt, ſo hleibt doch nur ein ſehr geringer Theil davon in ſeinem Koͤrper. Denn geſetzt z. B., ein Pferd haͤtte binnen einem Jahre um 100 Pfund an Gewicht zugenommen, ſo kommen auf dieſe Gewichtszunahme nicht mehr als 7 Pfund jener mineraliſchen Subſtanzen, welche das Futter enthielt. Was iſt nun, ſo muß man fragen, mit jenen andern 473 Pfunden geworden, welche


