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Arbeitslosigkeit

Donnerstag, den 22. Mai 1930.

Gießener Zettung

Turnen, Sport und Spiel.

Die erste Runde um die deutsche Meisterschaft.

In Bochum: FC. 04 Schalke( West 1)

( Nord 2) 6: 2( 3: 1).

-

- Arminia Hannover

In Frankfurt: Eintracht Frankfurt( Süd 1) ( West 2) 1: 0( 0: 0).

In Stettin: Titania Stettin( Balten 2) Sülz( West 3) 2: 4( 2: 2).

In Nürnberg: Spielogg. Fürth( Süd 2)

Berlin( Brandenburg 2) 4: 1( 3: 0).

VfL. Benrath Spielvgg. 07 Köln­

In Breslau: Sportfreunde Breslau( Südost 2) berg( Süd 3) 0: 7( 0: 3).

Tennis Borussia

-

FC. Nürn

In Berlin: Hertha Berlin( Brandenburg 1)- SV. 09 Beuthen ( Südost 1) 3: 2( 2: 2).

In Hamburg: Holstein Kiel( Nord 1)- 2) 4: 3( 3: 0).

In Halle: Dresdner SC.( Mittel 1) ten 1) 8: 1( 5: 0).

-

ver, vor 28 000 Zuschauern. Leider waren die Bodenverhältnisse durch den starken Regen äußerst schlüpfrig, so daß die Leistungen der Spieler darunter stark litten. Schalke fand sich mit diesen Umständen besser ab, als die schweren Hannoveraner, die nach ihrem 5: 1- Sieg gegen den Hamburger SV. doch stark enttäuschten. Bei Schalke gefiel besonders der Sturm. Der frühere Rechts­außen Tibulski versah mit großem Geschick den Posten als Mit­telstürmer und fühlte sich zwischen Kuzorra und Czepan sehr wohl. Bei den Hannoveranern wollte es nicht klappen. Die Mannschaft spielte sehr zerfahren und bildete nur selten eine geschlossene Einheit. Schalke hat sich bald gefunden, und in bekannter schöner Kombination wird das gegnerische Tor be= VFB. Leipzig( Mittel drängt. Schon nach 5 Minuten kann Kuzorra den Führungs­treffer erringen. Bei einem Gegenangriff erzielen die Gäste VfB. Königsberg( Bal- jedoch nach einer Viertelstunde durch Müller den Ausgleich. West­deutschland bleibt aber weiterhin überlegen und kann in der 21. Minute durch den Mittelstürmer Tibulsti das zweite Tor er­ringen. Kurz vor der Pause erhöht Schalke durch den Links­außen Rothardt das Ergebnis auf 3: 1, womit die Halbzeit schließt. Gleich nach dem Seitenwechsel kann Czepan nach pracht­voller Leistung das vierte Tor schießen und bald darauf ist es der Linksaußen Simon, der Nummer 5 bucht. Bei einem Elf meter kommt Arminia durch den Rechtsaußen zu einem zweiten Tor. Bald darauf stellt Tibulski das Endergebnis her. Wein­gärtner- Offenbach war ein forrekter Leiter.

Noch acht Mannschaften im Rennen

37:13!

Die Vorrunde um die Meisterschaft des Deutschen Fußball­Bundes ist vorbei. In acht Spielen fielen nicht weniger als 50 Tore. Zwei Landesverbände find ganz ausgeschieden: Süd­oftdeutschland und Baltenverband.

Uns interessieren in erster Linie naturgemäß die drei Ver­treter des Westdeutschen Spielverbandes.

Alle haben sich gut geschlagen.

Schalte 04 als Meister zog den Arminen von Hannover mit 6: 2 das Fell ganz gehörig über die Ohren. Auch in den Spielen der nächsten Runden wird Schalke 04 ohne Zweifel ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. Weit schwerer als der Mei­ster hatte es der zweite westdeutsche Vertreter BfL. Benrath. Er mußte ich in Frankfurt a. M. dem süddeutschen Meister Eintracht Frankfurt stellen. BfL. Benrath hat sich dabei glän= zend geschlagen. Köln- Sülz 07, das dritte westdeutsche Eisen im Feuer, hatte die leichteste Aufgabe; mit 4: 2 ließ es Titania Stettin im geschlagenen Felde.

Ausgeschieden sind also die beiden Vertreter vom Südost­deutschen Fußballverband und die beiden Vertreter vom Balti­Ichen Sportverband, fermer je ein Vertreter pom Westdeutschen Spielverband, Norddeutschen Sportverband, Verband Mitteldeut­scher Ballspielvereine und Verband Brandenburger Ballspielver­eine. Für die erste Zwischenrunde, welche auf den 1. Juni feſt. gesetzt ist, bleiben übrig: 3 Bertreter von Süd, 2 von Weft sowie je 1 von Rorb, Mittel und Brandenburg. Da nach den Bestim mungen solange wie möglich teine Vertreter desselben Landes­verbandes gegeneinander spielen sollen, wird es am 1. Juni schon zu interessanten Kämpfen kommen, da verschiedene Ver­eine zusammentreffen müssen, welche man für gleichstart halten darf. Man muß abwarten, welche Paarungen der D. F. B. vornehmen wird, ehe man auf Sieg oder Niederlage des einen oder des anderen tippen kann.

Bei vier Spielen der Zwischenrunde stehen also noch acht Mannschaften im Kampf. Westdeutschland ist dabei durch Schalke 04 und Köln- Sülz 07 vertreten, Süddeutschland durch Eintracht Frankfurt a. M., 1. FC. Nürnberg und Spielvereinigung Fürth, Mitteldeutschland durch den Dresdener SC., Berlin durch Her­tha BSC. und Norddeutschland durch Holstein Kiel.

Schalte 04

-

Arminia Hannover 6: 2. Bochum: Der westdeutsche Meister Schalke 04 traf in Bochum auf den zweiten norddeutschen Meister, Arminia Hanno

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Bezirksliga und Bezirksklassen:

A

Spogg. 1900 Gießen FC. Langen 0: 0

In Wallau Plazeinweihung: VFB.-K. Marburg gegen Hessen 09 Kassel 2: 2

FV. Wallau- FV. Wiesenbach 3: 4( 1: 2) FV. Ockershausen- Germ. Marburg 2: 2( 0: 1)

Kurhessen Kassel

- Spielverein Kassel 3: 4( 1: 1) Hermannia Kassel- SC. 03 Kassel 3: 1( 1: 0) Tura Kassel Sport Kassel 0: 5( 0: 2)

-

Hessen- Preußen Kassel- Hellas Münden 4: 1( 3: 0) VFB. Wizenhausen Sportfreunde Kassel 2: 2

VFR. Kassel­

-

Pfeil Kassel 5: 1

In Northeim Stiftungsfest des VfB.; Pokalspiel Spvgg.

Göttingen

-

SC. 05 Göttingen

FC. 1910 Grone

Borussia Fulda

Germania Fulda

-

SV. Preußen Nordhausen 4: 1

-

-

SC. 08 Goslar 3: 1

SpuSp. Seesen 1: 5( Pokalspiel)

SV. 98 Darmstadt 3: 1( 1: 0)

Hessen Hersfeld 2: 2( 1: 0)

Wetzl. SpV. Eintracht Frankfurt 2. 1: 9( 0: 5)

Kirchhain

-

Breidenbach

-

Marbach 5: 1

Dillenburg 5: 0( 3: 0)

Wetter 1. Biedenkopf 1. 3: 5

Butzbach 1. Nidda 1. 2: 5

Wetzl. SpV. A. 5. 1900 Gießen A. H. 3: 1 Löhnberg Eschhofen 4: 3( 0: 1)

Gießen- Wehlar:

1

Steinbach 1. VFB. Gießen 2. 1: 1

1900 Gießen 2.

-

-

-

-

Grünberg 1. 1: 1

Nauborn 1. 1: 0

Niederweidbach 1. Bieber 1. 4: 1( 2: 1) Stockhausen 1. Niederweisel 1. Lich 1. 0: 1 Queckborn 1. Daubringen 1. 1: 3( 0: 3) Steinberg 1. 1900 Gießen 3. 3: 2 Bissenberg 1. Tiefenbach 1. 11: 0( 4: 0) Steindorf 1. Niedergirmes 2. 10: 1( 3: 1) Oberbiel 2. Aplar 2. 5: 1 Ettingshausen 1.

-

Butzbach 2. 7: 1( 2: 0)

*

Eintracht Frankfurt VfL. Benrath 1: 0.

Bor etwa 10 000 Zuschauern lieferten sich in Frankfurt der süddeutsche Meister und der westdeutsche Vertreter einen recht erbitterten Kampf, in dem Eintracht die technisch bessere Elf war. Die Benrather verteidigten den großen Teil der Spielzeit manchmal allerdings so hart, daß der Unparteiische Peters- Ham­burg gezwungen war, zwei Spieler der Westdeutschen vom Felde zu stellen. Sowohl in der ersten Spielzeit als auch nach der Pause hatte Frankfurt leicht die Oberhand; aber erst 15 Minu­ten vor Schluß gelang es dem Frankfurter Mittelstürmer Ehmer, Den fiegbringenden Treffer zu buchen. Nach einer wegen eines Gewitters notwendig gewordenen Unterbrechung hatten die Benrather gegen Ende des Spieles fogar nurmehr acht Mann im Felde, während die Frankfurter mit tompletter Mannschaft den Kampf zu Ende führten.

Titania Stettin

Gülz 07 2: 4.

Titania Stettin, die in der Vorrunde um die Deutsche Mei­sterschaft gegen Köln- Sülz antrat, traf damit zum erstenmal seit langen Jahren auf einen westdeutschen Gegner. Titania hielt sich über Erwarten gut und setzte den Westdeutschen harten Wi­derstand entgegen. Wenn die Kölner schließlich doch mit einem 4: 2- Siege den Plak verlassen fonnten, so verdanten sie das in der Hauptsache ihrem besseren Stehvermögen. Durch tattisches Rönnen fielen bei den Westdeutschen Gansepol, Swatosch und Zarges auf. Die Außenstürmer leisteten die meiste Arbeit Jm Feldspiel waren die Stettiner ebenbürtig. Man vermißte aber Anfangs in entscheidenden Augenblicken die Entschlußkraft. schien Köln überlegen, doch fam Stettin schnell frei. Titania erzielte das erste Tor durch Beden. Bald erfolgte der Ausgleich, und schließlich kann Sülz durch Zarges mit einem von Swatosch eingeleiteten Angriff die Führung an fich reißen. Titania ge­lingt nach mehreren Fehlschüssen wieder der Ausgleich. Mit 2: 2 geht man in die Pause. Nach derfelben ist Titania anschei: mend abgekämpft, setzt aber trotzdem nach dem dritten Tor der Westdeutschen wieder harten Widerstand entgegen.

-

1

-

Nanzenbach 1. Weidelbach 1. 0: 0 abgebr. Nanzenbach 2. Weidelbach 2. 3: 0( 1: 0) Langenaubach 1. Donsbach 1. 0: 2( 0: 0) Wetzlarer SpV. 2. Sinn 1. 1: 3( 1: 0) Quedborn 2. Daubringen 2. 1: 6( 0: 3) Weyl. SpB. 3.- Sinn 2. 1: 3( 1: 0) Langenaubach 2. Donsbach 2. 2: 1

Jugend:

-

Wehl. SpV. 1. 1900 Gießen 1. 1: 1 Stodhausen 1. Niederbiel 1. 2: 0 Niederweisel 1. Lich 1. 0: 4

-

-

Allendorf 1. Nanzenbach 1. Wetzl. Sportv. 2.

Gau Marburg:

Spedswinkel 1.

Damm 1.

Wetter 2.

-

-

-

Bissenberg 1. 4: 3 Weidelbach 1. 1: 0( 1: 0)

- Ginn 1. 2: 0( 1: 0)

Sterzhausen 1. 5: 0( 3: 0) Mornshausen 1. 2: 7( 1: 4) Biedenkopf 2. 1: 0

Germ. Marburg 3.

-

Wehrda 2. 5: 3

Kirchhain 2. Marbach 2. 6: 1

Specswinkel 2.

Jugend:

Wallau 1.

Sterzhausen 2. 1: 1( 0: 0)

Wiesenbach 1. 2: 0

Odershausen 2. Germania Marburg 3. 0: 2 Damm 1. Mornshausen 1. 0: 6( 0: 4).

-

1900 Gießen Liga

-

1. FC. Langen Liga 0: 0.

Das Vorspiel in Langen hatten die Hiesigen mit 4: 2 verlo­ren. Sie wollten Revanche nehmen. Leider gings nicht. Das Spiel gegen die 1. Mannschaft des Bataillons am Mittwoch, welches die Sportler mit 3: 2 im Vorteil fah, hatte doch sein Opfer gefordert Heilmann, der spielunfähig war. Außerdem waren die Außenstürmer neu besetzt und Katz fehlte in der Läuferreihe. Allerdings traten auch die Gäste nicht ohne Ersatz Die Folge war, daß auf beiden Seiten die Leistungen nicht die erwarteten und ausgeglichenen waren. Die Plazmann­schaft hatte in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel; Henrich, Langsdorf und Glitsch in der Läuferreihe, waren wieder gut und leiteten viele gute Angriffe ein, die trotz bester Gelegenheit

an.

-

-

Nr. 40

von dem zusammengefuchten Sturm nicht verwertet werden konn­ten. Selbst die drückende Hitze nahm dem Spiel nicht die er­staunliche Schnelligkeit. Nach der Pause- mittlerweile hatte sich ein böser Wind aufgemacht, der sich mit den Gästen verbün­dete sah man Langen zeitweilig überlegen. Und als nach wenigen Minuten Schiri Bed- VfB. Gießen wegen Handspiels von Hohmann gegen 1900 Elfmeter verhängen mußte, glaubte man, daß Langen dieses torarme Spiel für sich entscheiden würde. Der wieder in Form kommende Brambach im Tor der Blau­Weißen hielt jedoch den Elfmeter in feiner Manier. Die Lan­gener forcierten das Spiel, jedoch ohne Erfolg. Bis% Stunde vor Schluß der regulären Spielzeit ein platzregenartiger Ge­witterschauer Publikum und Spieler vom Platz trieb.

Die Mannschaften glichen sich. Die Hintermannschaften wa­ren die besseren. Die Stürmerreihen fielen im großen und gan­zen, abgesehen von einigen schönen Einzelleistungen, aus.

Löhnberg 1. Eschhofen 1. 4: 3( 0: 1).

-

Ein schönes, faires und flottes Spiel, dessen schnelles Tempo nur während eines kurzen Regenschauers nachließ. Von beiden Seiten wurde alles herausgeholt; Löhnberg aber hatte jedoch die ganze erste Halbzeit für sich und trotzdem stand das Halb­zeitresultat auf 1: 0 für E., da der linke L. Läufer ein Selbsttor schoß. Der L. Sturm drückte dauernd aufs gegnerische Tor, er­zwang hintereinander 3 Eden aber wußte mit dem Ball nichts anzufangen. Außerdem verwirrte ein Stürmer durch dauerndes ,, Kreischen" seine Mitspieler. Nach der Pause ist das Spiel ausgeglichener. In der 10. Minute bricht E. durch und stellt das Resultat auf 2: 0. Da dämmert es auch den L.- Stür­mern, daß man Tore durch Schießen erzielt. Der Rechtsaußen Deißmann, der sehr gut spielte, sendet mit Prachtschuß ein; 2: 1. 2. läßt nun nicht mehr locker, 5 Minuten später erzielt Schütz den Ausgleich, weitere 5 Minuten nachher erzielt Leichthammer den 3. Treffer und Ketter erhöht 10 Minuten später auf 4: 2. Das Tempo wechselt nun zugunsten E., L. Hüter muß scharfe Bälle halben, aber das Resultat bleibt bis ½ Minute vor Schluß, wo E. doch noch zu einem Tor fommt. Edenverhältnis 6: 2 für Löhnberg. Der Schiedsrichter war gut. Vor allem viel ange­nehm auf, daß er nicht das Spiel durch zu vieles Pfeifen un­Ad. terbrach.

Ettingshausen 1. Buzbach 2. 7: 1( 2: 0)

-

Ein schöner Erfolg trok Ersatz der Platzmannschaft. Das Spiel wurde sehr schnell und temperamentvoll durchgeführt und stand unter der guten Leitung von Schiri Kreuder- Grünberg.

Steinbach 1.

BIB. Siegen 2. u. 3. tomb. 1: 1:.

Die erste Mannschaft Steinbachs fonnte ein gutes Unent­schieben herausholen. Namentlich im Sturm flappte es besser als früher, wenngleich es ihm immer noch an der nötigen Schußtraft fehlt. Daß es fein Zufallsunentschieden war, be­weist das Edenverhältnis, das 6: 5 für Steinbach lautete, dessen Spiel rationeller und auch schneller war, dabei aber durchaus nicht technischer Feinheiten entbehrte. Die Gäste zeigten dage­gen im Zuspiel Besseres. Die Gäste tönnen mit diesem Resultat auch zufrieden sein, zumal viele Lattenschüsse Steinbachs Erfolge verhinderten. Schiri Enders, 1900, leitete zufriedenstellend. Niederweisel 1.- Lich 1. 0: 1.

Niederweisel 1. Jgd. Lich 1. Jgd. 0: 4. Bangen Herzens waren die Rasenspieler nach Nieder- Weißel gefahren. Denn die Erste als auch die Jugend mußten Ersatz mitnehmen. Daß die Licher trotzdem die beiden Spiele sieg­reich gestalten fonnten, war nur ihrem großem Eifer und den wider Erwarten gut spielenden Erfahleuten zu verdanken.

Quedborn 1. Quedborn 2.

1

45

Daubringen 1. 1: 3( 0: 3) -Daubringen 2. 11: 6( 0: 3)

Der Sportclub 1921 Daubringen weilte mit zwei Mann­schaften in Quedborn. Punkt 1 Uhr spielten die 2. Mann­schaften. Daubr., das die bessere Mannschaft hatte, gewann das Spiel nach überlegenem Spiel. Dann trafen sich die Ersten. Auch hier war D. die technisch und tattisch bessere Mannschaft; konnten sich aber auf dem Grasplay anfangs nicht so recht zu­fammenfinden und gegen Schluß ließen sie wieder nach, so daß denn die Platbesitzer ihnen viel zu schaffen machten.

Humor.

--

Der Weltrekord und die Kirchturmuhr. Der Vorfall soll sich in der Nähe von Heilbronn abgespielt haben: Der Turnverein veranstaltete auch einen 5000- Meter­Lauf. Ein bekannter Läufer startete auch und er hängte das Feld weit ab, war aber dennoch erstaunt, als er die gelaufene Unter dem Weltrekord!- Der Zeit erfuhr: 14,30 Mann litt feineswegs an Größenwahn und meinte daher, daß entweder die Zahl der gelaufenen Runden oder die angegebene Die Rundenzahl stimmte. Also Beit nicht stimmen müßte. aauf zum Zeitnehmer. Ihm trug der Sieger seine Meinung vor. Doch da tam er schlecht weg. Mit der Faust schlug der Zeit­nehmer auf den Tisch und fuhr den Sieger an: Mann, ich mich geirrt? Die Zeit stimmt. Während Ihres ganzen Laufes habe ich auch nicht mit einem Auge von der Kirchturmuhr fortge­sehen..."

Wie bore ich?" fragt der Amateur nicht ohne Eitelkeit. ,, Sie bogen besser als der Weltmeister Hurley", erwidert ein Journalist.

,, Wirklich? Hurley? Ich kenne ja gar feinen Weltmeister dieses Namens?"

., Das wundert mich nicht. Der ist vor zwanzig Jahren ge­storben."

,, Willst du heute nicht schwimmen?" fragt Muff Frau Muf. ,, Nein, es ist mir zu stürmisch, die Wellen würden mich ent­führen."

,, Das würden sie bitter bereuen", meinte Muff.