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Das Buch Extasis beschrieben durch den Edlen vnd Ernuesten J. Johann von der Noot Patricium von Antorff
Entstehung
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24 4 galle/ gleich auch die liebte iſt wie Pauls beſchreibt/ vnd daruͤmb ſeynd die Veneri auch zu geweihet/ wie vorgeſagtiſt/ Vnnd die ſerpenten ſeynd fuͤrſichtig/ vnnd Palladi zugeweihet. MAL. Das iſtein alter oder antickiſch waſſergeſchir?/ mit ei⸗ ner enger keelen: Das ander iſt ein klewen garenß vmb ein ſpille gewunden/ Vnnd das ander iſt ein antickiſcher pott. Do Durch die enge keele des waſſergeſchirres/ muͤß das waſſer langſam mit der zeit außlauffen/ vnd mit dem garen kan man ein dinck recht leiten. Der antickiſcher Pott/ nennen die alten Aninum: Was iſi das andere Ml. Ein aug/ ein ſchuͤlap da vnden mit einer oliuen/ vnd ein Dattel/ oder Palmen riet. po. Das aug/ bezeichent Goitt/ der alles durch ſicht/ vnderm fuͤß iſt vnderthaͤnigkeit: Der Dliue/ iſt ein zeichen des fridens/ der Dattel iſt einzeichen der Victorien. MAL. Das iſt ein ancker mit dreyen zacken/ vnd eine Ganß daran gebunden. DO. Der drey zackich ancker/ bedeut feſtigkeit/ Ein Ganß helt ein gůte wachte. MAL. Das iſt ein altfreckiſcher Sturmhuͤt: Dz iſt ein altfrenckiſch rhuͤder. Dz iſt ein altfrẽckiſche Lampt/ von einer handt gehaltẽ DO. Der Sturmhůt iſt ein ſchirm vñ ſchutz: Mit dem rhůder/ regieret man das ſchiff: Solche Lampen pflegt man bey groſſe Herꝛn in dz grab zu ſetzen/ vñ hattẽ etlich oͤl/ der ſolche krafft hatt/ das derſelbig wol hundert jar⸗ ja allezeit(wie man ſagt) die Lampen bleibt brin⸗ nen/ ſo langk das grab gantz vnd geſchloſſen hielten/ wie man noch kurtz in Ikeolien alſolchen Lampen zum zeichen in einem grab hatt funden brennend/ vnd das durch naturliche Krafft vnd arth alſolcher olie/ welches wir dißmal willen laſſen verplei⸗ ben/ biß auff ein ander zeit/ vnnd derwegen nennen ſie ſolche Lampen Vira, das iſt ⸗ Leben:die handt die Lampen helt/ bedeutet/ ewers oder deines MaAl. Vnd das ſeind zwey flabiß oder mommenangeſicht/ darnach folget noch ein Lampen⸗ vnnd dar⸗ nach wider ein ringk. Do. Die Mommenangeſicht/ iſt nit mehr dann ein ſchadow des lebens/ das iſt/ der Todt: nach dem Todt/ widerumb das leben:der Rinck/ iſt widerumb ewig. Wol wie ſoll man das nhun zuſammen bey einander fuͤgen⸗ auff das man es recht leſen moͤge. Mal.· Ich glaub das ichs bey mir in ſchrifften hab/ wie mir es der Herꝛ von der Noot ſelber geben hatt/ Es iſt aber Lateiniſch/ ich verſtehe es nit PO. Gebent mirs/ ich will es euch wol abzellen.

Semper feſtinans tarde, Temperanfſque te tempori, Labore& Induſtria, Amore& pruden- tia, paulatim deduc animum Deo ſubiectum, qui per ſuam beneuolentiam& omnipoten/- riam erit Firma cuſtodia, protexio,& gubernatio Vite tue, dabitque poſt Mortem Vitam

eternam⸗

Habich es euchnit wol geſagt? Sehend vnd merckend frs nit/ das es alles iſt vmb zu lehrnen/ ſich zu oben/iſt alles himliſch vnd vnſterblich alles was von vn⸗ ſerm Pokten kompte Billich ſeind die gůte Poeten/ von Philone vnnd anderen gu⸗ ten mennern kinder Gottes genennet/ dann jhr himliſche kunſt vnd jr Goͤttlicher Geiſt/ ſeynd oben herab von Gott kommen/ vnd ſollen nach dem Todt widerumb auff ziehen/ daher ſiekommen ſeindt/ da ſie ſollen durch Jeſum Chriſtum ewig in freuden ſein. Vnnd mitler weil werden jhre ſchoͤne werck/ vnd dero guͤter nam/ bey den guͤten leuthen zur ſtifftung/ vbung/ vnd lehrnung in wuͤrden ſeyn. 1A. Lie⸗ ber ſagt vnß das in Tentſch/ damit wir es auch verſtehen moͤgen. Po. In Teutſch iſt es ſo viel geſagt. Allezeit zu eilen mit ſtetigkeit/ vnnd ſich nach der zeit fuͤgenmit arbeit vnnd vernunfft/ mit liebde vnd fuͤrſichtigkeit/ leitet vnnd bringt dein gemut mit der zeit in die vnderthaͤnigkeit Gottes/ welcher durch ſein barmbereigieiw

allmech⸗

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