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wirth am beßten im Stande ſein, ſich nach und nach ſo einzurichten, daß er weiß, wie viel er von dem neuen Duͤngungsmittel in ſolchen Faͤllen zu nehmen habe, um nicht gerade zu verſchwenden.
Beim Gebrauche dieſer„Patent⸗Duͤngmittel“ kommt Kalk, Gyps ꝛc. fuͤr Grasland, moͤge dieß angeſaͤet oder Wieſe ſein, ſowie fuͤr Klee, voͤllig in Wegfall.
Die„Patent⸗Duͤngmittel“ koͤnnen breit aus⸗ geworfen oder in Furchen eingeſtreut werden. Hat man dieſen Duͤnger auf der Oberflaͤche ausge⸗ ſtreut, ſo wird jeder kleine Regenſchauer etwas davon aufloͤſen; das Waſſer dringt alsdann da⸗ mit geſaͤttiget in den Boden ein und bringt das Duͤngmittel mit den aufſaugenden Wurzelenden in Beruͤhrung. Man kann es unter allen Um⸗ ſtaͤnden als Regel betrachten, daß man den„Pa⸗ tent⸗Duͤnger“ ſo flach als moͤglich und in einer kleinen Entfernung von dem Samen in den Bo⸗ den einzubringen hat.
Die Fabrikanten haben die Fabrikation die⸗ ſer Duͤngmittel unter die Oberaufſicht eines ſehr achtbaren(vom Profeſſor Liebig empfohlenen) Chemikers geſtellt und koͤnnen verſichern, daß kein Duͤngmittel verabreicht werden wird, welches nicht die volle Quantitaͤt fruchtbarmachender Stoffe beſitzt, in der genaueſten Uebereinſtimmung mit den Grundſaͤtzen des Erfinders.
Duͤngmittel aller Art werden zur Zeit der Ausſaat vorraͤthig ſein, und da die Zeit zur Aus⸗ ſaat des Weizens vor der Thuͤr iſt, ſo erſuchen


