Nr. 86 Mittwoch, den 29. Oktober 1930.
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bisher mit 60 000 M
72.000 au
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Fußball.
Turnen,
Ergebnisse aus dem Bezirk.
Bezirksliga und Bezirksklassen:
Kurhessen Marburg Germania Fulda 8: 0 Hessen Hersfeld Borussia Fulda 1: 1 Sport 03 Kassel Spielv. Kassel 5: 1( 1: 0) Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte
BfB- K. Marburg
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Germania Fulda
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1. Gauklasse:
„ Gießener Zeitung"
Sport und
Gau Dill.
Dillenburg 2. Merkenbach 2. 9: 0 Sechshelden 2. Manderbach 2. 3: 1 Niederscheld 2. Offenbach 2. 2: 3 Sinn Donsbach 2: 1( 2: 0) Hörbach Ballersbach 0: 2( 0: 1) Oberroßbach Langenaubach 0: 0 Hirzenhain Allendorf 2: 3 Frohnhausen 2.
Rittershausen
Biden
Nanzenbach 3: 2. Saiger 1: 4( 0: 3)
Donsbach 2. 3: 2( 2: 1) Fleisbach 3: 3
Lützeln Breitscheid 5: 0
Weidelbach Holzhausen 1: 2
Rittershausen 2. Haiger2. 3: 1( 0: 1) Dillenburg 3. Allendorf 2. 1: 1
Hörbach Ballersbach 1: 1 Holzhausen Dillenburg 2: 2
Langenaubach Donsbach, D. nicht angetr. Weidelbach Hirzenhain 2: 0 Offdilln Frohnhausen 1: 7
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2. Gautlasse:
Sinn 2.
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Jugend:
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Spielverein Stasse!
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FC. Grone SC. 03 Kassel 3: 9( 1: 2) FV. Großalmerode Kurhessen Kassel 2: 1(!) Hessen 09 SpVg. Göttingen 2: 1
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Melsungen Sp. Fr. Kassel 2: 1
B. SV. 06 Kassel Corbach 5: 2
Pfeil Kassel Lichtenau 2: 1
Blau- Weiß Göttingen
Germ. Osterode 3: 4
VfB. Northeim SC. Weende 6: 0
SV. Lauterberg VfB. Wizenhausen 5: 0 Bebra Lauterbach 1: 1
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VFB.- Kurhessen 2. Kirchhain 1: 2 Cappel Hartenrod 10: 2( 4: 2) Endbach 5: 3
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Bürgeln Edelshausen Wallau 2.
Germania 3. Unterrosphe Sarnau 2. Michelbach Sterzhausen Schönstadt Wehrda 1.
Germania 2. 2: 1 von G. abgebr. Erksdorf 1: 1
Sarnau 0: 3
Banfe 4: 2( 2: 2) Breidenstein 1: 3( 1: 3)
Wehrda 2. 9: 2 Sterzhausen 2. 5: 0 VfB.- Kurhessen 3. 4: 3 Mornshausen 1: 8 Wolfgruben 3: 0 Wetter 2. 4: 0 Mellnau 6: 0
Schweinsberg Niederofleiden 2. 7: 1 Niederofleiden 1. Kirchhain 2. 1: 3 Dreihausen 2. Borishausen 4: 0( 1: 0) Heskem Ebsdorf 1: 0( 0: 0)
Cappel 2. Holzhausen 1: 0
Hartenrod 2. Sintershausen 4: 5
Lohra Wommelshausen 2., W. nicht angetr. Banse 2. Feudingen 2. 0: 4
Herbertshausen 1. 3: 2 Raumland 0: 0
Niederdieten Hommertshausen
Breidenbach 1. Dreihausen 1. Sterzhausen 1. VB.- Kurhessen 3. Biedenkopf 2.
Laasphe 2.
Dillenburg Merkenbach 7: 0
Hesselbach 2.
Burg
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Sechshelden Manderbach 4: 1
-
Niederscheld Offenbach 4: 1
Jugend:
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6
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0 36: 8 12: 0
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Niederscheld
6
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3
19:21 6: 6
Sechshelden
2
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2
14:12 5: 5
Manderbach
6
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4
13:20
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Offenbach
5
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Merkenbach
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Bottenhorn 2: 4( 2: 3)
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Wommelshausen 1: 2( 1: 1)
Gladenbach 5: 3( 3: 1)
Sp. u. Sp. Bottenhorn
Wommelshausen
S. C. Gladenbach
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FV. Marbach
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SC. Wetzlar 4: 4 Aẞlar 0: 4( 0: 2)
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Verein
Niedergirmes Ehringshausen Butzbach
Gr. Bused
Löhnberg Aßzlar Weilburg Laubach
Gesellschaftsspiel:
VfB. Gießen
Gemünden 1.
Laubach 2.
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Tore Punkte 27:17 12: 4 25:15 12: 4 29:15 11: 5 28:20 9: 5 19:12 7: 5
18:20 7: 7
5
5
16:19 4:10 4:10 19:35 12:21 2: 8
9:28
2:12
-
Frechenhausen 2., Fr. nicht angetr. Steinperf 4:10
Laasphe 1. 4: 0
Frankenberg 2., Fr. nicht angetr. VfB.- Kurhessen 2. 2: 1
Cappel 1. 6: 1
Feudingen 1., F. nicht angetr.
BfB. Gießen 1. Wezl. Sp. V. 1. 2: 3( 1: 0)
Ein Gesellschaftsspiel, das überraschend mit obigem Resultat ausging. Das Treffen war fair und trotz des aufgeweichten Bodens schnell. Nach zunächst verteiltem Spiel kamen die Playherren auf und gingen durch Nachschuß von Henrichs 1: 0 in Führungs. Nach der Pause legte der VfB. an Tempo zu und bedrohte das Wetzlarer Tor gefährlich. Durch schönes Zusammenspiel von Schneider und Hofmann von den Gästen erreichten diese bei einem Durchbruch den Ausgleich und gingen wenig später durch die gleichen Spieler sogar 2: 1 in Führung. Lange blieb es bei diesem Ergebnis, bis Gießen sich wieder durchsetzen konnte und die Partie remis stellte. Es lagen auf beiden Seiten noch allerhand Torchancen in der Luft, die beiden HintermannBis es Friedrich in der Wetzlarer schaften vereitelten alles. Mannschaft gelang, einen Schuß knapp unter die Latte ins geg= nerische Tor zu setzen. Den Weklarern gelang es, dieses Resultat Der Sieg der Gäste war, wenn bis zum Schlußpfiff zu halten. auch knapp, so doch verdient. 1900 Gießen 1. Bil.
-
Breidenbach 1. Bil. 4: 2( 4: 0) Eckenverhältnis 2:14
Nach drei Niederlagen endlich der erste Erfolg in den Verbandsspielen. Wenn die Leistungen des Siegers auch noch Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte nicht überzeugend waren, so doch endlich ein Lichtblick
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Wehlarer SpV. 2: 3
-
Neustadt 1. 11: 1
Gau Gießen: Wezlar:
Weilburg 2.
Gr.- Bused 2.
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Niedergirmes 2. 3: 1( 2: 1) Azlar 2. 2: 1( 0: 1)
Butzbach 2. 0: 6( 0: 5) abgebr. w. Dunkelh.
Ettingshausen 1. VfB. Gießen 2. 5: 4
Steinberg
Niederweisel, N. nicht angetr.
Lollar Daubringen 1: 1( 0: 1) Ceilshausen Grünbeng 1. 5: 5( 5: 2)
Niederohmen 1. Quedborn, Qu. nicht angetr. Biskirchen 1. Holzhausen 1. 3: 1( 1: 1) Oberbiel 1. Niedershausen 1: 1( 0: 0) Burgsolms 1. in B. 5: 4 Daubringen 2. 2: 1
Steindorf Dutenhofen 2. Garbenteich 2.
1900 Gießen 3.
VIB. Gießen 3.
-
Gartenteich 1. 1:17( 0: 9) Leihgestern 2: 0( 1: 0) Steinbach 1. 5: 3 Weiterfeld Villingen 0: 1( 0: 0) Homberg Harbach 9: 0( 4: 0) Laubach 3. Flensungen 2:10( 1: 4) Ulrichstein Quedborn 2., Qu. nicht angetr.. SV. Weylar 3. 9: 0 Büblingshausen 1: 4
Hermannstein 1. Schwalbach Biskirchen 2. Burgsolms 2.
Oberndorf
Hirschhausen Essershausen
Jugend:
Braunfels 1., B. 2. M. zurüdgez. SV. Wetzlar 4., W. nicht angetr. Braunfels 2. 0: 3
Grävened 3: 2( 1: 0) Bermbach 4: 1( 2: 0)
BIB. Gießen 1. Butzbach 1. 2: 1 Pollar 1. Heuchelheim 1, 5: 0
Wetzlar 1.
Weylar 2. Braunfels
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Leun 1. 0: 2
Oberndorf 4: 4
Vom Anpfiff ab drängten die Blau- Weißen und konnten in der 8. Minute durch Arnold, in der 11. Minute durch Balser und in der 20. Minute durch Adelberger je ein Tor vorlegen. Die Gießener ließen dann etwas nach. Die Breidenbacher hatten sich inzwischen gefunden. Das Spiel wurde verteilt. Breidenbach bekam langsam ein wenig Oberhand. In der 28. Minute verpaßte der HR. der Gäste eine totsichere Chance. Zwei Eden für Breidenbach gaben Zeugnis vom Brambach rettete in Versagen der hiesigen Verteidigung. wieder letter Not-auf allen Vieren durch den Schlamm zwei Ecken für Breidenbach. In der 44. Minute schloß Arnold dann einen Durchbruch der Plazmannschaft erfolgreich ab. 4: 0 für 1900. Nach der Pause flottes Spiel, Breidenbach gab nicht nach und drängte vorwiegend. 3., 8., 9., 21., 25. Minute Eden für Breidenbach. In der 27. Minute endlich gelang es; aus dem Gedränge links vorm Tor verlief sich ein Ball ins 1900er Tor, Brambach, der den Ball sicher nicht hätte passieren lassen, war durch A. Balser die Sicht verstellt. 7 Minuten später, A. Balser ließ sich umspielen, der HL. der Gäste stürmte weiter allein aufs Tor. Brambach lief ihm richtig entgegen, an ihm vorbei ging der Ball ins Nez. 4: 2.
Das Spiel verlor an Interesse. 1900 hielt das Resultat, das lediglich Br. noch zu ändern suchte.
Die Gäste verfügen über eine flinke Elf, die besten Leute sind die Verteidiger, der sonst gute Sturm fann nicht schießen. Der Tormann hatte einen sehr schlechten Tag. Bei den hiesigen gefiel vor allem wieder Brambach, die Verteidigung, besonders der r. Verteidiger hat schon besser gespielt. Die Läuferreihe ist noch nicht wie früher, im Aufbauspiel fehlte noch manches. Der Sturm fonnte die erste halbe Stunde befriedigen, später ließ er B. nach. Schiri Dörr- Grünberg pfiss, was er sah. Aus Lollar.
Lollar 1. Daubringen 1. 1: 1( 0: 1). Mit großer Spannung sah man diesem Treffen enigegen. Lollar trat mit Ersatz, Daubringen komplett an. Bei Spielanfang mögen wohl 400 Zuschauer anwesend gewesen sein, zu welchen sich noch weitere 100 nach und nach gesellten und ein sehr schönes Spiel, unter Leitung des Schiris Schäfer, VfB. Giezen, zu sehen bekamen. Gleich vom Anstoß Lollars weg ein flottes Tempo, wobei beide Parteien auf Torschießen eingestellt Lollars Halblinker läßt einen Bombenschuß aus etwa 20 Meter los, aber D. Torhüter fängt ihn sehr sicher. Nach acht Minuten Spielzeit muß Lollars Mittelstürmer wegen einer alien Knieverlegung ausscheiden. Nun wird es für Lollar sehr schwer, sich von D.s drängenden Stürmern frei zu machen. Nach 15 Min.
waren.
Spiel.
Nr. 86
Spielzeit bricht D. Rechtsaußen durch, flankt, der L. Verteidiger verpakt den Ball und D. Lintsaußen schießt aus furzer Entfer nung unhaltbar ein. 1: 0 für D. Großer Beifall aus D.s Zu schauerreihen. Nach Mittelanstoß sieht es für L. nicht gerade rosig aus und man rechnet schon mit einer Niederlage Lollars. Doch dann ist Lollar eine große Ausgleichschance gegeben, D. Verteidiger macht Hand. Elfmeter! Lollars Halblinker schießt ihn sehr gut, aber der D. Hüter hält ihn dennoch. Eine feine Leistung, die ihm viel Beifall einbringt. Lollar stellt jetzt um, der Halblinke geht als Verteidiger zurück und leistet hier, nach dem er im Sturm schon einige schöne Sachen gezeigt hatte, ganz Vorzügliches. Bald darauf ist Halbzeit. Nach derselben spielt Lollar nur noch auf Sieg. Angefeuert von den Zuschauern, ge= lingt auch schon nach 5 Minuten der Ausgleich durch Halbrechts. Von jetzt an spielen beide Mannschaften mit großem Fleiß und beide Hüter müssen ihr Können sehr oft aufbieten. Obwohl es manchmal recht gefährliche Torschüsse gibt, bleibt doch der siegbringende Erfolg aus, und die Punkte werden geteilt, welches dem Spielverlauf nach wohl auch gerecht war. Bei Lollar spielten alle Leute, mit Ausnahme des Rechtsaußen( Ersatz) und des Mittelläufers, der nicht recht in Fahrt tam, eines ihrer besten Spiele. Besonders gut waren linker Läufer und linker Verteidiger. Bei Daubringen konnte die gesamte Mannschaft sehr gut gefallen, hauptsächlich Mittelläufer, Torwart und linker Läufer, trotz seiner Krankheit. Schiri Schäfer- VB. Gießen war in seinen Entscheidungen gerecht.
Vor diesem Spiel lieferten sich Lollars Jugend und Heuchelheims Jugend ein sehr schönes Spiel, welches Lollar, dank seiner ―h. besseren Leistungen 5: 0 gewinnen konnte.
Aus Daubringen.
Die zweite Mannschaft fuhr mit 10 Mann nach Dutenhofen und konnte Dank der besseren Gesamtleistung gegen die durch Spieler der ersten Mannschaft verstärkte 2. Mannschaft mit 2: 1 Sieger bleiben.
1900 Gießen 3. Spielvg. Leihgestern 1. 2: 0( 1: 0). 1900 gelang es, die bis jetzt noch ungeschlagene Mannschaft von Leihgestern verdient zu besiegen. Der Platzverein mußte eine halbe Stunde mit 10 Mann spielen, fonnte aber durch das gute Spiel seiner Läuferreihe den Kampf überlegen gestalten und durch seinen Halbrechten das Führungstor buchen. Nach der Pause drehen die Gäste mächtig auf, um gleichzuziehen, doch scheitern alle Angriffe an der Hintermannschaft. Durch einen Elfmeier tann 1900 das Endresultat herstellen. Der Sturm der Plazzbesitzer war zu unbeweglich, sonst hätten mehr Tore geschos sensen werden müssen. Leihgestern stellte eine faire Mannschaft, in der die Verteidigung der beste Mannschaftsteil war. Die Läuferreihe unterstützte den Sturm nicht genügend und so konnte dieser nur wenig gefährlich werden. Schiri Biemer leitete zufriedenstellend.
Essershausen- Bermbach 4: 1( 2: 0).
Zu siegesbewußt kam die Bermbacher Mannschaft nach Essershausen, hatte sie doch das erste Spiel 10: 0 hoch gewonnen. Aber die Essershäuser lieferten bis zum letzten Mann ein flottes und gutes Spiel. Nach 15 Minuten ging Essershausen durch Selbsttor in Führung. 15 Minuten später fiel das zweite Tor. So ging Essershausen mit 2: 0 in die Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte fielen furz hintereinander zwei weitere Tore. Sechs Minuten vor Schluß erzielte Bermbach das Ehrentor. Besondere Anerkennung verdieni die Essershäuser Hintermannschaft. Schiedsrichter 3 utt- Biskirchen leitete as Spiel gut.
Rund um das Oranier Stammschloß.
In der 2. Bezirksklasse blieben, wie zu erwarten war, die MertenPlatzvereine sichere Sieger. Das Spiel Dillenburg bach ging 7: 0 aus. Es dürfte in den Kreisen des Lederballes fast wie ein Märchen klingen, wenn in 90 Minuten Verbandsspiel nur drei Strafstöße( nach der neuen Regel direkte FreiEinem solchen stöße) wegen ,, Angehen“ zu verhängen sind. mustergültigen und ritterlichen Kampf verliehen am vergange nen Sonntag die„ Ersten" von Dillenburg und Merkenbach Ausdruck. Kameradschaft und sportlicher Anstand der 22 Atteure, das was uns in heutiger Zeit so bitter nottut, aber leider so oft vermißt wird, standen im Vordergrund. Mehr über diefen Kampf zu sagen, würde nur das Erlebnis dieses Tages nach dieser Seite hin abschwächen.
Merkenbach hatte seinen schwächsten Mannschaftsteil im Linksaußen und im Hüter seines Heiligtums, in seinem Mittelläufer und in der Verteidigung aber unermüdlich schaffende AkDillenburgs Vertreter stellten in allen Teilen ihren Mann. Schiedsrichter Wissenbach- Frohnhausen leitete einwandfrei.
ieure.
Bei den übrigen Vertretern dieser Klasse verwies Sechs: helden durch einen 4: 1- Sieg über Manderbach( das kurz nach Beginn einen seiner besten Spieler durch Verlegung verlor), dieses auf den 5. Platz der Tabelle und setzte sich selbst an die 4. Stelle. Burg und Offdilln trennten sich beim Stande von 4: 0 und Niederscheld gab Offenbach mit einem 4: 1 das Nachsehen und hält damit die 3. Stelle in der Tabelle besetzt.
Bei den 2. Garnituren der 2. Bezirksklasse blieb Dillenburg mit einem 9: 0 über Mertenbach einwandfreier Sieger. Auch Sechsheiden sicherte sich mit einem 3: 1- Resultat über Mander: bach die Punkte, während Niederscheld auf eigenem Gelände mit einem 2: 3 Offenbach unterlag. Von dem Spiel Burg 2. gegen Offenbach 2. tonnte ich nichts in Erfahrung bringen.
In der Gauklasse 1 holte sich Donsbach in Sinn eine knappe 2: 1- Niederlage. Während Oberroßbach und Langenaubach sich torlos die Punkte teilten, verloren in den übrigen Spielen die Platzvereine.
Nanzenbach mußte sich von Frohnhausen 2. mit einem 2: 3 geschlagen bekennen, ebenso erging es Hirzenhain, das mit glei= chem Resultat von Allendorf geschlagen wurde. Hörbach verlor gegen Ballersbach 0: 2 und Rittershausen gegen Haiger 1: 4.
In der Gautlasse 2 teilten sich Dillenburg 3. und Allendorf 2. beim Stande 1: 1 und Biden und Fleisbach beim Resultat 3: 3 die Punkte. Weidelbach verlor auf eigenem Gelände gegen Holzhausen 1: 2 und Lügeln schickte Breitscheid 5: 0 nach Hause.
Ueber den Ausgang der übrigen Spiele der Gauklasse 1 u. 2 bin ich leider nicht unterrichtet.
Deutsches Turnverbot
in den entrissenen Gebieten.
Die Deutsche Turnerschaft in der Provinz Posen wollte in Zduny im Kreise Krotoschin an der deutschen Grenze ein Gauturnfest abhalten. Wenige Wochen vorher hatte die D. T. in Polen das Turnfest in Rawitsch für das gesamte Verbandsgebiet durchgeführt. Die polnische Presse hatte dieses Fest zu einer maßlosen Deutschenhezze ausgenutzt. Als die Absicht be= fannt wurde, in 3dnny ein neues Fest abzuhalten, begann sofort eine neue Hetze gegen die deutsche Turnsache in Polen. Die polnischen Sofolverbände hatten gedroht, sie würden ,, die deutschen Turner in ihrem eigenen Blut ersäufen". Die Polizei in Zduny teilte dem dortigen Turnverein mit, daß sie feine Garantie für die Sicherheit der Turner übernehme. Unter diesen Umständen mußte das Turnfest abgesagt werden.


