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Samstag, den 22. Februar 1930

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Für die Zeit gibt es fein Stillestehen, kein Raften. und Ruhen, nur ein Vorwärts. Es gibt für sie feinen Anfang und tein Ende. Ein Tag nach dem anderen tommt und schiebt fich in das große Meer der Ewigkeit. Die Zeit lehrt dem Säumigen den Willen zur Arbeit, den Entschluß zum Begin­nen, die Kraft zur Tat. Da gibt es aber so viele, die immer wäh­überlegen und warten und nicht beginnen fönnen rend die Uhr der Zeit weitergeht, ihnen aber keine Werte für Leben und Ewigkeit buchen kann. Sie schauen mit gierigen Augen aus nach dem ersehnten Glück und träumen von Din­gen, die nur ein Traumland weiß, aber die nüchterne Erden­wirklichkeit niemals bringen kann. Und wieder gibt es andere, die wohl schnell bei der Tat sind, denen aber das nüchterne Ueberlegen fehlt. Was sie gestern angefangen, wird vielleicht morgen schon wieder beiseite gelegt. Charaktere aber bleiben fest und halten aus. Nicht darauf kommt es an, was wir im Leben alles begonnen, sondern was wir recht und gut auch be­endet haben.

Der feste Wille zum Werke fehlt sowohl den Zögernden wie auch dem Uebereiligen. Vor jeder großen Tat stand immer noch ein fester Wille. Im Anfang aller Schöpfung war nicht die Tat, sondern der Wille zum Werk. Und so liegt im Anfangen das große Geheimnis der Arbeit und der erste Schritt zum Erfolg. Jm langen Warten und Zaudern geht Und nebenan wartet schon Kraft für die Arbeit verloren. schon der Müßiggang, von dem der Dichter sagt:

Laß deinen Alltag nicht zum Sonntag werden, Hab' ein Pflicht, und sei sie noch so klein! Der Müßiggang fann deinen Tag gefährden, Dann wird dein Sonntag grauer Alltag sein.

Erstes Frühlingsahnen.

Es war kein Wunder, daß man Kinder auf der Straße singen hörte als man aufwachte. Denn als man hinaussah, da lachte die Sonne aus vollem Herzen. So hatte sie schon seit Wochen nicht mehr gelacht. Wie eine Kronprinzessin an ihrem Krönungstag sah sie aus. Nun werde ich wieder Königin", sagte sie. Und gebt einmal Acht", sagte sie, das wird ein anderer Glanz, als wenn sämtliche Schönheitsköniginnen Euro­pas und Amerikas zusammen glänzen, die klassische Miß Sparta, die wiederauferstandene antike Schönheit nicht ausgenommen." Und dann hätte die Sonne beinahe aus Versehen Sonny Boy" gesungen. Aber dazu ist sie denn doch zu vornehm.

Jedoch stießen die Hyazinthen im Glas hörbar ihre Kap­pen ab und dufteten süß. Darüber fing das Thermometer, das Quecksilber im Thermometer verstehe sich, zu klettern an, daß es eine Lust war, und es tropfte vom Dache. Ptsch!" sagten die Tropfen, da hatte sie die Sonne aber auch schon aufgeleckt und fie fonnten gar nichts mehr sagen.

Durch das Wiesedtal strich derweilen ein linder Wind, strei­chelte die Bäume des Philosophenwaldes und versprach ihnen: ,, Nun bekommt ihr bald, und bekommt ihr bald schöne, weiche, weiße Kätzchen. Schöne, weiche, weiße Kätzchen."

Als das die Füchse im Schiffenberger Wald hörten, da Ichrieen sie vor Freude un behandelten mit großer Gelehr­samkeit die Frage des kommenden Frühlings. Die Dächse schüttelten nur unentwegt ihre Köpfe und sagten: So etwas ist noch nie dagewesen." Sie haben nämlich gar kein Gedächt­nis, die Dächse. Und so dumm sind sie, daß sie versuchten, ihre Pelze aufzuknöpfen. Was doch gar nicht möglich ist. Man kann sie ihnen nur über die Ohren ziehen. Und das schätzen sie wie­der auch nicht.

Die Männer aber knöpften ihre Wintermäntel auf und Jagten: Man weiß wahrhaftig nicht, ob man schon den Ueber: gangsmantel herausholen soll." Die Damen jedoch stapfen un­entwegt in Pelzen und Kanonenstiefeln, denn sie wissen, was sie fich und der Welt schuldig sind.

* Auflösung des 3. Polizeibezirks. Der 3. Polizeibezirk, Kirchstraße Nr. 11, wird mit Wirkung vom 25. Februar 1930 aufgelöst. Das Stadtgebiet hat nunmehr nur noch den 1. Po­lizeibezirk, Landgraf- Philipp- Platz Nr. 1, und den 2. Polizei­bezirk, Liebigstraße 18. Zum 1. Polizeibezirk gehört der Stadt­

Die Beleuchtung des Rades.

Als das Velociped genannte Hochrad auf den Straßen der Städte in die Erscheinung trat, mußte man mit ihm nichts anderes anzufangen, als es behördlicherseits unter die Führ= werfe zu rangieren. Nach den Bestimmungen mußte jedes Fuhr­wert eine Laterne haben, wenn Mebel herrschte oder die Dun­felbeit bereingebrochen war, und so sollte auch der Velocipedist gezwungen fein, sein Fahrzeug zu beleuchten. Zuerst versuchte er es mit dem in einer Düte gehaltenen brennenden Licht, wie er es bei den Pferdefuhrwerken gesehen hatte, aber die Sache war zu beschwerlich, und die Technit schuf eine durch Del ge­speiste Laterne, die zwischen den Speichen des Vorderrades an Der Achse hängend, den Weg beleuchten sollte. Als das Nie­derrad gefchaffen wurde, verlegte man den Siz der Laterne an ben Steuerkopf in die Löhe der Lentstange, wo sie von einigen Wanderungen zur Vorderradachse abgesehen, bis auf den henti­gen Tag geblieben ist.

Die Erfindung des luftgefüllten Gummireifens besserte die Lage des Radfahrers insofern, als die jede Lampe zum Ber­löschen bringenden Stöße des Vollgummirades gemildert mur­ben, aber die Technit begnügte sich nicht mit der Federung des Gummireifens, sondern konstruierte Lampenfedern, die jeden Stoß aushalten und die Lampe vor dem Erlöschen Schüzen tonn­ten. Mit der Speifung der Laterne durch Del waren die Rad­fahrer auf die Dauer nicht zufrieden. Die Technik gab ihnen aylinderbewehrte Petroleumlampen, und alles schien gut zu geben, als die durch Carbid gespeiste Ayetylenlampe ihr Licht leuchten ließ. Das weiße, strahlende Licht des Acetylengafes

,, Gießener Zeitung"

Str. 15.

Auch in Schwalheim ist der gleiche Fall

zu verzeichnen. Dort wurde Bürgermeister Dietz ebenfalls ein­stimmig wiedergewählt.

teil, der nördlich und nordöstlich folgender Linie liegt: Krof-| sig geworden. dorfer Straße einschließlich Hardthof, Rodheimer Straße, West­anlage, Mühlstraße, Löwengasse, Goethestraße, Schiffenberger­weg. Zum 2. Polizeibezirk gehört der Stadtteil westlich und südlich der genannten Linie sowie dieselbe einschließlich und der Schiffenberg.

* Straßenbahn- Fahrscheinhefte für Schüler. Für Schüler unter 14 Jahren kommen ab 25. Februar Fahrscheinhefte für alle Teilstrecken in den Verkehr. Das Heftchen, 10 Fahrscheine, kostet 75 Pfg.

* Auszahlung von Renten- und Versorgungsgebühren. Die Auszahlung der Militärversorgungsgebührnisse sowie der Un­fall und Invalidenrenten findet findet fortan im Saale der Gastwirtschaft ,, Zum Lamm", Westanlage 7, Eingang vom Gar­ten aus, statt. Mit der Zahlung der Militärversorgungsge= bührnisse für März wird bereits am 27. Februar begonnen.

* Für Gläubiger des Reichs- Entschädigungsamtes. In allernächster Zeit soll die Frist ablaufen für Schäden, die in der Nachkriegszeit von Auslands- und Kolonialdeutschen und ab­getretenen Gebietsteilen beim Reichsentschädigungsamt angemel­det, aber nicht weiter verfolgt worden sind.

* Von der Universität. Der ordentliche Professor für Vete­rinäranatomie Dr. Wilhelm Schauder hat den an ihn er­gangenen Ruf an die Tierärztliche Hochschule in Berlin ab= gelehnt.

* Aus dem Stadttheater. Als Fremdenvorstellung wird am Sonntag ,,, Die andere Seite" nachmittags 6,30 Uhr gege= ben. Am Dienstag, den 25. Februar, kommt zum letzten Mal Das Mit­,, Musik von Frank Wedekind zur Aufführung. glied des Stadttheaters Franz Arzdorf wurde von der nächsten Spielzeit ab, mit einem dreijährigen Vertrag, an das Neue Theater in Frankfurt a. M. verpflichtet.

Mit

Franck

gewürzt, schmeckt der

KAFFEE

immer

gleichviel ob aus Bohnenkaffee oderaus Getreide zubereitet.

* Kirchenmusikalische Abendseier. Der Gemeindeverein der Lukasgemeinde und der Verein für christliche Musik veran­stalten am Sonntag, den 23. Februar 1930, abends 8 Uhr, in der Johanneskirche eine kirchenmusikalische Abendfeier unter Mitwirkung von Fräulein Emmy Schaum- Frankfurt a. M. und dem Organisten Habicht. Der Reinertrag ist für die Schwestern­station der Lukas- und Petrusgemeinde bestimmt. Eintritt 50 Rpfg.

* Konzertverein. Am Montag, den 24. Februar, abends 8 Uhr, findet in der Stadtkirche das achte Konzert, Mozart, ,, Requiem", unter der Leitung von Dr. Stefan Temesvary statt.

* VDA.- Vortrag. Herr Pfarrer Harth- Wien spricht heute nachmittag um 4 Uhr, im Hotel Köhler, über ,, die Lage in Desterreich".

Obst- und Gartenbauverein. Am Sonntag, nachmittags 3-30 Uhr, findet im Hotel Hopfeld die Hauptversammlung statt. Anschließend ist ein Vortrag des Garteninspektors Rehneld über zeitgemäße Fragen der Blumenzucht in Haus und Garten.

* Deutschnationaler Handlungsgehilfen- Verband. Die Orts­grupppe Gießen veranstaltet am heutigen Abend, 8 Uhr, im Kaufmännischen Vereinshaus, einen öffentlichen Lichtbilder­Vortrag über Niederländisch- Indien und Kamerun.

* Vom VfB.- Waldsportplatz. Kommenden Sonntag findet auf dem Waldsportplay das erste Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der 1. Bezirksklasse, Gruppe Lahn, Ockershausen gegen VfB. statt.

Aus Nah und Fern.

Friedberg. Bürgermeister Kuhwede in Otarben, dessen Amtszeit im März abläuft, wurde, da andere Wahlvorschläge nicht vorlagen, von allen Parteien erneut mit dem Amte des Bürgermeisters betraut. Ein Wahlgang ist dadurch überflüs­

stellte die alten guten Dellampen in den Schatten, aber nicht alle Radfahrer machten die Schwenfung mit. Viele blieben den Del- und Petroleumlampen treu, weil ihnen die Bedienung ein­facher erschien.

Die Industrie schuf Wunderwerke von Acetylen- Laternen und legte besonderen Wert auf eine Einfachheit in der Behand­lung. Es begriff schließlich jedes Kind, wie man Carbid in den Behälter tut, Wasser in den dafür bestimmten Behälter läßt und durch eine leichte Drehung dem Wasser einen Zugang zum Carbid ermöglicht, um das zur Speisung der Lampe erforder­liche Acetylengas zu erzeugen. Das Mißtrauen gegen die Carbidlaterne schwand, als man in der Zeit der Not auch im Hause von Acetylengas Gebrauch machen mußte, und unsere Feldgrauen dem Acetylengas und seiner Leuchtkraft ein Lob­lieb sangen.

Die Technif begnügte sich indessen nicht mit den Erfolgen der Acetylenlaterne. Dem Zuge unserer elektrisierten Zeit fol­gend, schuf sie eine elektrische Fahrradlampe. Man speiste diese Lampen zuerst aus einem Affumulator, konstruierte dann ein Dynamo, das durch ein auf Felge oder Radreifen wirkendes Reibrad in Tätigkeit gesetzt wurde.

Troß aller Errungenschaften auf dem Gebiet der Fahrrad­beleuchtung hat der Streit der Meinungen nicht aufgehört Man hat sich in Radlerkreisen weder völlig von der Lampe mit flüf= figem Brennstoff abgewandt, noch hat man eine unwiderrufliche Entscheidung zwischen Carbid und Elektrizität gefällt. Alle Systeme haben ihre Vorzüge. Es kommt darauf an, für welche 3wede man das Fahrrad gebraucht. Del und Petroleum sind im Einkauf billig, Carbid ist auch nicht teuer und Elektrizität

Gegen Röte der Hände

Alsfeld. Der hiesige Stadtvorstand beschäftigte sich in seiner jüngsten Sizung mit dem Plan der Umwandlung der Ober­realschule in ein Reformrealgymnasium, da man den derzeitigen Lehrplan der Oberrealschule, die schon fast eine Fachschule ge­worden ist, für die Jugend als eine Erschwerung des Studiums der geisteswissenschaftlichen Fächer an der Universität ansieht. Da zu Ostern nächsten Jahres aber eine Umänderung des Lehr­planes für die Oberrealschule seitens des hessischen Kultus­ministeriums zu erwarten ist, wurde schließlich beschlossen, die Entscheidung über die Umwandlung der Oberrealschule in ein Reformrealgymnasium bis zum nächsten Jahr zurückzustellen.

Offenbach a. M. Die altangesehene Lederhandlung Fried­rich Mönch, deren Inhaber sich vor wenigen Tagen am Grabe seines Vaters erschossen hat, sicht sich genötigt, an ihre Gläu biger heranzutreten, um über die Abwicklung der bestehenden Forderungen zu beraten. Die ungedeckten Forderungen sollen 400 000 Mark betragen.

Offenbach. Verwaltungsinspektor Koch, der die Turnge­meinde in Bürgel betrogen hat, wurde zu 13 Monaten Gefäng­nis verurteilt.

Bürgermeisterwahl mit Hindernissen.

Darmstadt. Als Hauptpunkt stand auf der Tagesordnung der Darmstädter Stadtratssitzung am Donnerstag die Wieder­wahl des bisherigen Stadtbaumeisters Bürgermeister Bux­baum. Dieser wollte zunächst aus gesundheitlichen Gründen aus seinem Amt ausscheiden, hat sich aber inzwischen zur Wieder­wahl gestellt. Nach längerer Debatte ergib die Zettelwahl Stimmengleichheit( 25:25); eine Stimme war ungültig. Was war nun das Ergebnis? Darüber gingen die Meinungen des Oberbürgermeisters und der Juristen in den verschiedenen Stadt­ratsfraktionen so auseinander, daß die Stadtratssitzung unter­brochen und der Rechtsausschuß zusammenberufen wurde. Nach längerer Beratung kam auch dieser zu keinem Ergebnis, sondern will am Freitag noch einmal zusammentreten; am Samstag soll dann die Wahlhandlung fortgesetzt werden.

Darmstadt. Der Rechner der protestantischen Kirche wurde wegen Unterschlagung zu vier Monaten Gefängnis verurteilt.

Darmstadt. Am Donnerstagnachmittag ist im Reihsbahnaus­besserungswerk( Wagenwerk Darmstadt) der Schreiner Wald­haus aus Arheilgen zwischen die Puffer zweier Wagen geraten. Er erlitt derartig erhebliche Verletzungen, daß er auf dem Transport ins Krankenhaus starb.

Groß- Gerau. Ein Mädchen von Trebur machte sich den Scherz, ein Inserat aufzugeben, in dem die Verlobung ihrer Freundin mit einem jungen Manne von hier angezeigt war. Die Nachforschungen ergaben, daß das Mädchen sich einen Scherz gemacht hatte und man sagte ihm die Sache auf den Kopf zu. Das ertappte Mädchen ging heim und erhängte sich auf dem Speicher. Als gleich darauf die Mutter auf den Spei­cher kam, bemerkte sie noch Lebenszeichen, und einem sofort zu­gezogenen Arzt gelang es, sie wieder ins Leben zu rufen.

Walldorf. Die Wildschweine vermehren sich im Mönch­wald stark. Neuerdings gehen die Biester auf Menschen los. Ein Walldorfer, der auf dem Fahrrad von der Arbeit nach Hause zurückkehrte, wurde von einem starken Keiler angegriffen. Der so jäh Angefallene mußte sich energisch zur Wehr setzen

Mainz. Bei Guntersblum wurde der Viehwagen des Händ lers Wolf von einem Personenzug überfahren. Das Pferd wurde in Stücke gerissen, eine Kuh getötet.

Krofdorf( Kreis Wezlar). Pfarrer Bausch, der sein Kreis­tagsmandat vom Kreise Wetzlar niedergelegt hatte, ist von seiner firchlichen Aufsichtsbehörde veranlaßt worden, bis zur Aufklärung verschiedener Unstimmigkeiten in der Führung der Geschäfte seiner früheren Kirchengemeinde Kölnschhausen, jegliche pfarramtliche Tätigkeit in seiner jetzigen Gemeinde Krofdorf zu unterlassen.

an sich kostet nichts. Ausschlaggebend ist in vielen Fällen der Anschaffungspreis.

Wie bereits oben gefagt, ist die Frage, welche Farbbeleuch

tung der Radler wählen soll, individuell. Hausvater wird eine Del- oder Petroleumlampe taufen fich von der Haus­frau etwas Brennstoff für seine Lampe fchnorren. Der durch finstere Straßen oder durch Wald fahrende Rabler wird Wert auf eine hellbrennende Lampe legen und sich für die Carbid­laterne entscheiden und die Sorge für ein gutes Funktionieren der Lampe auf sich nehmen. Diese Sorgen bestehen in der Ent­fernung verbrauchten Carbids, in der Auffüllung neuen Car­bids in einen frodenen Behälter, in der Füllung des Was­serbehälters und in einer Reinigung des Gasleitung vermittels der Luftpumpe. Bei der elektrischen Lampe ist Wartung Get fim die Finger nicht mit der Montage abgeschlossen. Wer schmutzig machen will, wird sein Fahrrad elektrisch beleuchten und sich diese Bequemlichkeit in der Anschaffung der Lampe etwas tosten lassen. Zuverlässig sind, bei richtiger Wartung, alle Systeme, sofern es sich um ein erstklassiges Fabrikat handelt.

Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß die Polizei eine Beleuchtung des Fahrrades, nicht des Radfahrers verlangt. Eine in der Hand oder am Körper getragene Beleuchtung ent­spricht also nicht den Polizeibestimmungen. Ein an der Hand geführtes Fahrrad braucht nach der Entscheidung des Preußi­schen Kammergerichts vom 30. März 1911 und nach einer Ent­scheidung der Gemeinschaftlichen Thüringischen Oberlandgerichte in Jena vom 13. August 1927 nicht beleuchtet zu sein, weil es in diesem Zustande kein Verkehrsmittel, sondern ein Gegenstand der Beförderung ist.

und des Gesichts, Aufspringen der Haut, unschöne Hautfarbe und Teint­fehler verwendet man am besten die schneeig- weiße, fettfreie, glyzerinhaltige Creme Leodor, welche den Händen und dem Gesicht jene matte Weiße verleiht, die der vornehmen Dame so sehr erwünscht ist. Ein besonderer

Vorteil liegt auch darin, daß diese unsichtbare matte Creme wundervoll kühlend wirkt bei Juckreiz der Haut und gleichzeitig eine vorzügliche Unterlage für Puder ist. Der nachhaltige Duft gleicht einem taufrisch gepflückten Frühlingsstrauß von Veilchen, Maiglöckchen und Flieder ohne jenen berüchtigten Moschusgeruch, den die vor­nehme Welt verabscheut. Creme Leodor: Tube 60 PL, große Tube 1 Mk.- Leodor- Edel- Seife Stück 50 Pf. In allen Chlorodont- Verkaufsstellen zu haben.

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