Einzelbild herunterladen

97r. 50.

Seima

pirtid

t hier der

Soupton

er, Spa

Alze beladene urch Pr Leichton ent laji errt. D

angelijde

Kirchen

Vertret

rgentinie

ebirge e

26jähri Seuwage tot. Gein plekt. S

e vollton en wie g

mit 3

aufen übe

en Auge erfaßte un

g sich

Fine Inja te Gesichts

gleiters so daß d Körper

enhaus nach sein

= fam

s Sombo be in ein

eines Ma

Laden et timeter i

sich am

rer Rie

gen 11 Datte zu

von den is

Bt unfort

Ben

Der er

aßlich d

einer b andrat D

gat fich

r würdige

erjudite erdefuhrm n Perjon

er unrul

einfuhr.

gen Anp

zertrümm verlegt.

Thrend

Bellitoffi

Salle

here Gi

ch zwei

I

Ilionen.

loſe.

rzten fi

, als wollte

Fell. Im

men Bäumen

Jeln, von

De

ührt, von d

der duffi

Deine Fer

ganze W

gendherbe

Feld!!

lag, nad

Satte, grif

d so still

ächelnd,

Cichter gle

er, fauften

Fenerga

unerbittli

rizont, weil

голіфер

ubig am

des Nek

Den Jung

will

Mittwoch, den 25. Juni 1930.

Gießener Zeitung

Turnen, Sport und Spiel. Bezirks- Athletik- Meisterschaftskämpfe

in Gießen.

Seit 6 Jahren wieder zum ersten Male wurden die Meister­schaften in der Leichtathletik des Bezirkes Hessen- Hannover in Gießen ausgetragen. Die Veranstaltung lag in den bewährten Händen der Spielvereinigung 1900, Gießen, die sich dieser Auf­gabe mit bekanntem geschultem Eifer wie immer erfolgreich unterzog. Einige kleine Regiefehler die langsame Abwid­lung der Wurskonkurrenzen, die reichlich lange Geduld beim Aufruf der einzelnen Wettkämpfe sind kaum zu vermeiden

und liegen in der Natur der Sache.

-

-

Der Besuch war gut, sowohl auf dem Rasen wie auch hinter der Barriere, besonders letzteres ist ein beachtliches und für Gießen erfreuliches Ereignis. Die trostlose geographische Fi­gur unseres Bezirks kostet natürlich auch Opfer- Göttingen und Harz- Weser waren nicht daselbst aus Kassel war man nicht ganz so zahlreich wie gemeldet, angetreten, 2 Vereine: die Hes­sen- Preußen und Kurhessen hatten von dort ihre Favoriten ge­schickt. Erfreulich war die Teilnahme aus Marburg, das aus dem reichen Menschenmaterial seiner alma mater, die besten antreten ließ, die Kasseler übertrumpfte und mit der Spielver­einigung 1900 Gießen um die Siegespalme stritt. Der VfL.­Wetzlar schob sich mit einigen seiner guten Leute kräftig in die Siegerliste hinein, leider sieht man von diesem Verein zur Zeit wenig in Laufkonkurrenzen, es ist noch nicht lange her, da ge= hörten sie zu den gefährlichsten Gegnern in Staffelläufen etc. Sonst? Einzelnamen: Dr. Schlotthauer- Frizlar, der ein bischen unzufrieden, nur Plaz belegen konnte. Müller- Weil­burg, der ,, Houben" des Gaues Gießen- Wetzlar, dessen Können mit den Konkurrenten- immer ein Zehntel besser wie der den dritten Platz im 800 Meter Lauf holte sich; jich ror ein Alsfelder.

-

-

Jm Ganzen aber war es ein Kampf zwischen den bisherigen Favoriten aus Kassel und den Hiesigen aus Gießen und Mar­burg.

Wenn die Ergebnisse in einer Reihe Konkurrenzen hätter. besser sein können, so ist das durch zweierlei erklärlich. Erstens meinte es die Mutter Sonne wieder reichlich gut und drückte nächste wächst. Ein guter Hammerwerfer aus Hersfeld stellte die Leistungsfähigkeit der Wettkämpfer beträchtlich herunter und zweitens half alles Sprengen der Laufbahn nicht, die tage­lange Glut hatte die Schlacke pulverisiert. Die Energie der Läufer verpuffte in Staubwolken.

Die Konkurrenzen:

Der 100 Meter Lauf brachte einige Ueberraschungen. In den Vorkämpfen schied Gießen schon aus( Geist unerklärlich frei­willig). Neben zwei Marburgern konnte sich noch Müller­Weilburg, der vorjährige Meister, Freund- Kassel und Bach­mann- Kassel in den Endlauf bringen. Das Feld ging im End­lauf gut ab. Es gab einen harten Kampf zwischen dem Mar­burger Eschmann und Müller- Weilburg. Letzterer blieb Sieger. 100 Meter Zeiten: 1. Müller- Weilburg 11,1 Set.; 2. Eschmann­Univ. Marburg 11,2 Set.; 3. Mühlner- Univ. Marburg 11,4 Sekunden.

Im 200 Meter Lauf glänzten die Blau- Weißen 1900er. Aber nur eine Handbreit hinter dem Favoriten Geist- 1900 kam Löwenbaum- Hessen- Preußen Kassel als zweiter durchs Ziel. Dem Kasseler nutzte sein vorzüglicher Endspurt nichts mehr. Er hätte früher mit demselben einsehen müssen. Guyot- 1900 Gießen ließ sich den dritten Platz nicht nehmen. Der Marburger Dula schloß den Reigen ab.

200 Meter Zeiten: 1. Geist- 1900 Gießen 24,2 Set.; 2. Löwen­baum- Hessen- Preußen Kassel 24,2 Get.;( Handbreit zu­rüd); 3. Guyot- 1900 Gießen 24,4 Sekunden.

Jm 400 Meter Lauf siegte erwartungsgemäß Schaurig­Hessen- Preußen Kassel, der Sieg wurde ihm kaum strittig ge­macht. Von den Hiesigen hatte R. Fischer- VfB. Gießen sich bis in den Endlauf durchgesetzt. Er gab an letzter Stelle liegend bei 300 Meter auf. Der Lauf war reine Kasseler Angelegen­heit.

400 Meter Zeiten: 1. Schaurig- Hessen- Preußen Kassel 52,9 Set.; Silba- Kurh. Kassel 53 Set.; 3. Rönich- Marburg 53,8 Sekunden.

Groß war das Feld nicht, das den 800 Meter Lauf bestritt, dafür war es aber durchweg gut. Der vorjährige Meister Bep­perling- 1900 Gießen galt auch für dieses Jahr als führend, er erfreut immer wieder durch seinen blendenden Stil und seinen fabelhaften Endspurt. Er siegte mit der gleichen Zeit wie im Vorjahre in Kassel. Dem Zweiten fehlte der Endspurt. 800 Meter Zeiten: 1. Bepperling- 1900 Gießen 2:05 Min.; 2. Althoff- Kurhessen Kassel 2: 07,0 Min.; 3. Duchhardt- Als­feld 2:09 Minuten.

Der 1500 Meter Lauf war eine ziemliche Pleite. Ganze zwei Mann am Start: Peters von 1900 Gießen und Müller vom VB. Gießen. Peters lief ohne Konkurrenz vorne, Müller etliches hinterdrein, so gings 3% mal um den Platz, dann wurde gestoppt.

1500 Meter Zeiten: 1. Peters- 1900 Gießen 4: 53,0 Min.; 2. Müller- BfB. Gießen 4: 59,2 Minuten.

Daß der 5000 Meter Lauf bei der Hize kein Vergnügen war, ist erklärlich. Von fünf Läufern gingen zwei durchs Ziel. Der vorjährige Meister Scheyhing- Hessen- Preußen Kassel ließ sich den Sieg nicht nehmen. Konkurrent 1: Paul- 1900 Gießen gab nach zwei Runden schon auf;; Konkurrent 2: Heise­VfB. Gießen gab nach ca. 3000 Meter auf; ein Kasselaner ver­schwand auch noch. Und einsam kreiste Schenhing, gefolgt von dem zähen Heberling- Wetzlarer SV., seine Rundenzahl ab. Die Zeiten sind bei der Hitze und der mangelnden Konkurrenz sehr gut.

5000 Meter Zeiten: 1. Schenhing- Hessen- Preußen Kassel 16: 40,8 Min.; 2. Heberling- Weglarer SV. 16: 53,8 Minuten.

Die 110 Meter Hürden fielen an den vorjährigen Zweiten Hopfenmüller 1900 Gießen, Klemann- Kassel und Zerndt- Wehlar folgten. Hopfenmüller, der glatt 17 Sekunden beständig läuft, bekam nur 19,4 Sef. gestoppt. Der Lauf an und für sich war glänzend. Eine Hürde fiel nur. Die Technik des Siegers ist ganz ausgezeichnet.

110 Meter Hürden Zeiten: 1. Hopfenmüller- 1900 Gießen 19,4 Setunden; 2. Klemann- Hessen- Preußen Kassel 19,8 Set.; 3. Zerndt- VfL. Weglar 21,6 Sekunden.

Die Wurf- und Stoßkonkurrenzen zeigten den Süden des Bezirks stark in Front. Im bestarmig Kugelstoßen konnte Mohl- VfB. Gießen, der überhaupt nicht ganz in Form schien, sich nicht durchsetzen. Er mußte dem besseren 1900er Schäfer Sieg und Meisterschaft auch für dieses Jahr lassen. Kugel bestarmig: 1. Schäfer- 1900 Gießen 12,99 Meter; 2. Mohl­BfB. Gießen 12,64 Meter; 3. Schrader- Marburg 12,13 M. Kugel, beidarmig: 1. Gary- Athl.- Cl. Marburg 22,53 Meter; 2. Dörge- Kurh.- Kassel 21,97 Meter; 3. Schäfer- 1900 Gießen 21,93 Meter.

Jm Diskuswurf führte Junghenn- Hessen- Preußen Kassel. Der für diese Konkurrenz erwartete Refordmann Paulus- Wetz­lar war leider nicht da, so blieb die Meisterschaft weit unter 40 Meter. Der vorjährige Meister, der diesmal nur 16 3enti­meter weniger wie letztes Jahr wars, mußte sogar noch den 1900er, Schäfer, vor sich lassen und sich mit dem 3. Platz be­gnügen.

Diskus, bestarmig: 1. Junghenn- Hessen- Preußen Kassel 36,99 Meter; 2. Schäfer- 1900 Gießen 35,81 Meter; 3. Gary­Athlet.- Cl. Marburg 35,72 Meter.

Distus, beidarmig: 1. Junghenn- Hessen- Preußen Kassel 60,04 Meter; 2. Schrader Marburg 56,96 Meter; 3. Koch- VfL. Weglar 56,28 Meter.

Die Speerwurftämpfe erlitten ein wenig Unglück. Der harte Boden und die Kraft der Kämpfer zersplitterte in den Vorfämpfen einen Speer nach dem anderen, zuletzt blieb nur einer übrig, aber auch der... Schließlich mußte man auf die Ergebnisse der Vorkämpfe zurückgreifen, das ergab insofern ein falsches Bild, als der vorjährige Meister Dr. Schlotthauer- Fritz­lar( 1929: 55,08 Meter) aus der einen Konkurrenz ganz ver­schwand und in der anderen den gewohnten und erwarteten Sieg abtreten mußte. Aufmerksamkeit verdienen die beiden Gießener Hopfenmüller und Klös. Hopfenmüller fiel auch in dieser Konkurrenz durch tadellose Technik auf( fleißiges Trai­ning dürfte ihn bald über die 50 Meter Grenze bringen). Sonst nahmen zwei Marburger sicher die Meisterschaften an sich. Speer, bestarmig: 1. Schrader- Univ. Marburg 49,13 Meter; 2. Hopfenmüller- 1900 Gießen 46,90 Meter; 3. Klös- 1900 Gießen 46,17 Meter.

Speer, beidarmig: 1. König- Univ. Marburg 73,57 Meter; 2. Dr. Schlotthauer- Frizlar 72,05 Meter; 3. Klös- 1900 Gie­Ben 71,60 Meter.

-

Ein selten gesehenes Gerät ist der„ Hammer", d. h. die 15 Pfund Kugel mit Kette und Griff, die geschleudert wird. Das Gerät ist nicht gerade sehr beliebt unverständlicherweise, denn es erfordert einen insgesamt durchtrainierten Körper, der sich ganz in der Gewalt hat. Noch vor einigen Jahren war­teten unsere Leichtathleten mit ganz kläglichen Ergebnissen auf, das ist langsam besser geworden. Der Meister von 1929, Gary­Marburg warf erst 32,17 Meter. Jetzt: Hammerwerfen: 1. Franzke, Hersfeld 37,50 Meter; 2. Gary­Athl.-Cl. Marburg 35,79 Meter; 3. Mohl- VfB. Gießen 35,21 Meter.

Bei den Sprüngen fallen die verhältnismäßig sehr guten Hochspringer auf gegen die wenig guten Weitspringer. Jm Hochspringen mußte bei 1,76 Meter durch Stechen der 1. und 2. Platz festgelegt werden, wobei der glücklichere Marburger den famosen Capello auf den 2. Platz verwies.

-

Nr. 50.

Hochsprung: 1. Fuchs- Wissemann Marburg 1,76 Meter; 2. Capello- ViL. Weglar 1,76 Meter; 3. Streib- Marburg 1,65 Meter.

Der Weitsprung fiel im Gegensatz zum Vorjahr ganz ab. Mühlner, der Bezirksmeister dieser Konkurrenz für 1930, sprang ganze 6,31 Meter.

Weitsprung: 1. Mühlner- Univ. Marburg 6,31 Meter; 2. Rausch­( Meister 1929: 6,70meter) Hessen- Preußen Kassel 6,11 Met.; 3. Sobottta- Hessen- Preußen Kassel 5,98 Meter.

Den Stabhochsprung ließ sich der junge, sympatische Jung­1900 Gießen nicht nehmen. Daß er nicht mehr wie 3,10 Meter sprang, liegt nur an kleinen technischen Fehlern. Jung läßt den Stab zu früh los. Ein aufmerksames Training müßte den talentierten Springer noch in dieser Saison an die 3% Meter Grenze bringen.

Stabhochsprung: 1. Jung- 1900 Gießen 3,10 Meter; 2. Lange­Univ. Marburg 3,00 Meter; 3. Köhler- Hessen- Preußen Kaj­sel 3,00 Meter( durch Stechen).

-

-

Die Staffeln:

4 mal 100 Meter: Die Favoriten, die Hessen- Preußen, mach­ten nicht mit ein paar Rennschuhe fehlten, Ersatz war nicht zur Zeit zu beschaffen ja, so wirft einen eine Kleinigkeit aus der Konkurrenz. Die 1900er hatten dadurch freie Bahn bekommen und konnten, wenn auch scharf bekämpft von der Universität Marburg, in der Ausstellung: Schwab, Hopfen­müller, Geist und Guyot mit 45,8 Sekunden als erste durchs Ziel gehen. Vor allem der aufopferungsvoll laufende Guyot lieferte ein prachtvolles Rennen.( Bei besserem Stabwechsel aller drei Mannschaften wären bessere Zeiten herausgekommen). 4 mal 100 Meter: 1. 1900 Gießen 45,8 Set.; 2. Univ. Mar­burg 45,9 Set.; 3. Kurhessen Kassel 45,9( Brustbreit zurück). 4 mal 400 Meter: Ein Rennen, das den Hessen- Preußen Kassel wie im Vorjahre( 3: 37,2 Minuten) nicht zu nehmen war. 4 mal 400 Meter: 1. Hessen- Preußen Kassel 3: 40,8 Min.; 2. Universität Marburg 3: 43,7 Minuten.

4 mal 1500 Meter. Auch in dieser Konkurrenz waren die Hessen- Preußen nicht zu schlagen, die 1900er in der Ausstellung Peters 1, Fleischmann, Knigge und Bepperling verloren jeder an Boden, besonders Knigge. Man merkte den Hiesigen die por­aufgegangenen Wettkämpfe an.

4 mal 1500 Meter: 1. Hessen- Preußen 18: 11,8 Min.;( 1929: 18: 19,4 Min.); 2. 1900 Gießen 18,42 Minuten.

Die 10 mal 100 Meter Staffel tam nicht korrekt zum Aus­trag, es wurde nur eine 5 mal 100 Meter Staffel, die die Universität Marburg vor 1900 Gießen mit 56,4 Sekunden ge=

wann.

Die Jugend wartete mit einer 10 mal 100 Meter Staffel auf. VfB. Gießen trat leider nicht an, sodaß die 1900er im Alleingang über die Bahn gingen. Die Zeit von 2:04 Minu ten ist verhältnismäßig sehr gut.

Die ,, Alten Herren" hatten auch einige Konkurrenzen aus­geschrieben bekommen. Die Beteiligung war nicht gerade über­wältigend. Die Ergebnisse:

Kugelstoßen: 1. Junghenn Hessen- Preußen Kassel 11,98 Meter; 2. Krebs- Kurh. Kassel 7,78 Meter; 3. Nagel- BfB. Gießen 7,31 Meter,

100 Meter: 1. Krebs- Kurh. Kassel 12,8 Set.; 2. Nagel- BfB. Gießen 13 Sekunden.

Im Rahmen der Wettkämpfe war auch ein Fünfkampf der Aktiven in 200 Meter, 1500 Meter, Weitsprung, Disbus- und Speerwerfen ausgeschrieben. Die genaue Auswertung fonnten wir bis zur Abfassung dieses Berichtes nicht erhalten. Erster soll Fischer- Hessen- Preußen Kassel sein.

Die diesjährigen Bezirksmeisterschaften gehören nunmehr der Vergangenheit an. Die Ausbeute ist relativ gut. Wenn auch keine ,, Kanonen" entdeckt worden sind, so legt das Er­reichte aber Zeugnis für eine allgemeine Hebung des athletischen Könnens und nicht zu verkennen für eine vollständige Gleichstellung des südlichen Teils des Bezirkes mit den bisher dominierenden Kasselanern ab.

Und nun, Athleten, frisch auf!! Wacker trainieren, damit der schöne Rasensport in Gießen noch mehr Freunde erringt und die Jubiläums- Nationale der Spielvereinigung 1900 in wenigen Wochen zu einem Höhepunkt unsers sportlichen Wollens und Könnens wird. Bu.

-

Hertha BSC. deutscher Fußballmeister 1930. sche Fußballbund zweifellos einen guten Griff getan. Die Organisation erfolgte in der knappen Vorbereitungszeit muster­gültig. Der Zustrom zum Rheinstadion begann trotz der glü­henden Hitze schon Stunden vor Beginn. Lange vor Beginn war die Plazanlage besetzt.

Hertha BSC.:

Die Mannschaften: Gehlhaar

Holstein Kiel nach hartem Kampf 5: 4( 3: 3) geschlagen. 45000 Zuschauer in Düsseldorf. Der Schiedsrichter! Deutschland hat seinen neuen Fußballmeister in Hertha BSC. Berlin. Viermal hintereinander war der Meister des Landes­verbandes Brandenburg im D.F.B. im Endspiel an einem besse­ren oder glücklicheren Gegner gescheitert, beim fünften Anlauf ist den Reichshauptstädtern der große Wurf endlich gelungen. Wer dem Verlaufe des Spiels, wie ihn der Rundfunk wieder­gab, folgte, der wird auch die Ueberzeugung gewonnen haben, daß Hertha BSC. als die bessere und härtere Elf verdient Sie­ger geblieben ist, so sehr auch die braven Jungen von Holstein­fie unterlagen Kiel für ihr tapferes Streiten und Durchhalten ( zuletzt mit 10Mann) nur 4: 5 vollste Anerkennung verdienen. Vor allem aber muß der bei aller Hingebung und allem Sieges­willen beider Parteien anständige Verlauf des Meisterschafts­spiels in Düsseldorf als hocherfreuliche Tatsache gebucht werden. Mit ihr ist bewiesen, wie heilsam die allgemeine scharfe Ab­tehr von dem unschönen Schauspiel des vorjährigen Meister­schaftsendkampfes in Nürnberg gewesen ist. Wir haben in diesem Jahre dadurch wieder ein Endspiel gehabt, das eine Werbung für den Fußballsport darstellte und einen deutschen Meister, der diesen Titel mit vollem Recht tragen darf.

-

45 000 Zuschauer.

-

Mit der Verlegung des Endspiels um die Deutsche Fuß­ballmeisterschaft in das Düsseldorfer Rheinstadion hat der Deut­

Ruch Esser

Völker Leuschner Gobet Widmaier Lübke Lagerquist

Wilhelm

Müller Lehmann Ludwig Ohm

Radecke Kirſei

Ritter

Hahn Voz

Baasch Zimmermann

Kramer

Holstein- Kiel:

Holstein hat Anstoß und ist auch gleich überlegen. Schon in der dritten Minute kommen die Norddeutschen zum Führungstor, als der Berliner Hüter einen Ball abpral­len läßt, der von dem schnell hinzueilenden Widmaier einge­drückt wird. Hertha spielt sehr zerfahren und kann sich vorerst nicht finden. In der 8. Minute lassen sich die Berliner erneut überrumpeln, als bei einem plöglichen Angriff bei einem Feh­ler der Berliner Verteidigung Ritter zum zweiten Male den Ball zwischen die Torpfosten einsenden kann. Berlin reißt sich