Nr. 59.
Samstag, den 26
Samstag, den 26. Juli 1930.
,, Gießener Zeitung"
waltungsrats der Reichsanstalt Richtlinien über Voraus-| Für jeden Erkrankten hat die Kasse eine Krankenkarte auszusetzungen und Höhe der Zusaßbeiträge aufstellen.
Um den trotz der verschiedentlich vorgenommenen Einsparungen noch notwendig werdenden Ansprüchen gerecht zu werden, wird als Beitrag zur Reichsanstalt für das Reichsgebiete einheitlich 4½ v. H. des maßgebenden Arbeitsentgeltes festgesetzt. Der Zuschuß des Reichs beträgt für das Rechnungs jahr 1930 184 Millionen RM. Die in ihren wesentlichen Teilen besprochenen Aenderungen sollen zum 1. Juli ds. Is. in Kraft treten. Die vorgesehene Neuregelung im§ 105 a wird bis zum 31. März 1931 befristet, sofern die Reichsregierung nicht bis zum 28. Februar 1931 etwas anderes bestimmt. Die Gesamtreform der Arbeitslosenversicherung bringt der Wirtschaft durch Erhöhung der Beiträge eine nene, nur schwer zu ertragende Belastung, und das in einer Zeit, wo allgemein ein Abbau der Preise erwartet wird. Die Reichsregierung legt ihren Plänen eine durchschnittliche Zahl von 1,6 bis 1,7 Mil lionen Hauptunterstützungsempfängern zugrunde. Leider sprechen die Anzeichen dafür, daß diese Durchschnittszahl zu niedrig gegriffen ist. Das Institut für Konjunkturforschung rechnet bereits mit einem Jahresdurchschnitt von 2 Millionen Haupt unterstützungsempfängern. Ein etwa sich wieder zeigendes Defizit kann dann beim besten Willen nicht mehr durch weitere Beitragserhöhung seinen Ausgleich finden. Geht die Wirt: schaftsentwicklung so weiter, dann wird sich auch für die Arbeitslosenversicherung die zwingende und von den Arbeitgebern schon jetzt betonte Notwendigkeit durchseßen müssen, nur durch die Angleichung der Leistungen an die Tragfähigkeit der Aufbringungsverpflichteten dem immer weiteren Hinabgleiten in eine Schuldenwirtschaft ein Ende zu bereiten.
Reform der Krankenversicherung.
stellen, in der Art der Krankheit und Dauer der Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden. Die Kassen sind ferner verpflichtet, die Bescheinigung des behandelnden Arztes über die Arbeitsunfähigkeit und seine Anordnungen, soweit sie ärztliche Sachleistungen betreffen, in erforderlichen Fällen durch einen Vertrauensarzt rechtzeitig nachprüfen zu lassen. Ueberschreitet die Zahl der Aerzte bei einer Kasse das Bedürfnis, so kann das Oberverſicherungsamt anordnen, daß weitere Aerzte bei der Kasse nicht mehr zugelassen werden.
Vom Reichsarbeitsminister ist dieser Tage der bereits seit langem angekündigte Entwurf eines Gesetzes über Aenderungen in der Krankenversicherung eingegangen. Das Hauptziel des Gesetzentwurfes soll die Senkung der in den letzten Jahren stark angewachsenen Ausgaben in der Krankenversicherung sein. Der Entwurf bringt, soweit bislang durch die Presse bekannt gewor den ist, Beschränkungen für die Versicherten, für die Aerzte wie auch für die Krankenkassen. Der Entwurf sieht im einzelnen folgende Bestimmungen vor:
Preußische Sparsamkeit!?
Das ,, Amtsblatt der Stadt Berlin" vom 13. Juli bringt die überraschende Nachricht, daß der Magistrat in seiner Sigung am 2. Juli ,, den mit dem Preußischen Staate gepflogenen Verhandlungen über die Errichtung einer Pädagogischen Akademie in Cöpenick... zugestimmt hat." Aus der gleichen Verlautbarung ist zu ersehen, daß diese Akademie für„ Mitglieder aller Konfessionen" gedacht ist und der Ausbildung von Lehrern an evangelischen, katholischen, jüdischen und Sammelschulen dienen soll. Endlich einmal eine vernünftige Handlung, dem simultanen Leben der Groß- und Weltstadt adäquat, wird der geneigte Leser urteilen. Und da jeder in der unsagbaren Not der Zeit auch wirtschaftlich und sparsam hauszuhalten gelernt hat, ist er hocherfreut, daß hier die Preußische Regierung durch die Errichtung einer großen simultanen Pädagogischen Akademie den ernsten Willen zur Sparsamkeit bekunden will. Doch nein, diese Freude wäre verfrüht, zu einer sparsamen Tat am rechten Ori findet auch die Preußische Staatsregierung nicht den Mut; denn Berlin soll eine zweite- katholische Akademie in Spandau erhalten. Was tuts, daß das zwar nicht wenig Geld mehr kosten wird denn die gleichen Einrichtungen müssen ja in demselben Ort an zwei verschiedenen Stellen geschaffen werden, das in Preußen allmächtige Zentrum verlangt diese Extrawurst gebraten. Und die Preußische Staatsregierung beugt sich willig und läßt sichs etwas kosten.
Durch den Gesezentwurf werden auch die Innungskrankenkassen außerordentlich berührt. Es bestehen starke Bedenken von seiten des Handwerks dagegen, daß in diesem Entwurf, der vorwiegend eine Senkung der Krankenkassenbeiträge bezweckt, die Frage der Innungskrankenkassen überhaupt behandelt wird. Die vorgesehenen Bestimmungen, Errichtung von Jnnungskrankenkassen nach Zustimmung der Versicherten und von Handwerkerinnungen, deren Mitglieder in die Handwerksrolle eingetragen sind, sind geeignet, die Entwicklung der Innungskrankenkassen auf das schwerste zu schädigen. Die Handwerksvertretungen sind damit einverstanden, daß durch Vorschriften Vorsorge getroffen wird, daß nur noch Handwerkerinnungen Innungskrankenkassen errichten dürfen, doch darf die Kassenerrichtung den Innungen nicht unmöglich gemacht werden, denen auch vereinzelt andere Personen, z. B. Fabrikanten, gemäß§ 100 g Abs. 2 GD. angehören. Auch mit der Zustimmung des Gesellenausschusses( nicht der Versicherten wie vorgesehen), könnte sich das Handwerk einverstanden erklären, wenn die Gewähr gegeben ist, daß bei Verweigerung der Zustimmung aus politischen Gründen diese Zustimmung durch eine nentrale Instanz, etwa das Oberversicherungsamt, ersetzt werden kann. Den vorgesehenen Bestimmungen über die Mindest mitgliederzahl von 150 kann zugestimmt werden, da auch das Handwerk kein Interesse an Zwergkassen hat, doch muß angestrebt werden, daß in Zukunft von vornherein mehrere Innungen eine Innungskrankenkasse gründen können.
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vorgeſehen), könnte sich das Handwerk einverstanden erklären, Der Verfassungstag in Heisen.
Der Grundlohn, der nach wie vor für den Kalendertag, statt wie von Arbeitgeberseite gewünscht wurde, für den Arbeitstag berechnet wird, wird auf 9 RM. als Höchstbetrag gesenkt. Bei einem Beitrag von mehr als 6 Prozent des Grundlohns ( bisher 7½ Prozent) ist die Zustimmung der Arbeitgebervertreter in der Krankenkasse erforderlich. Bei mehr als 7½ Prozent( bisher 10 Prozent) ist die Zustimmung des Oberversicherungsamts erforderlich. Das Krankengeld, das nur noch bei Das Krankengeld, das nur noch bei objektiv nachweisbarer Arbeitsunfähigkeit, sowie bei Fortfall der Lohnzahlung während dieser Zeit gezahlt werden soll, beträgt 50 Prozent des Grundlohns; jedoch sind Familienzuschläge zulässig und zwar bis zu 10 Prozent für die Ehefrau und 5 Prozent für jedes Kind, aber nicht mehr als 75 Prozent zusammen. Um die Bagatellfälle einzuschränken, ist eine Beteiligung des Kranken an den Kosten für ärztliche Halfe, sowie für Heilmittel vorgesehen und zwar muß die Kasse für jeden Krankenschein eine Gebühr von durchschnittlich 1 RM. einziehen, die in den unteren Lohnklassen bis zu 50 Pfg. ermäßigt, in den oberen Lohnklassen bis zu 1,50 RM. erhöht werden kann. Für jedes Rezept hat ferner der Kranke in der Apotheke 50 Pfg. zu bezahlen, jedoch nicht mehr, als die Kosten des Rezepts betragen. Die Familienkrankenhilfe wird nach einer Wartezeit von dret Monaten zur Pflichtleistung.
Da der Gesetzentwurf noch vor der Sommerpause vom Reichstag verabschiedet werden soll, ist damit zu rechnen, daß in den nächsten Tagen die Verhandlungen im Reichstag einsetzen werden. Falls es nicht gelingen wird, die Regelung der Innungskrankenkassenfrage auf einen späteren Zeitraum zu verschieben, wird der Reichsverband bemüht sein, eine Gestaltung der Bestimmungen zu erreichen, die den Interessen des Hand
Die Beziehungen zwischen Krankenkassen und Aerzten werden neu geregelt; es wird vorgeschrieben, daß der Arzt den Kranken ausreichend und zweckmäßig behandeln soll, daß er aber das Maß des Notwendigen hierbei nicht überschreiten darf.
werks gerecht wird.
Der Verfassungstag wird in diesem Jahre zum ersten Male in Hessen als gesetzlicher Feiertag in Erscheinung treten. Im Vorjahre war der 11. August auf einen Sonntag gefallen, in diesem Jahre wird der 11. August, ein Montag, wie gesetzliche Sonn- und Festtage zu behandeln sein. Nach dem hessischen Gesetz vom 20. Juni 1929( Reg.-Bl. S. 145) sind am Verfassungsbeilaggen. Wenn staatliche Behörden Gebäude, die tag alle öffentlichen Gebäude in den Reichsfarben zu nicht staatseigen sind, innehaben. so ist für deren Be flaggung zu jorgen.
Zur Sentung des allgemeinen Zinsniveaus. Zwischen den Spißenverbänden der Banken, Sparkassen und Genossenschaften fand am 21. Juni ds. Is. eine erneute Besprechung statt, in deren Mittelpunkt die gemeinsamen Be strebungen des Kreditgewerbes standen, im Interesse der För derung der Produktion in Industrie, Gewerbe und Landwirtderung der Produktion in Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft eine Senkung des allgemeinen Zinsniveaus zu erreichen. Es bestand Einigkeit darüber, daß zu diesem Zwecke alles getan werden soll, um die Kapitalbildung zu fördern, und es wurde in diesem Zusammenhang lebhaft bedauert, daß durch Nichtberücksichtigung des wiederholten Verlangens der beteiligten Verbände auf Wiederherstellung des Bankgeheimnisses der Kapitalflucht weiterer Vorschub geleistet worden ist. Man war sich des ferneren darüber einig, daß eine Senkung des Sollzinses eine Senkung des Habenzinses im kurzfristigen wie im langfristigen Einlagegeschäft zur wesentlichen Voraussetzung hat. Die Verbände streben deshalb eine Ergänzung des zwischen ihnen bestehenden Wettbewerbsabkommens an, wodurch wirksamer als bisher einer gegenseitigen Ueberbietung in der Zinsreklame entgegengewirkt werden kann, über deren zinsverteuernde Wirkung alle Anwesenden einig waren. Durch Zusammenarbeit der örtlichen Verbände der beteiligten Gruppen soll in einer den örtlichen Verhältnissen angepaßten Weise auf die Verwirklichung dieses Zieles hingewirkt werden.
Die Wirtschaftsdepression in der Welt. Seit mehr als drei Jahren befindet sich die deutsche Wirtschaft in einem Zustande der Stagnation. Die Verhältnisse haben sich in den letzten Monaten derartig zugespitzt, daß die Regierung einzugreifen versucht hat und daß daneben Unternehmer und Gewerkschaften in der nordwestlichen Eisenindustrie begonnen haben, das Brinzip der starren Breise und der starren Löhne, das eine der wichtigsten Ursachen unseres Wirtschaftsverfalls gebildet hat, zu durchbrechen. Ob diese Aktion den gewünschten Erfolg für die deutsche Gesamtwirtschaft haben und zu einer Aufloderung der Stagnation führen wird, steht noch dahin. Bei dem allem darf man jedoch nicht vergessen, daß die deutsche Wirtschaftsnot nur einen Teil der allgemeinen Weltnot bildet. Wo liegen die Gründe? Bestehen Aussichten, daß diese Depression der Weltwirtschaft behoben werden kann?
Die Ansichten über die Gründe sind sehr verschieden. Manche Wissenschaftler führen die weltwirtschaftliche Absazloderung in erster Linie darauf zurück, daß die großen Ueberseeländer, die Rohstoffe oder Kolonialwaren produzieren, an Raufkraft eingebüßt haben, hauptsächlich deshalb, weil die Preislage der von ihnen importierten Erzeugnisse Europas gegenüber der Vorfriegszeit dauernd zu hoch gewesen ist. Der Grund dieser Verteuerung der industriellen Erzeugung liegt im wesentlichen darin, daß die Arbeitszeit in allen Industriebetrieben Europas seit dem Kriege gesunken, der Lohn dagegen gestiegen ist. So zeigt sich als Universalsymptom der Weltwirtschaft: Absatzstodung und Preisver schlechterung. Der schwedische Wirtschaftler A. Loveday ist in dem Monatsbericht des„ Svenska Handelskasten" der Ansicht, daß die Weltwirtschaft schon seit geraumer Zeit durch das Mißverhältnis des Bedarfes zum Stapelerzeugnis einerseits und Lurusartikeln andererseits leidet. Daraus folgt nach seiner Meinung, daß die Produzenten zur Herstellung feinerer Arten Lebensmittel, Textilwaren usw. übergehen und die ursprünglichen Erzeugungsmittel vieler Industrien brachgelegt werden müßten. Eine weitere Ursache der Depressionserscheinungen der europäischen Staaten ist auch die Industrialisierung bisher rüdständiger Länder. In jedem Falle zeigen die Außenhandelsziffern der Hauptsächlichsten Industriestaaten einen ganz erheblichen Nüdgang. Bisher scheinen nur die nordeuropäischen Länder von der Wirtschaftsdepression verschont geblieben zu sein.
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macht darauf aufmerksam, daß die diesjährigen VerEin Ausschreiben des hessischen Gesamtministeriums fassungsfeiern im Zeichen der Befreiung der besetzten Gebiete von schwerem Besatzungsdruck stehen. Dieses Ereignisses, das für unser Land von besonderer Bedeutung ist, wird bei den Feiern unter voller Wahrung ihres Charakters als Verfassungsfeier zu gedenken sein. In einem Ausschreiben an die Provinzial- und Kreisdirektoren weist der hessische Innenminister darauf hin, daß es in diesem Jahre möglich sein werde, in sämtlichen Gemeinden des Landes den örtlichen Verhältnissen angepaßte Verfassungsfeiern zu veranstalten.
Durch Reichsverordnung sind Veranstaltungen, die am 11. August aus Anlaß und zu Ehren des Verfassungstags unternommen werden, von der Vergnügungssteuer befreit.
Jm gleichen Umfange, wie diese Freistellung von der Vergnügungssteuer eintritt, werden durch Verfügung des hessischen Innenministers vom 24. Juli 1929 gewisse Veranstaltungen für stempelfrei erklärt. Es handelt sich dabei vor allem um musikalische Darbietungen und Tanzveranstaltungen.
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Die Polizeistunde in Gast- und Schankwirtschaften wird abweichend von der allgemeinen Regelung für die Nacht vom 11. auf 12. August für alle Gemeinden des Landes einheitlich auf 5 Uhr festgesetzt.
Obwohl die Frage nach den Ursachen dieser allgemeinen Depression überaus schwierig ist, da es sich hier um das Zusammenwirken sehr verschiedenartiger Fattoren handelt, wird man wohl in der Annahme nicht fehlgehen, daß das Schwergewicht auf der Verteuerung der europäischen Erzeugung liegt und daß daher der Ausweg aus den vorhandenen Schwierigkeiten vor al lem in der Nichtung gesucht werden muß, neuen Bedarf durch Verbilligung anzuregen. Es darf als ein Verdienst der deutschen Eisenindustrie gelten, die Notwendigkeit dieses Weges zuerst erkannt und ihn mit der Senkung der Eisenpreise auf der Grundlage eines hinter dieser erheblich zurückbleibenden Lohnabbaues entschlos= sen betreten zu haben. Lohnabbau wird nun einmal die Parole des industriellen Europas und namentlich Deutschlands sein müssen, das eine stärkere Aktivität seiner Handelsbilanz schon zur Einhaltung seiner Zahlungsverpflichtungen herauswirtschaften muß, wenn es bei der Wiederankurbelung der Weltwirtschaft nicht ganz ins Hintertreffen gedrängt werden will. Besonders in England werden diese Zusammenhänge sehr klar er= kannt, und die gesamte englische Bresse betont angesichts der deutschen Eisenpreissenkung, daß Deutschland, das durch eine zu schnelle Steigerung seines Lohnnibeaus seit dem Kriege sich immer mehr vom Weltmarkte hat verdrängen lassen, jetzt mit aller Energie wieder als Konkurrent auftrete. Eine allgemeine Verbilligung des europäischen Preisniveaus und eine völlige Sanierung der Weltwirtschaft wird freilich nur möglich sein, wenn die von Grund auf verfahrenen politischen Verhältnisse Europas mit seinen unsinnigen Grenzziehungen und der Zerreißung zusammengehöriger Wirtschaftsgebiete wieder vernünftig geregelt werden.
Bitamine stärken die Widerstandsfähigkeit des Körpers. Aeskulap.
diesem Frühjahr aufgetreten sind. Wo sie aber vor. tamen, waren ste meist gutartig und führten rasch zur Heilung. In erster Linie ist diese Tatsache den unge wöhnlich günstigen Wärme- und Feuchtigkeitsverhält nissen zuzuschreiben. Sie bilden ja die Grundlage für das Gedeihen aller Lebewesen. Bon ihnen sind die Lebensbedingungen der Pflanzen ebenso abhängig, wie die der Menschen. Hinzu kommt ferner, daß die ausge zeichnete Versorgung Berlins mit Obst und Gemüse einen wesentlichen Anteil an dem besseren Gesundheitszustand der Bevölkerung hat. Wir wissen ja: je mehr frische Nahrungsmittel desto mehr Vitamine und desto bessere Gesundheit.
Wie bei einem großangelegten Experiment gibt uns das Frühjahr 1930 im Vergleich zum Frühjahr 1929 Gelegenheit, den Einfluß von Witterung und Ernährung auf den Körper des Menschen zu beobachten. Jeder Arat, jedes Krankenhaus und besonders die Fabrikanten von Hustenbonbons und Inhalationsapparaten, alle haben bemerkt, wie wenig alute Infekte, d. h. Erkältungsfrankhetten im weitesten Sinne des Wortes, in
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und Die Ausschußmitg laffen befaßten sich in men Dienstag mit de u einer einheitlichen tung. Der kommiffa
Land, Georges, m bob als Folgerung de einigung der Kassen sparnis darstellen wi dem die AOK. Gieß wünschte, gab Bürge jhuß der AOK. Gieß geber grundfählich n den augenblicklichen Arbeitnehmer waren mit sind die Zusam betrachten.
Ein gesunder Stoffwechsel ist immer die Grundlage für die Widerstandsfähigkeit gegen den Infekt. Das sieht man in jedem Lebensalter. Ein falsch ernährter Säugling unterliegt bei erster Gelegenheit einer geringfügigen Erkältung. Ein Erwachsener, der zuckerkrank, fettsüchtig oder gichtig ist, hat immer viel geringere Heilungsaussichten, als ein Mensch, dessen Stoffwechsel einwandfrei funktioniert. Leider ist es uns nicht immer möglich, die Widerstandsfähigkeit eines Menschen mit Sicherheit zu beurteilen. Die leichten Grade des gestörten Stoffwechsels sind noch ohne er tennbare Erscheinungen. Erst die plöglich einsetzende Infektion zeigt die Minderwertigkeit der Abwehrkräfte oder ihre Leistungsfähigkeit. So haben wir im ver gangenen Jahre eine große Zahl äußerlich gesunder, fräftiger junger Menschen einer Grippe rasch erliegen sehen. Es bleibt dafür keine andere Erklärung als die einer mangelnder Abwehrkraft durch unzweckmäßige, vitaminarme Ernährung. Es sind längst Tiererperi mente in dieser Hinsicht unternommen worden. Sie haben stets bewiesen, daß eine richtige Ernährung von größter Wichtigkeit ist. Welche von den modernen Ernährungsformen die richtige ist, darüber gehen die Meis nungen noch stark auseinander. Aber alle, die sich überhaupt mit diesen Fragen befaßt haben, sind darin etnig, daß fein künstlich hergestelltes Nährmittel die für die Stärkung der Abwehrtraft im Menschen not wendigen Stoffe( Vitamine, Salze usw.) in so ge eigneter Berteilung enthält, wie Früchte und Bflanzen.
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Der Verfass Artikel 1 des heffi fajfungstag( 11. Au Festtag im Sinne Diejem Tag darf ein * Sonntagsjah tag( 11. August) Sonntagsrüdfahr
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ihm natürlich für als wollte er alles raufhin, alles zu u D. h. dem Gegentei Er will hinter G Boden der Wirtlid
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mit Hilfe des Teufel ist auf diese Weise Des Teufelsgenossen enfeitig allzu vertro Diefer Ueberwiffe ordentlich erzogener
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