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Nr. 24

Samstag,

Samstag, den 18. Juni 1932.

seiner allernächsten Umgebung. Dem großen Führer merkte man es während seiner Rede an, daß er mit seiner Jdee, mit seinem unerschütterlichen Glauben an den weiteren Erfolg seiner Bewegung, ganz verwachsen ist und mit deren Wachsen Deutsch­lands Aufstieg sicher ist.

Es war lange nach Mitternacht, als sich die Volfshalle entleerte und die, die den Führer Hitler erstmals gehört haben, auch wenn sie sich nicht zu dessen Partei befen­nen, müssen die tiefgehenden vornehmen Ausführungen Hitlers zur Gesundung des deutschen Voltes als sehr beachtenswert bezeichnen.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Die Feierabendgloden hatten eben ausgeläutet. Eine Schar von Männern und Frauen kehrte vom Felde heim. Sie hatten die Wochenarbeit beendet und gingen zur Ruhe. Da fam ein altes Mütterlein noch den Weg entlang. Die Männer und Frauen gingen an ihr vorbei und da sagte die Alte zu ihnen: ,, Habt einen guten und schönen Sonntag miteinander!"

Ich schaute die alte Frau an und sah in ein helles Augen­paar, aus dem eine Fülle von Zufriedenheit und inneren Glüdes mir entgegenstrahlte. War das vielleicht schon der stille Glanz des kommenden Sonntags? Sie mußte es ja wissen, was Sonntag ist; denn sie wünschte ja einen solchen schönen und guten ihren Nachbarn. Sicher hatte dieses alte Mütterlein viele solcher Sonntage in ihrem Leben. Noch kein Dichter konnte die Seele des Sonntags erfassen. Aber gehe hin, wo du willst: der Tag ist anders, ist schöner, ruhiger und friedvoller. Und erst wenn du das Sonntagslied der Gloden hörst, das greift ans Herz, ob du gläubig bist oder nicht. Sonntagszauber webt ganz heimlich um Menschenseelen, son­niges Glück und stille Zufriedenheit. Schau nur diese Menschen am nächsten Morgen an: der Sonntag gab ihnen ein Lächeln mit wie zur schönen Erinnerung.

Die den Sonntag heiligen, das sind auch während der Woche die richtigen Arbeitsleute. Die Menschen, die die Feier des Sonntags nicht kennen, bringen auch keinen Seegen für den Werktag mit, ohne den jede Arbeit den ewigen Wert ver­liert. Drum sage ich heute mit dem alten Mütterlein Euch allen: Habt einen guten und schönen Sonntag!

Der Sonntagsschreiber.

Veröffentlichung der Wahlergebnisse.

,, Gießener Zeitung"

gespann aufhielt, hat der Oberrealschüler Wilhelm Wolf, der Sohn des Straßenbahnführers Wolf, vom hessischen Kultusministerium ein Anerkennungsschreiben erhalten. Wolf hatte durch seine unerschrocene Tat größeres Unheil verhütet.

* Warnung vor Fleischvergiftungen. Das Polizeiamt teilt mit: In den Sommermonaten häufen sich erfahrungsgemäß die Erkrankungen infolge Genusses nicht einwandfreier Nahrungs­mittel, insbesondere werden Erkrankungen nach dem Genuß nicht frischen Hackfleisches vielfach beobachtet. Aus diesem Grunde ist in den Fleischwerkaufsordnungen das Verbot ent­halten, Hadfleisch während der wärmeren Jahreszeit auf Vor­rat herzustellen und feilzuhalten und vorgeschrieben, daß solches Fleisch bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. Die Polizeiorgane sind angewiesen, die Durchführung dieser Vorschrift genau zu überwachen. Die Bevölkerung wird auf die Gefahren ausdrück­lich hingewiesen, die mit dem Genuß nicht frischen Hackfleisches, insbesondere von Pferden, verbunden sind, und es wird empfoh len, nur solches Hadfleisch zu kaufen, das vor den Augen des Käufers frisch zubereitet wird.

Die Bekanntgabe der Wahlergebnisse am Abend des 19. und in der Nacht zum 20. Juni 1932 durch Lautsprecher, in der Art der Lichtreklame, durch Aushängen in Schaufenstern oder in den Verlags- und Druderei- Gebäuden der Zeitungen ihrer Fi­lialen und den Zeitungskiosken ist verboten, weil diese Art der Verkündung der Wahlresultate zu Ansammlungen und bei der herrschenden großen politischen Spannung zu Störungen Die der öffentlichen Ordnung und Sicherheit führen kann. Mitteilung durch Rundfunk gibt jedermann eine ausreichende Gelegenheit, die Wahlergebnisse ungestört und ungefährdet zur Kenntnis zu nehmen.

Der Voranschlag der Stadt Gießen

für das Rechnungsjahr 1932 schließt in Einnahme und Aus­gabe mit 6 837 143,34 R.-Mr. gegenüber 7 290 646,32 R.-Mt. im Vorjahre ab. Die Betriebsrechnung weist einen ungedeckten Fehlbetrag von 489 035,87 R.-Mt. gegenüber 304 800,91 R.-ME. im Vorjahre auf.

Provinztagung. Der Verband der evangelischen Frauen­vereine Hessens hielt eine Provinzialversammlung für Ober­hessen ab, damit verbunden war das 25jährige Bestehen des Verbandes. Mehr als Tausend Besucherinnen hatten sich aus allen Teilen Oberhessen am vergangenen Sonntag in unserer Stadt eingefunden. Bei dem Festgottesdienst in der Stadt­firche predigte Oberkirchenrat Dr. Wagner- Gießen. Die Haupt­versammlung wurde im Café Leib abgehalten. Die Gießener Frauenchöre trugen mehrere Chöre vor.

* Der neue Rektor der Universität. Zum Rektor der Uni­versität Gießen wurde für die Zeit vom 1. September 1932 bis 31. August 1933 der ordentliche Professor für Augenheilkunde Dr. Adolf Jeß gewählt.

* Von der Universität. Ernannt wurde am 16. Juni der Privatdozent Dr. Eduard Bötticher zum planmäßigen außer= ordentlichen Professor für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht mit ihren Nebengebieten vom 1. April 1932 an.

* Für seine mutige Tat in der Woche vor Pfingsten, daß er ein im rasenden Tempo befindliches herrenloses Pferde­

Die Landsknechte

Sportroman von Emil Wöhner.

5. Fortsetzung

( Nachdruck verboten.)

* Die Ferienheime für Handel und Industrie( Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns- Erholungsheime E. V.), mit dem Sitz in Wiesbaden, stellen heute eines der größten Wohlfahrts­unternehmen dar. Sie verfügen über 43 Heime. See und Ge­birge sind in gleicher Weise bedacht. Nach dem vorliegenden Tätigkeitsbericht für das Jahr 1931 haben die FSJ in ihren Heimen 40 319 Gäste mit insgesamt 668 951 Verpflegungstagen aufgenommen. Die Verpflegungssätze bewegten sich entsprechend den Selbstkosten zwischen RM. 370 und 4,40, für das neue Be­triebsjahr haben sie eine zeitgemäße Genfung erfahren.

* Sommerpreise! Im Mitteldeutschen Braunkohlen- Berg­bau wurden in der letzten Zeit verschiedene Gruben und Brikett­fabriken wieder in Betrieb genommen. Veranlaßt wurde diese Maßnahme im wesentlichen durch die um diese Zeit regelmäßig eintretende Saisonbelebung, da ein großer Teil der Kundschaft die günstigen Sommerpreise ausnutzt und den Winterbedarf in der Einheitsmarte ,, Sonne" schon jetzt eindeckt.

Da tam seine Tochter. Sie hatte blondes Haar und blaue Augen und konnte so alt wie Benjamin sein. Sie setzte sich ans Klavier. Benjamin stimmte die Geige. Und dann spielten sie. Du glaubst nicht, Theo, wie der Junge spielen konnte. In einer Matrosenkneipe geht es ja sonst ziemlich laut und lustig her. Aber jetzt war alles mäuschenstill. Immer mehr Gäste tamen... Endlich legte Benjamin die Geige hin.

,, So, jetzt ist's genug. Wir wollen wieder an Bord, Klaus..

Die Ausstellung von Reisepässen

Bekanntmachung.

Betr. Naturschutzgesetz.

Auf Grund des Hessischen Naturschutzgesetzes vom 14. Ofte ber 1931 und der Bekanntmachung des Herrn Hessischen Mini sters des Innern vom 11. Mai 1932 sind folgende Tiere und Tierarten unter Schutz gestellt:

1. sämtliche Schlangenarten, 2. die Blindschleiche, 3. di große grüne Eidechse, 4. Hirschkäfer, 5. der schwarze Apollo, alle in Europa einheimischen wildlebenden Vogelarten mit jol genden Ausnahmen:

a) Jagdbare Vogelarten: Auer, Birt, Trut-, Gaselwil Fasanen, Wildenten, Wildgänse, Waldschnepfen, Sumpfschnepjen Brachvögel, Rebhühner, Stare, Amseln, Reiher, Habichte, Sper ber; die Bussarde dürfen in der Zeit vom 1. September bis 14. April, die Wildtauben in der Zeit vom 16. Juli bis 11 April gefangen oder erlegt, feilgeboten oder verkauft werden b) Nicht jagdbare Vogelarten: Wasserhühner, Taucher, Si ger, Rabenkrähen, Saatfrähen, Nebelkrähen, Elstern, Eichel häher, Haus- und Feldsperlinge.

Unberührt bleibt die Befugnis der Fischereiberechtigten außer Tauchern und Fischreihern auch Fischaare, Rohrweihe und Eisvögel zu fangen oder ohne Anwendung von Schußwaffen zu töten.

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Folgende Pflanzen und Pflanzenarten sind unter Schutz ge stellt: 1. sämtliche Bärlapparten, 2. Federgras, 3. Türfenbund 4. Frühlingsknotenblume oder großes Schneeglödchen, 5. Wi sen- Schwertlilie und Bastard- Schwertlilie, 6. alle Seidelba arten, 7. all Knabenkrautarten, 8. Sandnelke, 9. Bergaster, 10 Bergflodenblume, 11. alle Enzianarten, 12. Sandlotwurz. 1 alle Wintergrünarten, 14. Große Anemone, 15. Weiße Seeroi 16. Diptam, 17. Gelber und Blauer Eisenhut.

wird, so schreibt uns das Polizeiamt, mit Rücksicht auf die bald einsetzende Reisezeit, vorteilhaft rechtzeitig, spätestens 5 Wochen­tage vor Antritt der Reise, bei dem zuständigen Polizeibezirk beantragt, damit sie nach dieser Zeit auf dem Polizeiamt, Zimmer Nr. 40( Paßstelle) in Empfang genommen werden kön­nen. Nur in ganz dringend gelagerten Fällen( schwere Erkran tung, Todesfall) fann die Ausstellung eines Passes in kürzerer Zeit vorgenommen werden. Das Polizeiamt weist ferner da­rauf hin, daß deutsche Pässe, deren Geltungsdauer bereits ab­gelaufen ist, nicht mehr verlängert werden können. Die Ver­längerung eines Passes kann nur vor Ablauf auf dem Polizei­amt( Paßstelle) erfolgen. Bereits auf die Dauer von 5 Jahren ausgestellte Pässe werden mit Ablauf ungültig, eine Verlän= gerung ist nicht mehr möglich. Die Paßbilder müssen neuester Zeit sein und die Gleichheit der dargestellten Person mit dem Paßinhaber zweifelsfrei erkennen lassen und dürfen einen Stempel oder Teile eines solchen nicht tragen. Bei der Beantragung muß die betreffende Person, auf die der Paß lau­ten soll, selbst erscheinen, auch die Abholung des Passes muß vom Inhaber auf dem Polizeiamt( Paßstelle) erfolgen, da eine eigenhändige Unterschrift zu leisten ist.

Drei Tage blieben wir noch in Rio und jeden Nachmittag gingen Benjamin und ich in die kleine deutsche Wirtschaft. Ma­ria erwartete uns dann schon vor der Tür. Am letzten Tage hieß es Abschied nehmen. Es ging wieder in See.

,, Muß ich denn, muß ich denn zum Städtelein hinaus," spielte Benjamin auf der Geige.

,, Auf Wiedersehen, Maria. Und wenn ich wieder mal nach Rio fomme, dann spielen wir doch wieder zusammen, nicht wahr?" Er gab ihr einen kleinen Fächer, den er vorhin in einem Bazar gekauft hatte.

, Das ist eine kleine Erinnerung an die schönen Stunden." Dann gingen wir fort. Maria stand an der Haustür und sah uns noch lange nach..

Wir waren nun schon über ein Jahr unterwegs. Als wir nun endlich die Heimreise antraten, wurde Benjamin frank. Er hatte hohes Fieber. Mit allen Kräften versuchte er dagegen anzugehen und auf den Beinen zu bleiben. Aber schließlich mußte er sich doch hinlegen. Von Tag zu Tag magerte er ab

aus

Minderjährige bedürfen zur Ausstellung eines Passes der

Weiter ist das Ausgraben, Ausreißen, Abpflücken, Abschnei den usw. nachstehender Pflanzen oder Pflanzenteile zum Zwed des Erwerbs sowie das Feilhalten, Ankaufen, Verkaufen, Mi führen und Befördern verboten: 1. Bergwohlverleih, 2. Küchen schelle, 3. Frühlingsadonis, 4. Trollblume. Weiter ist a Grund des Art. 6 Abs. 2 des Naturschutzgesetzes verboten, de Schrotschuß auf Rot- und Damwild während des ganzen Jahres und auf den Rehbod während der Schonzeit des weibliche Rehwildes.

Gießen, den 2. Juni 1932.

Kreisamt Gießen. J. V.: Schmidt.

Aus Nah und Fern.

Langd( Kr. Gießen). Hier tritt seit einiger Zeit di Grippe sehr verbreitet auf, sowohl bei Kindern wie bei E wachsenen. Von den schulpflichtigen Kindern fehlt wegen die ser Krankheit etwa die Hälfte. Bis jetzt sind die Erkrankun gen in der Hauptsache ohne Komplikationen verlaufen.

Ober- Mörlen. Die Bahnschranke auf der Blochstation Ober Mörlen an der Kreuzung der Landstraße Frankfurt- Gießen mit der Eisenbahnstrede wurde in der Dienstagnacht von einem Personenautobus durchfahren. Das Fahrzeug fuhr nach den Vorfall, der glüdlicherweise teine Folgen hatte, davon.

Bad Nauheim. Bis zum 16. Juni 1932 betrug der Geson besuch 9 890 Gäste. Darunter 1 438 Ausländer.

Darmstadt. Der kommunistische Landtagsabgeordnete u frühere Lehrer Hamann wurde vom Bezirksschöffengericht Dimm stadt wegen Verstoßes gegen die Verordnung zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen zu drei Monaten Gefängnis c urteilt, wovon zwei Monate mit fünfjähriger Bewährungsfri bedingt erlassen werden.

Bingen. Am 2. und 3. Juli ds. Js. findet hier der 5 Verbandstag des Hessisch- Nassauischen Kurzschriftverbandes, me bunden mit dem großen Verbandswettschreiben im Rheinis Technikum, statt.

Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.( Baters oder gericht Schöne weiße Zähne

lich bestellten Vormunds). Personen, welche noch keine 6 Mo­nate hier gemeldet sind, müssen eine Unbedenklichkeitsbescheini­gung ihres letzten Aufenthaltsortes bei Antragstellung vorlegen.

und lag meistens ohne Besinnung. In meiner ganzen Freizeit saß ich an seiner Koje. Aber sein Zustand verschlimmerte sich immer mehr. Er siechte so dahin und keiner konnte ihm helfen. Eines Nachmittags saß ich wieder bei ihm. Teilnahmslos mit geschlossenen Augen lag er da. Ich wischte ihm den Schweiß aus dem Gesicht und trocknete sein fiebernasses blondes Haar.

Da schlug er die Augen auf. ,, Klaus!"

,, Ja, Benjamin."

,, Wenn ich tot bin, mein kleines Segelschiff, das sollst du haben, das schenke ich dir."

,, Ach, Benjamin, was redest du. Jn ein paar Tagen bist du wieder gesund."

,, Nein, Klaus, ich werde nicht wieder besser... Und meine anderen Sachen, die in der Seekiste sind, kannst du auch kriegen. Wenn du sie nicht magst, gib sie den anderen Matrosen. Er lag wieder mit geschlossenen Augen.

Nach einer Weile sagte er leise: ,, Spiel mal auf deiner Handharmonika, Klaus Jch hör das so gerne."

,, Was soll ich denn spielen, Benjamin?" ,, Was du willst, Klaus

oder, wenn es dir einerlei ist, spiel das Lied: Lustig ist's Matrosenleben'. Das haben wir beide ja so oft gesungen, wenn wir zusammen die Wache hatten. Weißt du das noch, Klaus? Du mußt jetzt auch dazu singen." Mit schwerem Herzen erfülle ich ihm seinen Wunsch und singe mit leiser Stimme zu meinem Spiel:

,, Lustig ist's Matrosenleben, ist mit lauter Luft umgeben.

Bald nach Süden, bald nach Nord treiben uns die Wellen fort.

Hat das Segel Wind gefaßt, steig ich auf den höchsten Mast.

Schon nach einmalig. Buten mit der herrl. erfrisch. schmedenden Chloroda Bahnpaste", schreibt uns ein Raucher. Tube 50 Pf. und 80 Pf.

Seid nicht bange, Kapitän, Wind und Wetter werden schön. Aus ist nun das Eeemannslied, er nimmt von der Welt Abschied. Ziert sein Grab kein Leichenstein, wird er dennoch selig sein."

,, Das war schön, Klaus. Und wenn du mal wieder Rio fommst, grüße Maria von mir... Nun spiel noch das i das die Matrosen so gerne singen, wenn sie auf der Heim sind."

Da spielte ich denn die alte Weise: ,, Nach der Heimat möcht' ich wieder, nach dem teuren Vaterort,

wo man singt die frohen Lieder, wo man spricht manch trautes Wort. Sei gegrüßt in weiter Ferne, teure Heimat, sei gegrüßt... Benjamin hatte den Kopf nach der Wand gedreht. sollte nicht sehen, daß er weinte.

"

Leise stelle ich die Handharmonika fort und gehe oben...

Wie ich nach einer halben Stunde runterkomme, ist er t Seine Baden waren noch naß von Tränen.

Wir haben ihn dann in eine alte Flagge gewidelt un Segeltuch eingenäht. So hat unser Benjamin ein fühles mannsgrab bekommen, weit von der Heimat. Aber seine i tige Heimat war doch wohl eigentlich das Meer... Ich kann ihn nicht vergessen. Und wenn du mich n besuchst, Theo, zeige ich dir das Segelschiff, das er geschnitt mir geschenkt hat. Es hängt in meiner Stube." Klaus Petersen stand auf, klopfte seine Pfeife aus und gi mit dem Netz nach seinem Boot.

Theo Hansen mochte auch nichts sagen. Schweigend fl er sich an und machte sich auf den Heimweg.

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