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1839.

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37) Versteigerung eines Brauhauses.

Das hiesige städtische Brauhaus, in welchem bisher mit dem besten Erfolg Brauerei betrieben worden ist, soll Mittwoch den 1. Mat d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, auf dem Burgermeisterei⸗Bü⸗ reau dahier an den Meistbietenden in Eigenthum versteigert werden. Die desfallsigen Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen; vorläufig wird übrigens bemerkt, daß Concur renten, deren Verhältnisse unbekannt sind, sich über ihre Solvenz ausweisen müssen.

Das Gebäude selbst liegt dicht an der sehr frequenten Landstraße von Frankfurt nach Kassel, ist erst vor eirea 12 Jahren neu erbaut worden und befindet sich im besten Zustande.

Butzbach den 27. Februar 1839.

Der Großh. Bürgermeister Zahn.

38) Mittwoch den 1. Mai d. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Bür germeisterei-Büreau zwei kupferne Braukessel von 12 und 15 Ohm und eirca 600 Pfund schwer, sowie auch eine durchaus gut beschaffene metal⸗ lene Glocke, von schönem Klang, eirca 100. wiegend, unter den zuvor bekannt gemacht wer denden Bedingungen, an den Meistbietenden ver steigert werden.

Butzbach den 28. Februar 1839.

Der Großh. Buürgermeister Zahn.

35) Montag den 25. März l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, soll die Pflasterarbeit der Ortsstraße zu Watzenborn, veranschlagt zu 366fl.

50 kr., an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Watzenborn den 7. März 1839. Der Gr. Bürgermeister Philipp.

34) Frelng den 15. März, des Vormit tags um 9 Uhr, sollen in dem Anneroder Ge meindewald nachstehende Holzsortimente, als: 1. 23 Stecken Buchen- u. Elchen⸗Scheidholz, 2 18 0 7 Prügelholz, o 5 N Stockholz, 4. 1400 Stück 77 77 77 Wellen, 5 4 Eichen⸗Stämme von 470 Cub.⸗FJuß, 6. 26 Werkstämme von 400 Cub.⸗Fuß, 7. 3000 Kiefern-⸗Bohnenstangen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Anfang ist am Altenweg.

Annerod im März 1839.

Der

31) Auf dem, Mittwoch den 13. d. M. stattfindenden Jahrmarkte werde ich Mittags um 1 Uhr einen großen zweispännigen Frachtwagen, der noch wenig gebraucht ung sehr stark gebaut ist, an dem Neustädter öffentlich gegen gleich baare Zahlung ae assen.

Der Zuschlag wird gle cn Meistbietenden ertheilt und es werden Nachgebote nicht ange nommen. Gg. Ph. Gail.

33) Rockkrägenreinigungs⸗ Flüssigkeit.

Dieses Fabrikat bringe ich mit dem Anfuͤ gen in empfehlende Erinnerung, daß ich solches auf Probe abgebe, wodurch alle Zweifel über dessen Aechtheit gehoben werden können.

Gießen am 1. März 1839.

J. G. Appel.

224) Ich empfehle meinen Vorrath von be schlagenen Möbeln neuester Fagon und mit mo dernen Stoffen überzogen, als: Canapee's, Di vans, Stühle, Armsessel, Tabourets und Fuß schemel, sowie Kommode, Theetische, Vettladen -und Nachttische, sodann eine Auswahl von belüberzugen, als: Damast- und Noßhaarzeuge, englischen Möbel-Kattun mit den dazu passenden Borden, welche sich auch zugleich sehr gut zu Vorhängen eignen.

Alle erforderlichen Gegenstaͤnde zum Verzie ren der Vorhänge, von Baumwolle und Bronce, Borden und Frangen, weiße und gelbe Nägel; Stahlfedern und Waldhaar zum Polstern der Möbel's, erlhasse ich* den billigsten Preisen.

H. Hoch staͤtter.

32) Ein junger Mensch von gutem Cha- rakter und von braven Eltern, wünscht als Scribent Beschäftigung zu erhalten.

Näheres ist zu erfahren bei

J. G. Appel.

210) Donnerstag den 14. März d. J., Nach⸗ mittags um 1 Uhr, sollen im hiesigen Gemein dewald, die junge Mark genannt,

38 Stück ausgesuchte Eichenbaustämme von vorzüglicher Qualität, worunter sich mehrere von 400, 500 bis 600 Cubik fuß und 70 bis 80 Fuß Länge befinden, oͤffentlich meistbietend, gegen gleich baare Zah lung, versteigert werden, wozu man die Steig lustigen hiermit einladet. Langgöns am 26. Februar 1839. Der Groß. Hess. Bürgermeister Freseuius.

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