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Das Newe Testament / [übersetzt von Martin Luther]
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14. 7 a

Euangelion

gichtpruͤchtigen der lag auff einem bete. Da nu Jeſus yh⸗

ren glauben ſahe/ ſprach er zu dem gichtpruͤchtigen/ ſeyge⸗

troſt mein ſon/ deine ſünde ſind dir vergeben. Vnd ſihe/ e⸗

lich vnter den ſchrifftgelerten ſprachen bey ſich ſelbs/ dieſer

leſtert Gott. Da aber Jeſus phre gedancken ſahe/ ſprach

er/ waruͤmib denckt phr ſo arges ynn ewern hetzen: wilchs

iſt leichter zu ſagen: dir ſind deine ſuͤnde vergeben: odder zu ſagen/ ſtehe auff wandele: Nuff das yhr aber wiſſet/ das

des menſchen ſon macht habe auff erden die ſunde zu verge⸗

ben/ ſpꝛach er zu dem gichtpruͤchtigen. Sehe auff/ heh auff e dein bette vnd gehe heim. Vnd er ſtund auff gieng heim.

Da das volck das ſahe/ verwundert es ſich vnd preiſete

Goedder ſolche macht den mertſchen gegeben hate. aua. Dnd da Jeſus von dannẽ gieng/ ſahe er einen menſchẽ am doll ſitzen/ der hieſz ¶Dactheus/ ſprach zu vhm/ Rol⸗

ge mir vnd er ſtund auff vnd folgete vhm. Vnd es begab ſich da er zu tiſch ſaſ vm hauſſe/ ſihe/ da kamen viel zoͤllner

vnd ſuͤnder vnd ſaſſen zu tiſch mit Jeſu vnd ſeinen iuͤnge⸗ rn. Da das die Phariſcer ſahen ſprachen ſie zu ſeinen tuͤn gern/ Waruͤmb iſſet ewer Meiſter mit den zoͤlnern ſun⸗

dern! Da das Jeſus hoͤret ſprach er zu vhn/ Die ſtarcken

durfen des artzes nicht/ ſondern die krancken/ Gehet aber

*

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bee. hin vnd lernet was das ſey Ich habe en wolgefallen an barmhertzickeit/ vnd nicht am opffer) Ich bin komen den

e ſuͤndern zur buſſe zu ruffen/ vnd nicht den frumen.

duengr NVnn des kamen die iuͤnger Johaͤnis zu vhm/ vnd ſpra⸗

Luce. 2 8 6 c chen. Waruͤmb faſten wir vnd die phariſeer ſo viel/ dei⸗

Klelülgrrefaſtentuche Jeſusſprach uu pon Wiekonnen. ge, des breutg ams kinder leide tragen/ ſo lange der breutgam

bey hn iſt; Es wd aber die deit komen/ das der breuegam 5 von vhn