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Nr. 39

Samstag, b

Samstag, den 1. Oftober 1932.

Politische Rundschau.

Nach den Meldungen, die dem Reichsarbeitsministerium von seinen Schlichtern bis zum 29. September zugingen, konnten in Anwendung der Verordnung rund 13 000 Arbeitslose in Arbeit treten.

Am 30. September hat die sächsische Regierung beschlossen, doch noch am 13. November die Gemeindewahlen stattfinden zu lassen.

Aus Beling sind in Tokio Meldungen eingelaufen, daß in die chinesische Provinz Sifang eine etwa 100 000 Mann starte tibetanische Armee eingedrungen sei.

Am Freitagmorgen wurde auf das Offizierstafino in Bel­grad ein Bombenanschlag verübt.

Nach einer Aufstellung des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes in Amerika betrug die Zahl der Arbeitslosen in den Vereinig­ten Staaten Ende August 11,5 Millionen.

Wie aus Westfalen verlautet, ist damit zu rechnen, daß von der eisenschaffenden Industrie zum 1. Oktober etwa 10-12 Hochöfen wieder angeblasen werden.

Durch die Reform der Groß- Berliner Verwaltung, die nun endlich in Fluß kommt, werden nicht weniger als 1100 Bezirks: verordnete überflüssig.

Zum 85. Geburtstag des Reichspräsidenten

Das Gesamtministerium hat an sämtliche unterstellten Be­hörden dieses Ausschreiben erlassen:

Der Herr Reichspräsident v. Hindenburg begeht am 2. Oktober d. J. seinen 85. Geburtstag. Seinem Wunsche ent­sprechend soll von besonderen Feiern aus diesem Anlaß abge= sehen werden. Die Reichsregierung wird daher weder in Ber­lin noch in anderen Orten Deutschlands amtliche Feiern veran­stalten. Sie hat die Landesregierungen gebeten, gleichfalls auf solche Feiern zu verzichten. Das Gesamtministerium hat diesem Wunsche entsprochen und in weiterer Uebereinstimmung mit der Reichsregierung angeordnet, daß sämtliche Dienstgebäude des Landes und der Gemeinden am 2. Oftober 1932 in den Reichs: farben zu flaggen haben. Wegen Schulfeiern hat der Minister für Kultus und Bildungswesen bereits besondere Verfügung getroffen.

Auflösung des Hessenparlaments abgelehnt.

Gießener Zeitung"

wärtigen Notzustande zu begegnen, um seine Ueberwindung zu erleichtern. Das Gelingen des Wirtschaftsprogramms hängt von der Mitwirkung der ganzen deutschen Wirtschaft ab, und die Reichsregierung hofft hierbei darauf, daß ganz besonders die zahlenmäßig starke Schicht der mittleren und kleineren Betriebe, die für das Gelingen des Planes von besonderer Bedeutung sind, ihre Mitwirkung nicht versagt.

Darmstadt. Im Gesetzgebungsausschuß des Hessischen Land­tages wurde heute der sozialdemokratische Antrag auf Auflösung des Landtages abgelehnt. Für den Antrag stimmten nur die drei sozialdemokratischen und der kommunistische Vertreter. Die beiden Zentrumsabgeordneten stimmten dagegen, während die sechs Nationalsozialisten sich der Stimme enthielten. Für die Annahme des Antrages ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig, die nach dieser Abstimmung auch nicht im Plenum vorhanden sein wird.

Mahnung des Reichswirtschaftsministers.

Köln. In einer Rede, die der Reichswirtschaftsminister Dr. Warmbold bei der Einweihung des Neubaues der Jn= dustrie und Handelskammer hielt, führte er u. a. aus:

Auslage der Stimmlisten und Karten für die Reichstagswahl.

Der Reichsminister des Innern hat durch Verordnung be­stimmt, daß die Stimmlisten und Stimmlisten und Stimmkarten vom 16. bis 23. Oktober auszulegen sind. Auf den großen Bahn­höfen und Uebergangsstationen sowie den großen Seeschiffen wird, wie bei der letzten Reichstagswahl, Gelegenheit zur

Frevelhafter französ. Macht- u. Landhunger. Stimmgabe geboten werden.

Vor wenigen Tagen hat der Vorsitzende des französischen Obersten Kriegsrates bei der Turenne- Kundgebung in dem eljässischen Städtchen Türkheim die Worte gebraucht:

tein Kriegsmann in Frankreich hat Ruhe, solange ein Deutscher auf der linken Seite des Rheins stehe. Das ist die Propagierung der Annexion des linken Rheinujers aus dem Munde des einflußreichsten und hervorragendsten Vertreters der französischen Generalität. Deutschland und seine gesamte Einwohnerschaft weist solche Kriegsfanfaren mit Ent­rüstung zurück.

So unmöglich eine Politik mit dem Ziele eines Rückzuges aus den weltwirtschaftlichen Verflechtungen wäre, so wenig könne in Frage kommen, unsere eigenen Hilfsquellen unaus­genutzt zu lassen. Unser Ziel müsse sein, die höchste Ausnutzung des Bodens und die Sicherung der in ihm investierten Kapita­lien mit der Erhaltung der industriellen Arbeitsstätten und mit der Pflege von Handel und Verkehr zu verbinden. Dieses Ziel kann aber nach der Struktur unserer Wirtschaft nur erreicht werden, wenn wir auch den Güteraustausch mit dem Auslande pfleglich behandeln. Die deutsche Regierung mußte daher den Versuch machen, durch eine Reihe von Maßnahmen dem gegen=

Die Landsknechte

Sportroman von Emil Wöhner.

( 21. Fortsetzung.)

( Nachdruck verboten.)

Aufruf zur Winterhilfe.

Die Deutsche Liga der freien Wohlfahrtspflege hat auch in diesem Jahr zur Winterhilfe aufgerufen. Reichspräsident und Reichsregierung haben sich der Bitte um werftätige Hilfe an= geschlossen, die kommunalen Spitzenverbände Deutschlands haben den Aufruf mit einem Geleitwort versehen.

Auch in Hessen haben sich in diesem Jahr wieder die unter­zeichneten 7 Verbände zusammengeschlossen, um im ganzen Lande zu sammeln und in gemeinsamer Arbeit die Not lindern zu helfen. Hilfe ist noch mehr not als im Vorjahre und nie­mand darf sich der Pflicht zu helfen entziehen.

Wir wenden uns an alle, die irgend helfen können, ohne Unterschied der Konfession, der politischen Anschauung, des Standes oder Berufes, und bitten sie herzlich: Helft, seid be­reit ein Opfer zu bringen für die, deren Not noch größer ist, als die Eure.

Die Durchführung der Sammlung erfolgt durch Ausschüsse, die für die einzelnen Kreise oder Ortschaften gebildet sind. Landesverband der Inneren Mission in Hessen, Karitasverband für die Diözese Mainz, Hessisches Rotes Kreuz( Landesverein u. Alice- Frauenverein), Landesverband für die Israelitische Wohlfahrtspflege in Hessen und Hessen- Nassau,

Deutscher Fünfter Wohlfahrtsverband, Bezirk Hessen, Landesausschuß für Arbeiterwohlfahrt und Jugendpflege in Hessen,

Christliche Arbeiterhilfe, Landesausschuß Hessen.

Begleitworte der hessischen Regierung.

Wieder ruft die freie Wohlfahrtspflege durch ihre Reichs­and Landesverbände dazu auf, durch opferbereite Nächstenliebe die Not eines schweren Winters lindern zu helfen. Mit ihnen bitten Herr Reichspräsident von Hindenburg und Reichsregie­rung alle Deutschen, einander helfend dem Vaterland zu die­nen. Unser Volt hat im Laufe einer Reihe von schicksalsschweren Jahren Not und Bedrängnis tragen lernen müssen.. Niemand wird diese Note von heute auf morgen beseitigen können. Eines aber können wir alle tun: Durch von Herzen kommende Hilfs= bereitschaft dem Darbenden die Bitterkeit und das Gefühl des Verlassenseins nehmen.

Die Sportzeitungen sangen das Lob der Landsknechte in allen Tonarten. Dabei vergaßen sie in ihrem Eifer, der beiden Männer zu gedenken, die bescheiden im Hintergrund standen und doch an der Kampfesstärke der Spieler einen so großen Verdienst hatten: Bringhoff und Dr. Bargmann. Während der Trainer ganz in der Arbeit an seiner Mannschaft aufging, vertrat der Vorsitzende die Interessen der Spieler innerhalb des Vereins. Da nicht nur die Meisterschaftskämpfe, sondern auch die Freundschaftsspiele der Landsknechte viele Zuschauer an= zogen, lag die Gefahr nahe, die Spieler auszunuzen ohne Rüd­sicht auf ihr Ruhebedürfnis. Aber Dr. Bargmann wachte über das Wohl seiner Mannschaft. Als in einer Vorstandsversamm­lung wieder einmal in furzer Reihenfolge für einen spielfreien Sonntag ein Freundschaftsspiel angesetzt werden sollte, entgeg nete er turz: Daraus wird nichts. Nur um die Vereinskasse zu füllen, dafür ist mir meine 1. Mannschaft zu schade. Wenn sie Sonntag für Sonntag Punkte schinden muß, hat sie einen Ruhetag ehrlich verdient und auch nötig..."

Da war der Rechnungsführer aufgesprungen. ,, Soweit ich im Bilde bin, wünschen unsere Spieler gar teinen spielfreien Sonntag. Sie würden sich freuen, wenn sie dieses Freundschaftsspiel austragen dürften."

Zinslast der Landwirtschaft.

Die Zinserleichterung bildet ein Kernstück der neuen agrar­politischen Maßnahmen. Die sachlichen Gründe für diese Aktion werden deutlich, wenn man die Zinslast betrachtet, die seit Jahr und Tag mit wachsendem Druck auf der deutschen Land­wirtschaft ruht.

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Der Zinsendienst erwächst aus einer Kreditverschuldung, die in den Jahren seit der Stabilisierung der Währung beträcht= lich angeschwollen ist. Sie belief sich am Ende des Jahres 1928 bereits insgesamt auf etwa 10,8 Milliarden RM., Ende 1931 schägungsweise auf 11,8 Milliarden RM. Die Zinslast selbst betrug nach Ermittlungen des Instituts für Konjunktur: forschung im Wirtschaftsjahr 1928/29( 1. 7. bis 30. 6.) etwa 0,92 Milliarden RM., im Wirtschaftsjahr 1931/32 rund 1,01 Milliar­gen RM. Berechnet man ferner die Zinslast nach dem Stande der Verschuldung von Ende des Jahres 1931, jedoch unter 3u­grundelegung der Zinsjähe von Mitte 1932, so ergibt sich eine Zinslast von etwa 0,85 Milliarden RM.

Möchten die Verbände der freien Wohlfahrtspflege, die über alles Trennende hinweg denen zur Seite stehen wollen, die am schwersten entbehren, überall offene Herzen und willige Geber finden. Das ist der Wunsch, mit dem die hessische Re­gierung das Ziebeswerk des hessischen Landesausschusses der freien Wohlfahrtspflege begleitet.

Dr. Abelung.

Hessisches Gesamtministerium.. Kirnberger.

Leuschner

So sorgten Trainer und Vorsitzender für ihre Mannschaft. Und während die Namen der Spieler in aller Munde waren, gingen sie still und ungenannt ihren Weg, erfüllt von echtem Sportsgeist und mit einem Herzen, das warm für die Jugend schlug.

,, Das will ich nicht bestreiten," entgegnete Dr. Bargmann lächelnd. ,, Sie müßten eben keine rechten Fußballspieler sein, wenn sie Sonntags lieber zu Hause säßen, als auf dem grünen Rasen ihre Kräfte zu messen. Aber, meine Herren, wir sollten doch etwas weitersehen. Sie wissen doch auch, daß die Erledi­gung der Meisterschaftskämpfe an die Nerven der Spieler nicht geringe Anforderungen stellt und die notwendige Folgeerschei nung der vielen außerterminlichen Freundschaftsspiele eine über­spielte Mannschaft sein wird. Ich weiß mich in diesem Punkte eins mit unserem verehrten Trainer, Herrn Bringhoff. Außer­dem ist unser Verein doch finanziell so gestellt, daß wir auf solche Einnahmen nicht unbedingt angewiesen sind..."

Diese absoluten Zahlen allein geben aber noch kein eindeu tiges Bild von dem tatsächlichen Grad der Belastung. Erst wenn man diese Ziffern in Beziehung setzt zu den Verkaufserlösen der Landwirtschaft, d. h. zu den Einnahmen der Landwirtschaft aus dem Verkehr ihrer wichtigsten Produkte, zeigt sich, wie sehr die Schwere der Zinslast in den letzten Jahren zugenommen hat.

Seit 1928/29 find nämlich die Verkaufserlöse der Land­wirtschaft im Absinken begriffen. Das Konjunkturinstitut be= ziffert sie im Wirtschaftsjahr 1928/29 auf etwa 10,3 Milliarden RM., im Wirtschaftsjahr 1931/32 nur noch auf 7,3 Milliarden Reichsmart; eine weitere Abnahme auf knapp 7 Milliarden ist im Wirtschaftsjahr 1932/33 als wahrscheinlich anzunehmen. Bei diesen Verkaufserlösen handelt es sich, daß sei besonders betont, selbstverständlich um Bruttoeinnahmen der Landwirtschaft; von diesem Bruttoerlös müssen also zunächst sämtliche Produk tionsfosten 3. B. Arbeitslöhne, Saatgut, Aufwendungen für Maschinen und Geräte, Düngemittel, Instandhaltung der Ge bäude etc. bestritten werden. In dem Rüdgang der Brutto einnahmen spiegelt sich die, allerdings durch agrarpolitische Maßnahmen zum Teil start gebremste Preissentung für wichtige Agrarerzeugnisse wider. Den Ausschlag gab dabei in den letz ten Jahren allein die ungünstige Preisentwidlung bei den land­wirtschaftlichen Veredelungsprodutten, insbesondere den vieh wirtschaftlichen Erzeugnissen.

Heute fand das letzte Punktspiel am die Bezirksmeister­schaft statt. Ein harter, zäher Kampf stand in Aussicht, denn der Gegner hatte die zwei Punkte bitter nötig.

In den Ankleideräumen der Landsknechte ging es leb= haft zu.

Ich habe heute so das Gefühl, als wenn wir mit 3: 1 ge­winnen würden," meinte Ernst Zille und zog sich seinen Jersen über den Kopf.

,, Das ist noch nicht amtlich!" rief Otto Drees. Die Geg­ner werden sich sicher mächtig ins Zeug legen. Sie wollen unter allen Umständen gewinnen."

,, Gediegen, daß die Gegner auch immer siegen wollen," Tachte Günther Freund. ,, Wenn sie sich das erst abgewöhnt ha= ben, brauchen wir uns längst nicht mehr so anzustrengen."

,, Sag' mal Otto, tennst du den Unterschied zwischen Scharf­schütze und Schlafmütze?" wandte sich Adolf Müller an den Linksaußen.

,, Nein," meinte Drees ahnungslos.

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Vergleicht man nun beide Zahlengruppen, die Höhe des Zinsendienstes auf der einen, die Berkaufserlöfe auf der an= deren Seite, so zeigt sich, die Verkaufserlöse gingen seit 1928/29 um nahezu ein Drittel zurück, die Zinslast hingegen lag sagar ine Wirtschaftsjahr 1931/32 noch höher als 1928/29. Erst nach dem Stande von Mitte 1932 berechnet ergibt sich ein Rückgang des Zinsendienstes seit 1928/29 um etwa 7-8 Prozent. Das bes deutet also: zwischen den Bruttoeinnahmen der Landwirtschaft und den Zinsverpflichtungen hat sich eine tiefe Kluft aufgetan. Kein Wunder also, daß es den Landwirten in zahlreichen Fällen nicht mehr möglich war, fällige Zinsen aus dem Ertrag zu be zahlen; mur zu oft wurde auf die Substanz zurückgegriffen. Das wiederum mußte zwangsläufig zu besorgniserregender Schwä chung der Betriebe und schließlich zu Zusammenbrüchen führen. Dieser Entwicklung im Interesse der Voltsernährung und des bedrohten landwirtschaftlichen Berufsstandes Einhalt zu tun, ist der Zweck der neuen Zinserleichterung.

,, Das habe ich mir gleich gedacht," entgegnete der Mittel­läufer troden unter allgemeinem Gelächter.

Theo Hansen trat zwischen die Spieler.

,, So, jetzt wollen wir noch einmal zeigen, was wir können. Dieses Spiel müssen wir gewinnen. Aber wir dürfen den Geg­ner nicht unterschätzen. Jeder muß gleich sein Bestes hergeben, wenn der Laden klappen soll. Noch ein gewonnenes Spiel, dann

"

,, Dann gibst du einen aus, Theo?" lachte Adolf Müller. ,, Dazu bist du als Spielführer auch verpflichtet nach Paragraph elf der Vereinsstatuten. Ich trinke hell..."

Die Mannschaften begaben sich auf den Platz. Dr. Barg mann und Bringhoff sahen von der Tribüne aus interessiert dem Spiel zu.

,, Es scheint, als ob unsere Elf sich heute nicht so recht zu­

fammenfinden kann," wandte sich der Vorsitzende an den Trainer. ,, Der Kampf spielt sich ja zur Hauptsache in unserer Platzhätste ab: Es wäre wirklich schade, wenn der Siegeslauf der 1. Mannschaft jetzt noch unterbrochen würde. Der moralische Eins druck wäre für die nun folgenden Kämpfe um die Verbands meisterschaft entschieden von Nachteil."

Ich glaube bestimmt, daß unsere Jungs auch dieses Spiel gewinnen werden," entgegnete Bringhoff zuversichtlich. ,, Die Gegner spielen allerdings ausgezeichnet. Sie fämpfen mit dem Mut der Verzweiflung, um dem drohenden Abstieg zu entgehen, während unsere Spieler die Bezirksmeisterschaft in der Tasche haben. Aber ich kenne ihren Ehrgeiz und ihr Ehrgefühl und weiß, daß sie trotzdem alles daran setzen werden, auch heute un­besiegt den Platz verlassen zu können. Es ist ganz gut so, daß unsere Spieler noch nicht so aus sich herausgehen, denn wenn die Gegner in diesem mörderischen Tempo fortfahren, sind sie in der zweiten Halbzeit erledigt. Die Abwehrarbeit Freunds ist übri gens wieder einmal erstklassig. Man hat bei ihm immer ein Gefühl der Sicherheit, auch wenn der Ball ganz in Tornähe iſt. Schmidt und Zille sind ebenfalls gut."

,, Das stimmt," entgegnete Dr Bargmann. Unsere Ver­

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teidigung hat dem Gegner schon manchen Erfolg vereitelt. Jet baltung weit

hat Müller den Ball... täuscht... gibt an Hoffmann ab Schuß...! Schade, das war eine gute Torgelegenheit. Der Ball ist von dem Verteidiger abgeprallt..."

Der Schiedsrichter pfiff: Elfmeter!

,, Die Entscheidung des Unparteiischen ist entschieden zu hart," meinte Bringhoff. Er muß den Vorfall nicht einwand frei beobachtet haben. Man fonnte doch deutlich sehen, daß der gegnerische Verteidiger das Leder im Strafraum nicht ab sichtlich mit der Hand berührt hat."

Theo Hansen führte den Elfmeterstoß aus. Ein paar Sea funden überlegte er. Dann schoß er den Ball hoch über das gegnerische Tor.

,, Bravo!" rief der Trainer. Das ist so richtig Theo Han­sen. Sein Ehrgefühl läßt es nicht zu, das Führungstor nur er Fehlentscheidung des Schiedsrichters verdanken zu müssen. J hätte an seiner Stelle genau so gehandelt."

( Fortsetzung folgt.)

perluft.

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