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Mittwoch, den 30. Juli 1930.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

Deutsche Leicht- Athleten in Front.

Internationale Leichtathletikkämpfe

in Amsterdam.

Deutsche Siege- Französischer Benimm.

Bei den am Sonntag in Amsterdam unter starker auslän­discher Beteiligung durchgeführten Internationalen Leichtathle­tik- Wettkämpfen kam ein Mißton in die sonst erfolgreich ver­laufene Veranstaltung. Im Lauf über 800 Meter lieferten sich der Düsseldorfer Lefebre und der Franzose Galtier einen scharfen Endkampf, bei dem der Franzose zurückblieb.

In seinem Aerger versetzte er Lefèbre einen Schlag ins Gesicht. Das Kampfgericht zog daraus die einzig mögliche Konsequenz und disqualifizierte den Franzosen. Dies hatte zur Folge, daß die Franzosen von allen noch ausstehenden Wettbewerben zurüd­traten.

( Man könnte zu diesem Fall sagen, daß sich die Franzosen nicht zum ersten Male schlecht in Amsterdam benommen haben. Vor der Eröffnung der olympischen Spiele gerieten sie mit ei­nem Türhüter des Stadions in Differenzen, aus der sich dann eine solemne, also festliche Prügelei entwidelte, bei der einige Franzosen recht schlecht wegkamen. Als am Tage der feierlichen Eröffnung die französische Gruppe den Torhüter wieder zu Ge­sicht bekam, schloß sie sich vom Einzuge aus, wurde also nicht mit in den Olympia- Schwur einbezogen.)

Das Fest brachte den Deutschen zahlreiche Erfolge. Ganz überlegen war der Sieg, den der Deutsche Meister Kilp- Düssel­dorf im Laufe über 5000 Meter davontrug. Welscher gewann den Hürdenlauf, Risters die 400 Meter, Lefèbre die 800 Meter, Hoffmeister das Speerwerfen, Düsseldorf 99 die Olympische Staffel und Eintracht Frankfurt die 3 mal 1000 Meter. Ueber­raschend ist, daß van de Berghe- Holland die deutschen Sprinter schlagen fonnte. Eldrachers letzter Start vor den deutschen Meisterschaften brachte nur einen dritten(!!) Platz ein. In gleicher Weise versagten die 4 mal 100 Meter Staffeln von Eintracht Frankfurt und Düsseldorf 99, die sich von Harlem(!) schlagen lassen mußten. Die Holländer, die noch zum Olympia eine ganz untergeordnete Ralle spielten, hatten mehrere beacht­liche Erfolge zu verzeichnen. Hoffmeister versagte wie in Amsterdam( 1928), er blieb fast um 10 Meter hinter Noel­Frankreich zurück; der das Diskuswerfen mit 47,08 Meter(!) gewann.

Ergebnisse:

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100 Meter: 1. van de Berghe- Holland 10,7; 2. Schüller- Düssel­dorf 10,8; 3. Eldracher- Frankfurt Brustbreite zurück.

110 Meter Hürden: 1. Welscher- Frankfurt 16; 2. Ras- Holland 16,1.

400 Meter: 1. Kisters- Düsseldorf 49,9; 2. Bergmann- Holland 50. 800 Meter: 1. Lefèbre- Düsseldorf 1:57; 2. Pesch- Düsseldorf; 3. Leunig- Frankfurt.

5000 Meter: 1. Kilp- Düsseldorf 15: 35,7; 2. Gerbrans- Holland. Olympische Staffel: 1. Düsseldorf 99 3: 49,9; 2. Alemannia­Aachen 3: 52,2; 3. Blau- Wit Amsterdam 3: 52,3. Dreimal 1000 Meter: 1. Eintracht Frankfurt 8: 16,9; 2. Harlem. Viermal 100 Meter: 1. Harlem 42,9(!); 2. Düsseldorf 99 Brustbreit zurück; 3. Eintracht Frankfurt 43,4. Weitsprung: 1. de Boer- Holland 7,17. Stabhoch: 1. van de Zee Holland 3,815( holl. Reford); 2. Gre­vin- Paris 3,70; 3. Stechemesser- Münster 3,61. Hochsprung: 1. Philippon- Paris 1,85; 2. Kamstra- Holland 1,75; 3. Stechemesser- Münster 1,70.

Diskus: 1. Noel- Paris 47,08(!); 2. Hoffmeister- Münster 38,69. Speer: 1. Hoffmeister- Münster 55,50; 2. Wackerli- Paris 54,71.

Frauen Athletif Wettkampf England: Deutschland 51:49.

Die erste Wiederholung des im Vorjahre in Düsseldorf von Deutschland gewonnenen leichtathletischen Frauen- Länderkam­pies mit England erfolgte am Sonnabend in Birmingham mit negativem Erfolg. Diesmal siegten die Engländerinnen mit 51:49 Punkten. Sie zeigten sich, mit Ausnahme des Hürden­wettbewerbes, in allen Laufkonkurrenzen überlegen und gewan­nen sechs von zehn Prüfungen. In den Wurfwettbewerben dominierten die deutschen Damen. Besonders eindrucksvoll kam dies im Kugelstoßen zum Ausdruck, denn es gelang Frl. Flei­scher und Frl. Heublein, den von letzterer mit 12,85 Meter ge­haltenen Weltrekord mit 13,26 bezw. 13 Meter erheblich zu überbieten.

Die deutschen Damen zeigten sich im Speerwerfen, wie er­wartet, weit überlegen. Frl. Braumüller warf 116 Fuß 9 Zoll und Frl. Sargus 115 Fuß, 2 Zoll. Auch im Hürdenlauf sicherte Frl. Pirsch in 12,9 Get. den ersten Platz für Deutschland. Miß Cornell errang den zweiten Platz und Frl. Birkholz den dritten. Das 200- Meter- Laufen wurde von der Engländerin Latham mit 5 Zoll in 25,5 Set. gewonnen. Jm 800- Meter- Lauf gewann Miz Lunn- England leicht in 2 Min. 22,8 Sef. Frl. Radke er­tang den zweiten und Frl. Dollinger den dritten Platz.

Westdeutsche Athleten in Antwerpen.

Im Rahmen der Weltausstellung in Antwerpen fand ein internationales leichtathletisches Sportfest statt, an dem zahl­teche gute Kräfte aus Westdeutschland teilnahmen. Den Lauf über 200 m gewann der Duisburger Otto in 23 Sef., er verwies dem Schweizer Engel sowie die Kölner Kremer und Salz auf die Plätze. Den Hürdenlauf entschied Störkmann- Duisburg mit 15,4 zu seinen Gunsten vor dem Kölner Esser, und in der 4 mal 100- m- Staffel fam der Kölner BC. in 43,8 flar vor den Tschechen und Belgiern ein.

Von guter Seite zeigte sich auch Dobermann, der den Weit­prung mit 7,14 m an sich riß und im Kugelstoßen mit 13,07 m

den 2. Platz hinter dem Tschechen Dörda( 13,08 Met.) besetzte. Letzter holte sich auch den Lauf über 800 m in 1:58 vor dem Kölner Saam( 1:59). Jm Hochsprung siegte Elsen- Köln mit 1,70 m im Stichkampf über den Belgier Tuorton.

Auch am zweiten Tage der Internationalen Leichtathletik­Kämpfe in Belgien waren den beteiligten deutschen Leichtathle= ten einige schöne Erfolge beschieden. Die 4 mal 200- m- Staffel brachte der Kölner BC. in 1: 30,6 gegen Belgien u. Duisburg 99 an sich. Im 400- m- Hürdenlauf bot der Kölner Jänisch mit 56,8 Sef. eine gute Leistung. Schnackerts- Köln legte auf das Speerwerfen mit 59,54 m Beschlag vor dem Belgier Etienne, der mit einem Wurf von 59,27 m einen neuen Landesrekord aufstellte.

Weitere Ergebnisse: 100 m: 1. Dujardin- Belgien 10,8 Set., 2. Kehrens- Tschechoslowakei, 3. Engel- Schweiz, 4. Krämer- Köln. 400 m: 1. Kerlesti- Tschechoslowakei 50,2 Sef., 2. Möller- Köln 50,4 Sef., 4. Hoste- Belgien 50,8. 1500 m: 1. Drosta- Tschecho­Slowakei 4: 05,2, 2. Neu- Duisburg 4: 05,6, 3. Gerhard- Belgien 4: 07,8.

Körnig und Schlösfe siegen in Schweden.

Bei einer Veranstaltung der schwedischen Provinzstadt Karlskrona gingen auch die Charlottenburger Körnig und Schlöske an den Start. Körnig war über 100 m nicht zu schla= gen. Er siegte in 10,6. Jm Lauf über 400 m belegte sein Klub­kamerad Schlöske in 51,1 den ersten Play. Einen neuen schwe­dischen Rekord im Duiskuswerfen gab es in Ludvika durch Ha= rald Andersson, der mit einer Leistung von 46,04 m aufwartete.

Bowen besiegt Corts.

und 400 m in 48,1!

Bei dem Sportfest in Helsingfors traf der Amerikaner Bo­wen im 100- m- Lauf auf den früheren deutschen Sprintermeister Corts, dem er mit 10,7 mit einer Zehntelsekunde Vorsprung das Nachsehen gab. Der neue Zehnkampfweltrekordmann Achilles Järvinen wurde mit 11 Sek.(!) Dritter. Einen zweiten Erfolg trug Bowen über 400 m in 48,1 davon über Järvinen mit 49,2(!). Jm Stabhochsprung erreichte Warne 4,20 m. Bei einem Weltrekordversuch über 4,32 m streifte er die Latte.

Abschluß der Kleinen Olympia" in Stockholm.

Lammers und Wichmann in Form.

Am Schlußtage der Stockholmer Spiele waren den deutschen Leichtathleten noch einmal große Erfolge beschieden. Zu einem Doppelerfolg tam Georg Lammers. der sowohl über 100 als auch über 200 Meter sicherer Sieger blieb. Jm Lauf über 1500 Meter hatte es der Charlottenburger Wichmann mit feinem Geringeren zu tun, als den bekannten Finnen Purje, der noch 50 Meter vor dem Ziel in Führung lag, dem glänzenden End­spurt des Deutschen aber nicht gewachsen war und knapp geschla= gen blieb. Wichmann lief die glänzende Zeit von 3: 58,8 her­aus, während sein Klubkamerad Kohn in 4: 05,8 mit dem 5. Platz vorlieb nehmen mußte. Den Lauf über 800 Meter gewann der Schwede Birk gegen den Charlottenburger Danz.

Fußball- Weltmeisterschaft in Montevideo.

Argentinien im Endspiel.

Nach mehrtägiger Unterbrechung wurden in Montevideo die Entscheidungskämpfe der Gruppenfieger um die Fußball- Welt­meisterschaft in Angriff genommen. Der ersten Vorentscheidung Argentinien Nordamerita

wohnte eine riesige Zuschauermenge bei, die den überlegenen mit 6: 1 errungenen Sieg der Nordamerikaner, die bei Halbzeit 1: 0 führten, mit großem Jubel aufnahm. In der zweiten Vor­entscheidung hatte es Uruguay mit Südslawien zu tun, und es bestand kein Zweifel, daß der zweimalige Weltmeister sich den Europäern überlegen zeigen würde. Es besiegte die Südslawen mit dem gleichen Ergebnis von 6: 1 überlegen, das Argentinien gegen Nordamerika herausgeholt hatte. Bei Halbzeit führte Uruguay bereits mit 3: 1. Es ist ein ungeheurer Ansturm auf das 100 000 Menschen fassende neue Stadion zu erwarten. Das Entscheidungsspiel um die Fußball- Weltmeisterschaft führt also, wie erwartet, die Endspielteilnehmer von Amsterdam, Argen­tinien und Uruguay, zusammen.

Hervorragendes Abschneiden von 1900's Jugend bei den Wettkämpfen des Sport- V. 02 Offenbach a. M. Für den 100 Meter Endlauf Klasse A qualifizierten sich 4 1900er. Der Start der 1900er Jugendlichen am vergangenen Sonn­tag in Offenbach bewies, daß die seiner Zeit beim Eintracht­jugendfest erzielten Erfolge nicht dem Zufall zuzuschreiben wa ren, sondern daß die Spielvereinigungsleute heute erste Ju­gendklasse darstellen. Eine besondere Domäne waren die Sprintstrede und die entsprechenden Staffeln. Die Veranstal­tung war in der Hauptsache von Frankfurter und Offenbacher Vereinen beschickt. Die Bahnverhältnisse ließen viel zu wün­schen übrig. Ergebnisse im Auszug: Jugend- Klasse A:

100 Meter: 1. Schickedanz 1900 12,1; 2. Roch 2. 1900 12,2; 3. Heymann 1900 12,3; 4. Felsing 1900.

1500 Meter: 1. Pfannebecker, BC. 99 Offenbach, 4:34; 2. Leh­mann, SC. 80 Frankfurt, 4: 34,5; 3. Moog 1900 4:44. Weitsprung: 1. Steuerwald, VB. Gießen, 6,26; 2. Witte, F. SpV. Frankfurt 6,24; 3. Heymann, 1900, 6,02. Kugelstoßen: 1. Luh, VfB. Gießen, 13,-; 2. Wizel, Eintracht Frankfurt, 12,45; 3. Felfing, 1900, 12,21.

Nr. 60.

4 mal 100 Meter Staffel: 1. Sp. Vgg. 1900 Gießen( Koch 2., Felsing, Heymann, Schickedanz) 48,5 Set.; 2. BC. 99 Of­fenbach 50,5 Sek.; 3. FSpV. Frankfurt 51 Sef. Jugend- Klasse B:

100 Meter: 1. Guthardt, 1900, 12,3; 2. v. Carben, FSpV. Frankfurt, 12,3; 3. Rodriguez, 1900, 12,6.

800 Meter: 1. Hohlbein, FSpV. Frankfurt, 2: 15,2; 2. Baum­stieger, 1900 2:16; 3. Keller, Domschüler Frankfurt, 2,20. Weitsprung: 1. Rodriguez, 1900, 5,69; 2. Lippert, 1900, 5,61; 3. Hohlbein, SpV. Frankfurt, 5,60.

4 mal 100 Meter Staffel: 1. SpVgg. 1900 Gießen( Fritzges, Rodriguez, Guthardt, Lippert) 51 Gef.; 2. DJK. Offen­bach 51,4; 3. FSpV. Frankfurt 59 Sef. Jugend- Klasse C: Ballweitwurf: 1. Schmidt, BC. Oberrad, 73,50; 2. Herbert, 1900, 66,20; 3. Schuhmacher, Domschüler Frankfurt, 62,50.

Leichtathletik des VfB. 08 Gießen.

Die Jugendlichen des VFB. traten am vergangenen Sonn­tag ihre zweite Reise nach Offenbach a. M., durch die Schul­ferien ersatzgeschwächt, an. Wenn sie trotzdem zwei erste Siege mit nach Hause brachten, so ist dies ein erfreuliches Zeichen, und dies um so mehr, als diese Leistungen mit zu den Besten der Veranstaltung gehören. Luh konnte in der Jugend- Klasse A im Kugelstoßen mit 13 Meter und Steuerwald in derselben Klasse im Weitsprung mit 6,26 Meter(!) den ersten Platz be­legen. In den Jugend- Klassen B und C fehlten die Besten des BfB. Paulus und Ruhl konnten sich bis in die Entscheidungen durchkämpfen, mußten dann aber auf Plazierungen verzichten.

Am vergangenen Samstag startete mohl bei den Wett­kämpfen der ADT. ,, Rheinfranken" mit gutem Erfolg. Ei siegte im Kugelstoßen mit 12,52 Meter und im Schleuderball­werfen mit 56,40 Meter,

Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes in Gießen.

Der Wassersportverein Hellas" hatte die Durchführung der diesjährigen Verbandsregatta des Süddeutschen Ruderver­bandes übernommen und brachte die Veranstaltung glatt unter Dach und Fach. Aus der Siegerliste sei genannt:

1. Begrüßungsvierer: 1. Vorwärts Mannheim; 2. Wetzlar. 2. Anfängervierer: 1. Germania Offenbach; 2. Wezlar. 3. Junior- Einer: 1. Kümmel, Vorwärts Offenbach; Schön­dorf, Hellas Gießen.

4. Erster Jungmann- Vierer: 1. Hellas Gießen; 2. Wetzlar. 5. Schüler- Vierer: Hellas Gießen( Alleingang).

6. Jungmann- Einer: 1. Lang, Vorwärts Offenbach; 2. K. Becker, Hellas Gießen.

7. Schüler- Vierer: 3. Hellas Gießen hinter Undine Rüssels­heim und Germania Offenbach.

8. 2. Jungmann- Vierer: 1. Vorwärts Offenbach; 2. Wetzlar. 9. Junioren- Vierer: 1. Raunheim; 2. Hellas Gießen. 10. Jungmannen- Achter: 1. Hassia Gießen; 2. Hellas Gießen. 11. Ermunterungs- Vierer: Wetzlar im Alleingang. 12. Großer Achter: Hellas im Alleingang.

Rund um Schotten.

Die Landesgruppe Hessen und Hessen- Nassau des DMV. brachte am Sonntag mit dem Rennen ,, Rund um Schotten" den vierten Lauf zur Deutschen Motorrad- Straßenmeisterschaft zur Durchführung. Leider litt die Veranstaltung unter ständigem Regen, wodurch die 17,6 Kilometer lange Strede vollkommen mit einer schmierigen Lehmschicht überzogen wurde. Trotzdem fonnte der Engländer Bullus( NSU.) mit einem Stundenmittel von 102 Km. einen neuen Rundenreford aufstellen. Die Bes setzung waren zahlenmäßig geringer als in den bisherigen Läu­fen. Die Organisation wies verschiedene Mängel auf. Im Gesamtergebnis siegte der Frankfurter Klein auf Horeg. In der 1000er- Klasse führte Wiese- Hannover auf BMW. elf von den zwölf Runden, mußte aber dann wegen Kerzendefekts Klein vorbeilassen. Bei den Halbliter- Maschinen lag Bullus bis zur siebenten Runde mit weitem Vorsprung in Front, erlitt dann Kettenschaden und schied aus. Bauhofer( DKW) hatte sich bis dahin vom vierten auf den zweiten Platz vorgearbeitet und übernahm nun die Führung, um sie vor Pätzold auch bis ins Ziel hinein zu behalten. In der 350, ccm- Klasse siegte Dom­Ludwigsburg auf Standard vor Hiller- Feuerbach, nachdem er das ganze Rennen über mit großem Vorsprung an der Spitze ge­legen hatte. Aus dem Rennen der Maschinen bis 250 ccm ging Geiß- Pforzheim( DKW.) als Sieger hervor. Er hatte sich von der 5. Runde an langsam nach vorn gearbeitet, um zum Schluß überlegen zu gewinnen. Dem Meisterschaftslauf ging ein Ren­nen für Beiwagen und ein Rennen für Ausweisfahrer vorauf. Meisterschaftslauf 211 km.

Bis 250 ccm.: 1. Geiß- Pforzheim( DKW.) 2: 31,07; 2. Kahr­mann- Fulda( Jap) 2: 42,10; 3. Friedrich- Chemnitz( DKW.), 2: 45,08.

Bis 350 ccm.: 1. Dom- Ludwigsburg( Standard) 2:29; 2. Hiller- Feuerbach( Montgomery) 2: 33,47; 3. Kürten- Düsseldorf ( Tornar Jap) 2: 46,05.

Bis 500 ccm.: 1. Bauhofer- München( DKW.) 2: 29,25; 2. Pätzold- Köln( Sarolea) 2: 38,01.

Bis 1000 ccm.: 1. Klein- Frankfurt a. M.( Horer) 2: 22,26; 2. Wiese- Hannover( BMW) 2: 22,36; 3. Rüttchen( NSU.) 2: 24,11.

26:17.

Rennen der Beiwagen, 35 Km.

2.

Bis 600 ccm.: 1. Kahrmann- Fulda( Horex) 23: 50,2; Franke- Frankfurt a. M. 24: 13,1; 3. Rosenbed- Frankfurt a. M. Rennen der Ausweisfahrer, 35 km. Bis 250 ccm.: 1. Kramer- Bietigheim( Montgomery) Jap)

29:48.

Bis 350 ccm.: 1. Franke- Dresden( DD.) 27:30. Bis 500 ccm.: 1. Schminke- Weimar( Standard) 24: 54,1. Bis 1000 ccm.: 1. Dörr- Frankfurt a. M.( BMW.) 27:07.