Nr. 74.
Mittwoch, den 16
Mittwoch, den 16. September 1931.
Das Geld, das Deutschland in Form von Tributen zahlt, läuft bergauf. Kein wirtschaftliches Gefälle lenkt es, sondern ein politisches Pumpwerk drückt es in eine wirtschaftlich verkehrte Richtung: auf dem politischen Berg angekommen, läuft es nicht wieder bergab. Politische Umstände halten es als Stauwehre zurück und verhindern, daß es als befruchtendes Kapital sich wieder verteilt."
Die von dem deutschen Reichsbankpräsidenten gekennzeichnete Goldaufstauung tritt besonders durch die Steigerung des Goldbestandes der Bank von Frankreich zutage. Der Goldbe stand dieser Bank betrug
am 28 Juli 1928. am 4. Januar 1929
am 3. Januar 1930
am
2. Januar 1931 am 13 Februar 1931.
28,9
Milliarden Fr.
32,7(+ 3,8) 42,4(+ 9,7)
"
53,7(+ 11,3) 55,7(+2,0)
"
"
"
Im Zeitraum von knapp drei Jahren ist der Goldbestand der Bank von Frankreich um über 26 Milliarden Frank gestiegen. Wie groß allein die im Jahre 1930 eingetretene Steigerung ist, geht aus der Tatsache hervor, daß die im gleichen Jahre erzielte Goldproduktion der ganzen Welt erheblich hinter der Steigerung des Goldbestandes der Bank von Frankreich zurüdblieb. Am Anfang des Jahres 1931 betrug der
Goldbestand der deutschen Reichsbank 2,60 Milliarden RM., Goldbestand der Bank von England 2,88 Milliarden RM. Man hat berechnet, daß vom Goldbestand der ganzen Welt Nordamerika über 37,9 Prozent und Frankreich über 16 Prozent verfügt. Es entfallen auf Grund der Goldbestände
in Frankreich 40 Dollar in Gold,
in Nordamerika 32 Dollar in Gold
auf den Kopf der Bevölkerung.
Im Verhältnis zu seiner Bevölkerung ist Frankreich also tatsächlich das goldreichste Land der Erde.
Durch die ungeheure Goldansammlung in der Bank von Frankreich ist in den kapitalarmen Ländern, insbesondere in Deutschland, eine große Werterhöhung des Goldes eingetreten, die ohne weiteres eine Steigerung des Wertes der Tributlasten mit sich brachte. Gegen eine solche Benachteiligung war Deutschland durch den Dawesplan geschützt.
Frankreich hat es verhindert, daß die betr. Bestimmung in den Youngplan übernommen wurde. Dadurch hat es erreicht, daß der Wert der Deutschland durch den Youngplan auferlegten Tributleistungen sich schon im zweiten Jahre seines Bestehens um fast 30 Prozent erhöhte.
Schon bei der Festsetzung des Dawesplans wurde Deutschland dadurch betrogen, daß die von ihm bis dahin aufgebrachten Tributleistungen in feiner Weise gutgeschrieben wurden. Als dann die Youngplantribute festgesetzt wurden, ließ man die unter dem Dawesplan geleisteten Tribute wiederum einfach un ter den Tisch fallen, obwohl sie rund 8 Milliarden Reichsmark, einschließlich der Nebenleistungen sogar über 10 Milliarden Reichsmart, betragen hatten. Näheres hierüber bringen die Fichtebund- Flugblätter Nr. 53 und 391. Insgesamt sind von
Weiterer Anschlag einer Terrorgruppe. D- Zug Budapest- Wien in einen Abgrund gestürzt. Auf der Bahnstrecke zwischen Budapest und Wien kam es am Sonnabend bei Bia Torbagy, etwa 20 Kilometer von Budapest entfernt, zu einer schweren Eisenbahnkatastrophe. Als der D- Zug Budapest- Wien- Passau Köln einen Viadukt passierte und die Lokomotive sowie die beiden vordersten Wagen bereits über den Viadukt hinweg waren, stürzte dieser ein und begrub vie übrigen sechs Wagen unter seinen Trümmern. Von dem Zug stürzten insgesamt sechs Wagen unter den Trümmern des gesprengten Diadukts 30 Meter tief. Dem Verbrechen fielen 25 Menschenleben zum Opfer. Mehrere Reisende wurden schwer verletzt. Man fand einen Brief, in dem stand:
,, Da die kapitalistische Gesellschaftsordnung uns keine Arbeit zu verschaffen vermag, so verschaffen wir uns selbst welche."
Unglaubliche Mißstände
in der Arbeitslosen- Fürsorge.
Einem Brief von Dr. Roland Schupp. München, entnehmen wir folgendes:
„ Gießener Zeitung"
Deutschland bis Ende des Jahres 1930 an Tributen über 70 Milliarden Reichsmark in Gold und Sachwerten erpreßt worden.
Aus dem durch den Krieg aufs äußerste erschöpften und durch die Inflation und den Ausverkauf zu Grunde gerichteten Deutschland wurden dann noch auf Grund des Dawesplans und des Youngplans einschließlich der Nebenleistungen rund 15 Milliarden Goldmark herausgepreßt. Was für Folgen hat das gehabt?
Das früher im Wohlstand lebende deutsche Sechzigmillionenvolk hat über vier Millionen Arbeitslose zu ernähren. Es war Abnehmer und Verbraucher von ungeheuren Warenmengen, die aus aller Herren Länder bezogen wurden. In den Büchern, insbesondere der englischen und amerikanischen Fabrikanten und Exporteure, fehlen heute die früher von Deutschland gezahlten Summen. Von den dem Auslande früher durch Eisenbahn- und Schiffsfrachten aus Deutschland zugeflossenen Summen ganz zu schweigen. Wieviel Schiffe infolge mangelnder Frach ten aufgelegt, wie viele Fabriken stillgelegt, wie viele Kontore und Kaushäuser geschlossen werden mußten, läßt die Tatsache ahnen, daß Großbritannien 2½ Millionen, Nordamerika sogar rund 7 Millionen Arbeitslose hat
Der ungeheure Rückgang der Wirtschaft belastet die Staatstassen fast aller Länder aufs schwerste. Der Haushalt Nordameritas schloß im zweiten Youngplanjahre bereits mit einem Einnahmeausfall von rund einer Milliarde Dollar. Die Vereinigten Staaten haben also in diesem Jahr doppelt so viel an Werten eingebüßt, als die gesamten Tributgläubiger in dem gleichen Zeitraum aus Deutschland herausgepreßt hatten.
Einen neuen Beitrag zu dem Thema„ Mißstände in der Arbeitslosenunterstützung" liefert der Bericht eines Münchener Firmeninhabers, der infolge der geringen Geschäftstätigkeit im Interesse der Weiterbeschäftigung seines Werkstattpersonals, schon vor Monaten zur Einführung der dreitägigen Arbeitswoche übergegangen ist. Die von ihm beschäftigten Kurzarbeiter erhalten für diese drei Arbeitstage den brancheüblichen Tariflohn und beziehen für die übrige Zeit vom Arbeitsamt Erwerbslosenunterstützung. Außerdem wird den Arbeitern, soweit sie verheiratet sind, von der Stadtverwaltung für ihre Wohnungen die Mietzinssteuer zur Hälfte erlassen.
Wieviel muß das englische Volk für seine 2½ Millionen Arbeitslose zahlen? Wieviel müssen alle anderen Länder, selbst die, die nicht am Kriege teilgenommen haben, für den gleichen 3wed aufbringen? Sie alle werden durch den fortschreitenden Rüdgang der Wirtschaft an den Rand des Abgrun= des gebracht. Der Abgrund ist durch das Versailler Diktat geschaffen. Er bedroht den Wohlstand aller Völker. Diese Erfenntnis hat sich in Großbritannien und den Vereinigten Staaten, wie auch in anderen Ländern bereits Bahn gebrochen. Nur Frankreich läßt jeden Beweis eines guten Willens fehlen. Es sabotiert jogar planmäßig alle Anstrengungen hervorragender Staatsmänner der Völker, eine Aenderung herbeizuführen. Diese Tatsache zeigte sich wieder beim Hoover- Plan, der in seiner ursprünglichen Form für Deutschland und die Welt eine Atempause bedeutet hätte. Frankreich setzte als einziges Land diesem Plan nicht nur schärfsten Widerstand entgegen, sondern stellte sogar wiederum neue politische Forderungen auf und machte damit Hoovers Grundgedanken zunichte.
Zur Erledigung eines hereingenommenen größeren Auftrages beabsichtigte der Firmeninhaber, vorübergehend wieder zur Vollbeschäftigung der Werkstättenarbeiter überzugehen und teilte dies seinen Leuten mit. Darauf erschien ein Abgeord= neter derselben, der den Firmeninhaber bat, von einer Wiedereinführung der 48- Stunden- Arbeitswoche abzusehen. Zur Begründung wies er darauf hin, daß sich seine Kollegen bei der augenblicklichen Arbeitszeit- und Lohnregelung finanziell bes= ser ständen, da es für sie einträglicher sei, den halben Arbeitswochenlohn zuzüglich der Erwerbslosenunterstützung und der Mietzinssteuerermäßigung zu beziehen, statt die volle Woche
zu arbeiten.
Es gibt aber keinen Ausweg: nur wenn die Völker der Vernunft zum Siege verhelfen. können sie Handel und Wandel wieder zum Blühen bringen.
Wie dieser Vorfall beweist, wird die Arbeitslosenunterstützung auch jetzt noch in Zeiten der größten Wirtschaftsnot nach Grundsätzen gehandhabt, die deren erstrebtes Ziel gerade in ihr Gegenteil verkehrt. Wirtschaftlich gesehen, stellt es jedenfalls ein Unding dar, daß einem Kurzarbeiter zu den vorhandenen Unterstützungssätzen noch besondere Vergünstigungen gewährt werden, die ihm mehr einbringen, als ein normaler Wochenarbeitslohn ausmacht. Es ist klar, daß auf diese Weise nicht gerade der Arbeitswille und die Arbeitsfreudigkeit an= gefacht und erhöht werden.
Versailles muß fallen!
( Abgabe obigen Aufsazes als Flugblatt unentgeltlich durch den Deutschen Fichte- Bund e. V., Reichsbund für den Kampf gegen Versailles, Hamburg 36, Colonnaden 47 Weitere Flugblätter stehen ebenfalls in mehreren Sprachen zur Verfügung.) öffentliches Interesse daran besteht, wie die an uns ergangenen Anfragen zeigen, weisen wir darauf hin, daß das vom letzten Landeskirchentag beschlossene Kirchengesetz über die Erhaltung und Pflege der kirchlichen Ordnungen bestimmt, daß die kirchliche Bestattung grundsätzlich von der evangelischen Kirche all ihren Gliedern gewährt wird. Jeden, der zur Kirche gehören will, muß demnach die Kirche an all ihren Segnungen teil haben lassen, ohne daß wegen der politischen Parteizugehörigkeit oder aus anderen Gründen ein Unterschied gemacht werden fonnte. Das Kirchengesetz bestimmt ferner, daß auch nicht zur evangelischen Kirche gehörigen Christen die Bestattung gewährt werden kann, wenn sie diesen von ihrer Kirche aus konfessionen Gründen versagt wurde. Für die evangelischen Hinterblie= benen eines Verstorbenen, der der evangelischen Kirche nicht angehört hat, oder aus ihr ausgetreten ist, kann auf Wunsch der Hinterbliebenen an einem auf die Bestattung folgenden Tage eine besondere häusliche Andacht stattfinden. In allen anderen besonderen Fällen hat sich das Landeskirchenamt die Entscheidung vorbehalten.
Zur Frage der kirchlichen Beerdigung. Der Hessische Evangelische Preßverband schreibt: Es sind an uns in letzter Zeit verschiedentlich Anfragen ergangen, wie sich die evangelische Kirche bei der kirchlichen Beerdigung von Angehörigen politischer Parteien verhalte. Den Anlaß dazu gab die Tatsache, daß die katholische Kirche in Darmstadt dem Führer einer politischen Partei, der mit großer öffentlicher Feierlichkeit beerdigt wurde, die kirchliche Beerdigung versagte, wegen seiner Zugehörigkeit zu dieser Partei. Da ein
Die Darmstädter Herbsttagung
Lokales.
Jedes Ding hat tausend Seiten!
Es gibt Leute, die sind verwundert oder gar aufgebracht, wenn wir ihnen nicht zustimmen. Ihrer Meinung nach wollen wir es nicht einsehen, daß sich eine Sache so und so verhält; fie vergessen ganz, daß wir die Sache von einem anderen Stan punkte aus betrachten. Niemand aber hat das Recht, zu be haupten, sein Standpunkt wäre unbedingt der richtige.
Ergeb
FC. Odersha Helfen Kajjel Boruffia Ful SC. 03 Raffe
Verein
Gehen wir um einen Berg herum, so wechselt sein Bild viele tausend Mal. Auf der einen Seite zeigt er vielleicht steile Schroffen und Felswände, auf der entgegengesetzten sanft au steigende Waldlehnen. Der, der den Berg nur von hinten sich, hat dieselbe Standpunktsberechtigung wie der, der ihn von vom Borussia Fulda sieht. Uebrigens, wo ist ,, vorn" Und wie seltsam nimmt sih der Berg erst aus, wenn wir ihn von oben betrachten! We wechselt sein Aussehen vom Morgen zum Abend, vom Tage zur Nacht!
Wenn doch jeder an dieses Gleichnis denken würde, bevor er mit der Faust auf den Tisch schlägt und schreit: ,, Du bist im Unrecht!"
Landgerichtsdirektor i. R. Bücking †.
Germania Marburg
5.6.03 Staffel Beffen 09 Staffel Aurheffen Staffel BBA.- Marburg 8. f. B. Gießen Germania Fulda
Unerwartet ist der Landgerichtsdirektor i. R. Wilhelm Büding im 76. Lebensjahre verstorben. Büding gehörte einer althessischen Familie an, er war ein Kind unserer Stadt, studierte in Gießen, Heidelberg, Berlin und Leipzig und trat 1881 in den Hessischen Justizdienst ein. U. a. war er Amtsanwalt in unserer Stadt, Friedberg und Bingen, dann Amtsrichter, Staatsanwalt, Landrichter und Landgerichtsrat in Mainz, zuletzt vom 1. J muar 1900 bis Anfang November 1910 Landgerichtsdirektor in Gießen. Er war allezeit eine Zierde des Richterstandes. Als Vorsitzender des Oberhessischen Kunstvereins von Anfang 193 bis März 1931 er wurde bei seinem Rücktritt zum Ehren vorsitzenden dieses Vereins ernannt hat er für die Hessisce Kunst und für die Künstlerschaft in Hessen sehr eifrig und segens reich gewirkt. Weiter hat er als Mitglied des hessischen Finany gerichts und als Mitglied der erweiterten Brandversicherungs fammer seine Kraft der Allgemeinheit gewidmet.
der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft. Die diesjährige Herbsttagung der Deutschen LandwirtschaftsGesellschaft hat seit Sonntag in Darmstadt mit zahlreichen Arbeitssitzungen der Ausschüsse und Sonderausschüsse ihren Anfang genommen. Es hat sich dabei neben der letzten Vorberei= tung der öffentlichen Versammlungen und neben der Erledigung der laufenden Arbeiten in erster Linie um die Festlegung der Einzelheiten für die nächstjährige große landwirtschaftliche Wanderausstellung in Mannheim( 31. Mai bis 5. Juni 1932) gehandelt. Wie die ganze Arbeit der Deutschen LandwirtschaftsGesellschaft dem Fortschritt der landwirtschaftlichen Erzeugung auf all den verschiedenen Sondergebieten der vielfältigen deutschen Betriebe im Erfahrungsaustausch zwischen Theorie und Praxis und zwischen Verbrauchern und Erzeugern seit nun bald 50 Jahren gilt, so zog sich auch durch die Ausschußsitzungen wie ein roter Faden der Leistungsgedanke. Sehr günstig hat sich das Kontrollvereinswesen entwickelt. Die Zahl der Vereine ist über 3000 gestiegen, der durchschnittliche Jahresmilchertrag der Kontrollkuh auf 3795 kg gegenüber einer Durchschnittsleistung aller deutschen Kühe von 2220 kg.- Jm übrigen beschäftigten sich die Ausschüsse vorwiegend mit den für Südwestdeutschland wichtigen Spezialkulturen.
Am Dienstag haben die öffentlichen Versammlung mit den Beratungen der Dünger- Abteilung unter dem Vorsitz von Rittergutsbesitzer Schurig- Zeestow begonnen. In einer Versaminlung zur Förderung der Hauswirtschaft unter dem Vorsitz von
* Auswirkung der Sparmaßnahmen in Hessen. Der hessisce Minister für Kultus und Bildungswesen hat in einem Rund schreiben an die Kreis- und Stadtschulämter, sowie an die Di rektionen der höheren Schulen in Hessen darauf hingewiesen, daß im Hinblick auf die schwierige Lage des Landes im Res nungsjahr 1932 Kredite für die heimatkundlichen Arbeitsg meinschaften und die Fortbildung der Lehrer und Lehrerinnen nicht zur Verfügung gestellt werden können.
* Auszahlung des Gnadenvierteljahres. Nach den Vor schriften der Reichsbesoldungsordnung steht den Hinterbliebenen von Beamten und Ruheständlern das Recht auf Auszahlung des Gehaltes des Verstorbenen auf die Dauer von drei Monaten zu. Der Reichsfinanzminister hat zum Zwecke der Streckung der Kassenmittel angeordnet, daß das Gnadenvierteljahr anstatt bisher in einer Summe, in sechs Halbmonatsraten ausgezahlt wird. Das erste Sechstel kann an die Hinterbliebenen unmittel bar nach dem Todesfall gezahlt werden. Die nach dem Tode fälligen Dienstbezüge des Sterbemonats stehen den Erben zu.
* Neuer hessischer Dolmetscher für die spanische und latel nische Sprache. Das Gesamtministerium hat am 9. September 1931 mit Wirkung vom gleichen Tage die Dienstverrichtungen eines beeidigten Uebersetzers und Dolmetschers für die spanisce Sprache und eines beeidigten Uebersetzers für die lateinische Sprache für die gesamte hessische Staatsverwaltung dem Sta dienrat Dr. Anton Stiefenhofer in Darmstadt, Heidenreis straße 27, übertragen.
* Unglücksfall eines Kindes mit tödlicher Folge. Der etwa 10 Jahre alte Sohn des Arztes Dr. Wilhelm Klein in der Neuen Bäue wurde am Montag mittag von einem schweren Unglücksfall betroffen. Das Kind war auf einen Kastanienbaum geklettert, wo es bei der Bewegung auf den Zweigen de Halt verlor und aus ansehnlicher Höhe auf den Bürgerstein herabstürzte. Der bedauernswerte Junge erlitte bei dem harte Aufschlag schwere Schädelverletzungen und eine Gehirnerschi terung und wurde in ernstem Zustande in die Chirurgische Klin gebracht, wo er den erlittenen Verletzungen erlegen ist.
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FC. Großalm Tura Kajjel
23
Spielo. Göttin Hermannia K 1900 Gießen Frohnhausen Buzbach SC. Weklar Burgjolms Aplar- Löb Weilburg Arborn 1.
9 Alsfeld Alsfeld 2. Lauterbach 1 Lauterbach 2
Lauterbach 3 Blitzenrod 1. Salzichlirf Alsfeld Jgd. Salzichlirf Ja
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Stodhausen
Biskirchen
Braunfels
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1900 Gießen 2 SpV. Wetzlar Lollar- Bu Daubringen Garbenteich
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Sajjelbach Merenberg
Obershausen Waldhausen
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Wetzlar 4.Schwalbach Burgjolms 3 Wetzlar 3. Werdorf Bieber 1900 Gießen
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1900 Gießen
Lollar 2. Daubringen 2 Grünberg 2. Laubach 2.
Flenjungen Ehringshausen Villingen
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BiB. Gießen
VIB. Gießen
Evangelischer Kirchengemeindetag. Die hessische Landes gruppe des Deutschen Evangelischen Gemeindetages veranstalte zu Bingen am Sonntag, den 4. Oktober, einen Kirchengemeinde Jugend: tag. Er wird eröffnet durch einen Festgottesdienst. Herr Obet firchenrat Zentgraf hält die Festpredigt. Her Oberkirchenrat Dr Horre hält einen Vortrag über ,, Kirchengemeinde und bürgerlice Gemeinde". Nachmittags findet eine Gemeindetagung statt, in der Pfarrer Röhricht einen Vortrag über„ Gegenwartsfragen und Gegenwartsaufgaben der evangelischen Kirche" halten wi * Pilz- Ausstellung unserer wichtigsten eßbaren und giftige Schwämme im Gewerbemuseum in Darmstadt am Sonntag, den
Stizze v Der Proviant
16
Römer mit heiserer 10rwärts Erichöpft und Augen. Seit zwei ungsboot unterwegs
20. und Montag, den 21. September. Bei rechtzeitiger Vo inten und schauten
anmeldung wird für sachkundige Führung, insbesondere fix Schulen gesorgt.
*
Freizeit. Der Verein evangel. Lehrer und Lehrerinne
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Segler Falte" geten
Hessens" hält in den Herbstferien eine Freizeit vom 26. Gepten hajt nur diejes eine
ber bis 3. Oktober ds. Js. im Erholungsheim ,, Waldesruh" Auerbach a. d. Bergstraße. Die Vormittage sind jeweils m Vorträgen und Besprechungen ausgefüllt; die Nachmittage fin der Erholung gewidmet. Der Gesamtpreis für die ganze Fre
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treicht wurde, das Jens, der Steu
Frau Burg- Görg wurde über„ Umstellung des ländlichen Haus- zeit beträgt 24 RM. Anmeldungen an die Leitung des Elande des Bootes au
haltes ohne Geldkosten" gesprochen. Die Versammlung der Schweinezucht- Abteilung beschäftigte sich unter dem Vorsitz von Dekonomierat Hoffmann Hofgüll mit der Schauordnung und dem Preisausschreiben für die Wanderausstellung in Mannheim 1932. Auch in der Versammlung der Geräte- Abteilung, die Oberamtmann Görg- Preußlig leitete, stand die Beratung für die Mannheimer Wanderausstellung im Vordergrund, und zwar außer der Schauordnung das Preisausschreiben für die Hauptprüfung von mehrreihigen Kartoffelbearbeitungsgeräten. Die Vorträge waren auf die besonderen technischen Interessen der kleineren Betriebe eingestellt.
Am Donnerstag und Freitag finden in Darmstadt im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft zahlreiche weitere öffentliche Versammlungen statt, in denen vorwiegend agrartechnische und wirtschaftliche Fragen der bäuerlichen Betriebe Südwestdeutschlands erörtert werden. Am Freitag vormittag findet die abschließende Hauptversammlung statt.
holungsheimes, Waldesruh".
* Gesellschaft für Volksbildung. Die Gesellschaft für Volks
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bildung veranstaltet vom 2. bis 5. Oktober in Berlin- Dahleurden hart, und in
im Harnad- Haus der Kaiser- Wilhelm- Gesellschaft zur Förderu der Wissenschaften ihre 61. Hauptversammlung. Mit der T gung wird die Feier des 60jährigen Bestehens der Gesellscha verbunden. * Lichtbildvortrag. Die Bezirksgruppe Gießen des Volks bundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hält am Donnerstag, da 17. September, abends 8.15 Uhr, im großen Hörsaal der Un versität einen Lichtbildervortrag, in dem Herr Franz Bauer j über seine Erfahrungen mit eigenen Aufnahmen über Kriege friedhöfe spricht. Gießener Eisverein e. V. Die Rollschuhabende beginne wieder am Mittwoch, den 16. September, in der Volkshalle. * Straßensperrungsnachricht, mitgeteilt vom Oberhessisch Automobil- Club E. V.( A. v. D.), Gießen. Die Sperrung a der Straße Lindheim Düdelsheim ist wieder aufgehoben.
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Jens hob abweh Sie müssen bei Studer Sage und id heimat wartet." Hage, der stets ieber feinen Bruder Rettungsanzügen. hr habt wirt Tagle, noch ein wen Jens warf einer hüttelte er den blo Ar Antwort gab: 9 Es wäre unger ür uns alle aufgeb
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