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Mittwoch, den 22. Juli 1931.

Bergbau schon seit 1926 mehrfach die Löhne abgebaut. Arbeits­losigkeit und Feierschichten sind im wesentlichen eine Folge der durch häufige Lohnerhöhungen gestiegenen Selbstbosten im Berg­bau, die dazu geführt haben, daß sogar deutsche Absatzgebiete dem ausländischen Wettbewerb überlassen werden mußten. Der doch gewiß nicht als Sozialreaktionär verschrieene Professor Dr. Adolf Weber bezeichnet vermehrte Arbeitslosigkeit als die unvermeidliche Folge fünstlich hochgehaltener Löhne.

Die traurigen Erfahrungen, die deutsche Bergarbeiter jetzt durchmachen, entsprechen genau denen der sozialistischen Lohn­politik in Australien. Daß sie noch nicht ganz zum bitteren

Ende geführt haben, ist der starken privatwirtschaftlichen Ini­tiative zu danken, die den deutschen Bergbau unter Aufbietung denkbar entwickelter Technik bisher noch vor dem Zusammen­bruch gerettet hat. Davon freilich erzählen Sozialdemokratie und ,, Vorwärts" ihren Genossen so wenig, wie von dem Fiasko des sozialistischen Experiments in Australien.

uns:

Lokales.

Handwerk und Geldfrise.

Eine Bitte an das Publikum.

Die Hessische Handwerkskammer, Siz Darmstadt, schreibt

,, Durch die. Geldkrise sind weite Kreise des selbständigen Handwerks in eine katastrophale Lage geraten. Bereits seit Wochen war eine Zurückhaltung bei Zahlung der Handwerker­rechnungen bei Behörden, besonders aber bei Privaten festzu­stellen, so daß die notwendigen Gelder für Lohnzahlungen, für Materialien und für die Lebensführung meist nur durch Bank­kredite oder Abhebung von Sparguthaben, soweit solche vor­handen, möglich waren, und diese Kredite und Rücklagen da= durch bis zur äußersten Grenze ausgeschöpft sind.

Wir richten deshalb die Bitte an alle, die es irgend er= möglichen können, daran zu denken, daß auch die Handwerker ihre Gehilfen rechtzeitig entlohnen, daß sie ihren Verpflichtun gen nachkommen, ihre Familien unterhalten müssen und dazu nur durch schnellste Zahlung ihrer Rechnungen in der Lage sind."

J. v. Liebigs Laboratorium wieder hergestellt.

Die Gesellschaft Liebig- Museum eröffnete am Sonntag ver mittag das rekonstruierte Laboratorium des pharmazeutischen Lehrinstitutes, das Justus vor: Liebig in Gießen gegründet hatte. Aus diesem Anlaß waren zahlreiche Pharmazeuten. Chemiker, Apotheker, aber auch etwa 20 Nachkommen und Ver­nandte des großen Chemikers aus Amerika, der Schweiz und dem Reich hierher gekommen. Geh. Rat Prof. Dr. Som mer zeichnete als Vorsitzender der Gesellschaft die mühevolle Arbeit zur Wiederherstellung des pharmazeutischen Laborato­riums, die bereits 1911 ansetzte, durch den Krieg und Geldmangei unterbrochen wurde, so daß erst jetzt durch die Stiftung einer chemischen Industrie das Werk vollendet werden konnte. Prof. Dr. K. Brandt Marburg fennzeichnete in seiner Festrede über Der Einfluß von Justus v. Liebig auf die Entwicklung der pharmazeutischen Chemie", die großen Verdienste des Mei­sters um die Pharmazie, der er hier eine Lehrschule errichtete, und besonders um den Apothekerstand, dessen Ausbildung cr stark förderte. Prof. Dr. K. Brandt- Marburg, dem lang jährigen Mitarbeiter der Gesellschaft, wurde die goldene Liebig­Medaille verliehen. Med.- Rat Dr. Thiersch, der wertvolle Erinnerungen dem Museum schenkte, wurde die gleiche Medaille verliehen. An Hand seiner besonderen Methodik der Familie­forschung machte Geh. Rat Sommer aufschlußreiche Ausführun= gen über ,, Die Nachkommenschaft von J. v. Liebig". Gemein­sam mit dem technischen Sachbearbeiter Dr.- Ing. F. Hildebrandi­Hannover soll die Herausgabe von 40 wichtigen Briefen v. Lie­bigs erfolgen. Georg Merd- Darmstadt überreichte namens der Familie Merd und seines Bruders, des 1. Vorsitzenden der Ge­sellschaft Liebig- Museum, Dr. Frizz Merd, eine wertvolle gol­dene Wöhler- Medaille als Geschenk für das Museum.

Stadtratssigung.

Gießener Zeitung"

* Stadtkasse. Die Zahlungen, das Schulgeld für die Hessische Studienanstalt für Mai und Juni 1931 und die Wohnungsmieten aus städtischen Häusern für Mai und Juni 1931 fönnen noch bis zum 27. Juli 1931 ohne Kosten bezahlt werden.

* Aufwertungshypotheken nach dem 1. Januar 1932. Der Zinssatz für die über den 1. Januar 1932 hinaus prolongierten Aufwertungshypotheken soll bei den Hypothekenbanken auf Prozent erhöht werden, dazu wird angeblich eine Verwal­tungsgebühr von 2 Prozent verlangt. Die Sparkassen bleiben bei dem Zinssatz von 7% Prozent für Aufwertungshypotheken, die über den 1. 1. 1932 hinausgehen.

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Schöffengericht. Vor dem Schöffengericht fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit die Verhandlung gegen einen In­validen statt, welcher der Blutschande angeklagt war. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe von 10 Monaten verurteilt. Berjonalnachrichten. Erledigt ist die Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Ober- Seiber­tenrod( Kreis Schotten).

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* Verfassungsfeier in den höheren Schulen. Der hessische Minister für Kultus und Bildungswesen hat angeordnet, daß, wie in früheren Jahren anläßlich des in Hessen als gesetzlichen Feiertags eingesetzten Verfassungstags, dem 11. August, in sämt­lichen öffentlichen, der Staatsaufsicht unterliegenden Schulen des Landes einer der Bedeutung des Tages entsprechende Schul­feier zu veranstalten ist, deren Besuch für Lehrpersonal und Echüler obligatorisch ist. Fällt der 11. August in die Ferien, dann ist die Verfassungsfeier in den Schulen an einem der ersten Tage nach den Ferien unter Aussetzung des Unterrichts nachzu­holen.

* Brieftauben auf Reisen. In diesem Jahre wurden bereits mehrere, für den Bund hessischer Brieftaubenzüchter recht erfolg= reiche Wettflüge durchgeführt. Der letzte dieser Flüge, der von Bruck an der Leitha eine Strede von 620 bis 700 Kilometer umfaßt, brachte dem Bund Hess. Reisevereinigungen wiederum sehr beachtliche Erfolge. Am 11. Juli, vormittags 4.30 Uhr, wurden die Tauben in Brud aufgelassen. Die erste Breistaube erreichte ihren Heimatschlag bereits um 15.56 Uhr 50 Sekunden in Ober- Ramstadt. Die letzte Reise, die von der Vereinigung für 1931 vorgesehen ist, wird am 1. August von Budapest nach Debreczin in Ungarn aus durchgeführt.

* Hindenburgbund der DVP. Wie mitgeteilt wird, muß der Reichsjugendtag der Hindenburgbünde der Deutschen Volks partei, der vom 31. Juli bis 2. Auguff in Koblenz stattfinden sollte, infolge des Ernstes der gegenwärtigen Lage auf unbe­slimmte Zeit verschoben werden.

* Lindenblüten als Tee. Ein vorzügliches Mittel zum Schwitzen bei Erkältungen haben wir im Lindenblütentee. Zwei bis drei Teelöffel voll getrockneter Lindenblüten geben einen starken Aufguß, den man etwas mit Honig oder Zuder süßt und möglichst heiß trinkt. Der Schweißausbruch wird noch verstärkt durch eine nasse Packung und erstickt dann oft schon eine Erkäl tung im Keim.

Nr. 58

Städter Bühnenkünstlern nachts an den Bahnübergang vor Vil bel herankam, waren die Schranken geöffnet. Der Chauffeur des Autobusses war mit seinem Wagen bereits auf dem Bahn törper, als er furz vor den Schienen, durch die schrillen War nungssignale des herankommenden Personenzuges im letzten Augenblid aufmerksam gemacht, den Wagen furz vor den Schie nen zum Stehen bringen konnte. Im Augenblid, in dem darauf der Chauffeur den Motor wieder zur Weiterfahrt in Gang setzen wollte, brauste von der entgegengesetzten Richtung ein D- 3ug von Frankfurt vorüber, und es ist lediglich der Geistes: gegenwart des Chauffeurs zuzuschreiben, daß nach der glücklich abgewendeten ersten Gefahr nun eine zweite Katastrophe ver mieden wurde.

Dieburg. Der Deutschamerikaner Lorenz Dörr in Gt. Louis, ein gebotener Dieburger, hat für die in der Wiederher stellung begriffene Gnadenkapelle 3000 Dollar für eine neue Orgel gestiftet.

Bensheim. Ueber Reichenbach im Odenwald und dem dort befindlichen Gut Hohenstein entlud sich am Sonntag ein Wol fenbruch, der weite Teile des Landes in riesige Seen verwan delte:

Mainz. Am Montag nachmittag brach in der Herberge zur Heimat Feuer aus, das sofort auf das ganze Treppenhaus über­griff Die beiden Häuser der Herberge ein zwei und drei­stöckiges Haus mit Tachstock sind innen durch das Feuer stark beschädigt worden. Die Insassen der Herberge fonnten nur durch das Sprungtuch und über die Sturmleiter gerettet wer den.

Unterschlagung amtlicher Gelder.

Wetzlar. Der Kassierer des Finanzamtes zu Wetzlar, Müller, ist der Unterschlagung amtlicher Gelder überführt worden. Nach den bisherigen Feststellungen ist die Höhe der unterschlagenen Summe nicht sehr groß.

Winnen( Westerwald). Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begingen die Eheleute Karl Hof hierselbst. Auch vom Reichspräsidenten lag ein Glückwunsch vor.

Dillenburg. Bei einem zweijährigen Kinde wurde dieser Tage Genicstarre festgestellt. Gesundheitspolizeiliche Maßnah­men gegen eine Weiterverbreitung der Krankheit sind getroffer worden.

Nassau. Am Sonntag stürzte auf der kurz hinter der Stadt steil abfallenden Straße nach Bad Ems durch Versagen der Steuerung ein Personenwagen in die Lahn. Die fünf Insassen fonnten gerettet werden und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Schwerer Unfall beim Gauturnfest.

Marburg. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich am Sonn tag beim Gauturnfest. Ein Turner aus Heuchelheim probierte einen Stabhochsprung, als plötzlich die Bambusstange brach. Der Turner verletzte sich beim Fallen in der Nierengegend und am Rüdgrad schwer, so daß er in die Klinik überführt werden mußte.

Lastauto mit Ausflüglern verunglückt. Kassel. Bei Eschenstruth ereignete sich in der Nacht zum Montag ein schwerer Verkehrsunfall. Ein aus Richtung Für

Zur Beachtung bei Bränden an elektrischen Anlagen. 1. Die elektrische Beleuchtung in keinem Falle ausschalten, da sie die einzige Beleuchtung ist, die auch in raucherfüllstenhagen kommender Lastwagen fuhr mit einem aus Richtung ten Räumen Licht spendet.

2. Elektrische, unter Spannung stehende Anlagen nicht mit Wasser bespritzen, da die Elektrizität sich durch Metall und Wasser hindurch einen neuen Weg sucht und so auch den im Wasser stehenden Menschen erfaßt.

3. Elektrische Maschinen, Apparate und Schalttafeln vor Löschwasser schüßen, also dort vorhandenes Feuer nur mit chemischen Trockenlöschern niederkämpfen.

Aus Rab und Fern.

Klein- Linden b. Gießen. Am 2. August findet hier Beige­ordnetenwohl statt, zu der drei Wahlvorschläge eingegangen sind.

Die Kandidaten sind Kaufmann Friedrich Schimmel, Phi­lipp Klein V.( Invalide) und Schriftsetzer Jakob Hoffmann.

Friedberg. Ein junges Mädchen, das mit einem jungen Mann in Streit geraten war, versetzte diesem einen Stoß vor die Brust, so daß dieser umfiel und mit dem Kopf auf dem Die Tagesordnung für die am kommenden Freitag statt- Pflaster aufschlug. Dabei erlitt er einen Schädelbruch, der den findende Sitzung umfaßt folgende Punkte:

A. Deffentlich:

1. Besteuerung der Wanderlager; hier: die Erhebung eines gemeindlichen Zuschlags zu den tarifmäßigen Sägen.

2. Die kommunale Sondergebäudesteuer.

3. Die kommunale Sondergebäudejtener 1931; hier: die Durch­führung ihrer Erhöhung nach§ 13a des Sondergebäude­steuergesetzes.

4. Kreditbewilligungen:

a) für die Wartehalle auf dem Trieb.

b) für die neue Quelle in Quedborn.

c) für die nachträgliche Kraftfahrzeugsteuer der beiden Müllwagen.

d) Krediterweiterung für die Unterhaltung des Stadthauses Bergstraße 20.

5. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen:

a) Vergebung der Schreiner- und Schlosserarbeiten für die Wohnungsbauten in der Schottstraße.

b) Vergebung der Kanalbauarbeiten zur Herstellung der Kanäle in der verlängerten Wolfstraße und im Eichgär­tengebiet.

c) Ausbau des Hohleichwegs; hier: Vergebung der Pfla­ster und Chaussierungsarbeiten.

d) Lieferung von Zementröhren für das Rj. 1931.

6. Baugesuch des Wilhelm Dippel zur Vornahme von An­und Umbauten auf dem Grundstüd Kaiserallee 38.

7. Verkehrsregelung in der Stadt Gießen.

Tod herbeiführte.

Friedberg. Zwischen Assenheim und Dornassenheim brach beim Bremsen die Vorderachse eines Motorrades mit Beiwagen. die Maschine geriet ins Schleudern. Die Insassen wurden weit herausgeschleudert und erlitten schwere Verletzungen. Das Sani­tätsauto brachte sie in das Krankenhaus.

Todessturz beim Schottener Motorradrennen. Beim Austrag der 3. Motorradmeisterschaft am Sonntag erlitt in der 3. Runde durch Felgenbruch der Fahrer Claes aus Bonn auf UT.- Jap einen Unglücksfall, bei dem er sich einen schweren Schädelbruch und andere Verlegungen zuzog. Er ver­starb im Schottener Krankenhaus.

Lauterbach. In seiner Wohnung hantierte ein Einwohner mit Filmstreifen, wobei plöglich eine Explosion stattfand. Die Wohnung brannte aus, der Mann wurde schwer verletzt. Vor dem Schnellrichter.

Darmstadt. Das Schnellgericht verurteilte am Montag den 39jährigen, in Mainz wohnhaften Schiffsheizer Josef Karl 3immermann wegen Widerstands mit gefährlicher Körper­verletzung zu 6 Monaten Gefängnis. Er hatte am Sonntag, als nach der Beerdigung der beiden getöteten Kommunisten in Groß- Gerau eine verbotene Demonstration aufgelöst werden sollte, mit einer Fahnenstange auf die Polizeibeamten einge­schlagen und einige verletzt. Bei seiner Festnahme hatte er Widerstand geleistet.

Wegen Widerstands, Körperverletzung, Beamtenbeleidigung.

8. Erhöhung des Geschäftsanteils bei der Kriegersiedlung Hausfriedensbruchs war ein 38jähriger Arbeiter von Darmstadt Gießen.

9. Gesuche um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb.

*

Handwerkskammerbeiträge. Als Umlage für die Hand­werkskammer werden außer einem Stammbeitrag von 6 RM. für jeden Handwerksbetrieb 24 Rpfg. für je 100 RM. Steuer­wert des gewerblichen Anlage- und Betriebskapitals erhoben. Die Zahlung der Umlage erfolgt in Zielen.

angeklagt. Im Wohlfahrtsamt ging er gegen einen Beamten tätlich vor und holte sich noch einige Arbeitslose zu Hilfe. Er wurde zu einem Jahr zwei Wochen Gefängnis verurteilt und wegen Fluchtverdachts sofort verhaftet.

Geöffnete Eisenbahnschranke.

Darmstadt. Als am vergangenen Sonntag ein von Bad Nauheim von einem Gastspiel zurückkehrendes Auto mit Darm­

Helsa tommenden Personenwagen zusammen. Der mit Aus­flüglern besetzte Lastkraftwagen wurde durch den Anprall um geworfen. Die Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Injassen des Personenkraftwagens kamen mit dem Schrecken davon.

Gelnhausen. Am Sonniagnachmittag wurde Gelnhausen und Umgebung von einer Windhose heimgesucht, die von star­fen Regengüssen begleitet war. Es wurde großer Schaden an= gerichtet.

Frankfurt. Die Deutsche Bank beabsichtigt, am Kaisers platz ein Restaurant eröffnen, da sie ihre hier leerstehenden Räume nicht vermieten fann. Eine Versammlung der Gast wirte Jnnung hat sich scharf gegen diese Absichten gewandt.

Bad Kreuznach. In der Woche vom 13. bis 18. Juli tagten hier mehrere Unterausschüsse des Internationalen Eisenbahn­verbandes, der sämtliche maßgebenden Bahnen Europas, einen großen Teil der asiatischen und afrikanischen Bahnen umfaßt. Bad Dürkheim. Aus Anlaß des 75jährigen Bestehens des Pfälzischen Bienenzuchtvereins findet am Sonntag, 2. August, in Bad Dürkheim der Deutsche Imlertag statt. In vier Vor­trägen wird dabei der Kampf um den deutschen Honigmarkt be handelt.

Adorf i. V. In Bad Elster wurde ein aus Mühlhausen stammender 44jähriger Obersekretär des Gemeindeamtes we­gen Unterschlagungen verhaftet. Die Höhe der veruntreuten Beträge steht noch nicht genau fest, doch dürften gegen 30 000 Mark in Frage kommen.

Tödlicher Absturz beim Italienrundflug.

Bei dem Italienreundflug stürzte der kanadische Pilot Cu rera in der Nähe des Kaps Santalessio ins Meer. Ein Fischer­boot barg die Leichen Careras und seines Mechanikers.

Ein Komplott gegen Jad Diamond aufgedeckt. Kairo( Staat Newyork). Polizeibeamte und Detektive nab men acht Mann fest, die angeblich Jad Diamond töten woll ten. Außerdem beschlagnahmten sie 30 Maschinengewehre, Ge wehre und Revolver.

Einsturzunglüd während eines Gottesdienstes. Loando( Port.- Westafrika), 20. Juli. Fast 200 Personen wurden verletzt, als während der Messe in der Senhora- Carmo­Kirche der Chor einstürzte. 80 der Verletzten mußten in ein Krankenhaus übergeführt werden, 20 von ihnen schweben in Lebensgefahr.

Raffinierter Juwelenbetrug.

Ein Juwelier in Joar wurde von einem Gauner, der sich ihm unter dem Vorwand genähert hatte, daß er sein Haus kaufen wolle, um Juwelen im Werte von 72 000 Mart betrogen.

Schöne weiße Zähne ud ich möchte nicht ver

fehlen, Ihnen meine größte Anerkennung und vollste 3u friedenheit über die Chlorodont- 3ahnpafte" zu übermitteln. Ich gebrauche " Chlorodont" schon sei Jahren und werde ob meiner schönen weißen Zähne of beneidet, die ich letzten Endes nur durch den täglichen Gebrauch Ihrer Chlorodon Zahnpaste erreicht habe." C. Reichelt, Sch... Man verlange nur die echte Chloro dont- Bahnpaste, Tube 54 Pf. u. 90 Pf., und weise jeden Eriak dafür zurüd

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Am Sonntag

insgesamt 32 M lange Reife auf der 22,8 Kilome 500 Kilometer 31

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2% Minuten zu Morgen in der Im letzten der junge Merc rentialbruches Williams und entschieden zu je einem mächtigen Höchsttouren und jedoch dem Deu Caracciola fuhr das lange Renne metern in 4: 38,1

Die Teilnehr den 425 Kilomet ger spannendes Scaron, der die aber einen Defe des Schadens so lam und sich mi hatte bis dahin Sieger wurde jo

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Klasse 1:

100 Meter: 1. Eintracht 11,3 Sef.

200 Meter: 1. Offenbach, 2 400 Meter: 1. TV, Brauni 1500 Meter: 1. Jugend Bet burg, 4:35 9

7500 Meter: 1.

hardt, Gieß 25: 19,4 Mi 4X100- Meter- S

Fim. 44,3 Weitsprung: 1.

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