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Nr. 34.

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Mittwoch, den 30. April 1930.

Fußball.

Gießener Zettung

Turnen, Sport

Um die Westdeutsche Meisterschaft.

In Gladbeck: FC. 04 Schalke( Ruhr)

gisch- Mark) 1: 0( 0: 0).

In Köln: Spielogg. 07 Sülz( Rhein) derrhein) 5: 1( 3: 0).

-

VfL. Benrath( Ber­Homberger SV.( Nie­

Schalke ist damit Verbandsmeister geworden und nimmt als solcher mit Benrath, dem Tabellenzweiten, an den Spielen um die Deutsche Meisterschaft teil. Sülz hat sich durch seinen Sieg den dritten Platz erobert, muß aber noch mit dem Sieger der Trostrunde um die Ehre der Teilnahme bei den Spielen der Deutschen Meisterschaft kämpfen.

Trostrunde der Zweiten:

SC. M.- Glad­bach( Rhein) nach Verlängerung 3: 2( 2: 2, 2: 2).

In Krefeld: Preußen Krefeld( Niederrhein)

Am 4. Mai treten sich nun Fortuna Düsseldorf und Preu­Ben Krefeld in Düsseldorf gegenüber und ermitteln den Sie­ger der Trostrunde. Dieser spielt dann am 11. Mai gegen Spielogg. 07 Sülz.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Bezirksliga und Bezirksklassen:

VfB. Gießen Alemannia Worms 1: 4( 1: 1) Sa. VfB.-K. Marburg Alemannia Worms 4: 3( 2: 2) Hermannia Kassel Germania Marburg 4: 1( 1: 1) Hessen 09 Kassel FC. Ockershausen 5: 0( 0: 0) Weklarer SpV. 2: 6( 0: 2) Wallau 3: 2( 0: 1)

VFB. Aßlar

Dillenburg Breidenbach VfB. Wetter

Löhnberg

-

-

Laasphe 4: 1

SV. Corbach 2: 1 Ehringshausen 4: 2

-

SC. 03 Kassel- VfL. Neu- Isenburg 0: 5( 0: 1) Kurhessen Kassel Sport Kassel 2: 3( 1: 1) Spielogg. Göttingen Spielverein Kassel 2: 3( 2: 3) SV. 05 Einbed BV. 06 Kassel 1: 1( 1: 1) SC. Weende FC. Großalmerode 1: 4( 0: 0) Hellas Münden Spusp. Northeim 7: 4( 3: 3) Sportfreunde Einbeck 6: 1( 4: 0)

-

VfB. Northeim Gau Gießen Weglar: VfB. Gießen 2. Dillenburg 2. Heuchelheim 2. Niedergirmes 2. Steinbach 1. 1900 Gießen 3. Dahlheim- Wehl. Grünberg 1. Braunfels 1. Hirschhausen 1. --Oberbiel 1.

Donsbach 1.

-

-

-

-

Weilburg 1. 5: 0

Wallau 2. 4: 0( 3: 0) 1900 Gießen 4. 1: 2( 1: 1) Hermannstein 1. 1: 5( 0: 1) VfB. Gießen 3. 0: 0 abgebr. Weilburg 2. 9: 1

Biskirchen 1. 6: 3( 2: 2)

Se Lich 1. 3: 2( 2: 0)

-

-

1

Löhnberg 2. 3: 1( 1: 1) Tiefenbach 1. 5: 2 Leun 1. 2: 1 abgebr. Manderbach 1. 4: 2

eBallersbach 1. Endbach 1. 4: 1( 2: 1) Oberbiel 2. Oberndorf 1. 3: 1 Hirschhausen 2. Tiefenbach 2. 2: 2

-

Stodhausen 1. Niederbiel 1, 5: 0

-

Bieber 1. Offenbach 2.

Jugend:

-

Offenbach 1. 0: 2 Günterod 3: 3

1900 Gießen 1. Niedergirmes 1. 1900 Gießen 2. Butzbach 1.

-

Kurh. Marburg 1. 2: 3 Wetzl. SpV. 1. 0: 0 VfB. Gießen 2. 3: 0 Garbenteich 1. 4: 2

-

Lollar 1. Aẞlar 1. 4: 0( 2: 0) Löhnberg 1.

-

-

Braunfels 1. 1: 0

Holzhausen 1. ſen 1. Großen- Buſed 1. 1: 1( 1: 0) Grünberg 1. Lich 1. 0: 1( 0: 0) Eibelshausen 1. Steinbach 1.

-

-

Frohnhausen 1. 0: 0 1900 Gießen 3. 0: 3

Oberbiel 1. Leun 1. 5: 0 Stockhausen 1. Niederbiel 1, 1: 1 Niederbiel Schüler Oberbiel Schüler 1: 5 Gau Marburg:

Biedenkopf 1. Gladenbach 1. 4: 2( 1: 2) Wehrda 1. Germania Marburg 2. 2: 2 Marbach A. H. Germ. Marburg A. H. 1: 1 Sarnau 1. Buchenau 1. 1: 3( 0: 0) Cölbe 1. Bürgeln 1. 4: 1 Damm 1. Wehrda 2. 6: 0 Breidenstein 1.

-

-

Sterzhausen 1. 4: 2( 1: 2) Münchhausen Wetter 2. 1: 1 Obereisenhausen 1. Obereisenhausen 2.

Buchenau 2.

-

-

1

-

Frechenhausen 1. 3: 7( 0: 2)

- Frechenhausen 2. 3: 4( 0: 2) Sterzhausen 2. 4: 0

Buchenau 1. Germ. Marburg 1. 1: 2( 0: 2) Laasphe 1. 6: 1 Niederwalgern Sch. 2: 0 Sterzhausen 1. 1: 1

Breidenbach 1. Germ. Marburg 3. Buchenau 2.

-

Alemannia Worms im Lahnkreis.

Die Alemannen spielten am Samstagabend in Gießen und am Sonntagnachmittag in Marburg. Bei beiden Spielen be­wiesen sie, daß sie den guten Mittelplatz in ihrer süddeutschen Oberliga- Tabelle mit Recht innehaben. Beide Spiele waren den Verhältnissen entsprechend( in Gießen ein Abendspiel, und in Marburg drohendes Unwetter!) gut besucht. Die Gäste ge­wannen die Sympathien der Zuschauer schnell durch ihre famo­sen Leistungen und ihre anständige Spielweise; wenn sie auch in Marburg, als ihnen eine Niederlage drohte, körperlich mehr aus sich herausgingen. Die Mannschaft ist auffallend einheitlich, alle Spieler sind auf Gegenseitigkeit eingestellt, sodaß alle Ak­tionen flüssig und wohldurchdacht durchgeführt werden. Exakte Ballbehandlung, raffiniertes Kopfspiel, ausgeprägtes Freistellen, schnelles Starten, gutes Laufvermögen, große Ausdauer usw. verliehen der Elf spieltulturell ein flares Plus über beide Lahn­

und

freisgegner. Was man aber vermißte, das war die Treffsicher= heit bei einer im allgemeinen sehr beachtlichen Schußfreudigkeit.

BfB. Gießen, Alemannia" Worms 1: 4( 1: 1) Die erstmals in Gießen spielende Alemannia Worms lie­ferte am Samstag auf dem Waldsportplatz ein Spiel, wie es in gleicher Vollendung lange nicht mehr in Gießen gezeigt wurde. Wenn es der VfB-Mannschaft trotzdem gelang, sich mit 1: 4 rechi ehrenvoll aus der Affäre zu ziehen, so bewies das Spiel doch wieder einmal recht deutlich, daß noch ein deutlicher Unterschied besteht zwischen dem Können guter süddeutscher Mannschaften und dem der Hiesigen. Die Gäste verrieten eine in jeder Beziehung gute Schulung, sei es in Körperbeherrschung, Kombination, Laufvermögen oder in taktischer Beziehung. Be sonders in der zweiten Hälfte demonstrierten die Wormser be­sten süddeutschen Kombinationsfußball und machten hiermit den recht zahlreich erschienenen Zuschauern das Spiel zu einem im­posanten Erlebnis. Es war vorauszusehen, daß die VfBer, das in der ersten Hälfte vorgelegte Tempo nicht ganz durchhalten würden. Die Mannschaft zeigte tatsächlich gegen Mitte der zweiten Hälfte ein starkes Nachlassen der Kräfte, erfreulich war jedoch, daß sie gegen Schluß nach einer gute vorgenommenen Umstellung sich nochmals zusammenriß, und den Gegner zurüd­drängte, wobei nur durch Pech der eine oder andere naheliegende Erfolg ausblieb. Erwähnt sei hier ein saftiger Lattenschuß von Kreß 1 und ein schöner Durchbruch von Haupt, der stark be­drängt, nicht placieren konnte.

Unter der objektiven Leitung von Schiri Köhler- 1900 stellten sich die Mannschaften in folgender Aufstellung: Worms: Baumgärtner, Wandersleben, Thalmeyer, Wolf, Dörr­sam, Zintel, Enders, Zimmermann, Enders, Kargus und Stittgen.

Gießen: Vöckler, Bingel, Kreß 1, Leuthäuser, Henrichs, Post, Fehling, Kuhl, Haupt, Lehrmund und Eisfeller.

Worms mit Ersatz für Kienel, Gießen ohne den vom Ver­ein aus disziplinarischen Gründen gesperrten Wilhelmi, dafür erstmals mit Ruhl auf Halbrechs, der ein ganz ansprechendes Debut gab, wenn er auch hinsichtlich der Ausnutzung sich bie­tender Torchancen mehr leisten muß, um sich einen Platz in der Mannschaft zu sichern.

Der Spielverlauf sah die eifrige VfB.- Mannschaft zu Be­ginn recht stark im Angriff und nach Ablauf einer Viertelstunde

guter Kombination mit 1: 0 im Vorteil. Es dauerte recht lange, bis Worms zum Ausgleich kam, da Läuferreihe und Verteidigung noch recht frisch und erfolgreich zerstörten. Eine Reihe von Schüssen wurden von den beiden guten Torwächtern unschädlich gemacht. Ein schöner Moment verdient hierbei her­vorgehoben zu werden: Der Wormser Rechtsaußen kommt nach schnellem Lauf gut durch, seine präzise Flanke nimmt der Mit­telstürmer der Gäste aus der Luft und nur ganz knapp flitzt die Bombe am Tor vorbei. Erwähnenswert ist ferner ein Drei­Meter- Schuß von Haupt, den Baumgärtner im Wormser Tor geistesgegenwärtig meistert. Der bis Halbzeit erzielte Stand von 1: 1 ist für Gießen zwar schmeichelhaft, war jedoch durch die bis dahin zweifellos recht guten Leistungen der Einheimischen unbedingt verdient. Die Wormser traten nach Wiederbeginn mit einem neuen Mittelläufer an und zeigten erst jetzt richtig, das in ihnen steckende hervorragende Können. Infolge der bereits erwähnten Schwächen in den hinteren Reihen des VFB. konnte sich ihre Kombination jetzt besser entfalten und es dauerte nicht lange und Worms führte 2: 1. Die im weiteren Verlauf des Spieles erzielten beiden Treffer waren zwar verdient, allerdings konnten beide verhindert werden. Das erste ent­stand durch Mißverständnis zwischen 1. Läufer und r. Vertei­diger, während bei dem anderen Erfolg mehrere Spieler an ihre Brust klopfen dürfen. Es war mehr als leichtsinnig, diesen Ball ungehindert am Tor vorbeistreichen zu lassen und damii dem Gästelinksaußen eine billige Chance zu geben. Einige Zeit vor Schluß ließ man Kreß mit Henrichs tauschen, womit wieder mehr Zusammenhalt in die VfB.- Mannschaft bam. Ob nun Kreß weniger ermüdet war als Henrichs, oder ob er es ver­stand, sich besser auf den Kombinationsstil der Gäste einzustel= len, jedenfalls zeigte die Mannschaft jetzt wieder mehr System und Angriffsgeist.

Hiermit kommen wir zur Kritik der Akteure. Die Worm­ser Mannschaft war ziemlich einheitlich besetzt und zeigte, ab­gesehen von dem Linksaußen, kaum Schwächen. Hervorragend war das Verständnis zwischen Mittelläufer und Innensturm, glänzend die Wendigkeit des Rechtsaußen, der infolge seiner überragenden Schnelligkeit immer wieder durchkommen konnte und genau flankte. Die Außenläufer und Verteidiger verstan­den sich ebenfalls sehr gut und waren insbesondere im Kopf­spiel vortrefflich. Bliebe noch der Hüne Baumgärtner im Tor, der schnell und entschlossen klärte und bei hohen und flechen Bällen große Sicherheit bewies.

Die Kritik der VfB.- Mannschaft muß leider ungünstiger ausfallen. Die Elf bewies zwar in der ersten Hälfte genügend Eifer und Zusammenhalt, jedoch zeigten sich später viele schwa­che Stellen. Vöckler im Tor war einer der besten. Die Mit­schuld an dem einen Tor machte er durch gute Abwehr vieler Scharfschüsse wieder wett. Doch schon bei der Verteidigung zeigten sich Mängel, insbesondere im Abschlag. Auch muß das Verständnis mit den Außenläufern noch besser werden. Die Läuferreihe insgesamt lieferte fein großes Spiel, gegen Hanau 93 wurde bestimmt mehr gezeigt. Der Sturm war nur in der ersten halben Stunde und gegen Schluß zu größeren Taten auf­gelegt. Das Verständnis im Innensturm war zeitweise ganz gut, was fehlt, sind Steilvorlagen und entschlossene Schüsse. Die Außenstürmer waren beide nicht voll befriedigend. Feh­ling hatte in der ersten Hälfte viel schwache Momente, wurde allerdings später besser. Eisfeller muß, um erfolgreich zu sein, unbedingt früher flanken. Auf seine Mätchen fällt ein er­fahrener Läufer nur einmal herein. Erfreulich war, daß die Mannschaft gegen Schluß noch zu einem kräftigen Endspurt fähig war.

Zusammenfassend bliebe noch zu sagen, daß das Spiel bei­derseits in anständiger Weise ausgetragen wurde und zweifel­los die Besucher in jeder Weise.befriedigt hat.

Spiel.

BfB.- Kurhessen Marburg

Nr. 34.

Alemannia Worms 4: 3( 2: 2.)

Zu diesem Spiel hatten die Wormser drei frische Spieler Lintsaußen, Mittelläufer und Außenläufer eingestellt. Von einem Kampf" war zunächst nichts zu merken. So fam es, daß die Wormser schließlich mühelos eine Flantenvorlage ein­schiden tonnten, nachdem der Ball von drei Abwehrleuten ver­paßt worden war. Kurz darauf folgte Nr. 2 aus einem Ge­dränge vor dem Marburger Tor. Nun wachten die Schimmel­reiter auf und stießen immer wieder in schönem Zusammenspiel gegen das Wormser Heiligtum vor. Bald fiel der erste Erfolg: Winkler als Mittelstürmer ging mit einer guten Vorlage allein durch und schoß ein. Etwa 5 Minuten später spielten sich Wink­ler und Fischer durch Läuferreihe und Verteidigung hindurch und landete Fischers Schuß unhaltbar im Netz. Die Partie stand 2: 2 und blieb auch so bis zur Halbzeit. Dann nahmen die Marburger eine Umstellung vor. Die zweite Hälfte des Spie­les verlief, nachdem schon zu Ende der ersten mehr Schwung hineingekommen war, sehr temperamentvoll und spannend. Nach einer längeren Periode wechselnder Angriffe, deren Abschlüsse meistens durch die Kunst der Torwächter getätigt wurden, ge­lang es Winkler, eine Flanke von links zum 3. Tor einzuſchik­fen. Kurze Zeit später hatte Marburg Einwurf in Höhe der Strafraumgrenze; der Ball kommt zum Halbrechten Friebel, und schon hängt unverhofft Nummer 4 im Netz. Die Gäste wollten doch nicht verlieren, und gingen nun noch stärker aus sich heraus, als bisher. Die Marburger setzten ihnen aber nicht nur den nötigen Widerstand entgegen, sondern verstanden es, sich für jeden. Angriff auf ihr Heiligtum zu revanchieren, sodaß der Kampf ständig hin und her wogte und die Wormser erst furz vor Schluß durch einen scharfen Flachschuß ein Tor aufho­len konnten. Winkler hatte nach dem 4. Erfolg seiner Elf we­gen Verlegung ausscheiden müssen, wodurch wieder eine Um­stellung bedingt worden war.- Marburg gewann das Spiel ( in der 2. Halbzeit) durch die Tatkraft seiner Stürmerreihe, die wirkungsvoll von der sehr beweglichen Läuferreihe unter­ſtützt wurde. Das Rückspiel in Worms findet bereits am 11. Mai statt.

Grünberg 1. Grünberg 1. Jgd.

VfR. Lich 1. 3: 2( 2: 0). VfR. Lich 1. Jgd. 0: 1( 0: 0).

Es gelang dem Platzverein, der s. 3t. in Lich ein sehr hohes Resultat zu seinen Gunsten erzielt hatte, bis Halbzeit mit zwei Treffern im Vorsprung zu liegen. Nach Seitenwechsel erhöhte Grünberg auf 3: 0, obwohl die Gäste leicht überlegen spielben. Ein Selbsttor der Grünb. Verteidigung schaffte dem VFR. den ersten Erfolg. Bis Schluß waren die Gäste nochmals die glüd­lichen Schützen.

Vorher trafen sich die beiden Jugendmannschaften. Erst furz vor Schluß tamen die Rasenspieler zu dem einzigen Erfolg des Tages.

Beide Spiele leitete Herr Kreiling- VfB. Gießen sehr forreft.

Bieber 1.

Offenbach 1. 0: 2.

Offenbachs Mannschaft konnte schon nach 1 Minute in Führung gehen, welche dann auch durch einen gut getretenen Strafstoß das Verhältnis auf 2: 0 gestalten fonnte.

Vorschau für Gießen.

Bereits am Mittwoch abend trägt der VfB. mit einer aus Liga und Reserve zusammengestellten Mannschaft ein Spiel gegen die Fußballmannschaft des ersten Bataillons des Infan­Bei der Mi­terie- Regiments 15 auf dem Waldsportplatz aus. litärmannschaft wirken eine ganze Reihe hiesiger und aus­wärtiger Ligaspieler mit, sodaß auch diese Begegnung sehr spannend zu werden verspricht.

BfB. Gießen gegen Union Niederrad

am Samstag, den 3. Mai.

Wiederum am Samstag abend empfängt der VfB. Gießen eine gute süddeutsche Mannschaft. Die Niederräder Mannschaft ist durch ihre großen Erfolge in den Verbandsspielen der maini­schen Bezirksliga bekannt. Die VfB.er werden wohl wieder nicht um eine Niederlage herumkommen, was an sich für sie feine Schande bedeutet. Hoffentlich lernt die Mannschaft von thren süddeutschen Gegnern, dann dürfte sich die Verpflichtung dieser Mannschaften auch für sie als Vorteil in den Vre­bandsspielen des kommenden Herbstes erweisen. Die Leitung von Union Niederrad hat versichert, daß die Mannschaft in stärkster Aufstellung in Gießen antreten wird, sodaß die Zu­schauer wieder ein gutes Spiel sehen werden.

Leichtathletik.

Berg und Mittelstredenlaufen des VfB. Gießen. Die mit FV. Weilburg, VfL. Weylar und Weklarer Sport­verein vereinbarten Clubkämpfe erhielten insofern eine Ein­schränkung, als Weilburg nicht antrat und der Weglarer Sport­verein nur durch den Waldlaufsieger Heberling vertreten war. Der 5000- Meter- Lauf war das spannendste Rennen. Schon nach der 4. Runde konnte man ersehen, daß das Rennen sich zwischen Heise und Heberling entscheiden würde. Heise zeigte einen glänzenden Endspurt und gewann hierdurch den Lauf. Die Zeit von 16,29 Minuten ist als eine gute Leistung anzusehen.

Ergebnisse:

1000 Meter Jugend A: 1. Cullmann- VfL. Weylar 2,57 Min., 2. Steuerwald- VFB. 08 Gießen, 3. Metezti- VB. 08 Gießen. 1000 Meter Jugend B: 1. W. Paulus- VfB. 08 Gießen 3,12 Min., 2. Simon- VfB. 08 Gießen, 3. Ludwig- VfL. Wetzlar. 800 Meter Frauen: 1. Pfaff- VfL. Wezlar 2,55 Min., 2. Baum­VB. 08 Gießen 2,56 min., 3. Fr. Müller, VfB. 08 Gießen. 5000 Meter attiv: 1. Heise- VfB. 08 Gießen 16,29 Min., 2. He­berling Weglarer Sportverein, 3. Schneider- VfB. Gießen. 3 mal 1000 Meter- Staffel: 1. VfB. 08 Gießen 9,45 Min., 2. VFL. Weylar 9,47 Minuten.

Frauen- Wettkämpfe des VfB. 08 Gießen.

Am 4. Mai auf dem Waldsportplag.

Die Veranstaltung am fommenden Sonntag hat mit den 3wed, dem Frauensport neue Kräfte und Freunde zuzuführen. Das Interesse für diese Frauenwettkämpfe ist sehr groß, was sich aus den bis jetzt vorliegenden Meldungen ergibt.