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destens ein dugendmal n Neid vergilbte Freundin eute aber, die Hosenmähe m dem Hause hin und her.
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aus Leun, der mit abgeble tig zwei Kraftfahrzeuge a Kühler geschleudert und cht, wobei er derartige inne Tod fofort eintrat. Der Fah , daß er von den in Richtu 1 derart geblendet worden Görlach nicht gesehen habe
e einfache Osterkarten, die den Bestimmungen für chlag versandt werden, unte 1. In diesen Karten dür derangaben( Absendungste bst Wohnung des Absender dem gedruckten Wortlaut i andschriftlich hinzugefügt e tragungen gelten 3. B. ,, Dein Freund",„ sendet Dir
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usw. Die Gebühr betri abeortes als auch im inne Berkehr mit der Freien St t, Luxemburg und Desterre ag versandt) 3 Rpf., für Se g4 Rpf.
30. Die Frist zur Eintei
für das Kalenderjahr 18
■. Anträge, die nach dem
önnen keine Berücksichtig arauf hingewiesen, daß fam und ohne Verdienstbeschein - an die zuständigen Finan
er. Die diesjährige Hau den 31. März, vormitta nale des Landeskirchentage
Jahre bemessene Stromli ische Staat mit der Poin
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jah Bismard erstaunt a t, was der Graf meinte. Auge. Sie haben recht, h erflüssig, sich zu ärgern. Bekanntlich wurde dann d die Armee Bourbatis n Baffenstillstand ausgenomm Do ihr Schidjal sich bereits Tam Thiers, der Präsident avre, nach Versailles, wo e Verlängerung des Waffo leich aber auch als Friede Elsaß mit Belfort, der Fe iles von Lothringen, die 3 den Einzug der Deutschen g es den Franzosen, eine schen zum Verzicht auf Belja Debatten bewegten sich zun Ohne Erfolg für die Franze r großer Kanzler selbst in
1887 gefchildert:„ Es war he Onnen wir geben: Belfort it unseren militärischen A Jor mir sigenden Freunde( Abgeordneter war) befpro is von beiden zu mijjen? en: Belfort ja! Meg ist h age ist die, ob wir hunderti , wie die Franzosen, wenn
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geblieben. Die Festung je gehalten. Bismard hatte Favre über die Verlänger Februar die Bedingung
Darauf erhielt Oberft Deni -Leutnants von Tresdom,
Samstag, den 28. März 1928.
Oberhessen abgeschlossen hatte, und der im Jahre 1933 abgelaufen wäre, ist jetzt durch ein Uebereinkommen, das die PreuBen- Elektra als Rechtsnachfolgerin des Hessischen Staates im Besitz des Schwelkraftwerkes und der Braunkohlengruben Wölfersheim mit der Provinz Oberhessen getroffen hat, ersetzt wor den. Damit ist die Stromversorgung Oberhessens auf längere Zeit in beiderseits befriedigender Weise sichergestellt.
* Von der Kriegerkameradschaft„ Hassia". Eine günstige Entwicklung zeigt sich auf fast allen Gebieten. So umfaßt das seit drei Jahren organisierte Kleinkaliberschießen heute schon 191 Hassia- Abteilungen. Auch die Jugendbewegung hat er freuliche Fortschritte zu verzeichnen, in zahlreichen Kriegervereinen sind Jugend- und Schützenvereine gegründet worden. Ein Oberhessisches Jugendlager findet vom 5. bis 26. Juli 1931 zu Reinhardshain bei Grünberg statt. Die Kriegsbeschädigten- Drganisation ist weiter ausgebaut worden, die Zahl der Mitglie= der hat 18 000 erreicht.
* Luftschiffer- Denkmalsweihe. Am Sonntag, dem 10. Mai 1931, findet in Berlin die Weihe des Ehrenmals für die im Weltfriege gebliebenen Angehörigen der ehem. Luftschiffertruppen des deutschen Heeres statt, verbunden mit einer Wiederjehensfeier. Dr. Edener mit dem Luftschiff„ Graf Zeppelin" wird am 11. Mai über Berlin erscheinen. Regste Beteiligung aller Angehörigen der ehem. Luftschiffertruppen wird erhofft. Näheres durch D. Ehleben, Berlin- Schöneberg, Albertstr. 9.
* Bom Schöffengericht. Ein Schechschwindler, Betrüger, Urkundenfälscher etc. wurde in der Person eines früheren Mühlenbesitzers aus Dauernheim vom hiesigen Schöffengericht reichlich milde mit 1 Jahr 2 Monate Gefängnis und 200 RM. Geldstrafe bestraft.
* Warnung. In letzter Zeit werden auf ein Werk ,, Das Denkmal der Deutschen Frauen" durch Werber Bestellungen ge= jammelt, mit der unwahren Behauptung, daß die Werbung im engen Zusammenarbeiten mit der Universität Köln, dem Universitätsrat und dem örtlichen Wirtschaftskörper, der„ Kölner Studentenburse e. V." geschehe, sowie, daß ein erheblicher Teil des Buchpreises an die akademischen Fürsorgestellen für bedürf= tige Studenten abgeführt werde. Die Universität Köln und die gedachten Stellen stehen der Werbetätigkeit völlig fern. Es wird gebeten, Mitteilungen über diese Werbetätigkeit dem Rektorat der Universität Köln zuzuleiten.
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* Stadttheater. Als Fremdenvorstellung kommt morgen abend Jonsons Komödie„ Volpone" letztmalig zur Aufführung. Posaunenchorfest. Das diesjährige Posaunenchorfest des Verbandes Oberhessen findet unter Leitung des Verbandsdirigenten Boller- Langgöns in Maar statt. 20 Posaunenchöre gehören dem Verbande an, an dessen Spitze als Vorsitzender Pfarrer Lenz- Gießen steht.
* Bortrag. Auf einem Vortragsabend der Gießener Hochschulgesellschaft spricht heute abend im Studentenheim Professor Dr. Mombert über„ Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise". * Konzertverein. Als letzte Veranstaltung dieser Saison findet am Montag abend in der Stadtkirche das Orgelfonzert des hier nicht mehr unbekannten Organisten Günther Ramin ſtatt. Dem Künstler geht ein bedeutender Ruf voraus. Ein Besuch des Konzertes ist nur zu empfehlen.
Spielervereinigung 1900 e. V. Die Leichtathletik- Abteilung hält am tommenden Montag abend in der Turnhalle der Pestalozzischule ihre diesjährige Vollversammlung ab.
* Pferdemarkt. Auf dem Pferdemarkt am Mittwoch waren 272 Pferde und 28 Fohlen aufgetrieben. Man bezahlte für schwere Pferde bester Klasse 1200 Mark und darüber, für mittelschwere Tiere 700 bis 800 Mart, leichte Pferde 400 bis 500 Mark und Tiere geringerer Qualität 300 bis 400 Mark. Infolge der Geldknappheit war das Handelsgeschäft schleppend. Der Markt hinterließ Ueberstand. Mit dem Markt war eine Prämiierung verbunden, bei der zahlreiche Tiere ausgezeichnet wurden.
Monats * Schafflers Wettervorhersage für April 1931. beginn veränderliches, naßtaltes Wetter. Einzelner Schönwettertag wahrscheinlich. Ostern fällt in eine Zeit veränderlichen Wetters mit dem Beginn zur langsamen Besserung. Ende der zweiten Aprilwoche meist heiter und mild, Ansteigen der Temperatur bis Ende der 3. Woche. Um den 19. April Temperaturrüdgang, trüb, windig, Sonnenschein und Regen wechje Ind, Abkühlung bis zu Nachtfrösten möglich. Ab 23. Wendung zu besserem, zu Schönwetter, warm, bis etwa um den 27. andauernd, mit einer kurzen Unterbrechung. Die letzten Tage des Monates werden ungünstigen Wettersturz bringen, Schlechtwetter, Temperaturrüdgang.
* Buttermilch als Nahrungsmittel. Buttermilch termilch iſt ein
wahrhaft erfrischendes Getränk und enthält eine gute Menge Eiweiß, mineralische Salze, Zucker und Milchsäure, die ihr den angenehm würzigen Geschmack verleiht. Aerztlich wird Buttermilch empfohlen, weil sie infolge ihrer Leichtverdaulichkeit ein fehr gesundes Getränk bildet. Sie wirkt als tonisches Mittel naf den Körper ein und hilft die Verdauung regeln. Mit einer Schwarzbrotschnitte oder Kartoffeln genossen, ergibt Buttermilch eine gesunde und erquidende Mahlzeit, die hauptsächlich geistigen Arbeitern sehr dienlich sein dürfte.
„ Gießener Zeitung"
Albach besitzt einen Brandweiher, der mit einer Mauer umgeben ist und von einer Quelle gespeist wird, so daß das Wasser im fortwährenden Abfließen sich befindet.
Dorf- Gill verfügt im Mittelpunkt des Dorfes über einen Brandweiher mit Quelle, die fortwährend abfließendes Wasser gibt.
Garbenteich hat mitten im Drt eine sehr ergiebige Quelle, die in einen ummauerten Brandweiher ihr Wasser abgibt. Das überschüssige Wasser wird mittels eines weiten Rohrkanals abgeführt. Die Gemeinde will noch in diesem Jahr diese Quelle zu einer einzurichtenden Wasserversorgung benutzen.
Harbach hat im Drt kein fließendes Wasser. Mitten im Dorf ist ein großer, mit einer Mauer umgebener Weiher, der nur durch Sammelwasser gespeist wird und mehr Schlamm als Wasser enthält. Hier wird eine Reinigung des Weihers und eine Vertiefung desselben um etwa 60-70 Zentimeter vom Kulturbauamt vorgeschlagen, welche Arbeiten die Gemeinde in diesem Jahr vorzunehmen gedenkt, wenn dem leistungsschwachen Drt in finanzieller Beziehung von der Landes- Brandkasse eine entsprechende Beihilfe gegeben wird. Im anderen Fall würde die Verbesserung im Interesse der Feuersicherheit für den Drt wegen Mangel an Mitteln verschoben.
Holzheim verfügt in zentraler Lage über zwei Brandweiher und ist mit Wasser bei einem ausbrechenden Schadenfeuer gut versorgt.
Klein- Linden baut zurzeit eine Wasserleitung im Anschluß an die Gießener Quellwasserversorgung.
Nieder- Bessingen liegt an dem Fluß Wetter und ist daher mit Löschwasser im Fall eines Brandes gut versehen.
Ober- Hörgern hat einen großen Weiher, von dem beständig Wasser in einer gemauerten großen Rinne durch die Hauptstraße des Drtes in einen zweiten Weiher, der vorhanden ist, fließt. Die Rinne hat in einer Entfernung von zwei bis drei Hofreiten rechteckig angelegte ausgemauerte Vertiefungen, die mittels der Rinne sich mit Wasser füllen, so daß die Anlieger ihren Bedarf an Wasser mit Eimern aus diesen Vertiefungen sich holen. Die Rinne hat außer aus dem Weiher noch Zufuhr aus einem vorhandenen, immer laufenden Röhrenbrunnen.
Ruttershausen liegt direkt an der Lahn und ist daher wegen Wasser im Falle eines Brandes nicht in Verlegenheit.
Steinheim hat einen Weiher mit ständig zu und abfließendem Wasser; derselbe dürfte etwas tiefer sein, damit ein größerer Wasservorrat sich darin speichern ließe.
Stockhausen liegt direkt am Seenbach, der im vergangenen Jahre reguliert wurde, so daß diese Gemeinde mit Wasser ausreichend versorgt sein wird. Weitershain verfügt af über dr drei verschiedene große Weiher, die aber alle drei total verschlammt sind. Der größere Weiher Die sollte schon vor Jahren gründlich entschlammt werden. Gemeindeeinwohner sollten zu dieser Arbeit unentgeltlich herangezogen werden. Hierzu hat das Kreisamt die Genehmigung versagt, worauf der Zustand der Löschwasserversorgung im Falle eines Brandes der alte geblieben ist.
Aus Nah und Fern.
Lich. Nachdem erst vor kurzem die jüngste Tochter des Fürstenpaares zu Solms- Hohensolms- Lich sich mit dem Grafen von Dohna- Schlobitten verlobt hat, verlobte sich jetzt auch die älteste Tochter des Fürstenpaares, Prinzessin Rosa Helene zu Solms- Hohensolms- Lich, mit dem Fürsten Viktor Adolf von Bentheim- Steinfurt.
Bad Nauheim. Bis zum 26. März 1931 betrug der Gesamtbesuch 2133 Gäste, darunter 87 Ausländer. Anwesend am 26. März 1931 787 Gäste.
Steinfurth. Unter Leitung des Bürgermeisters, Pfarrers und Kreisarztes wurde hier eine Sanitätsabteilung des Hessischen Roten Kreuzes gegründet.
Schotten. Die älteste Einwohnerin Schottens und wohl auch des gesamten Vogelsberges, Frau Elise Haas, geb. Mattahis, ist hier im Alter von 95 Jahren verstorben.
Offenbach. Der verheiratete Sohn eines Offenbacher Geschäftsmannes versuchte, von seinem Vater Geld zu erhalten. Hierbei kam es zu Meinungsverschiedenheiten, in deren Verlauf der Sohn auf den Vater fünf Revolverschüsse abgab, die jedoch ihr Ziel verfehlten. Der Täter wurde festgenommen. Verdoppelung der Biersteuer.
Mainz. In der gestrigen Stadtratssitzung wurde auf Antrag des ersten Bürgermeisters Dr. Erhard zur Ausgleichung des Etats die Erhöhung der Biersteuer um 100 Prozent ab 1. April beschlossen. Ferner beschloß der Stadtrat die Einführung der Bürgersteuer mit dem 1½ fachen Landessatz ab 1. April.
Wetzlar. Der erste Kreisvertreter des Mittelrhein- Kreises der Deutschen Turnerschaft, Fabrikant Artur Pfeiffer, erhielt in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Jugendpflege vom preußischen Ministerium für Volkswohlfahrt eine Ehrenurkunde. Der Mittelrheinkreis, den Pfeiffer vertritt, umfaßt 23 Gaue mit über 200 000 Turnern.
Groß- Rechtenbach. Unter dem Verdacht der Brandstiftung
Die Feuerlöschverhältnisse im Kreise Gießen wurde eine Einwohnerin des Nachbarortes Weidenhauſen ver
find in zwölf Kreisgemeinden nicht die besten. Der KreisfeuerDehr Inspektor Dickoré, der bei seinen Inspektionsreisen und gelegentlich der Uebungen mit den Wehren so mancherlei Beobachtungen machte, hat festgestellt, daß in nachstehend benannten 12 Drten die Feuerwehren bei Ausbruch von Feuer fich mit Einrichtungen begnügen müssen, die für kleine Brände binreichen, aber für große Schadenfeuer teilweise nicht aus:
reichen.
fort befehligte, am 14. Febr Regierung, worin ihm angefi Uebergabe der Feitung u imgestellt werde. Gofort ungen begannen. Am 16 vertrag unterzeichnet. Die b ihrer tapferen Verteidig epäd, sowie mit ihren jämtli Ehren wurden ihr von Um 18. Februar zog die Bestandes eingebüßt hatte, 12 nant von Tresdom hielt die so lange und so heiß
r wie in dem Friedensver
on den deutschen Truppen b
e Rest der Kriegs- Entschädig
Belfort von den deutschen
Dr. Ludwig Roll
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* Union*
haftet und nach Wetzlar überführt.
Marburg. Am 1. April werden in den Ortschaften Stausebach, Himmelsberg, Schwabendorf( mit Wolfskaute), Albs: hausen, Wohra, Langendorf, Hertingshausen, Schiffelbach, Ernsthausen, Bargholz, Emsdorf, Langenstein, Rüdigheim, Niederofleiden, Erfurtshausen, Kleinseelheim, Großseelheim, Schönbach, Singersfeld und Niederwald Poststellen eingerichtet, die die Eigenschaft selbständiger Postanstalten haben.
Heizi
Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken
Nr. 25.
Marburg. Ein trauriges Kapitel von der Not der studen tischen Jugend enthüllte sich bei der einer Umfrage Mensa an der Marburger Universität, die ergab, daß eine große Zahl von Studenten im Durchschnitt einen Monatswechsel von 37 Mark beziehen.
Kassel lehnt die Verdoppelung der Biersteuer ab.
Kassel, 26. März. Die Stadtverordnetenversammlung lehnte nach scharfen politischen Kämpfen die vom Magistrat beschlossene Verdoppelung der Biersteuer aus grundsätzlichen Erwägungen heraus ab und beschloß, bei den kommenden Etatberatungen zu versuchen, den Fehlbetrag von 950 000 RM. für das Rechnungsjahr 1931 unter allen Umständen einzusparen.
Raubversuch in einer Frankfurter Bantfiliale. Frankfurt a. M. Am Donnerstagmittag drangen zwei Männer in die Filiale der Effekten- und Wechselbank in der Mainzer Landstraße 143 ein, zwangen die zwei im Kassenraum anwesenden Bankbeamten, die Hände hochzuheben und fesselten die Beamten. Die Räuber schlossen dann die Tür zum Nebenraum ab und versuchten, an das Geld und Wertpapiere heranzukommen. Ein anderer Beamter, der im Schalterraum zu tun hatte, drang, als er die Tür verschlossen fand, durch das Fenster ein, worauf die Täter, ohne Beute gemacht zu haben, die Flucht ergriffen. Die beiden Verbrecher konnten festgenommen werden. Wieder eine Schwarzbrennerei ausgehoben. Frankfurt a. M., 27. März. Die Zollbehörde hob im Hause Wollgraben 5 in den tiefen zweigeschossigen Kellerräumen eine Die auf das modernste eingerichtete Schwarzbrennerei aus. Inhaber, ein Schlosser, ein Gastwirt und dessen Sohn, wurden festgenommen. In den Räumen befanden sich nicht weniger als drei große Brennöfen und sieben Stüdfässer zu je 1200 Liter zur Aufnahme des Schnapses. Aus dem Schnaps wurden in den unterirdischen Räumen auch Edelliköre hergestellt.
Hanau a. M. Zur bevorstehenden Stillegung der Hanauer Kleinbahnen hat die Direktion der AG. folgende Bekanntmachung erlassen:„ Infolge der allgemeinen Wirtschaftsnot, insbesondere der herrschenden Arbeitslosigkeit, ist der Verkehr unseres Unternehmens derart zurückgegangen, daß der Betrieb nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Der Betrieb der Hanauer Kleinbahnen, Strecken Hanau- Hüttengesäß und Hanau Langenselbold, wird deshalb am 31. März 1931 für den Personen- und Güterverkehr eingestellt."
Eltville. Von dem Schornstein einer chemischen Fabri stürzte ein Elektromeister aus vierzig Meter Höhe ab, als er damit beschäftigt war, Reparaturen am Blitzableiter auszufühEr trug einen Arm- und Oberschenkelbruch, sowie innere Verlegungen davon.
ren.
Wasser in Weinfässern.
Heidelberg. In Ottenhöfen hatte die Zollbehörde 40 000 Liter spanischen Wein, der zu Brennzweden verwendet werden sollte, beschlagnahmt und in einem plombierten Schuppen eingelagert. An einem Morgen stellte man fest, daß in den Fässern Wasser war. In den Nächten zuvor war der Wein entwendet und die Fässer mit reinstem Brunnenwasser gefüllt worden. Wohin der Wein gekommen ist, weiß man noch nicht.
Heidelberg. In der letzten Stadtratssitzung kam es zwischen zwei Stadträten zu einer heftigen Auseinandersetzung, in deren Verlauf einer derselben seinem Gegner Ohrfeigen verabfolgte. Die Angelegenheit wird ein gerichtliches Nachspiel haben.
Koblenz Von einem in der Moselwerft liegenden Dampfer stürzte ein 18jähriger junger Mann ins Wasser und kam nicht wieder zum Vorschein. Einige Schiffer sprangen ihm nach und es gelang ihnen, den Ertrinkenden zu retten.
Aegyptenfahrt des Zeppelin.
Das Luftschiff ,, Graf Zeppelin" wird wahrscheinlich am 15. April in Kairo sein. Das Luftschiff wird außer Post auch mehrere Passagiere an Bord führen, die in Aegypten und Pa lästina an Land gehen wollen.
Der Multimillionär als U- Boot- Kommandant.
London, 27. 3. Der vielfache Millionär William Leeds, | dessen Spezialität es ist, sich an allen größeren Zeppelinfahrten zu beteiligen, hat sich entschlossen, auch die Fahrt des Unterseebootes ,, Nautilius" nach dem Nordpol mitzumachen. Er unterzeichnete mit dem Leiter der Fahrt, Sir Wilkins, einen Vertrag, wonach er an Bord des Unterseebootes die Stellung eines Hilfstapitäns erhält.
Vorsicht mit dem Tintenstift. Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Schadenverhütung e. V. München.
Hauptsächlich deshalb, weil seine Schrift, besonders auf angefeuchtetem Papier, schwer verlöschbar ist, bildet der Tintenstift heute einen Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens. Der Farbstoff aber macht den Tintenstift nicht ungefährlich, da er, wenn er auf die menschliche Haut, bezw. auf die Schleimhaut kommt, start ätzende Wirkung besitzt. Gelangt z. B. bei ungeschichtem Anspitzen eines Tintenstiftes ein kleines Teilchen der Bleistiftmasse in die Haut, so erzeugt es dort eine heftige Entzündung, bei längerem Verweilen oft schwere Zerstörungen. Weit gefährlicher wirt das Eindringen von Tintenstiftteilchen ins Auge. Wird, wie es schon in leichtfertiger Weise geschah, ein Stückchen Tintenstift verschluckt, so ist der Farbstoff des Tintenstiftes imstande, auf der Schleimhaut des Magens schwere geschwürige Veränderungen zu erzeugen.
Deshalb sorge man bei Tintenstiftverlegungen zunächst für schleunige ärztliche Hilfe. Kindern gebe man einen Tintenstift überhaupt nicht in die Hand. Unter allen Umständen ist aber gerade beim Tintenstift zu vermeiden, ihn vor Gebrauch mit der Lippe und Speichel in Berührung zu bringen.
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