Nr. 47
untersagen würde; jo Balles war, durch Um und Werfen gehindert Ball an die Brust ge damit er den Ball freis ber ein Spiel, welches Selagerung von Floren es Feindes, der von den nnte, oftmals gestört ortliche Leidenschaft der iten, betont gleichzeitig en Gegnerschaft, die fi
Mannschaften wurden von deren Widersachern ter Roheit, wie fie nur
d Anweisungen lieft, die
dem Verfasser den Spie
ne weiteres an die heu bestimmungen) jowie an den Sportlehrern un für die Ausbildung ge Fußballspiels war alo
ute, oder anders ausge nur eine( vielleicht Det
e des mittelalterlichen el vor dem Associations nehmen.
her.
chtseinfäufe und für die Verhältnisse die Mögli en die erschienene neuete Dr. Selle- Eysler A.- 6.
gewöhnliche Interesse, mit erglaube der Gegenwa Die Woche", dazu ein G 8 mit dem Titel ,, Neur
Sürtel, Stulpen und K
so etwas herstellt, z Heft der„ Gartenlaube ern. Um den ungeheure emmungen des Hoang Regierung deutsche In 50 beauftragt. Im ertraft" in der Nähe Zwed ein Teil des F mmungsgebietes naturg en Bildbericht dieser B lünchner Illustrierten". n Klein in Gießen.
freude
hat. Das 16, einem
en ist für
isch. Der die Fülle er jeden Abend
mer Mittelbleiben.
ir Gleichstrom: emens 46G RM 257,- emens 46GL RM 322,- -Siemens 074 RM 71,50 Bezugsquellenangabe ENS& HALSKE AG rt a. M., Gutleutstr. 31.
Geld
00.- bis M. 3000.- 3%
M. 6.25monatl. rückzahlbar
u. Darlehns Gesellsch.m.b.L
rtr. Robert Schreiber,
heim, Rodheimerstr. 2 Hauptvertreter gesuch
gskrankheite
uften, Luftröhrentatart ng, Bronchialfatarrh,
dert felbst in veralteten
nde
Bruit und Lungen In allen Apotheken erbi
nt: Pelikan Apothefe
Betten Werkzeuge aller von be Werkzeugliste g
jof gef.
1.3.3.
chäfteft.
Westfalia Werkze
Hagen i. W.
Gießener Zeitung
Erscheint Samstags.
( Gießener Tageblatt)
Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdsendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
44. Jahrg.
Bolitische Rundschau.
Reichspräsident von Hindenburg empfing gestern nachmittag den Führer der Deutschnationalen Volkspartei, Geheimrat Dr. Hugenberg, zu einer Besprechung über die politische Lage.
Der neue deutsche Untergeneralsekretär des Völkerbundes, Staatssekretär 3. D. Dr. Trendelenburg, ist am Mittwoch in Genf eingetroffen und hat sein Amt übernommen.
Einer Washingtoner Meldung der„ New York Times" zufolge wird in Genf der Plan erwogen, die Abrüstungskonferenz abzubrechen. Gleichzeitig soll eine Konvention abgeschlossen ' werden, in der die bisher erzielten Ergebnisse festgelegt werden. Weitere Abrüstungsverhandlungen sollen durch diplomatische Kanäle oder durch in engerem Raum gehaltene Besprechungen fortgeführt werden.
Die umfassenden Reformmaßnahmen in der preußischen Zentralverwaltung, die durch die Sparverordnung der kommissarischen Regierung vom 29. Oktober d. J. verfügt wurden, sind mit dem 1. Dezember wirksam geworden.
Der stellvertretende bayerische Bevollmächtigte zum Reichsrat, Ministerialdirektor Sperr, ist mit Wirkung vom 1. Dezember Dieses Jahres bis auf weiteres mit der Führung der Geschäfte ' der Bayerischen Gesandtschaft in Berlin und der stellvertreten' den Führung der bayerischen Stimmen im Reichsrat betraut worden.
Der schweizerische Bundesrat hat am Freitag die Ausschlie: hung aller Kommunisten aus dem Staatsdienst beschlossen. Der Bundesrat erklärte, daß die Zugehörigkeit zur Kommunistischen Partei oder die Mitwirkung an einer fommunistischen Organisation unvereinbar sei mit der Stellung eines Beamten, Angestellten oder Arbeiter des Bundes.
Die polnisch- österreichischen Handelsvertragsverhandlungen ' find abgeschlossen worden. Ueber die Grundzüge und die Einzelheiten des künftigen Vertrages wurde volle Uebereinstimmung erzielt. Am 12. Dezember werden die Verhandlungen in Wien wieder aufgenommen werden, um den Vertragstegt endgültig zu formulieren.
Staatssekretär Stimson erklärte gestern, als er aus einer Tangen Kabinettssigung tam, in deren Verlauf die Schuldenfrage erörtert worden war, es sei möglicherweise nicht erforderlich, ' die neuen Noten Englands und Frankreichs zu beantworten.
In Cherbourg wurde ein neues französisches U- Boot ,, Glorieur" vom Stapel gelassen. Das Schiff hat bei einer Wasserverdrängung von 1400 Tonnen über Wasser und 2000 Tonnen ' unter Wasser eine Länge von 92 Metern und eine Breite von 8,16 Metern.
In dem diesjährigen Bericht des amerikanischen Generalstabes wird eine Vergrößerung der regulären Landtruppen auf 14 000 Offiziere und 160 000 Mann zuzüglich 5000 Freiwillige
empfohlen.
Wegen Ausschreitungen in Groß- Wardein und Klausenburg hat die ungarische Regierung ihren Gesandten in Bukarest eine energische Protestnote an die rumänische Regierung richten lassen.
Japanische Militärflugzeuge belegten die chinesischen Stellungen entlang der Eisenbahnlinie von Chalantun bis zu den Bergen von Barim mit Bomben. An mehreren Stellen tam es zu heftigen Zusammenstößen.
Der nationale Studentenverband Ungarns ließ an allen Hochschulen des Landes ein Memorandum der Studenten auch dem Kultusminister Homann überbracht wurde. Der Studentenverband verlangt die Wiederherstellung des Gesetzes über den Numerus clausus.
Die Saaletalsperre, die auch in den baulichen Ausmaßen größte Sperre Deutschlands, wurde am Freitag in Anwesenheit von Vertretern des Reiches, der Länder Preußen, Sachsen und Thüringen, unzähliger Provinzial- und Ortsbehörden, der staatlichen Elektrizitätsgesellschaften der drei beteiligten Länder usid. seierlich eröffnet.
Die Stadt Duisburg- Hamborn sah sich bei den noch immer steigenden Lasten der Wohlfahrtspflege außerstande, die am 1. Dezember fälligen Zinsscheine der Duisburger 7- Millionen- Anleihe von 1928 einzulösen.
Sozialdemokratische Beschimpfung des
Mittelstandes.
Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.
Samstag, den 3. Dezember 1932
( Neueste Nachrichten)
Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Plaz Dorschriften ohne Verbindlichkeit. Bet Wiederholung Rabatt Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung
Nummer 48
General von Schleicher Reichskanzler.
Ein Kabinett der sozialen Verständigung.
Amtlich wird gemeldet: Reichspräsident von Hindenburg hat am Freitagmittag dem General der Infanterie won Schleicher den Auftrag zur Bildung des Kabinetts übergeben. Schleicher hat den Auftrag angenommen. Er wird sich nunmehr mit den Persönlichkeiten in Verbindung setzen, die für die Bildung des Kabinetts in Frage kommen.
Die an Ueberraschungen so reiche Regierungskrise der letzten 14 Tage hat schließlich auch noch mit einer Ueberraschung geendet. Noch am Freitagvormittag herrschte in Berlin durchaus der Eindruck vor, daß Herr von Papen wiederkehren werde. Die amtliche Mitteilung von der Betrauung Schleichers zur Regierungsneubildung wirkte dann in den Mittagsstunden, als sie veröffentlicht wurde, selbst in der Wilhelmstraße sensationell.
Ganz allgemein tann aber weiter gesagt werden, daß die Betrauung Schleichers mit großer Befriedigung verzeichnet wurde, einmal weil sie den Abschluß einer Nerven zermürbenden Krise brachte, vor allem aber, weil sie allgemein als ein erstes sichtbares Zeichen der politischen Entspannung anzusehen ist.
*
Die ersten Besprechungen Schleichers.
Die ersten Besprechungen des neuen Kanzlers zur Bildung seiner Regierung setzten bereits in den Mittagsstunden ein. Verschiedene wichtige Ministerien werden mit den bisherigen Persönlichkeiten besetzt bleiben.
So gilt es als absolut sicher, daß Herr von Neurath das Außenministerium behält, Graf Schwerin- Krosigk das Reichsfinanzministerium und Dr. Gürtner das Reichsjustizministerium. Ueber die Neubesetzung des Reichsinnenministeriums ist das letzte Wort zwar noch nicht gesprochen. Allgemein aber ist man davon überzeugt, daß der kommissarische preußische Innenminister Dr. Bracht zugleich das Reichsinnenministerium übernimmt.
Bollstreckungsschuß für das Handwerk.
Nach einem dem Reichsverband des deutschen Handwerks zugegangenen Bericht aus Ostpreußen werden die durch den landwirtschaftlichen Vollstreckungsschutz erfaßten Forderungen des Handwerks mit etwa 2 Millionen angegeben, dabei wird dem Handwerk noch zugemutet, wenn nach Monaten die alten Rechnungen bezahlt werden sollen, in erhebliche Kürzungen einzuwilligen. Einfach unverständlich bleibt es im Handwerk, wenn auch die Finanzämter dazu übergehen, alte Forderungen, welche vor dem 1. Juli 1931 entstanden sind und infolge des Vollstreckungsschußes erst jetzt beglichen werden, zu der in der Zwi schenzeit erhöhten Umsatzsteuer heranzuziehen, eine Erhöhung, mit der die betreffenden Betriebe damals gar nicht rechnen konnten und die sie auch heute nicht mehr einzukalkulieren vermögen.
Auf persönliche Vorstellungen des ostpreußischen Handwerks hat der Reichskommissar für die Osthilfe geantwortet, daß er die Notlage des Handwerks im allgemeinen und die des ostpreußischen im besonderen in vollem Umfange anerkenne. Er habe die Landstellen wiederholt angewiesen, die Handwerkerforderungen im Entschuldungs- und Sicherungsverfahren besonders wohlwollend zu behandeln. Auch in seinem Schreiben heißt es dann wieder, daß weitere Gesetze und verwaltungstech nische Maßnahmen in Vorbereitung seien, die bezweckten, eine wesentliche Kürzung der Forderungen des Handwerks zu vermeiden und die geschuldeten Beträge möglichst weitgehend in bar abzulösen.
Die Lage des Handwerks, zumal des ostpreußischen Handwerks, ist durch die Regelung des landwirtschaftlichen Vollstreckungsschutzes bedeutend verschlechtert worden. Mit Vorbe reitungen und Erwägungen ist dem Handwerk nicht zu helfen. die nachteiligen Auswirkungen der geltenden Regelung können nur durch eine grundlegende Aenderung beseitigt werden, nämlich dahingehend, daß für die Handwerkswirtschaft der gleiche Vollstreckungsschutz vorgesehen wird, wie er für Landwirte festgelegt ist, wenn und soweit dem Handwerker die Erfüllung seiner Verbindlichkeiten infolge des besonderen Vollstreckungsschutzes der Landwirte unmöglich gemacht wird.
Verkehrs- und Postministerium werden voraussichtlich in den Händen des Freiherrn Eltz von Rübenach bleiben.
Organisches Wirtschaftsprogramm.
Das Wirtschafts-, das Arbeits- und das Ernährungsministerium sollen erst nach eingehenden sachlichen Verhandlungen über ein organisches Wirtschaftsprogramm besetzt werden. Die Verhandlungen darüber wurden noch im Laufe des Freitags in Angriff genommen. Reichsbantpräsident Dr. Luther wird dabei maßgeblich beteiligt sein.
Für den Fall, daß die Ressorts getrennt bleiben, gilt als Kandidat für das Ernährungsministerium der Präsident der Pommerschen Landwirtschaftskammer, von Flemming. Dann würde voraussichtlich Professor Warmbold das Wirtschaftsministerium behalten. Für das Arbeitsministerium wird der Sozialpolitiker der Technischen Hochschule in Berlin, Professor Brieß, genannt, der dem Zentrum nahesteht. Außerdem soll noch der Präsident des Deutschen Landgemeindetages, Landrat a. D. Dr. Gereke, als Reichskommissar für die Arbeitsbeschaffung in das Reichskabinett eintreten.
*
Politisch ist weiter von Bedeutung, daß auch der neue Kanzler entschlossen ist, den alten Dualismus zwischen Reich und PreuBen nicht wieder aufleben zu lassen. Allerdings glaubt man in den ihm nahestehenden Kreisen, annehmen zu können, daß Herr von Schleicher in der Preußenfrage noch gewisse Möglichkeiten sieht, um die Nationalsozialisten für sein Kabinett und seine Arbeit zu gewinnen.
Das Reichskabinett wird sich dem Reichstage am 7. Dezem ber präsentieren. In diesem Zusammenhang ist wichtig, daß der neue Kanzler vom Reichspräsidenten irgendwelche diktatorischen Vollmachten gegenüber dem Parlament weder erbeten noch er= halten hat.
Lofales.
Weihnachtsarbeiten.
Nur noch eine kleine Spanne Zeit, und wir feiern das von Jung und Alt herbeigesehnte Weihnachtsfest. Weihnachten ist der Inbegriff aller Kinderseligkeit. Der Wunschzettel pflegt aber meistens recht lang zu sein und steht nicht immer im Einflang mit unserem Geldbeutel. Eine vorsorgliche Mutter und ein geschickter Hausvater denken deshalb schon jetzt daran, die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Je knapper der Geldbeutel ist, desto früher soll man mit den Vorarbeiten beginnen. Manchen Familienvätern wird es in dieser Zeit nicht möglich sein. Neuanschaffungen zu machen, das ist auch gar nicht notwendig. Eine geschickte Hand fann aus alten Sachen neue machen, oder gar selbst herstellen.
Sobald die Kleinen schlafen, werden die im Laufe des Jahres zerbrochenen und unansehnlich gewordenen Spielsachen hervorgeholt. Da ist zunächst das Schaukelpferd. Zuerst werden das zerbrochene Bein und die Ohren geleimt, vorhandene Risse und Sprünge in den Holzteilen werden mit Spachtelkitt ausgefüllt und mit Glaspapier glatt geschliffen. Dann versieht man das Pferdchen mit einem bunten Ladfarbenanstrich, und wird es von einem neuen taum unterscheiden können. Ebenso ergeht es dem Rodelschlitten; er wird vom Rost befreit, eingefettet, und die Holzteile erhalten durch Farbe und Lad ein neues Aussehen. Dann kommt die Puppenstube heran; sie muß wieder ausgebessert, frisch gestrichen und tapeziert werden. Die Puppenmöbel werden geleimt und erhalten ebenfalls wieder ein neues Farbenkleid. Dazu gehört auch die Einkleidung der Puppen. Sie erhalten neue moderne Kleidchen, die man aus alten abgelegten Kleidungsstücken, neu oder aufgefärbt, selbst herstellen kann. Auch die Schühchen werden ausgebessert und mit einem Ladüberzug versehen. So aufgearbeitet, wird das Kinderauze sie kaum wiedererkennen. Auch Puppenwagen, Kinderstühlchen und andere Spielsachen, die häßlich in einer Ede ein unrühmliches Dasein führen, hole man hervor. Mit ein wenig Leim Farbe, Lad und Bronze erhalten sie ein neues Aussehen. Manche Weihnachtsüberraschung für die Kinder läßt sich selbst herstellen. Aus Laubsägeholz oder Holz von Zigarrenkisten kann eine ge=
Wie die Sozialdemokratie über den Mittelstand denkt, Finanzierung der Hausinstandseßungsarbeiten hidte Baterhand allerlei für die Puppenstube oder den Kauf
bringt der Proletarier", das Organ des sozialistischen Fabrikarbeiters, in der ersten November- Nummer klar zum Ausdrud. In dem Blatte wird geschrieben, daß gleich hungrigen Wölfen sich alles nach der Futterkrippe dränge und daß Herr von Papen ,, Milliarden ausgestreut" habe. Dann fährt ,, Der Proletarier" wörtlich fort:
,, Es scheint, daß Vater Papen sich vorerst nicht mehr ge= traut, seinen ,, ungeratenen" Kindern( Arbeitnehmer, Rentner, Erwerbslose) jetzt nochmals etwas abzuzapfen, um es den hungrigen Mittelständlern zu geben. Das ist gewiß bedauerlich, haben doch gerade die Mittelständler so viele ,, aufbauwillige" Mörder und sonstige Verbrecher geliefert." Eine schlimmere Beschimpfung ist kaum auszudenken.
*
Auf die Anregung des Reichsverbandes des deutschen Handwerks, die notwendigen Hausinstandsetzungsarbeiten durch Vorfinanzierung der Steuergutscheine für Grundsteuerzahlungen zu erleichtern, hat das Reichsarbeitsministerium mitgeteilt, daß ein gehende Verhandlungen über diese Frage mit den in Betracht kommenden Stellen, insbesondere der Reichsbank, stattgefunden haben. Nach dem Stand der Besprechungen sei anzunehmen, daß in Kürze nähere Bestimmungen bekanntgegeben werden.
Die Frage des Reichsverbandes des deutschen Handwerks, ob noch nach dem 1. April 1933 Reichszuschüsse für Instandfegungsarbeiten gegeben werden, beantwortet der Minister damit, daß im gegemvärtigen Zeitpunkt eine Entscheidung noch nicht getroffen sei. Sie hänge in erster Linie davon ab, ob nach dem 1. April 1933 weitere Mittel verfügbar seien.
mannsladen anfertigen. Zum Zusammenleimen dieser kleinen Möbel nehme man Fischleim oder Tischlerleim.
Die Hauptsache der Kinder am Weihnachtsabend bildet neben dem Weihnachtsbaum die Krippe. In unserer modernen Zeit ist dieser alte deutsche Brauch im Schwinden begriffen, und doch sind gerade die Kinderherzen so empfänglich dafür. Hat man fein Zeichentalent, taufe man für wenige Pfennige eine feste Unterlage. Dazu dient ein Ristendeckel. Man bestreiche ihn mit Leim, und streut Silbersand und bunten Eisglimmer darauf. Dann wird der Stall mit der Krippe auf diese UnterTage gestellt. Den Stall fann man mit leichter Mühe selbst zusammenzimmern. Es brauchen keine gehobelten und polierten Hölzer zu sein, ungehobeltes, rauhes Kistenholz, auch Zigarrentistenholz ist dazu geeignet. Das Holz wird gebeizt oder mit


