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Nr. 3

ig nach Hausen vom 16.

E. Umleitung über Riebe

Die Ortsdurchfahrt Schlit hist vom 20. Juli ds. 35. in Imleitung über Salihliri Alsfeld- Lauterbach( Ab 25. Juli 1931 ab für j n- Linden- Leihgestern ist in jeglichen Verkehr gespe

Mittwoch, den 15. Juli 1931

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und

Die Westdeutschen Meisterschaften in Kassel.

über Hergersdorf- Wale glatt die westdeutschen Meisterschaften in Kassel ab.

öns.

Bilzvergiftungen. Der be üfung der gesammelten o ischen Sachverständigen. ( Darmstadt) ist in der Lage sitellen in allen Landeste

Am Samstag und Sonntag widelten sich reibungslos und War der Besuch am Samstag auch nur ipärlich, so war die Anwesenheit Don 4000 Zuschauern am Haupttampftag für Kasseler Verhält­nisse als gut zu bezeichnen.

Die Organisation, die hauptsächlich in den Händen der Her­ren Rüppel und Beuermann- Kajjel lag, war tadellos, desglei= hen die Bahn- und Plazverhältnisse. Es ist natürlich selbst­verständlich, daß die Rolle, die unsere Leichtathleten im Bezirk bei diesen Kämpfen spielten, eine nur untergeordnete war, trotz­dem dürften wir aber mit dem Erreichten zufrieden sein.

Die Liste der siegreichen Hessen- Hannoveraner. Kugelstoßen: Kilo- VfL. Wetzlar 2. Plaz mit 12,85 Meter. Hammerwerfen: Gary- Kurhessen- Marburg 2. Platz 37,74 Meter

Bilz und Hausschwamm- Hochsprung: Kraaz- Hessen Preußen- Kassel 2. Platz mit 1,75 mtr.

fich unter vielem anderen j hung der Pilzvergiftungs

200 Meter: Schaurig- Hessen Preußen Kassel 3. Platz in 12,4 Set. 110 Meter Hürden: Sabottta- Hess. Preuß. Kassel 3. Platz in 16,6 Sef.

Pilze in unseren Häuser Distus: Kilo- VfL. Wetzlar 2. Platz mit 40,53 Meter

Semerkbar machen, weil mei

eren Reparaturen vorgenom

919 in Darmstadt bestehend

St ihre gemeinnützige Täti

n Stelle in der Stadtfnaber

t aus. Geleitet wird diese

gische Institut der Deutsche eratungsstunden finden Mon

r statt. Die Ausfünfte fin ist der Leiter durch Fernet

jenden.

5000 Meter: Gerhardt- 1900 Gießen 3. Platz in 16: 08,4 Min. Schaaf- 1900 Gießen 4. Platz in 16: 08,6 Min.

4 mal 100 Meter: Hessen Preußen Kassel 5. Play in 43,8 Gef. Zehntampf: Jung- 1900 Gießen 6. Play mit 5068,61 Punkte. Einiges über die Wettkämpfe.

Samstag:

Hammerwerfen: Der alte Kämpe Gary Kurhessen Mar­burg fonnte hier mit 37,74 Meter( 40,01 Meter warf er am 14 6. 1931 auf den Gaumeisterschaften in Marburg) nur zwei­ter hinter dem deutschen Heeresmeister Grimm- Paderborn wer­den.

Kugelstoßen: Die Leistungen waren in dieser Konkurrenz fuchende wollen ihr Pri recht schlecht. Mit 13,42 Meter blieb der vorjährige Meister Werring- Gronau wiederum Sieger. Den 2. Platz belegte kilo vom VfL. Wetzlar mit 12,85 Meter. Bekanntlich hat Kilo die Bezirksmeisterschaft in diesem Jahre mit 13,40 Meter errungen er tann also noch mehr.

n Gramm Verhinderung i Heilung, und ist auch vi Wenn du fühlst, daß sie kor Ee im Hause hat, und du fic den wird, beuge bei Zeit Erkältung nach Hause fam, Zitronen herbei und mate Cade. Sie wußte nicht, mun d, aber sie wußte, daß fie es ittel tat seine gute Wirkung. fchaftliche Begründung dafür daß es nicht nur gut ist, eine an ins Bett steigt, weil diese Körper von giftigen Stof

5 mehrmals am Tage eine Grund dafür ist, daß Zitro­Rörper ausüben. Mehr und nonis, daß Zitronen un schmads, doch schließlich

s beste Mittel bilden, d Szu erhalten. Medizinijhe er jeden Erkältung ein leber durch ein Sinken des altali urde und daß die Herstellung und wirkungsvollste Art zu

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Hochsprung: Hier wurde unser Bezirksmeister Kraatz­Sessen Preußen Kassel durch Stechen mit seiner Leistung von den Bezirksmeisterschaften( 1,75 Meter) 2. Sieger.

10 000 Meter: 5 Kämpfer traten auf die Bahn. Unsere beiden Vertreter Walpert Kurhessen Kassel und Ger= hardt 1900 Gießen gaben, der erste nach 4 Km., der andere nach 6 Km., auf. Kilp, der vorjährige Meister, brachte Sieg und Titel unangefochten an sich.

Sonntag.

100 Meter: Jonath- Bochum machte dieses Rennen sicher in der hervorragenden Zeit von 10,5 Set., genau so riß er den Sieg

im

200 Meter- Lauf an sich, Hendrig und Schaurig- Hessen Preußen Kassel hinter sich lassend. Schaurig war beim Start schlecht weggekommen und lief eine Zehntelsekunde schlechter wie beim Vorlauf.

400 Meter: Ein schönes Feld: Möller( Kölner BC.). z. 3t. Student in Marburg, siegte einwandfrei in der hervorragen­den Zeit von 48,8 Set. vor Bergmann( Duisburg) und dem deutschen Hochschulmeister Hoeke- Köln.

800 Meter: Ein geschlossenes Feld, geführt von dem vor jährigen Meister Lefébre- Düsseldorf. Nr 2, 3 und 4 liefen fast zufamen durch Ziel.

1500 Meter: Hier holte sich ein zukünftiger Olympiafandi­Dat die Siegespalme. 3: 58,8 war feine Zeit! Die Vertreter unseres Bezirks: Christoph- Göttingen, Eisfeldt- Kurh. Kassel, Mellenbach Göttingen und Pauk stadt- Kassel belegten die Plätze 5, 6, 7 und 8. Christoph in der immerhin noch guten Zeit von 4:12 Min. Er verbesserte seine Leistung von den Bezirksmeisterschaften damit um 8 Gef.

Des

5000 Meter: Auch diese Meisterschaft holte sich der Meister 10 000 Meter= Laufes vom Vortage, Kilp- Düsseldorf.

Der Mittelstürmer von Hollywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 15. Fortsetzung.

, Wo bleibt nur Warriner?" fragte eine Stimme. " Ich habe ihn schon gesucht. Wo ist er?" fragte Marr. " In der Kanzlei mit Hollister und sämtlichen Direktoren, die vom Geschäft abkommen konnten. Gott weiß, was da drüben

Ben wird schon dazu sehen, daß uns kein Unrecht geschieht!" peim( 3. Komp). Wir i Wrenlods Worte bezeugten ein unerschütterlich festes Vertrauen in seinen Mannschaftsführer.

jw. Neben mir liegt Land vorgeht! Auf eins fönnen wir uns auf jeden Fall verlassen:

Feuer herauskommen. Mei ashes Erreichen unjeres Grc uen des russischen Feuers ab ja nicht, weil sie wijen, ca I Russe aber schießi ziemlid Da macht mein Nebenman paar Geschoffe, die in diejen Dorbeigehen, veranlassen Sille gen. Nach einiger Zeit mad

e. Sofort stehen wir auf un

Wollen wir nicht hinaus an die Luft? Wir sehen aus wie bei einem Begräbnis!" sagte Bennie, der Linksinnen.

Die Versammlung verpflanzte sich auf die Sihreihe, die Längs des Spielfeldes unterhalb der Tribüne dahinlief. Kaum Hatten sie sich aber niedergelassen, als sie sofort wieder auf­sprangen. Von der Kanzlei her sahen sie Ben Warriner und Hollister düsteren Antlitzes auf sich zukommen.

Jetzt sind wir geliefert!" sagte Tranfield grimmig. " Jungens," sagte der Spielführer, als das Paar vor den

nd das Verwideln der Salm Spielern stand, Mr. Hollister hat euch eine Mitteilung zu ns aber bald, uns wieder hin machen, deshalb ist er hierhergekommen." Warriner setzte sich

nau die Richtung, die wir Ruffen nicht vor die Gewehr chst rechts, denn von lints be

mit mühsam unterdrückter Bewegung auf die Bank und grub den Absatz seines Schuhes in den Erdboden.

reren Sprüngen in der jih voll an. In ihren Augen und in ihren Gesichtern malte sich

endlich das Kornfeld! W mähten Streifen, müssen all

Die Hollywood- Spieler sahen ihren Manager erwartungs­Leberraschung, denn vor ihnen stand ein neuer Hollister, nicht Der Hollister, den sie gekannt hatten. Der Mann, der da vor

Wir rufen nach dem Graber ihnen stand, schien zögernd, nervös, um nicht zu sagen, schüchtern. amerad antwortet uns, nähe Er schien sich zu fürchten, den Spielern ins Gesicht zu sehen, zweiten Mann am Stein und heftete seinen Blick auf die obersten Sitze der Tribüne.

ch weit, von unserer Abmari ften abgekommen! Nach eine Sald 12 Uhr gehen wir mi noch Unteroffizier Jatob

atte sich noch mehr veritt und rgengrauen zurüd. Der Kirb e Richtung.

ich auch bei Tage fennen, als

"

Was Warriner euch gesagt hat, ist richtig, Jungens," be gann er. Ich habe euch eine Mitteilung zu machen. Wir sind immer sehr gut miteinander ausgekommen, so gut es eben zu erwarten war, und was ich euch jetzt sage, bin ich euch gewisser­maßen schuldig."

Eine lautlose Stille lagerte sich plötzlich über die kleine Gruppe der Zuhörer, und ihre Gesichter drückten höchste Erwar tung aus. Wie ihr wißt, befindet sich der Klub in einer sehr schwieri­

Schaaf 1900 Gießen blieb ihm 3% Km. scharf auf den Fersen als Zweiter, fiel dann aber ab, mußte Obelode- Wissen an sich vorbeigehen lassen und wurde im Ziel noch von seinem Klub­fameraden Gerhardt 1900 Gießen auf den 4. Platz gedrängt.

Die Hürdenläufe: Hier gab es keine besonderen Leistungen Bei der furzen Hürdenstrecke, die der talentierte Pollmann von Düsseldorf 99 in 15,7 Gef. gewann, ist allerdings zu berücksich= tigen, daß die Differenz zwischen den Hürden nicht stimmte. Diesem Fehler, über den alle Teilnehmer Klage führten, fiel auch Saboitka- Hessen- Preußen Kassel zum Opfer, der sicher für mehr als 16,6 Set. gut ist.

4 mal 100 Meter: Die Staffel des T. u. S. Bochum mit Menje, Schumacher, Borchmeyer und Jonath war, wie voraus: zusehen, wenn alles klappte, nicht zu schlagen. Und es klappte! Die Bochumer liefen mit 41,8 Sef. eine feine Zeit heraus. Im Endkampf war unser Bezirk durch die Hessen- Preußen Kassel vertreten, sie tamen als letzte durchs Ziel, aber immerhin noch in der für unsere Verhältnisse guten Zeit von 43,8 Sef Weitsprung: Es währte lange, bis Mölle auf die Sieben­meterweite fam. Immerhin übersprang er zweimal die Marke mit 7,07 und dem siegreichen Sprung von 7,29 Meter.

Distuswerfen: Hoffmeister lag lange zurüd und Kilo

Spiel.

Nr. 56

4 mal 100 Meter: 1. Tus Bochum 41,8, 2. KBC. Köln 42,2, 3. Duisburg 99 42,4, 4 Düsseldorf 99 43,4, 5. Hessen Preu­Ben Rajjel 43,8 Gef.

Zur Nachahmung empfohlen!

In welchem Geiste sollen Sportlämpfer und Zuschauer ,, antreten"?

Zwischen den beiden nordischen Ländern Dänemark und Schweden besteht seit jeher bei Begegnungen der Nationalteams hizigste Fußball- Rivalität. Auch bei der letzten Begegnung in Schweden, welche in Stockholm zum Austrag fam, hatten zahl­reiche dänische Schlachtenbummler ihre Mannschaft begleitet. Auf dem schönen Stadion leuchtet links die schwedische, rechts die dänische Flagge. Vor dem Spielanfange marschiert unerwartet eine Deputation mit der großen Inschrift Die dänischen Brüder grüßen Schweden" quer durchs Spielfeld. Vor der Stadion­abteilung, in der die Dänen beieinander saßen, befestigte eine andere Abordnung die in großen Buchstaben deutlich leserliche Inschrift: Hier kommt der muntre Hauf von dänischen Passa­gieren Bis wir den Humor verlieren, muß schon allerlei passieren."

VfL. Wetzlar hatte die besten Aussichten, einen ersten Sieg für Rechtsanwalt und Notar Peters Gießen 60 Jahre.

Hessen- Hannover zu erringen. Erst mit dem letzten Wurf er­reichte Hoffmeister die Meisterschaft, Kilo mit nur 49 cm hinter sich lassend. Wäre unserem Vertreter ein Wurf geglückt wie bei Bezirksmeisterschaften von 41,63 Meter, hätte Hoffmeister dieses­mal das Nachsehen gehabt.

Ergebnisse: Sonnabend:

10 000 Meter: 1. Kilp- Düsseldorf 32,24,8; 2. Obelode( Wissen) 33,07,4

Kugelstoßen: 1. Werring( Gronau) 13,42, 2. Kilo( Wetzlar) 12,85, 3. Lemperle( Marienburg) 12,83. Hammerwerfen: 1. Grimm( Paderborn) 42.02, 2. Gary( Mar­burg) 37,74, 3. Goitsch( Duisburg) 36,85. Hochsprung: 1. Busch( Köln) 1,80 Meter, 2. Kraatz( Kassel) 1,75 Meter, 3 Elsen( Köln) 1,75 Meter. Sonntag.

100 Meter: 1. Jonath( Tus Bochum) 10,5, 2. Hendrix( Schwarz­Rot Aachen) 10.8, 3. Kremer( KBC. Köln) 11.

200 Meter: 1. Jonath( Tus Bochum) 21,4, 2. Hendrix( Schwarz­Rot Aachen) 22, 3. Schaurig( Hessen Preußen Kassel) 22,4. 400 Meter: 1 Nöller( KBC Köln) 48,8, 2. Bergmann( T. u. Sv. 99 Duisburg) 49. 3. Hode( Univ. Köln) 49,1.

800 Meter: 1 Lefébre( Sp. Cl. 99 Düsseldorf) 1,56,4, 2. Cor­nelius( Tus Bochum) 1,57.

1500 Meter: 1. Schaumburg( Pol SV. Oberhausen) 3,58,8, 2 Dresen( DSC. Düsseldorf) 4,07,4.

110 Meter Hürden: 1. Pollmann( Sp. Cl. 99 Düsseldorf) 15,7, 2 Stödmann( T. u. Sp 99 Duisburg) 15,8, 3. Sobattka ( Hessen Preußen Kassel 16,6.

400 Meter Hürden: 1. Kürten( Sp. Cl. 99 Düsseldorf) 56.2, 2. Runter( Preußen Krefeld) 56,2, Handbreite zurüd, 3. Es­jer( Sp Cl. 99 Köln) 56,3.

Weitsprung: 1. Mölle( KBC. Köln) 7,29 Meter. 2. Kring( T. 1. S. 99 Duisburg) 7,04, 3. Lehmann( Sp. V. 1912 Büde­burg) 6,81

Distus: 1. Hoffmeister( Sp. C. 08 Münster) 41,02 Meter, 2. Kilo ( VfL. Wetzlar) 40,53, 3. Goitsch( Pol. SV. Duisburg- Ham­born) 39,64.

Stabhoch: 1 Born( Pol. SV. Bochum) 3,60 Meter, 2. Bünte ( VfB. Detmold) 3,50.

5000 Meter: 1. Kilo( Sp. Cl. 99 Düsseldorf) 15,31,5, 2. Obe= lode( VfB. Wissen) 15,58,4, 3. Gerhardt( 1900 Gießen) 16,08,4. 4. Schaaf( 1900 Gießen) 16,08,6

Speer: 1. Mekdorf( Dortmund 95) 59 Meter, 2. Vögelin( Mün­ſter 08 56,73, 3. Klamma( Tus Bochum) 52,90.

spärlichen Besuchermengen, die wir die ganze Saison aufzuwei­sen hatten.

Ihr kennt mich gut genug, um zu wissen, daß ich nie viele Worte mache. Im modernen Fußball darf man nicht weich und die Stimme sentimental sein. Aber glaubt mir, Jungens" des Sprechers zitterte ein wenig ,, daß kein Ereignis in mei­ner Fußballkarriere- und ich bin jetzt über dreißig Jahre dabei mich so tief gerührt hat wie diese Affäre." Hollister hielt inne, rüdte feinen steifen Hut weiter nach hinten, richtete seinen Blick auf die Gesichter seiner Zuhörer und fuhr dann fort:

In wenigen Wochen kommt wieder der Pokal zur Aus­tragung Ich habe große Erwartungen daran geknüpft. Wenn wir im Cup gut abgeschnitten hätten, hätte selbst diese Stadt mehr Interesse an uns genommen, und unsere Spieler hätten endlich den verdienten Besuch. Wir haben die besten Anlagen zu einer erfolgreichen Pokalmannschaft. Und da tommt uns diese Frage dazwischen!"

Wieder machte der Manager eine Pause, als ob er dar­über nachdenken wollte, wie er sich am besten ausdrüden könne. ,, Nun tomme ich zu der Mitteilung, die ich euch machen wollte. Es handelt sich um eure Zukunft, Jungens! Die Direk toren und ich, wir wollen nicht, daß ihr unter den Verhältnissen zu Schaden fommt. Wir wissen, daß der Zusammenbruch des Klubs nicht eure Schuld ist, sondern wir sind uns vollkommen darüber klar, daß ihr eurerseits diese Saison alles getan habt, um den Klub durch hervorragende Leistungen vorwärts zu brin gen. Ihr wißt wahrscheinlich auch schon, daß die Stadt voller Fußballtaperer ist, die die besten Klubs des Landes vertreten. Diese Leute werden jetzt bald am Geschäft sein; Hollywoods Unglüd ist für sie ein Gewinn, und sie werden die seltene Gelegenheit benutzen. Nun hört! Ich bin vom Direktorium des Hollywood- Klubs autorisiert, euch mitzuteilen, daß jeder von euch, der einem anderen Klub beitreten will, von uns sofort freigegeben wird."

Ein Gemurmel des Erstaunens ging durch die Reihe der aufhorchenden Spieler. Hollister gebot mit erhobener Hand Ruhe und fuhr fort:

Jhr müßt diese Entscheidung richtig auffassen. Es ist zwar wahr, daß die Ablösesummen, die der Klub für euch bekommen fönnte, uns in die Lage versehen würden, unsere sämtlichen Schulden zu bezahlen. Aber nicht deshalb machen wir euch diese Konzession. Die Direktoren wollen euch durch diese Entscheidung ihre Anerkennung für die treuen Dienste ausdrücken, die ihr dem Klub geleistet habt. Nur noch ein Wort, dann bin ich ju Ende: heute abend findet im Rathaussaal eine öffentliche Ver sammlung statt, welche über das Schicksal des Klubs entscheiden wird. Ich denke, ihr werdet dabei nicht fehlen wollen."

pagnie verfekt wurde. Er war gen Lage," fuhr Hollister fort. Der Mann, der uns bis nun aljchaft. Wir hatten vom Die Rechnungen bezahlt hat und überhaupt das Geld für den ,, Anton" Rube. Wir hatter Klub vorgeschossen hat, will nun plöglich fein Geld mehr her­vernichtet. Als nun am 14 geben. Es mußte einmal so kommen, und die Direktoren ebenso eine Vormarsch begann, wurd wie ich haben schon seit einiger Zeit so etwas erwartet. Der entwurzelte Baum lag not Schulden geriet. Weil die Einwohner dieser Stadt unserer ite des Stammes waren Bar prächtigen Mannschaft die Unterstützung versagt haben, die sie 5 Besteigen des Baumes felt uns schulden. Ja, Jungens, ich muß es euch sagen, obgleich ihr schwer geworden ist.

om 4. Juli erinnert. Wir

m Baume aus auch ein La

Jhr wißt auch, wie es gekommen ist, daß der Klub in

es jelbst gut genug wißt, ihr habt dieses Jahr verdammt guten Fußball gespielt!" Ein wehmütiges Lächeln huschte über das

Was die Zukunft Hollywoods sein wird, kann heute nie­mand sagen. Das Direktorium wird alles tun, was möglich ist, um den Klub vor der Auflösung zu retten, aber, wie ich schon gesagt habe, die Aussichten sind die denkbar schlechtesten. Das Bublikum hier will uns scheinbar nicht, sonst hätten wir doch bei jedem lokalen Wettspiel 30 000 oder mehr Zuschauer statt der

vigheit, daß wir uns in jene orgenerfüllte Gesicht des Klub- Managers, bevor er fortfuhr.

ang, die etwa 40 Meter zur je nicht getauscht hatten. D vie er aus der Ferne ausi ich bei der Sache das Eiler und ich wurden am 6 übe

er schon gestürzt werden.

m am 4. Auguft ausgehandi

Job Georg Jo

Gebeugten Hauptes ging Hollister in seine Kanzlei zurück. Er sah aus wie ein Mann, dem die Bürde seiner Sorgen zu Einige Sekunden herrschte tiefe Stille, dann sprang einer der Burschen impulsiv auf.

Hol's der Henker!" rief Finnegan mit vor Bewegung er­stidter Stimme. Wir wollen den alten Burschen hoch leben

lassen! Er hat es um uns verdient."

Mechanisch stimmte Did Marr mit in die brausenden Hoch­rufe ein. Er war im Augenblid so benommen, daß ihm faum zum Bewußtsein fam, was sich soeben ereignet hatte.

Es war jedenfalls ein wunderbares Ereignis für den jun­

Es bedeutet heute keine Seltenheit, daß jemand auf 60 Jahre seines Daseins zurückblicken kann; aber- daß jemand in diesem immerhin schon betagten Alter mit der ganzen Kraft seiner Persönlichkeit sich für unsere schöne Sportsache einsetzt und mit Leib und Seele an ihr hängt, ist eine nicht alltägliche Erscheinung, die hervorgehoben zu werden verdient.

Schon in seinen Jugendjahren widmete sich Herr Rechts­anwalt Peters dem Sport. Er liebte die Athletik und war ein Meister auf dem Gebiete des Ringens und des Kraftsportes. In Dankbarkeit an jene Lebensfreude, die ihm die körperliche Betätigung brachte, sah er seine vornehmste Aufgabe in der Er­ziehung und Ertüchtigung unserer Jugend

Er ist nie gern in das Licht der Oeffentlichkeit getreten; still und bescheiden, aber in zäher, unverdrossener Arbeit hat er sich stets für die Belange des Sportes und seiner Ideale eingesetzt. Es gibt teine Vorstandssitung seines Vereins, in der er nicht anwesend ist und seinen von Erfahrungen gereiften Rat zur Verfügung stellt. So ist er uns Jungen nicht nur ein treuer Berater, sondern auch ein leuchtendes Vorbild: beschei­den, gewissenhaft, selbstlos und treu. So ist es erklärlich, daß nicht nur sein Verein, sondern auch wir hoffen, daß er uns allen als eifriger Förderer unserer Sportbewegung noch lange ers halten bleibt. Ein herzliches Glüd auf zum 60. Geburtstag! Vivant sequentes! G.

Sport und Ernährung.

Obwohl man in Deutschland in steigendem Maße den ver schiedensten Gebieten des Sportes große Beachtung schenkt, wird auf die richtige Ernährung des Sportlers im allgemeinen nicht allzu großer Wert gelegt. Für das Training und Hochtraining ist eine individuelle Ernährung unerläßlich. Der Sportler muß reichlich, jedoch keinesfalls übermäßig Nahrung zu sich nehmen. Flüssigkeiten, in großen Mengen genossen, sind während des Trainings nur störend. Achtet der Sportler allezeit auf eine gesundheitliche Lebensweise, so ergibt sich für ihn erst das tadel­lofe Zusammenarbeiten von Herz und Lunge, Muskeln, Gelenken, Sehnen und den Organen, die im Hochtraining allesamt als Wegbereiter zu hervorragenden sportlichen Leistungen anzusehen sind. Der Durchschnittsmensch sollte jedoch niemals vergessen, daß sein Körper erst herangebildet werden muß, und daß eine unsinnige, schädliche Ernährung nicht nur schlechte Sportresul­tate zeitigt, sondern zu Erkrankungen des Organismus führt.

gen Mann. Nichts, was er bis nun erlebt hatte, tonnte sich mit dem Gefühlsausbruch dieser Spieler vergleichen. Er war stolzer als je, zu ihnen zu gehören.

Wie immer ging er auch heute mit Ben Warriner nach Hause. Beim Ausgangstor sahen die beiden einen unordentlich aussehenden jungen Mann, dessen Augen vor Aufregung hinter den dicken Brillengläsern glizerten. Er lief auf sie zu und faẞte den Hollywood- Spielführer beim Arm.

Gib die Hoffnung nicht auf, Ben," sagte er. Die halbe Stadt wird heute abend bei der Versammlung sein, das ver­spreche ich dir!" Er drückte noch einmal aufmunternd Bens Hand und eilte davon.

Jimmy Dunster vom Abendblatt," erklärte Warriner lafonisch. Er hat mehr für den Klub getan, als mancher be­zahlte Funktionär tun würde. Ich glaube, der überlebt es nicht, wenn Hollywood untergeht!"

,, Wie sind die Aussichten, Ben."

,, Schlecht! Es tut mir leid, es sagen zu müssen, aber es ist die nadie Wahrheit. Soviel ich gehört habe, wollen die Direk­toren heute abend in der Versammlung an die Stadt appellieren; aber was fann das helfen. Wenn die Stadt wirklich Interesse an dem Klub hätte, dann wäre es nicht so weit gekommen. Jetzt, fürchte ich, wird es zu spät sein," fügte der alte Internationale bitter hinzu.

Es ist nicht so sehr meinetwegen," fuhr Warriner fort. Ich habe dir ja erzählt, daß ich fünfzehn Jahre bei Midchester City gespielt habe, und ich glaubte, daß ich mit dem Fußball fertig wäre, als ich mein kleines Hotel faufte und mich in Hollywood niederließ. Nur durch einen Zufall fing ich wieder an zu spielen. Ich stehe am Ende, die meisten von euch, Jungens, aber erst am Anfang. Deshalb haben die Direktoren mit echtem Sportgeist beschlossen, euch keine Hindernisse in den Weg zu legen, wenn ihr eure Freigabe verlangt."

Ich glaube aber, daß die Direktoren in ihrer Rücksicht­nahme auf die Spieler selbst benachteiligt werden. Es ist ja nicht ausgeschlossen, daß der Klub noch durch irgendein Wunder gerettet wird. Was tönnten die Direktoren dann tun, wenn die ganze Mannschaft andere Engagements angenommen hat? Das wäre doch sehr unangenehm."

,, Sie würden, so gut es geht, weiterarbeiten müssen, vermute ich," sagte der Internationale und fügte nach einigen Gefunden hinzu: Ich glaube eigentlich nicht, daß alle von unseren Bur­schen von dem eingeräumten Recht Gebrauch machen werden."

Nach diesen Worten trennten sich die Freunde, und Marr, der in einen vorüberfahrenden Straßenbahnwagen sprang, war in furzer Zeit zu Hause. In der Tür trat ihm seine Hauswirtin zitternd und erregt entgegen.

sie.

In ihrem Zimmer wartet jemand, Mr. Marr," flüsterte Er fam vor einer Stunde und sagte, er müsse auf Sie warten, weil er Ihnen etwas Wichtiges mitzuteilen hat. Er hat einen roten Schnurrbart und sieht aus wie ein Detektiv, nur besser angezogen. Ach, Mr. Marr, hoffentlich haben Sie ridits angestellt!" jagte die gute Geele mit zitternder Stimme. ,, Nein, Mrs. Cor, ich habe wirklich nichts angestellt," sagte der Fußballer und flopfte seiner Wirtin beruhigend auf den Rüden. Und obwohl ich niemals wette, würde ich gern einen Schilling riskieren, daß der Herr, der auf mich wartet, fein Detektiv ist. Versprechen Sie mir, sich nicht mehr um mich zu Fortsegung folgt. jorgen!"