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und da im Laufe des E martitüd in Zahlung g Beige. Auf diese Anzeig on der Staatsanwalti hden bisherigen Feststell inzerei bestätigt, und der eschäftsinhabern, der 3

tändig, mit feinem Teil findet, die Form für die efertigt zu haben. Fe ch Geld hergestellt haben Sange.

für 1932. Die Bel

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finden. Das Kreisami

Dom Oberhessischen Sperrung auf der Provi wird ab 1. November

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Jansen wird am 15 waltung ausscheiden. B iger Zeit zum ersten B tfalen gewählt. gin Cäcilie von Heffent Knaben entbunden. erung des Untermain mm der Umkanalisierung Einschränkung erfahre

Fig nicht gebaut wird un eim vom staatlichen Re Die Stadt Frankfurt den f bezahlen konnte. Auf 6 Frankfurt am 15. Septe bezahlen, daß sie nicht n ufzubringen.

agbilanz von 1926. ntagsverhandlung des Egen Betrügereien des an seiner Gesellschaft S Jahre 1926 wies einen B wußte Dumde auf Grund rat und seinen engeren Mill, RM. vorzuspiegeln

im Tunnel.

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auf einer Draisine die E Rotomotive des vorausgef erg- Tunnel start vernebel

Mittwoch, den 28. Oftober 1931.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Surnen, Sport und Spiel.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Aus dem Bezirk.

Germania Fulda

FV. Odershausen Hessen Kassel Hessen Hersfeld FV. Einbed Göttingen 05

BfB. Gießen 10: 0( 6: 0) Horas 1: 2( 1: 1) Kurh. Marburg 2: 2( 1: 1)

Sport Northeim 2: 1( 1: 1) Spielverein Kassel 1: 5( 1: 3) Sport Kassel 3: 1( 1: 1)

Hermannia Kassel Großalmerode

Bokalspiel:

Borussia Fulda

Tura Kassel 1: 1( 1: 1) Spielogg. Göttingen 3: 0( 2: 0)

Bebra 2: 3(!!)

1900 Gießen Sportv. Wetzlar 1: 1( 0: 1) VIR. Buzzbach Wallau 1: 4( 1: 2)

SC. W.- Niedergirmes Frohnhausen, F. n. angetr. Wiesenbach Dillenburg 2: 3( 1: 2)

Gau Gießen- Weylar.

Burgsolms Aglar 0: 2( 0: 1)

Holzhausen

Braunfels

Hirschhausen 4: 1( 3: 1) Bistirchen 4: 5( 2: 2)

Niedershausen Stockhausen 1: 1( 0: 0) Aẞlar 2. Burgsolms 2. 7: 2

1900 Gießen 2. Ehringshausen 2. 4: 1( 3: 1) SC. Wetzlar 2. Hermannstein 3: 0( 1: 0) VFB. Gießen 2. Weylarer SV. 2. 1: 2( 1: 0) Lollar Daubringen 4: 3( 4: 1) Steinberg Butzbach 2. 5: 2( 0: 2) Obershausen Merenberg 2. 5: 0( 0: 0) Hasselbach Waldhausen 0: 4( 0: 2) Merenberg 1. Odersbach 5: 1( 3: 1) Hirschhausen 2. Wirbelau 2: 4( 1: 3) Allendorf Niederbiel 6: 0( 3: 0) Holzhausen 2.

Bistirchen 2. 1: 4( 1: 1)

Stockhausen 2. Ulm 1: 5( 0: 2) Burgsolms 3. Wetzlar 4. 1: 3( 0: 1) Waldgirmes 6: 2( 3: 2)

Büblingshausen

Berghausen Garbenheim 1: 3( 1: 3) Werdorf Schwalbach 2. 13: 0 Bieber VFB. Gießen 3. 1: 3 Niederweisel

1900 Gießen 3. 1: 2( 0: 1)

1900 Gießen 4. Steinbach 2. 2: 1( 1: 0) Daubringen 2. Leihgestern 2., L. n. angetr. Grünberg Flensungen 4: 1( 2: 0) Lich Garbenteich 1: 1( 1: 0) G.

Jugend.

Lich 1.

VfB. Gießen 1. 2: 3

Wetzl. SpV. 2. Sch. Steinberg Sch. 0: 5( 0: 2) Ettingshausen 1. Klein- Linden 1. 3: 0( 1: 0) 1900 Gießen 1.- Eintracht Ffm. 1. 2: 1( 2: 1) Steinbach 1. Sch. VfB. Gießen 1. Sch. 1: 2 BfB. Gießen 2. Sch. Wetzl. Spr. 1. Sch.

Handball:

Wiesed 2. Sch. 4: 1 Garbenteich Sch. 0: 0

Friedberg VFL. Wetzlar 7: 6( 5: 0) 1900 Gießen 1846 Gießen 3: 8

Tusp. Butzbach 2. TV. Lüzellinden 1. 1: 4( 1: 1) Allendorf 1. VfL. Wezlar 2. 2: 2( 0: 1) Münchholzhausen 1900 Gießen 2. 9: 4( 5: 2) MTV. Gießen Jgd. 1:15( 0: 5) TV. Niedermörlen Sch. 4: 6

Tusp. Butzbach Jgd. Tusp. Butzbach Sch.

Aus Gießen und Umgegend.

1900 Gießen Liga

SpV. Wetzlar Liga 1: 1( 0: 1).

t sehen konnte, daß der 6 Es stand von vornherein fest, daß in diesem Spiel hart um teine Einfahrt in die Gie Punkte gekämpft wurde. Daß es aber alles Unschöne des reichte noch in den im un­jeres Heimatfußballsportes bedauerlich. Schuld daran hat zum nicht geringen Teil der Schiedsrichter Geisel aus Alsfeld, in Bruder des angesetzten Schiri Geisel IV., der viel zu viel durchgehen ließ, d. h. er sah wohl alles, aber er nutzte die ihm jur Verfügung stehenden Strafmöglichkeiten nicht rechtzeitig, wie tsgeboten war, in ihrer ganzen Schwere aus. Es sei auch an Dieser Stelle nochmals gesagt, daß es ein Unding ist, unfaires Spiel während der ganzen Spielzeit mit ,, Verwarnungen" unter­binden zu wollen.

die Draisine unter den le n mit den Köpfen gegen ahnmeister aus Siegen c zweite Beamte trug lei

Mark Geldstrafe veruri

gericht sprach am Gonna

1900 spielte zunächst mit dem Winde, konnte aber diesen Borteil nicht ausnutzen. Der Kampf um den Ball war verteilt. die wegen Bandenſchmawei Elfmeterchancen wurden vom Schiri als Strafstöße von der t waren. Das Mart und auf zufägliche L., der einen schönen Kopfball eindrückte, in Führung. 1900

gten haben 20 Monate nde bezeichnete den bebe Schmugglerprozesse, die j andlung gekommen find rennerei entdedt.

warzbrennerei, wie fie in nd noch nicht bestanden

s Mittelrheins in Leutes

ehoben. In dieser G Jahren viele tausend ahnwaggon etwa sechs

Diefer Schwarzbrennerei g

ersuchte auszugleichen. Die Wetzlarer Hintermannschaft wur

Der Mittelstürmer von Hollywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 25. Fortsetzung.

8.

Der große Bill hält Wort.

Der junge Mann, der, auf einen Stod gestützt, mühsam in len Ankleideraum gehumpelt war, setzte sich nieder und betrach kte düsteren Blickes das geschäftige Treiben um sich herum, als benn es ein Leichenbegängnis wäre. So schien es ihm auch in Begräbnis sein Fußballbegräbnis. Wie ein Schlag aus Jei terem Himmel, unerwartet und niederschmetternd, war dieses Inglüd über ihn gekommen. Der Arzt, welcher gestern abend ре

nntweins herausgegangen och geholt worden war, hatte die ohnehin schmerzlich klare Tat­

n Steuerbeträge fich auf

1.

tulation im Winter- Sem

am Dienstag, den 27. Oft ät, Prof. Dr. Kujte, die den. Er verbreitete fi

daß Hollywood ohne seinen ersten Mittelstürmer im Gemifinale gegen Hampton Villa antreten müsse, bestätigt.

Wenn ich die offene Wahrheit sagen soll," fügte der Dok­br hinzu ,,, Sie werden mindestens vierzehn Tage nicht in der lage sein, Fußball zu spielen. Die Verlegung ist ja nicht so hlimm, wie sie hätte ausfallen können, aber doch schlimm ge­hug, um Ihnen zu empfehlen, sich schleunigst niederzulegen." Marr hatte die Geschichte von dem Ueberfall genau dem

e für das akademische Lannschaftsmanager berichtet, und seine Qualen verdoppelten

Studierende und Profe

Samburger Strafant ger Rebenftrafanstalt G Meuterei wegen Entzug regelter Gefangenen gelom uffäffigen Gefangenen, die mten mit der Waffe in

feier

reichs gefallene Fliege bei der Heldenorgel in Sebentfeier für die 2000 frie

und Automobiliften D

, als er den Eindruck bemerkte, den sein Bericht auf Hollister ( emacht hatte.

Ich würde einen Teil meines kleinen Vermögens dafür ergeben, wenn ich das ungeschehen machen könnte!" stöhnte Hol­liter und lief ruhelos im Zimmer auf und ab. Ich muß gleich hit Warriner sprechen; das ist ja entsetzlich!"

Der Hollywood- Spielführer war genau so erregt über die Ingelegenheit wie der Mannschaftsmanager, aber die Unglücks­loft hatte auf ihn eine ganz andere Wirkung.

Dahinter stedt etwas, Did," sagte er. Raub kann das Rotiv nicht gewesen sein, weil der Bursche ja nicht den leisesten Serjuch unternommen hat, etwa zu rauben, Glaubst du nicht, Stopford vielleicht etwas mit der Sache zu tun haben bnnte?" fragte er plötzlich.

Ich weiß nicht," antwortete Marr. Ich möchte nicht gern the solche Anschuldigung erheben, wenn ich nicht ganz sichere Interlagen dafür habe. Ich weiß nur, daß ich den feigen Hund, er das getan hat, erwürgen fönnte; du kannst dir denken, Ben, die gern ich gerade heute mitgemachte hätte. Jetzt muß ich uch in dieser schweren Stunde im Stich lassen!"

,, Kränke dich nicht darüber, mein Junge, antwortete der

aber auf der Hut und im übrigen half die Schußunsicherheit der einheimischen Stürmer, die sich bis furz vor das Tor durch­spielten und dann vorbeischossen. Auch Wetzlar verpaßte einzelne Chancen, so blieb es bis zur Pause bei dem 1: 0 für Wetzlar. In der 2. Halbzeit befürchtete man zunächst, daß die 1900er gegen den Wind spielend, zurüdgedrängt würden. Doch es tam umgekehrt. Die Plazmannschaft, in der Zeiler aus der Verteidi­gung mit Schneider auf L.A. gewechselt hatte, drängte die gesamte restliche Spielzeit beängstigend. Die Weglarer Stür­mer famen nur gelegentlich einiger Durchbrüche noch an des Gegners Strafraum heran. Aber Wetzlar verstand sein eines Tor Vorsprung zu halten, es verteidigte sehr vielbeinig und schoß jeden Ball ins ,, Aus"( ca. 30-40 mal). Verwunder­licherweise ließ der Schiri sich das gefallen auch ließ er des­halb nicht eine Minute nachspielen. Die Nervosität des Publi­fums- das Spiel war sehr gut besucht- übertrug sich nach und nach auf die Spieler und der Kampf artete aus." Es wurde mehr wie hart gespielt. Um diese Zeit wurde 1900 ein Elfmeter zugesprochen, den Henrich allerdings dann gegen die Latte jette. Kurz darauf aber war 1900 der längs fällige Ausgleich be­schieden. Lippert erwischte einen Ball zwanzig Meter vor Tor und schoß flach durch viele Beine überraschend ein. Jetzt wurde das Spiel noch härter. Es hagelte an Strafstößen und Verwar nungen, eine ganze Reihe von Spielern wurde blessiert. Zwei Spieler, von jeder Partei einer, wurde herausgestellt. Alles in allem war jeder froh, als der Schiri ,, sehr pünktlich" abpfiff.

Die 1900er boten die bessere Gesamtleistung, wenn sie auch einige schwache Punkte in der Mannschaft hatten: Schlarb und Wilhelmi im Sturm und Langsdorf in der Läuferreihe. Schmidt im Tor war reichlich leichtsinnig. Im übrigen ließ die Mann­schaft sich in der ersten Halbzeit zu ihrem Nachteil das hohe Spiel des Gegners aufdrängen. Bei den Gästen konnte der Sturm als schwächster Mannschaftsteil angesehen werden. Er tonnte sich nicht durchsetzen. Die Hintermannschaft war gut.

VfR. Butzbach- FV. Wallau 1: 4( 1: 2). Trotzdem die Rasenspieler mit allen möglichen Mitteln ver suchten, den Gegner zur Strede zu bringen, blieb Wallau doch flarer Sieger. Butzbach stellte eine ausgesprochene Kampfmann schaft. Dabei wurden die Unfairnisse der Spieler auch noch recht tatkräftig von dem einheimischen fanatischen Publikum unterstützt. Schiri Weintraut- Marburg war gut, hätte aber von Anfang an strenger durchgreifen müssen. Gleich nach Beginn setzte ein Radau der sich direkt an der Außenlinie postierten Zuschauer ein, der erst langsam verstummte, als die Gäste einen flaren Vorsprung hatten. Unter diesen Verhältnissen war natürlich Wallau zu­nächst verblüfft. So ging auch der Gastgeber bald in Führung. Als aber Ruhe und Sicherheit in die Wallauer Elf kam, wurden die Einheimischen stark zurückgedrängt. Beim Stande von 1: 2 wurde gewechselt. Nachher demonstrierte Wallau, trotzdem der Rechtsaußen nur noch mithumpelte, überlegenen Fußball. Ein tadellos getretener Strafstoß aus ca. 20 Meter sauste zum dritten Tor ins Butzbacher Nez und zum Schluß lenkte noch Butzbachs 1. Verteidiger eine Bombe von dem gleichen W. Stürmer ins eigene Gehäuse.

Nach Schluß wurde der Schiri von einigen erregten Ge­mütern angegriffen, doch durch das tatkräftige Eingreifen an­derer Buzzbacher fonnte größeres Unheil verhütet werden. Je­denfalls haben die Wallauer einen wenig guten Eindruck von Butzbach mitgebracht. ,, oh"

Wagenborn- Steinberg 1. Butzbach 2. 5: 2( 0: 2). Wagenborn- Steinberg sette am vergangenen Sonntag gegen Troy die Ligareserve des VFR. Butzbach ihren Siegeszug fort. ungünstigem Wetter hatte sich eine ansehnliche Zuschauermenge eingefunden. Pünktlich um 3 Uhr gab Schiri Daniel den Ball frei. Auf beiden Seiten sah man schönes Kombinationsspiel. Die Plazbefizer spielten leicht überlegen, fonnten aber zunächst zu feinem Erfolg tommen. Das Spiel ging hin und her. Die Gäste verlegten sich hauptsächlich auf Durchbrüche und fonnten in der 10. Minute der ersten Halbzeit durch einen Stellungsfehler der Stbg. Verteidiger das Leder unhaltbar einschießen. Die Teuto­nen ließen sich aber nicht verblüffen und kämpften weiter. Troy­dem die Hintermannschaft und Läuferreihe ihren Sturm mit prächtigen Vorlagen fütterten, blieben Erfolge aus. Es wollte einfach in der Stürmerreihe nicht recht flappen. Kurz vor Halb­zeit gelingt es den Gästen, ein weiteres Tor für ihre Farben zu buchen. Die zweite Halbzeit gehörte ganz den Plazbesitzern. In der 10. Minute fonnte der 1. Läufer Stbg. den ersten Treffer erzielen. Durch diesen Erfolg gestärkt, und unter fortwährendem Anfeuern auch der Zuschauer, gingen die Teutonen mächtig aus sich heraus. Butzbach war es nicht mehr möglich, über die Mittel­linie zu kommen. Der Steinberger Tormann brauchte während der zweiten Spielhälfte nicht mehr in Tätigkeit zu treten. Die Gastgeber konnten bis zum Abpfiff noch 4 weitere Tore erzielen. ( Edenverhältnis 21: 0 für Steinberg.)

Unsere Schülermannschaft weilte in Weylar und konnte mit einem laren Sieg( 5: 0) über die 2. Schülermannschaft des Sportvereins Weylar nach Hause kehren. F.

Spielführer. Dein Unglück geht uns alle sehr nahe, und wir wollen diesmal noch ein Besonderes leisten, damit du es leich­ter trägst! Aber dieser Affäre gehe ich noch auf den Grund. Pat Finnegan will einen Eid schören, daß er Stopford gestern abend in Middleham gesehen hat. Das ist doch sehr komisch, nicht wahr? Ich werde mich gleich mit einem Manne hier, den ich gut kenne, in Verbindung sehen und die Angelegenheit untersuchen. Wenn Stopford wirklich diesen Plattenbruder auf dich gehetzt hat, dann gnade ihm Gott!"

Did erinnerte sich an die Worte Warriners, als er jetzt seinen Gefährten zusah, wie sie die letzten Vorbereitungen vor dem Kampf trafen. Wenn Bens Verdacht richtig war, würde Stopford nichts zu lachen haben.

In diesem Augenblick fing der Hollywood- Spielführer seinen Blid auf und kam zu ihm hinüber.

,, Mein Vertrauter ist auf der Spur, Did," sagte er grim­Wenn das Spiel vorüber ist, dürfte ich etwas erfahren." Seid ihr fertig, ihr Burschen?" fragte eine Stimme bei

mig. der Tür.

,, Fertig, Sir!" antwortete Warriner. ,, Vorwärts, Jungens! Wir dürfen den Schiedsrichter nicht warten lassen."

Beim Hinausgehen blieb einer nach dem anderen stehen, um dem verunglüdten Kameraden teilnehmend und ermunternd auf die Schulter zu flopfen. Der große Bill Lennie, welcher in Marrs Abwesenheit dessen Platz einzunehmen hatte, war der letzte. Er war absichtlich zurüdgeblieben.

,, Verlaß dich auf mich, Did!" sagte er mit verdächtiger Alles, was ich tun tann, mit noch Rauheit in die Stimme. einem Extraſtüdchen für dich!" Mit diesen Worten verließ der stoische Bill Lennie den Raum.

Einige Augenblide saß Marr ganz still. Er durchlebte jetzt die bitterste Stunde seines Lebens. Sein verlegter Knöchel und sein Arm schmerzten; aber was waren diese Schmerzen gegen das furchtbare Gefühl, daß er in dieser großen Stunde seinen Kameraden nicht helfen konnte!

,, Lustig. Did! Sei lustig!" rief Kanonier Sage und kam zu dem Mittelstürmer herüber.

Eigentlich sollte ich schon auf meinem Posten sein," sagte der Trainer, aber ich möchte dir noch gern bis zur Tribüne helfen. Ich vermute, Miz Kirkby wird auf dich warten, Did." Marr erhob sich mühsam und stützte sich mit einer Hand auf die breite Schulter des freundlichen Trainers.

Du bist ein guter Kerl, Kanonier. Eigentlich dürfte ich es nicht zugeben, daß du dir so viel Mühe mit mir nimmst."

Lollar Daubringen 4: 3( 4: 1).

Nr. 86.

Stand das Spiel erst 4: 0( Halbzeit 4: 1) durch die blenden= den Sturmleistungen Lollars, so holten die guten Daubringer auf bis 4: 3. Jn der 2. Halbzeit gab Daubringen den Ton an und nur durch viel Glüd brachte Lollar die zwei Punkte an sich. Schiedsrichterleistungen erregten fein Gefallen. Schlechter Tag? L.

1900 Gießen 1. Jgd.- Eintracht Ffm. 1. Jgd. 2: 1( 2: 1). Die beiden Mannschaften lieferten sich ein Werbespiel im wahren Sinne des Wortes. 1900, das zuerst mit dem Winde spielte, entwickelte außerordentlichen Eifer und konnte dadurch die reifere Technik der Gäste glatt parieren. Eintracht ging zu= nächst in Führung. 1900 glich durch Handelfmeter, getreten vom L.A., aus. Fünf Minuten später konnte der H.R. eine Flanke Dom L.A. durch Kopfball zum Siegestor für die Gießener ein­drücken. Das Ergebnis entsprach dem Spielverlauf. Nach der Pause kamen die Frankfurter auf. Aber die 1900er wehrten sich tapfer, so daß die Gäste zu feinem Erfolg mehr famen. Bei der Plazmannschaft gefielen besonders der Tormann, das soll aber die Leistungen der übrigen Spieler keineswegs herab­setzen. E. B.

Aus Weklar und Umgegend.

Der Sportverein lag am Sonntag mit nur 3 Mannschaften im Rennen, welche sämtlich auswärts spielten. Die Ligamann­schaft hatte einen schweren Gang, galt es doch ihre führende Stellung in der Tabelle gegen den alten Rivalen, die Spv. 1900, zu behaupten. Der sachkundige Zuschauer wußte noch vom Spiel gegen Dillenburg, daß die Weglarer Mannschaft einige schwache Stellen in ihren Reihen hatte, welche sich zu erheblich besseren Leistungen aufschwingen mußten, um gegen 1900 siegreich zu bestehen. Das war aber nicht der Fall.( S. Bericht a. a. St.)

Die 2. Elf des Sp.B., welche ungeschlagen die Tabelle führt, lieferte ebenfalls wider Erwarten eine schwache Partie gegen die Beginn nur 9 Spieler zur Stelle und vervollständigte sich erst gleiche v. VfB. Gießen auf dem Waldsportplatz. VfB. hatte bei viel später auf 10 Mann. Trotzdem konnte W. nach überlegenem Spiel bis furz vor Schluß nur 1: 0 in Führung liegen. Die VB.er drückten in den letzten Minuten start und konnten auch den Ausgleich durch ein Selbsttor von Baum, W., erzielen. Ein letter W.- Angriff, von Emmerich eingeleitet, schloß Wieland direkt vor dem Abpfiff mit dem Siegestor ab! Die 4. Mann­schaft brachte ebenfalls nach überlegenem Spiel aus Burgsolms gegen deren 3. Elf einen sicheren 3: 1- Sieg mit nach Hause. Weglarer SC.- Frohnhausen.

Frohnhausen nicht angetreten und Protest gegen die An­setzung in W. eingelegt. Da der Niedergirmeser Plaz gesperrt ist, sollte das Spiel an der Nauborner Straße steigen, aber Fr. fam nicht, da sie W.-N. auf ihrem Platz erwarteten, zumal sie bei ihrer Playsperre die Spiele auf des Gegners Gelände austragen mußten. Hier wird der Verband noch zu entscheiden haben! W.Z.W.

Westdeutschland

Ostholland 5: 0( 0: 0)

Trotz der glatten Niederlage, die Westdeutschlands Fußball­elf am Sonntag zuvor in Breslau gegen Südostdeutschland be= zogen hatte, fanden sich am Sonntag auf dem Platze des Düssel­dorfer SC. 99 zum traditionellen Freundschaftsspiel Westdeutsch­lang gegen Ostholland 18000 3uschauer ein. Die Massen hatten die Freude, die wesentlich umgestellte westdeutsche Elf in guter Form zu sehen und einen hohen 5: 0( 0: 0) Sieg zu erleben.

Leinberger bei Schalke 04?

Wie aus Nürnberg gemeldet wird, hat sich die vorgesehene Uebersiedlung des Fürther Internationalen Leinberger nach Berlin zerschlagen. Neuerdings ist eine Uebersiedlung nach West­deutschland nicht unwahrscheinlich, da Leinberger zwei günstige Angebote vorliegen hat und die Absicht hegt, bei einem Zustande­kommen der Engagements für Schalte 04 zu spielen. Nach den Bestimmungen des DFB. ist ja zulässig, daß ein Sportlehrer wei­ter aktiv tätig sein darf, nur besteht bekanntlich die Einschrän fung, daß er nicht für einen Verein spielen darf, bei dem er auch beruflich tätig ist.

Kreß eröffnet eine Tanzfläche im Freien"!

In Frankfurter Zeitungen fand man vor kurzem folgendes Inserat:

W. Kreß, unser bester Torwart, eröffnet am Sonnabend im Cafe Miquel die allermodernste, neuerbaute Tanzfläche im Freien, Miquelstraße 52, Ede Feldbergstraße. Ganz Frankfurt muß diesem feierlichen Att beiwohnen! Große flotte Tanzkapelle, W. Kreß, Bruder, als Kapellmeister."

Sage räusperte sich. Er versuchte zu sprechen und räusperte sich wieder.

,, Wenn ein Kerl ein ganz gewöhnlicher Mensch ist und so eine Visage hat wie ich, so ist das doch tein Grund, warum er nicht auch Leute gut oder schlecht leiden soll," sagte er unwirrsch. ,, Und wenn ich sage, daß ich dich gern hab', Did, so mein' ich's auch. Paß hier auf, das ist ein verdammt schlechtes Stück Weg da!"

Von ihrem Tribünensiz bemerkte Margery Kirkby das Paar. Sie sah die liebevolle Sorgfalt, mit der der Trainer seinen Schützling behandelte, und ihr Herz schlug dem einfachen Manne entgegen.

Inzwischen waren die beiden näher gekommen. Ein Mur­meln der Aufregung ging durch die dichtgedrängte Tribüne, als sie errötend aufstand, um Did zu dem Platz neben dem ihren zu geleiten- einem Play, den in echt sportsmännischer Art ein Zuschauer ihr sofort eingeräumt hatte, als er merkte, daß die junge Dame an seiner Seite eine Bekannte des verlegten Hollywood- Spielers war.

,, Das ist Marr, der Hollywood- Mittelstürmer ist berühmt, trotzdem er erst turze Zeit spielt. Mensch, nicht wahr?... Wie ein Gentleman!

Ja, er Ein hübscher Schade, daß

er heute nicht spielt; er ist ein so glänzender Spieler Schade! Er ist sehr gefährlich vor dem Tor, sagt man Pech, das er hat! Ich glaube, er gäbe etwas dafür, wenn er jetzt dort unten stehen könnte!... Hallo! Es geht los!

"

Die fragmentarischen Bemerkungen famen von allen Sei­ten, jedoch so leise, wie es der gute Geschmad unter den Um­ständen erheischte. Trotzdem hörte Margery alles, was um jie herum gesagt wurde, und ihr Herz klopfte vor Stolz.

Als Marr sich niedersehte, fühlte er, wie das Mädchen seine Hand heimlich drücke.

,, Laß es dir ein Trost sein, Did, Liebling," flüsterte sie, ,, daß du so berühmt und populär bist. Als die Tafel mit der Aufschrift herumgetragen wurde, daß du verlegt bist und nicht spielen fannst, waren die Zuschauer sehr enttäuscht. Ich habe alles gehört. Viele sind sicher nur gekommen, um dich spielen zu sehen."

,, Liebe, tleine Schmeichlerin!" sagte Marr, aber die auf­munternden Worte hatten seine Unruhe etwas zurüdgedrängt. Im nächsten Augenblick griff sie ihn aber wieder ans Herz. Wenn Hollywood heute verliert, wird es meine Schuld sein!" flüsterte er düster.

Fortsetzung folgt.