Nr. 103
L'enbacher, Der Preis
15 die neue igen- Aftien nter forgjal genen Jahre d Verände
n- und Aus rbeitete und die früheren atgeber, der gute Dienite
931.
gang 1931, ndwerks und chienen. Gin Aufteilung luf einem be der Heraus er Jahrgang rigkeitsgefühl und das Ver citesten Krei
den einzelnen
und Erzeng moderne hand die zeigt, daß rsetzt werden eine der we
talsfulpturen, ittelalterlichen mart, an der Volksganzen Abbildungen chneidereihand ng der Werk
ume der dem
der Hände Erzeugnisse, neben moder
varen, Bild
en handwerker
es an Messen werker in den Abbildungen
onaten bringen igen des Aus Albjasbedingun e Handwerk. Bedeutung des erkslieder und
des Deutschen ger anschließt.
tlich reich und
echnische Auf Schärfe volle 5 der Deutiche
mittel des Be e zuführen wird ebrreiches Bild ift, Aufklärung in den weitesten Abreißkalenders Preffeftelle bein ten.
n in Gießen.
930/31
undschaft Stoff!
iß) beste, haltbare
stellung wie folgt:
7.50
M4.M4.50 mmen ur RM
16.
ekt ab Fabrikation
gtl., Postfach 158
wer versilberte
rnitur
ngen, sehr schönes fabrikneu, mit
in, ganz bedeutend -bar fabritjeitig
ter G. 3. 2723 an
wieser Zeitung.
chenverdien Prospett gratis. nzburg a. D.
Union
Gießener Zeitung
Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdlembung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
43. Jahrg.
-
Bolitische Mundichau.
Jm Bundeshaus des Deutschen Beamtenbundes fand dieser Tage eine Aussprache statt zwischen den Vertretern des Deutichen Beamtenbundes und der Spitzenverbände des Handwerks.
Zu der von einem Berliner Blatt angeschnittenen Frage einer etwaigen Regierungsbeteiligung Hitlers erklärt der„, Völfische Beobachter", es stehe für die Zukunft gar nicht zur Debatte, ob man Hitler sich mitbeteiligen lasse, sondern mit wem Sitler selbst einst regieren werde.
Der Parteivorstand der Wirtschaftspartei hat beschlossen, den Reichsausschuß einzuberufen und die Ausschließung der Abge= ordneten Colosser und Dannenberg zu beantragen.
Die im großen Altonaer Bombeniegerprozeß verurteilten Landvollangehörigen Beder, Vied und Luhmann sind am 23. De 3ember vorläufig aus der Haft entlassen worden.
Mit seinem Eintritt in den Reichstag wird der seitherige fozialdemokratische Landtagsabgeordnete Weber- Offenbach sein Landtagsmandat niederlegen. An seine Stelle tritt nach der Liste Bürgermeister Lorenz von Erzhausen.
Die von dem Schlichter begonnenen Einigungsverhandlungen über die Lohnfestschung im Ruhrbergbau sind vertagt wor dien.
Die Landesgruppen Südbayern und Nordbayern des Verbandes Süddeutscher Textilarbeiter haben zum 10. Januar 1931 die Tarifverträge für die Arbeiterschaft gekündigt.
Der Magistrat der Stadt Berlin hat auf Grund einer Ver= einbarung mit der Arbeitnehmerschaft die Einführung der 44tündigen Arbeitswoche für die städtischen Arbeiter angeordnet.
Die Schlichtungskammer fällte für die gesamte württemBergische Metallindustrie einen Schiedsspruch, wonach von der ersten Lohnwoche im Januar 1931 ab die Tariflöhne um 5 Prozent und die Akkordverdienste um 6 Prozent herabgesenkt werden.
Tschechischen Blättermeldungen zufolge sollen die VerhandHungen über eine Regelung der handelspolitischen Verhältnisse zwischen der Tschechoslowakei und Ungarn schon in den nächsten Tagen auf neutralem Boden wieder aufgenommen werden.
Der Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, ist in Buenos Aires eingetroffen. Der argentinische Außenminister Bosch erklärte ihm, die Entscheidung über den Wiedereintritt Argentiniens in den Völkerbund müsse dem neu zu wählenden Kongreß überlassen bleiben.
Die Unruhen gegen die türkische Regierung haben sich in Smyrna und Brussa in besonders ausdrudsvolier Weise fort: gesetzt. Auch in Konstantinopel demonstrierten gewaltige Menschenmassen für die Wiederherstellung der religiösen Geseze in der Türkei.
Heute geht aus Marseille ein Truppentransport von 2500 Kolonialtruppen nach Marokko ab. Die ernste Lage für einen Teil der französischen Niederlassung und Stationen in Marokko und Algerien wird damit zugegeben.
Der verbannte Bolschewistenführer Trogki soll auf dem ihm angewiesenen Exil auf der Insel Printipo so schwer erkrankt sein, daß mit seinem Ableben gerechnet werden müsse.
In Hantau wurden am Montag neun Kommunisten standrechtlich erschossen, die versucht hatten, ein Pulverlager in der Nähe von Hankau zu sprengen.
Meldungen aus Batavia besagen, daß der Ausbruch des Merapi bisher 1300 Opfer gefordert hat. Der Vulkan ist immer noch in Tätigkeit.
Neues Defizit im Reich.
Berlin. Als Leistungen des Reiches an die Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung waren im laufenden Reichsetat 50 Millionen als Notstock, 184 Millionen als Zuschuß und 140 Millionen als Darlehen eingesetzt. Alle diese Ansätze sind schon seit Ende Oktober überholt. Der Notstock wurde schon im Juli erschöpft, der Reichszuschuß im Auguſt und der Darlehensbetrag Ende Oktober. Von Anfang November an hatte also die Reichsanstalt keinen etatsmäßigen Anspruch mehr auf Zuschüsse aus der Reichskasse. Der Zuschußbedarf dürfte sich allerdings im Winter dadurch verringern, daß seit Anfang Oktober der 6½= prozentige Beitragssatz gilt, wodurch sich die Einnahmen der Reichsanstalt beträchtlich erhöhen. Auf der anderen Seite erfordern die wachsenden Unterstützungen trotz der Beitragsleistungen des Reiches ständig größere Beträge. Nach den Schätzungen der Regierung wird das Reich für wenigstens 200 Millionen Mark aufzukommen haben, da die Reichskasse nach dem Geseiz vom Sommer d. J. jeweils bis zur Hälfte des Mehrbedarfes einspringen muß.
Dieser Mehraufwand, für den im Etat keine Deckung vorhanden ist, wird dazu beitragen, das Defizit des Haushalts, das ohnehin dank der Steuerausfälle über eine halbe Milliarde Mark hinausgeht, weiter zu erhöhen, und wird außerdem in den ersten Monaten des neuen Jahres auch kassenmäßig einen starken Druck auf die Reichsfinanzen ausüben.
( Gießener Tageblatt)
Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21.
Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.
Mittwoch, den 31. Dezember 1930
Brünings Programm für die Ostreise.
Berlin. Aus dem Programm für die Reise des Kanzlers nach dem Osten, an der sich auch Reichsbankpräsident Dr. Luther und der Generaldirektor der Reichsbahn, Dr. Dorpmüller, be= teiligen, sind folgende Stationen hervorzuheben: Am 5. Januar vormittags findet in Nauenburg in Pommern eine Besprechung mit dem Oberpräsidenten der Provinz Pommern statt, am Nachmittag in Schneidemühl eine Konferenz mit dem Oberpräsiden= ten der Grenzmark. Am 6. Januar folgt vormittags eine Besprechung mit dem Oberpräsidenten von Ostpreußen in Königsberg. Dann geht die Reise nach Tilsit und Insterburg, am 7. Januar nach Lyd und Deutsch- Eylau, am 8. Januar nach Marienwerder und Marienburg. Am 9. Januar trifft der Kanzler in Oppeln ein, wo er mit dem Oberpräsidenten und anderen Vertretern der Provinz eine Besprechung hat. Am 10. Januar besucht er u. a. Waldenburg und Breslau, am 11. Januar Kreuzburg. Von dort wird am Abend die Rückreise nach Berlin an getreten.
Streif im Ruhrgebiet?
Berlin. Die Meldung über den Abbruch der Lohnverhandlungen im Ruhrbergbau und den Eintritt des tariflosen Zustandes ab 1. Januar 1931 läßt die Gefahr eines Riesenstreifs in diesem für Deutschland lebenswichtigen Industriegebiet entstehen. Die Kündigung der laufenden Arbeitsverträge kann schon zum 15. Januar erfolgen. Die Arbeitgeber würden dann zweifellos versuchen, ihr Ziel durch Einzelverhandlungen in den Betrieben zu erreichen. Die Gewerkschaften sind aber entschlos= sen, sich gegen eine Lohnreduzierung mit allen Mitteln, auch dem Mittel des Streifes, zu wehren, um so mehr, als sie genötigt sind, auf die kommunistische Agitation Rücksicht zu nehmen. Die revolutionäre Gewerkschaftsopposition soll in den letzten Wochen im Ruhrgebiet starken Zulauf erhalten haben. Es ist ferner zu beachten, daß der Mittelstand im Ruhrgebiet in seiner großen Mehrheit die Haltung der Arbeiterschaft durchaus billigt. In Gelsenkirchen z. B. haben die Kleinhändler den Arbeitern für den Fall eines Streifes Lebensmittel zugesichert. In verschie= denen Städten haben sich sogenannte Solidaritätsausschüsse ge= bildet, denen u. a. auch zahlreiche Kleingewerbetreibende angehören.
Braun und N. S. A. P. D.
Berlin. In einer kleinen Anfrage mehrerer nationalsozialistischer Landtagsabgeordneter wurde ausgeführt, der Berliner Polizeipräsident habe öffentlich in einer sozialdemokratischen Versammlung, festgestellt, daß die Behauptungen, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei wolle den gewaltsamen Umsturz, ungerechtfertigt sind". Auf diese Behauptung gründe sich aber, wie die Anfragenden sagen, der Staatsministerialbeschluß, der den Beamten die Zugehörigkeit zur NSDAP. verbiete. Das Staatsministerium wird gefragt, ob es bereit sei, diesen Beschluß aufzuheben. Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, beantwortete der preußische Ministerpräsident die Anfrage mit einem ,, Nein".
Polizeikosten an Thüringen überwiesen. Berlin. Das Reich hat dem Lande Thüringen an Polizeikosten bis einschließlich Januar 2 132 000 RM. überwiesen. In dieser Summe sind die Zinsen noch nicht einbegriffen, jedoch besteht Einigkeit darüber, daß diese gezahlt werden.
Sozialdemokratischer Professor gekündigt. Braunschweig. Wie der„ Volksfreund" berichtet" hat der braunschweigische Kultusminister Dr. Franzen dem Professor Paulsen mit Ablauf des Wintersemesters 1930-31 den Lehrauftrag für praktische Pädagogik an der hiesigen Hochschule gekündigt. Gründe für die Kündigung sind nicht angegeben. Professor Paulsen ist Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Der polnische Innenminister im Terrorgebiet. Wie die„ Polska Zachidnia" meldet, traf der polnische Innenminister Skladkowski in Kattowitz ein und begab sich ohne weitereren Aufenthalt nach denjenigen Ortschaften, in denen sich gemäß der deutschen Note an den Völkerbundsrat Terrorakte gegen die deutsche Minderheit abgespielt haben. Angeblich soll der Minister sich bei dieser Informationsreise nicht nur mit den Aussagen der örtlichen Behörden beschäftigen, sondern auch die Geschädigten selbst befragen. Die polnische Aktivität für die bevorstehende Genfer Ratstagung ist also im Fluß. England mahnt.
Paris. Der englische Botschafter in Paris hat im Namen seiner Regierung im französischen Außenministerium eine neue Note bezüglich der englischen Forderungen auf Bezahlung der Rückstände für während des Krieges in England aufgelegter französischer Anleihen in Gold überreicht.
Lebensmittelfrawalle.
Kownow. In der letzten Zeit hat sich in Sowjetrußland infolge der weiteren Zerstörung der privaten Bauernwirtschaft die Lebensmittelfrise weiter verschärft. Die Zufuhr von Nahrungsmitteln auf die städtischen Märkte ist bedeutend zurückgegangen. Die Bauern verlangen Bezahlung entweder mit Industriewaren oder mit Gold- und Silbergeld. Auf einzelnen städtischen Märkten ist es zu Zusammenstößen zwischen den Bauern und der städtischen Bevölkerung gekommen.
( Neueste Nachrichten)
Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.
Nummer 104
Ein Neujahrswunsch des RheinMain- Gebietes an die Reichsbahn
überbracht vom Hessischen Verkehrsverband.
Als Ziel, das zu erreichen mit allen Mitteln anzustreben sei, galt auf dem Gebiet der deutschen Eisenbahnverkehrspolitif bisher im großen und ganzen die Wiederherstellung des Fahr plans der Vorkriegszeit. In unermüdlicher Aufarbeit ist es der Reichsbahn gelungen, im wesentlichen dieses Ziel zu erreichen: Die Leistungen der Reichsbahn bewegten sich im Sommer 1930 etwa im gleichen Rahmen wie im Jahre 1914 vor Kriegsaus bruch; bedauerlicherweise brachte- durch die schwierige Wirtschaftslage miiverursacht der Winterfahrplanabschnitt 1930/31 wesentliche Zugeinschränkungen.
-
Prüft man allerdings die Frage, ob die allgemeinen Bedingungen des Ueberlandverkehrs den Vergleich mit der Vorfriegszeit überhaupt noch aushalten, so liegt klar auf der Hand, daß dies nicht der Fall ist. Die Zahl der Kraftwagen hat sich seit 1914 vervielfacht: Während am 1. Januar 1914 im Deutschen Reich rund 61 000 Personen- Kraftwagen vorhanden waren, war die entsprechende Zahl am 1. Juli 1929 trotz des stark eingeschränkten Reichsgebietes und ohne das Saargebiet rund 433 000, so daß, wiederum ohne Anrechnung der Veränderung der Reichsgrenzen, eine Versiebenfachung des Bestandes an Personenkraftwagen festgestellt werden kann. War es in der Vorfriegszeit beispielsweise noch verhältnismäßig selten, daß bei Reisen von einer nach der anderen Stadt unseres Rhein- MainGebietes der Kraftwagen benutzt wurde, so ist heute ein wesentlicher Teil dieses Verkehrs auf fürzere Entfernungen von der Schiene zur Landstraße abgewandert. Die höheren Beförde rungskosten werden wegen der großen Vorteile in zeitlicher Beziehung in Kauf genommen. Nicht nur, daß der Kraftwagen die Beförderung von Haus zu Haus ohne Zeitverlust durch Abund Zugang an den Bahnhöfen ermöglicht und schon hierdurch einen besonderen Anreiz bietet, leistete die Fahrplan- und Tarifgestaltung der Reichsbahn der stärkeren Benutzung des Kraftwagens geradezu Vorschub. Es darf nur daran erinnert werden, daß in der Vorkriegszeit die Eilzüge ohne Zuschlag benutzt wer den konnten und daß selbst in D- Zügen auf Entfernungen bis 75 km in der 3. Klasse nur ein Zuschlag von 25 Pfennig, in der 2. Klasse von 50 Pfennig erhoben wurde, welchen Beträgen heute der vierfache Satz gegenübersteht. Eine Auswirkung dieser Terispolitik ist die, daß auf kürzere Entfernungen, wie sie in unserem Rhein- Main- Gebiet die Regel sind, für den überwiegenden Teil der Reisenden die Benutzung der D- 3üge wegen des unverhältnismäßig hohen Fahrpreises proftisch ausfällt.
Mit Genugtuung darf festgestellt werden, daß im nunmehr zu Ende gehenden Jahre 1930 sich die Reichsbahn zum ersten Male nach Abschluß des Krieges entschlossen hat, den dringenden Forderungen der im Rhein- Main- Gebiet am Verkehr interessierten Stellen nach einer zeitgemäßen Verkehrsverbesserung Folge zu leisten: Der Sommerfahrplan 1930 brachte den Beginn eines ausgesprochenen Bezirkseilverkehrs im Rhein- Main- Gebiet in Gestalt einiger zwanzig neuer Bezirkseilzüge, die mit knappen Fahrzeiten die Städte des Rhein- Main- Gebietes enger als bisher aneinander anschließen. Leider haben die Einschränkungen des Winterfahrplans auch vor dieser beliebten Zuggattung nicht Halt gemacht. Die Bezirkseilzüge, nur 2 bis 3 moderne, vierachige Personenwagen umfassende leichte Züge, die den Vorteil schnellen Anfahrens bieten, sind im rhein- mainischen Reiseverkehr eine besonders beliebte Zuggattung geworden. Die Belastung der meisten dieser Züge mit dem Eilzugszuschlag wurde in Kauf genommen, da die Möglichkeit geboten war, in schneller Weise von Stadt zu Stadt zu gelangen. In der Tat ist es die Gattung der Eilzüge, die bei der heutigen Tarifgestaltung auf fürzere Entfernungen von 25-40 oder 50 km, wie sie im RheinMain- Gebiete anzutreffen sind, in Bezug auf Reisegeschwindigkeit und Fahrpreis den zu stellenden Anforderungen vor anderen Zuggattungen entspricht. Die Personenzüge mit ihren vielen zeitraubenden Zwischenhalten bieten zwar eine preiswerte Beförderung, sind aber zu langsam; die Schnellzüge sind zwar schnell genug, aber, wie betont, für die meisten Reisenden im Nahverfehr unerschwinglich teuer.
Es liegt nahe, daß angesichts der derzeitigen schwierigen Wirtschaftslage mit ihren geringen Umjägen mancher Reisende sich fragt, ob er nicht zweckmäßig statt einer Kraftwagenfahrt die Fahrt von Stadt zu Stadt mit der Eisenbahn unternimmt Ergibt das Studium des Fahrplans, daß die Möglichkeit besteht, ohne unnötigen Zeitverlust durch Warten und durch zu lange Fahrzeiten preiswert von einer Stadt unseres Rhein- MainGebietes in die Nachbarstadt und wieder zurück zu gelangen, so wird in vielen Fällen dem Schienenweg der Vorzug gegeben werden. Gleichzeitig ist es aber einleuchtend, daß die zum Sommer 1930 eingeführten Bezirkseilzüge, die in unserem RheinMain- Gebiet einen dankenswerten, durchaus gelungenen ersten Versuch einer großzügigen Anpassung an die veränderten Verfehrsverhältnisse darstellen, auf die Dauer nicht ausreichen: Es ist vielmehr dringend notwendig, den Bezirkseilverkehr im Jahre 1931 durch Einlegung einer größeren Anzahl von Zügen dieser besonders bewährten Gattung weiter auszubauen. Hierbei wird auf der einen Setie eine Verdichtung des Eilzugsverkehrs auf den von Bezirkseilzügen bereits befahrenen Streden. einzutreten haben; des weiteren ist es aber auch geboten, bisher noch nicht


