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Mittwoch, den 8. Juli 1931.

Neuer 50- Millionen- Dollar- Kredit. Newyort. Eine Anzahl in Wallstreet führender Bankiers führte gestern längere Besprechungen über die deutsche Kredit­lage. Gerüchtweise verlautet, daß prominente Banken einen neuen Kredit in Höhe von 50 Millionen Dollar für die Reichs= bant in Erwägung gezogen haben.

,, Gießener Zeitung"

in den Unterarm verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen über diesen Vorfall sind noch im Gange.

* Polizeilich gesperrt wird anläßlich der am 11. und 12. Juli 1931 stattfindenden Jubiläumsregatta des Lahn- Regatta­Verbandes die Bootshausstraße von dem Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft bis an den Durchgang nach der Ederstraße ( Bahnüberführung) am 11. und 12. Juli 1931 von 14 bis 19 Uhr für den Durchgangsverkehr.

Sprengstoffdiebstähle und Sabotageakte. Gelsenkirchen. Verschiedene Vorkommnisse der letzten Zeit, vor allem auch die in der Presse mehrfach gemeldeten Fälle von Sprengstoffdiebstählen und mißbräuchlicher Verwendung der Sprengstoffe lassen darauf schließen, daß politisch verhetzte oder verbrecherische Elemente darauf ausgehen, durch Sabotageafte Beunruhigung in die Bevölkerung zu bringen und dadurch die wirtschaftliche Not noch zu vergrößern. Dieser Tage hat sich auf der Schachtanlage Rheinelbe III der Vereinigten Stahl­werte folgender Vorfall zugetragen: Abends gegen 11 Uhr fielen plötzlich die Schalter der Leitungskabel nach der Zeche Bonifacius heraus. Im gleichen Augenblick löste der Schalter für den Krafttransformator 5000/500 Volt, an den der Kessel­hausbetrieb vorübergehend angeschlossen war, aus. Infolge der Störung war das Kesselhaus etwa 10 Minuten außer Betrieb. Die sofort vorgenommenen Nachprüfungen ergaben, daß das Kabel dicht an der Kabelmuffe mit einem Beil durchgeschla= gen war. Das von den Tätern benutzte Beil wurde vorgefun­den. Einige Minuten, nachdem sich der Vorfall ereignet hatte, wurde auf der Feuerwache Rheinelbe ein schwerverletzter jun­ger Mann von einer zweiten Person, die sofort unerkannt wie­der verschwand, durch die Tür der Verbandsstube geschoben. Der Verletzte hatte schwere Brandwunden an den Händen und im Gesicht. Es handelte sich dabei um einen Erwerbslosen namens Häusler, der jede Auskunft über die Ursache seiner Verletzungen verweigerte. Nach Anlegung eines Notverbandes wurde er in das Krankenhaus eingeliefert. Bei der am folgen­den Tage durch die Bergpolizei vorgenommene Untersuchung hat H. eingestanden, das Kabel mit dem Beil durchgeschlagen und hierbei die Verlegungen erlitten zu haben. Als Mittäter hat H. drei weitere Personen angegeben. Der Vorfall wurde bei der Amtsanwaltschaft in Gelsenkirchen zur Anzeige gebracht.

Lokales.

* Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automo­bil- Club E. V.( A. v. D.) Gießen. Während der Ausführung der Pflasterarbeiten auf der Strede Gießen Marburg, in der sogen. Serpentine südlich von Wolfshausen, Km. 101,600 bis 101,000 wird der normale Verkehr auf dem alten Straßenstück zwischen Km. 99,915 und 101,200 und der schwerere Verkehr über Niederweimar- Frohnhausen- Bellnhausen und umgekehrt um­geleitet werden. Die Provinzialstraße Heuchelheim- Allendorf wird wegen Erneuerungsarbeiten an der Brücke über die Lahn vom 13. bis 22. Juli für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Gießen oder Dorlar.

* Weiter katastrophaler Absahrüdgang in Mineralwässern. Troz günstiger Witterung ist im Juni ds. Js. gegenüber Juni 1930 der Absatz in künstlichen Mineralwässern( Selterwasser) und Brauselimonaden um 50 Prozent, in natürlichen Mineral­wässern um 35 Prozent zurückgegangen. Dieser Vergleich gibt ein deutliches Bild über die verheerende Auswirkung der Mine­ralwasser und Schankverzehrsteuer, die die so belasteten Ge­tränke in einer Weise verteuern, daß deren Anschaffung weite= sten Kreisen unmöglich geworden ist. Bei dem angegebenen Konsumrückgang ist noch zu berücksichtigen, daß die Mineral­wassersteuer bereits im Juni 1930 bestanden hat, und daß der Absatz schon damals gegenüber 1929 wesentlich niedriger ge­wesen ist.

* Die Bedeutung des heimischen Baugewerbes. Das Bau­gewerbe umfaßt in Deutschland ein Achtel aller in Industrie und Handwerk tätigen Personen und setzt nach einer neueren Erhebung jährlich etwa 6 Milliarden Reichsmark um, das ist etwa ein Zwölftel des gesamten industriellen Umsatzes. Auch in den hessischen Gebieten kommt dem Baugewerbe eine große Bedeutung zu; sein Umsatz erreicht fast eine halbe Milliarde und fast 8 Prozent sämtlicher Umsätze. Während im Reichs­durchschnitt auf einen Einwohner ein Umsatzanteil des Bau­gewerbes von 94 RM. fommt, sind es in Hessen und Hessen­Nassau 121 RM., ein Betrag, der nur von wenigen Gebieten erreicht bezw. überschritten wird. Es ist klar, daß die gegen wärtige ungünstige Lage des hessischen Baugewerbes gerade wegen seiner hohen Arbeiterzahl und seines hohen Anteils an der heimischen Produktion die Konjunktur in den hessischen Ge­bieten besonders einschneidend beeinflußt.

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angemeldet. Die Kriegervereine des Hassiabezirks Grünberg haben Lebensmittel und Geldbeträge gesammelt, um besonders die arbeitslose Jugend zu unterstützen. Auch der Präsident der Kriegerkameradschaft Hassia, General von Oidtman- Darmstadt, wird zum Jugendlager eintreffen. Die Jugendabteilungen wet­den neben sportlicher Betätigung Schillers ,, Wilhelm Tell" auf­führen.

* Handelsverkehr mit Ecuador. Der deutsche Gesandte in Quito, Dr. Mudra, hält am Dienstag, dem 14. Juli, bei der Außenhandelsstelle für das Rhein- Maingebiet in Frankfurt am Main, Börse, Sprechstunden über die wirtschaftlichen Ver­hältnisse in Ecuador ab. Firmen, die an den Sprechstunden teilnehmen wollen, werden gebeten, dies der Außenhandels­stelle für das Rhein- Maingebiet, Frankfurt a. M., Börse, bis zum 9. Juli d. Js. mitzuteilen, damit eine Verteilung der Besucher auf die zur Verfügung stehende Zeit stattfinden kann.

* Ueberfälle auf politische Gegner. In der Montagnacht kam es verschiedentlich zu Zusammenstößen politischer Gegner. So wurde in der Kaiserallee ein kleiner Trupp Nationalsozia= listen von Kommunisten verfolgt. Passanten machten die Nationalsozialisten auf die ihnen folgenden Kommunisten auf­merlsam. Hierüber erbost, fielen die Kommunisten über einen Studenten her und mißhandelten ihn, bis er von Kriminal= beamten befreit werden konnte. Einige Zeit später versuchten etwa 25 Kommunisten in das Verkehrslokal der National­sozialisten einzudringen. Es kam zu einer heftigen Prügelei, in deren Verlauf zwei Kommunisten erheblich verletzt wurden, so daß sie der Chirurgischen Klinik zugeführt werden mußten. Ein in der Wirtschaft anwesender Arzt wurde durch einen Stich

Der Mittelstürmer von Hollywood.

Ein Fußball- Roman von Sidney Horler. 13. Fortsetzung.

,, Auf jeden Fall", antwortete Stopford, nachdem Marr ge­endigt hatte, zweifle ich, ob Sie in Ihrer Wahl sehr glücklich waren, Mr. Marr.

* Ferienkursus an der Universität. Der von der Universi­tät für die Zeit vom 20. Juli bis 1. August 1931 geplante Ferienkursus fällt aus.

Mittwoch, den

Der Deutsche auf dem letzten B 7 Verbände gutge ift, in diesem Jah Gebietes für den perre angeordnet In dieser Zeit, di perlängert( aber ball- und Handba Wettkämpfen hab Darauf hingewiefe

Büdingen. Die Oberhessischen Obstwerte" Büdingen, die vor zwei Jahren mit einem Verlust von 137 000 RM. in Liqui­dation gingen, sind in den letzten Tagen aus dem Besitz der Hes­sischen Landgenossenschaftsbank verkauft worden. Die Fabrikation soll in aller Kürze wieder aufgenommen werden.

Michelstadt. Vor Monaten waren Nationalsozialisten in Michelstadt unter Führung des dortigen Bürgermeisters über­fallen worden.

* Verleihung der Liebig- Medaille. Am Sonntag, dem 19. Juli, findet die Einweihung des Pharmazeutischen Lavo­ratoriums" im Liebig- Museum, das unter Obhut der Gesell­schaft Liebig- Museum steht, statt. In der vorhergehenden Mit­gliederversammlung findet die Verleihung der Liebig- Museums­Medaille an Universitätsprofessor Dr. K. Brand- Marburg statt. Zur Feier werden Verwandte von Justus von Liebig erscheinen. Mit der Festveranstaltung ist eine Ausstellung über die Beziehung von J. von Liebig zu dem Professor der Chemie und Pharmazie Wurzer- Marburg verbunden.

Die Bemerkung flang wie eine versteckte Drohung und ver= anlaßte die drei Zuhörer, erstaunt aufzubliden; Mrs. Horrell mit dem spöttisch- überlegenen Lächeln, das sie seit Stopfords An­funft zur Schau trug; Margery Kirkby mit einem Ausdruck von Verwirrung und Schrecken in dem hübschen Gesicht, und Marr mit herausforderndem Blid, als er antwortete:

,, Das will ich dahingestellt sein lassen; ich konnte mich bis jetzt noch über nichts bellagen."

,, Hoffentlich werden die Erwartungen, die Sie an Ihre Kar­riere als Berufsfußballspieler knüpfen, nicht enttäuscht," sagte der andere mit einer plötzlichen gefünstelten Freundschaft, die Marr noch abstoßender fand als seine frühere unhöflich- feindliche Art. ,, Leider ist es ja auch nicht der vornehmste Beruf."

Ende voriger Woche fällte die große Straj lehrungsspiele" ito

fammer in Darmstadt das mit Spannung erwartete Urteil in dieser Sache. Vier Angeklagte( Michelstädter Einwohner) wer= den wegen Landfriedensbruch in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu je sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Bürgermeister Neff erhält wegen Landfriedensbruch in Tatein­heit mit Aufforderung zu Gewalttätigkeiten ebenfalls sechs Monate Gefängnis. Ein Angeklagter wird freigesprochen und der letzte Angeklagte erhält wegen einfachen Landfriedens: bruches vier Monate Gefängnis. In der Begründung führte das Gericht aus, daß Landfriedensbruch heute so etwas All: tägliches sei, daß das Gericht von einer Berwährungsfrist ab sehen müsse, weil eine Bestrafung sonst überhaupt feinen 3wed mehr habe.

* V. D. A. Einen schönen Verlauf nahm der am Sams tag im Café Leib abgehaltene Deutsche Abend". Ein ab wechselungsreiches Programm umrahmte die Ansprachen des Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe des V. D. A., Herrn Stu­dienvat Dr. König, und des Festredners, des Pfarrer Pelz- Kas­sel. Tatkräftig unterstützt wurden die hiesigen Schulgruppen des V. D. A. bei der Durchführung des Programms durch die Mitwirkung der Jugendgruppe des Ost- Bundes aus Frankfurt am Main.

,, Er ist eben das, was man daraus macht, Mr. Stopford!" flang es hell und scharf zurück. Die zwei prächtigsten Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe, waren Berufsfußball­spieler und, statt sich ihres Berufs zu schämen, waren sie stolz darauf."

Er stand auf und rückte seine Krawatte zurecht.

Ich muß jetzt gehen," sagte er. Ich bin jetzt im Training und darf am Abend nicht zu lange aufbleiben. Gute Nacht, Mrs. Horrel! Er verbeugte sich leicht und wandte sich an den großen, fetten Mann, der das geräumige Gemach mit seiner groben, un­geschlachten Körperlichkeit ganz zu füllen schien.

Aus Nah und Fern.

als Wettspiele fin umgehen; deshalb harje Ueberwachu den. Wenn man piele" dauernd a Schlupfolgerung to Kontroll- Aufgabe Sperre fogar Wet jhiedener Verbänd unleugbares Zeich Denigitens feinen führung der von i tönnte vielleicht 3 und den D.FB. a 17. und 20. Juni Norwegen austrage Länderspiele" zw land gegen Italien raum eines Jahres lefen der Fifa" Beranstaltungen feine Konkurrenz mei Wettkämpfe jolche nicht einleg will( fiche Progra wie möglich etwa jagt: quod licet, Broblem übertrag hordend tung i nachahmen! Mit d um beachtet und brochen oder umga gegen fündigen, fo Oppofition zum D gung ihrer Politi der letzten Zeit de braucht man wohl auf dem Laufende

Krofdorf. Das älteste Zwillingspaar Deutschlands dürften Philipp Pfeiffer und seine Schwester Elisabeth Pfeiffer zu Krof dorf sein, beide feiern heute ihren 87. Geburtstag. Beide Jubi lare sind körperlich und geistig noch sehr vüstig. Philipp Pfeiffer ist Altveteran aus den Feldzügen 1866 und 1870-71.

Marburg. Die Marburger Studentengruppe der National sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei hatte für Dienstag eine Protestkundgebung gegen den Versailler Friedensvertrag unter freiem Himmel geplant, die aber in Verfolg eines Regierungs­erlasses von der Stadtverwaltung nicht genehmigt wurde. Die Gruppe beraumte daraufhin gegen dieses Verbot eine Protest­fundgebung in den Stadtsälen" an. Während der Kundgebung ertönten Schmähruse gegen die Reichsregierung sowie den Ober­bürgermeister der Stadt, die sich auch wiederholten, als die im Saale anwesende Polizei zur Ordnung mahnte. Daraufhin wurde die Versammlung polizeilich aufgehoben. Auf der Straße rotteten sich dann die nationalsozialistischen Studenten zusammen und zogen unter dem Gesang von Kampfliedern zu der Wohnung des Oberbürgermeisters. Ein starkes Polizeikommando suchte die Zusammenrottungen zu zerstreuen, was ihm jedoch erst nach An­wendung des Gummifnüppels gelang. Als sich die Zusammen­rottungen vor der Universität wiederholten, griff auch hier die Polizei ein. Die Namen zahlreicher Ruhestörer wurden fest­gestellt.

Grünberg. Das Hassia- Jugendlager, das vom 4. bis 26. Juli in Reinhardshain stattfindet, erfreut sich eines guten Be­suches. Jugendabteilungen aus allen Teilen Hessens haben sich

,, Können Sie nicht noch ein Weilchen bleiben?" bat Mar­gern. Ich wollte Sie in meinem Wagen nach Hause bringen." Bevor noch die Witwe die Bemerkung machen konnte, welche sie nach Dicks Ueberzeugung auf der Zunge hatte, antwortete Marr rasch: Das kann ich nicht annehmen, Miß Kirkby; trotz dem vielen Dank für Ihre Freundlichkeit. Uebrigens muß ich mir das Autofahren so rasch als möglich abgewöhnen. Gute Nacht, Mr. Stopford!"

,, Das muß ich heute noch Stanley schreiben, daß ich Sie ge­troffen habe," sagte Margern, als sie den Gast hinausbegleitete. Draußen wechselte ihr Benehmen plötzlich, und ihre großen dunk­Ten Augen blidten Marr ernst und bittend an.

, Wer spricht da meinen Namen müßig aus?" fragte eine Stimme. In der Türöffnung zu dem Zimmer, welches Marr und das Mädchen eben verlassen hatten, stand die unförmige Gestalt Fairfax Stopfords.

,, Es tut mir so unendlich leid, daß ich Sie so ungastlichem Benehmen ausgesetzt habe," sagte sie. Die Tante ist ja immer unausstehlich ich wußte aber nicht, daß Mr. Stopford auch..."

,, Ich wollte unserem Gast noch einmal Adieu sagen und ihm ein paar gute Ratschläge mit auf den Weg geben," fuhr die Stimme fort.

Marr fand noch Zeit, des Mädchens Hand zu schütteln und ihr zuzuflüstern: Sie sehen, wie unmöglich es für mich war, länger zu bleiben."

Das Mädchen nidte und antwortete: Auf baldiges Wie­dersehen!" und ging zurück in das Haus.

In Marrs Faujt zudte es, er glaubte, er müsse dem Manne, der jetzt an seiner Seite stand. in das fette, aufgedunsene Gesicht schlagen, dem Manne, von dem er überzeugt war, daß er nur Margery Kirkbys Feind sein konnte.

Nur mit übermenschlicher Anstrengung hielt er an sich, und während er die geballte Faust langsam öffnete, sprach Stopford wieder:

Frankfurt. Die Wahlen zum Allgemeinen Studenten- Aus schuß der Frankfurter Universität, abgehalten am Montag und Dienstag, hatten folgendes Ergebnis: Großdeutscher Studenten ring 454 Stimmen, 5 Mandate; Nationalsozialisten 662 Stim men, 7 Mandate; Revolutionäre Nationalsozialisten 56 Stim­men, 1 Mandat. Insgesamt wurden 1219 GStimmen abgegeben, immatrikuliert sind 4680 Studenten, so daß die Wahlbeteiligung also 26 Prozent betrug.

,, Die meisten jungen Leute brauchen gute Ratschläge, Sie aber scheinen es notwendiger zu haben als die anderen. Sie machen auf mich einen vorlauten und selbstgefälligen Eindruck. Sie haben sich zweifellos an die geänderten Verhältnisse in Ihrem Leben noch nicht gewöhnen können. Lassen Sie sich von mir darüber aufklären, daß in Hollywood ebenso wie anderwärts ein Berufsfußballspieler keine gesellschaftlichen Aspirationen hat, und daß er sich, wenn er flug ist, auf seinen eigenen Kreis be­schränkt. Sie haben mich sicher verstanden."

Kassel. Das vor kurzem durch ein schweres Unwetter ver­wüstete Gebiet im Werratal wurde Montag erneut von zwei schweren Gewittern heimgesucht. In breiten Strömen floß das Wasser zu Tal und verschlammte die nach dem letzten Unwetter neu bestellten Aeder. Wälder und Gärten wurden verwüstet, desgleichen die erst zum Teil ausgebesserten Straßen. Viele Bäume wurden entwurzelt. Das Obst ist restlos abgeschlagen. Zahlreiche neue Böschungsrutsche sind eingetreten. Von vielen Dächern wurden die Ziegel herabgerissen. Die Bewohner sind der Verzweiflung nahe. Durch diese letzte Katastrophe ist die Not ins Ungemessene gestiegen.

,, Sicher. Es gehört nicht viel dazu, um Sie zu verstehen, Mr. Stopford. Es ist beinahe unmöglich, Sie mißzuverstehen!" Marrs knappe Antwort flang wie ein Peitschenhieb.

Eine mächtige, fette Hand legte sich schwer auf die Schulter des Fußballers.

,, Was wollen Sie damit sagen, eh?" brüllte eine dicke Stimme. Soll ich Ihnen

Lediglich in Ihrem eigenen Interesse würde ich Ihnen raten, daß Sie nichts zu tun versuchen, woran Sie vielleicht jetzt denken mögen," sagte Marr mit eiserner Ruhe. Wollen Sie gefälligit Ihre etelhafte Pranke von meiner Schulter nehmen, oder soll ich das selbst besorgen?"

Der Griff auf seiner Schulter löste sich. Mit einem unter­drückten Fluch drehte sich Fairfax Stopford um und trat mit schwerem Tritt in das Haus zurüd.

7

Stopfords erster Schachzug. ,, Was, zum Teufel, soll das bedeuten

he?!"

Mr. Samuel Hollisters ständig verstimmter Magen schien heute besonders schlecht gelaunt zu sein. Der alte Herr blidte den jungen Fußballer, der in dem kleinen, fahlen Klubbureau vor ihm stand, so wütend an, als wenn ihm dieser ein tödliches Unrecht zugefügt hätte.

Was meinen Sie eigentlich, Mr. Hollister?" fragte Dif Marr, der nur zu gut wußte, was nun fommen würde.

J

,, Was ich meine?" brauste der Klubmanager auf. werde dir gleich zeigen, was ich meine! Da freut man sich, daß man endlich einen Mittelstürmer gefunden hat, der was taugt, und kaum ist er eine Woche da, macht er schon die dümmsten Streiche!" Hollister rieb mit einem wilden Schwung ein Streich holz über den Tisch, entzündete das turze Pfeifchen, und während er wütend paffte, knurrte er: Ich hab' wohl noch nicht genug Sorgen, was? Muß mir von euch Kerls das Leben noch beson ders sauer machen lassen?"

Was habe ich getan?" fragte Marr. Ich gebe Ihnen die Versicherung. Mr. Hollister, daß ich wissentlich nichts getan habe, um Ihnen Ungelegenheiten und Sorgen zu machen. Im Gegen teil, ich würde alles Menschenmögliche tun, um sie Ihnen zu er sparen, wenn ich dazu Gelegenheit hätte."

ja nicht. Alles, was ich weiß, ist, daß du die Dummheit be Wozu fragst du mich, was du getan hast? Ich weiß es gangen hast, dich mit dem mächtigsten Manne dieser Stadt 3 verfeinden. Mit dem Manne, dem dieser Klub beinahe gehört! Ich habe heute einen Brief von ihm erhalten mit der Weisung. dich aus dem Klub hinauszuwerfen!"

-

Die Fußballf hon lange einge talen ausgedehnt Anlaß und Zwed

Die Augen des jungen Fußballers blikten vor Entrüstung doch er fragte ganz ruhig:" Haben Sie die Absicht, dieser Weisung zu folgen?"

auf den Tisch, daß die Funken nach allen Richtungen stoben. Hollister warf seine brennende Pfeife mit solcher Gewalt

Spieljahr mit jei

und für die Spiel Wenn die Meiste

Don einem ,, leb tilen über die no Bräditat, Som

Ja, zum Teufel, siehst du denn nicht, in welcher Zwid mühle ich bin?" brüllte er. Wenn du die Form, die du am Sonnabend gezeigt hast, beibehältst und wenn der Rest der Mannschaft zusammenbleibt, dann traue ich mich, uns den Po fal zu holen. Du weißt ja, daß eine Mannschaft, die im Cup Wettbewerb gut abschneidet, immer ihre Gefolgschaft hat, und selbst diese lokale Stadt würde mehr Interesse zeigen, wenn wir glücklich durch die erste Runde kommen. Jetzt habe ich mi schon die schönsten Hoffnungen gemacht trach! da fomm dieser Brief. Ich kann diesen Stopford genau so gut leiden wie den Teufel, aber es läßt sich an der Tatsache nichts ändern, daß er den Klub zusammenhält. Der Himmel mag wissen, warum, jedenfalls tut er es. Er hat natürlich mehr Einflus als sämtliche Direktoren und kann uns, wenn er will, morgen

tätigen alfo die gelegt werden m Dag das Bublit Sportpläge be Sperre belegt, Wanderungen jucht die Rude usw. usw. Aud gänzungssportzu nur in dem Ma ift. Daneben ta Fußball und Ha

2 R

1. Zur nati

Gesicht und S

gefunde, sonner Lube 60 Vf. u

begraben lassen; du dich verfeindet Jawohl, Mr Da ich nichts da einmal getroffen.

im Haufe einer

meinen besten F

on meiner Anwei

fatte, daß ich Be

Durde er provozier batte, ging er mi

Der Schuller faßte. die er zweifellos aber der Mann

bedauere das Aha! Jeht Stopjord ist hinte

das gehört, daß Klub hineinstedt -und natürli teigt. Aber so ei Manager jchleuder inger weit von fi

Direttoriums, weiß jedenfall Did Marr ma erflucht unangene

Du hinaustommit,

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He erite Gelegenh

abite er die ge Es ist nicht agte er, als er fei ade, daß ich die dente in eriter and abjurd erschein Detteben, ohne es lafen will, Stopfo wird es zu einem

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