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Nr. 20.

Mittwoch, den 12. März 1930.

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Surnen, Sport und Spiel.

Ockershausen Meister der Bezirksklasse 1. Gruppe Lahn VfB. Gießen 3: 1 geschlagen.

Dieses letzte Meisterschaftsspiel in Odershausen hatte seine Anziehungskraft nicht verfehlt und es hatten sich) cirka 1200 Zuschauer eingefunden und diese wurden stark enttäuscht. Ein tlassearmes Spiel wurde vorgeführt und keine der beiden Mann­schaften lief zu einer guten Form auf. Ganz besonders zeigte der gesamte Gießener Sturm bei weitem nicht die Leistungen, zu denen er befähigt ist. Umso besser gefielen die beiden Gäste­verteidiger, die sich in einer ausgezeichneten Verfassung befan­besonders Kre und eine größere Niederlage verhin derten. Bei der Playzelf sah man vor allem eine gleichmäßige Leistung, bei der Energie und Siegeswillen eine besondere Rolle spielten. Dann hatte Odershausen seine große Waffe in Diefenbach der beste Mann auf dem Platze-, der Tore Ichießen kann. Recht unsportlich zeigten sich einige Spieler, indem sie sich in ungebührender Weise ausließen und nicht den besten Eindruck hinterließen. Dazu vergaßen einige jugendliche Zuschauer ihre Meinung auch nicht kund zu tun.

Das Spiel.

Der

Das Spiel begann nervös. Bei beiden Mannschaften klapp­ten die Verbindungen nicht recht. Ein hin und her. Ball wanderte von Tor zu Tor, keine allzu große Kunst bei Dann findet guten Schüssen auf dem kleinen schrägen Platz.

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sich Ockershausen und bringt wenigstens etwas System in sein Spiel und drückt leicht. In der 29. Minute drückt unerwartet Beil nach einem Strafstoß das einzige Tor der ersten Spiel­hälfte. Dann versucht der Gästesturm den Ausgleich, dabei hat der Ockershäuser Torhüter großes Glück. Balser winkt der Aus­fünf gleich... doch anstatt einzuschieben, gibt er den Ball Meter vor dem Tor- nochmals in die stark abgedeckte Mitte zurad. Diefenbach nimmt den Ball blitzschnell auf und schon ist das VfB.- Tor in Gefahr und Kreß gelingt es gerade noch, den Ball zur Ecke zu lenken. Noch zwei Minuten vor Pause.

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1900 Gießen Liga

Haupt arbeitet sich mit aller Raffinesse vors Tor und gibt Lehrmund eine Torgelegenheit, dieser jedoch ist viel zu lang= sam und wieder war es nichts. Dann bekommt Böckler noch einen scharfen Schuß zu halten und wenig später pfeifts zur Pause.

Nach dem Wiederanpfiff wurde das Spiel schleppend. Dazu fam noch jede Systemlosigkeit, sodaß das Spiel zu einem zweit­Klassenspiel herabsant. Gleichgültigkeit trat bei fast allen Spielern mit Ausnahme von 2-3 auf. Diefenbach, der jetzt auf Rechtsaußen gegangen ist, ist es, der seine Vereinskame= raden immer wieder mit nach vorne reißt und sehr gefährliche Momente schafft. In der 59. Minute fällt dann auch das 2. Tor für Ockershausen. Die VfB.er geben scheinbar alles auf und überlassen der Verteidigung die ganze Arbeit. So kommt es, daß schon 4 Minuten später Ockershausen, durch eine Flanke Diefenbachs, ein drittes Tor erzielt. Das wird den Gästen denn doch zu viel u. sie versuchen nun mit dem Rest der Kräfte eine Besserung des Resultats zu erreichen und belagern eine längere Zeit das Ockershäuser Tor. Doch im Gästesturm vermißt man einen gesunden Torschuß. Eine Ecke für Gießen wird erzwungen. Balser bringt den Ball gut vors Tor, der Odershäuser Hüter schlägt den Ball zu schwach ab und der Nachschuß von Fehling landet in der 82. Minute im Netz. Dann wird es noch einmal lebhaft, als Diefenbach wieder mit dem Ball losgeht und Vöck­ler kann von viel Glück reden, daß dieser haargenau aufs Tor gegebene Flankenschuß, auf der Querlatte entlang ging, ins Aus. Der Rest der Spielzeit vergeht in planlosem Spiel, wo­bei sich einige ganz besonders durch fortwährendes schlechtes Platzstellungsspiel auszeichnen und damit ihren Mitspielern jede Aufbauarbeit unmöglich machen.

Mit dem Unparteiischen Hörner aus Kassel war man nicht KI. restlos zufrieden.

Kickers Offenbach Liga 2: 2( 0: 2).

Die Spielvereinigung 1900 hatte für letzten Sonntag die Offenbacher Kickers verpflichtet. Den Gästen ging ein spielerisch sehr guter Ruf voraus. Zu Beginn der Verbandsspiele waren sie durch viel Pech bis auf den vorletzten Platz herunterge­rutscht, um dann aber mit glänzendem Endspurt sich bis auf den 3. Platz hochzuschaffen. So kann man es verstehen, daß viele Freunde des Fußballsportes beim Anpfiff des Unparteiischen Petry Wetlar das Spielfeld umsäumten.

=

Das Spiel:

1900 hatte Platzwahl, und ließ den Gegner gegen die Sonne Spielen. Die Gäste hatten sich zunächst noch nicht gefunden, so daß die Playmannschaft die ersten fünf Minuten den Ton an­gab, allerdings scheiterten alle Bemühungen an der sicher. Ver­teidigung der Offenbacher, auch waren die heimischen Stürmer reichlich nervös. Die Gäste schienen dann Bescheid zu wissen, schoben ihre Läuferreihe weiter vor und gestalteten das Spiel offen und später überlegen. 1900 bekam hinten viel zu tun. Sein Spielaufbau litt darunter, daß die Läuferreihe zu weit nach hinten ging, die Halbstürmer nahmen auch keine Verbin­dung mit dieser auf u. in der Mitte gähnte das bekannte ,, große Loch". Nach zehn Minuten Spielzeit konnte Offenbach den Rei­gen einer Anzahl Ecken eröffnen. 3 Minuten später brachte Jäckel( 1. Vert. 1900) seine Manschaft in Gefahr, ohne daß es nötig tat, fischte er sich den Ball im Strafraum mit der Hand. Elfmeter! Sad aber hält den flach in die rechte Torhälfte dirigieren Ball tadellos. Aber nur wenig später kam das Verhängnis doch, Jäckel verschuldete nunmehr einen Strafstoß, den der rechte Läufer der Gäste hoch vors Tor gab. Hier machte Sad den Fehler, lief aus seinem Tor ins Getümmel, in der Absicht, den Ball wegzufausten. Der Ball jedoch ging über die Köpfe aller Spieler und fiel ins Tor. Henrich versuchte noch im letzten Augenblick, den Ball aus der Luft ins Feld zurück­zuziehen. In der Aufregung gings schief.

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1: 0 für Offenbach.

Die Plazmannschaft ging nun wieder mehr aus sich her­aus, konnte im offenen Spiel auch eine Reihe guter Torgelegen­heiten herausarbeiten, denen jedoch kein Erfolg beschieden war. Man vermißte den letzthin von den 1900ern so gepflegten Tor­fchuß. Während die Offenbacher Verteidigung stets durch weiten Abschlag oder dadurch klärte, daß sie den Ball ihrem aufmerk­famen Torhüter zuspielte, fabrizierte die Gießener Hintermann­schaft weitere Eden, die die Gäste dann allerdings nicht auswer­ten konnten. Erst in der 42. Min. fand die schöne Ballarbeit der Gäste durch ein weiteres Tor Belohnung. Ein Ball vom Linksaußen köpfte Offenbachs Mittelstürmer, blitzschnell feinem freistehenden Halblinken vor die Füße, den dieser flach in die linke Torhälfte am sich werfenden Sack vorbei einsandte. 2: 0 für Offenbach.

Streife durch den Bezirk.

Unser Bezirksmeister verlor sein erstes Spiel in der Gruppe 2 der Runde um die Westdeutsche Meisterschaft gleich ziemlich hoch, mit 2: 5; der Gegner war VfL. Benrath vom Bergisch­Märkischen Bezirk; Ort des Zusammentreffens: Düsseldorf. Der nächste Gegner wird am 16. März der FV. Neuendorf vom Mit­telrheinbezirk sein. Das Spiel findet in Kassel statt. Das letzte Spiel steigt dann gegen den Rheinbezirksmeister Spielogg. 07 Sülz.

Im Bezirk hat es einige Klärungen gegeben. Zunächst wurde der Tabellenzweite der Bezirksliga festgestellt, der den Bezirk in der Trostrunde der 8 Zweiten vertreten soll. Spiel­verein Kassel ist diese Ehre zuteil gefallen, da er auch das Rück­Spiel in Kassel mit 3: 2( 1: 2) gegen die Borussen Fulda für sich buchen konnte.

In der Gruppe Kassel der 1. Bezirksklasse ist der Fall Sieg­mann- Großalmerode vom Verband dahin entschieden worden, daß der Spieler ab 26. September spielberechtigt war und der Verein also sämtliche Punkte nach diesem Zeitraum behält.

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Halbzeit! Nach der Pause ging 1900 furze Zeit wieder auf ,, volle Fahrt". Die Offenbacher, als alte Taktiker, behiel­ten die Ruhe und dachten wahrscheinlich: lange macht ihr das doch nicht! 1900 aber konnte bei dieser Gelegenheit seine erste und einzige Ecke herausholen.( Mohr trat den Ball natürlich ins Aus). Der Eifer der Hiesigen ließ nach, Offenbach kam auf und spielte nun zusehends überlegen. Gab die mit Zer­stören vollauf beschäftigte 1900er Läuferreihe trotzdem Bälle nach vorn, konnte der Sturm hier nichts damit anfangen. Die im= Offenbacher konnten wieder eine Reihe Edbälle treten endlich hatte mer ohne Erfolg. Ein Durchbruch der 1900er der Linksaußen mal den Ball bekommen führte in der 57. Minute zum 1. Erfolg der 1900er. Balser( LA. 1900) be= drängt, gab an Adelberger( 52. 1900) ab, dieser flankte, der vorstürzende Zeiler( HR. 1900) erwischte den Ball mit dem Kopf und lenkte ein.

2: 1.

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Das Spiel wurde wieder etwas lebendiger. Aber Offen­bach hatte den Ernst der Lage noch nicht erfaßt ein Tor ist leicht aufzuholen! Und 10 Minuten weiter wars soweit. Der rechte Verteidiger Offenbachs machte offensichtlich Hand er wollte den verhängten Elfmeter beim Schiri allerdings weg­diskutieren. Adelberger legte den Ball auf den Efmeterpunkt und sandte den Ball an dem herauslaufenden(!) Gästetorhüter 2: 2. vorbei, sachte ins Nez.

Beifall! Jetzt gings um den Sieg. Beide Parteien fämpften eifrig. 1900 kam dabei nach und nach allerdings arg ins Hintertreffen und konnte nur durch stärkere Verteidigung die nunmehr mit Gewalt vorgehenden Offenbacher meistern. Und womit keiner gerechnet hatte, beim Schlußpfiff lautete das Resultat immer noch ,, Unentschieden".

Kritit.

An dem Gegner konnten die Einheimischen viel, viel lernen. Sie waren besser wie die Plazmannschaft, wenigstens so wie diese Sonntag spielte. Sie hatten einen brillianten Tormann, der eine zuverlässige Verteidigung vor sich steher hatte, die weiten Abschlag und schönes Zerstörungsspiel zeigte. Die Läuferreihe war im Aufbau besser wie im Zerstören. Die Stürmerreihe wies ebenfalls feine Schwächen auf. Die Mann­schaft bevorzugte das halbhohe Spiel.

Die Plazmannschaft zeigte keine einheitliche Leistung. Die Hintermannschaft war gut und arbeitete aufopferungsvoll, des= gleichen die Läuferreihe, besonders Henrich. Der Sturm ent­täuschte, war übernervös und machte den Fehler, seine Außen­stürmer zu wenig zu beschäftigen. Die Mannschaft ließ sich vom Gegner das halbhohe Spiel aufdrängen, mit ihrem fla= chen Paßspiel hätten sie sich besser durchsetzen können.

In der Gruppe Lahn ist der Kampf um die Punkte zwischen Wallau und VfB. Gießen beigelegt worden: Wallau hat die Be­rufung zurückgenommen; dagegen dreht sich jetzt das Verfahren um verschiedene sportliche Entgleisungen, die im Zusammen­hang mit dem Fall Schneider" zustande gekommen sind. VfB. Gießen hat inzwischen die beiden Spiele gegen FV. Oders: hausen um die Gruppenmeisterschaft verloren, so daß der Mei­stertitel nach der Marburger Vorstadt gewandert ist, man darf wohl sagen: mit vollem Recht und nach gerechtem Verdienst.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Um den zweiten Tabellenplag der Bezirksliga: Spielverein Kassel

-

Borussia Fulda( Rückspiel) 3: 2( 1: 2) Um die Meisterschaft der 1. Bezirksklasse, Gruppe Lahn: FV. Odershausen VfB. Gießen( Rückspiel) 3: 1( 1: 0) Um die Meisterschaft der 1. Bezirksklasse, Gruppe Südhannover: Spielogg. Göttingen- FC. Grone( 1. Spiel) 2: 1( 0: 1)

Marbach

-

Wetter( Verbandsspiel) 2: 3

Gesellschaftsspiele: Spielvgg. 1900 Gießen

Weklarer SV. 1. Sp.-V. Alsfeld 1. Butzbach 1.

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Nr. 20.

Riders Offenbach 2: 2( 0: 2)

Elz 1. 3: 1( 1: 0)

Niedergirmes 1. 1: 0

Germania Marburg 1. 1: 8

Dillenburg 1. V₁R. Siegen 1. 7: 0

-

Herborn 1. Niedershausen 1. Germania Fulda Hessen 09 Kassel BV. 06 Kassel Spusp. Northeim Arminia Bielefeld

-

Hartenrod 1. 1: 1

Aẞlar 1. 3: 0( 1: 0) Viktoria Aschaffenburg 1: 7( 1: 2) Tura Kassel 1: 2( 0: 1) Pfeil Kassel 9: 0( 5: 0)

SC. Weende 3: 0( 1: 0)

Kurhessen Kassel 2: 2( 1: 1)

1900 Gießen 2.( 6.) 7: 2( 4: 1) Wetzlarer SV. 2.( G.) 1: 3( 0: 2)

VFR. Siegen 2.( 6.) 3: 2

Gau Gießen- Weglar: Hermannstein 1. Biskirchen 1. Dillenburg 2. Merkenbach 1. Offenbach 1.( 6.) 4: 3( 1: 2) Manderbach 1. Niederscheld 1.( V.) 7: 4 Holzhausen 1. Büblingshausen 1.( G.) 2: 0( 1: 0) Großen- Bused 1. Lollar 1.( V.) 4: 3( 2: 1) Ettingshausen 1. Grünberg 1.( V.) 0: 1( 0: 0) Steindorf 1 Leun 1.( 6.) 6: 1( 3: 1) Weidelbach 1. Leihgestern 1.

-

1

-

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Straßebersbach 1.( V.) 2: 1(( 1: 1) Garbenteich 1. 4: 3 abgebrochen Hermannstein 2. 1900 Gießen 3.( 6.) 0: 5 Holzhausen 2. Büblingshausen 2.( G.) 2: 0( 1: 0) Ettingshausen 2. Grünberg 2.( G.) 0: 5( 0: 1) Weidelbach 2. Straßebersbach 2.( G.) 6: 0( 4: 0) Daubringen 2. 1900 Gießen 4.( G.) 6: 3

Jugend:

1

Wetzlarer SV. 1.- VfB. Gießen 1. 2: 3( abgebrochen) 1900 Gießen 1. 1: 5( 0: 4)

Lollar 1.

Herborn 1.

Grünberg 1.

-

Großen- Bused 1.

-

Niedershausen Donsbach 1. Niederscheld 1. Steinberg 1. Weilburg 1.

1

-

Dillenburg 1. 1: 3

-

Aẞlar 1., Aẞlar nicht angetreten

-

Lich 1. 1: 1

Löhnberg 0: 2( 0: 0)

Hirzenhain 1. 2: 1

Rittershausen 1. 2: 1

Wetzlarer SV. 2. 7: 2 Löhnberg 2. 5: 0

1900 Gießen 2. Niedergirmes 2. 2: 0( 0: 0) Lich 2. Garbenteich 2. 2: 3 VfB. Gießen 3.

1900 Gießen 3.

-

Butzbach 2. 1: 1

Steindorf 1., Steindorf nicht angetr. 1900 Gießen 1. Sch.- VfB. Gießen 1. Sch. 3: 0( 0: 0) VfB. Gießen 2. Sch. Garbenteich Sch. 0: 2 Weylarer SV. Sch. Niedergirmes Sch. 2: 4( 0: 0)

Gau Marburg:

Wehrda 1.

-

-

Buchenau 1. 1: 2

Cappel 1. VFB. Gießen 2. 2: 1( 0: 0) Germania Marburg 2. 2: 6

Cölbe 1.

Erdhausen 1. Mornshausen 1. 5: 4

Cölbe 2.

Cappel 2. Marbach 2.

Germania 3. 9: 0

VfB. Gießen 3. 3: 2( 0: 1)

Wetter 2. 0: 5

Niedereisenhausen Gönnern 7: 7( 1: 6)

-

Eckelshausen Caldern 4: 3 Oberwalgern 1.

-

Weiboldshausen 1. 1: 0

Großen- Bused 1.

Lollar 1. 4: 3( 2: 1).

Ein spannender Kampf vor etwa 400 Zuschauern. Lollar spielte schnell und wuchtig, während Bused taktisch und technisch besser war. Schon in der 3. Minute war den Einheimischen Gelegenheit gegeben, zu einem Tor zu kommen, aber der zuge­sprochene Elfmeter wurde gehalten. Kurze Zeit später ging Lollar in Führung. Aber die Buseder erkämpften sich bald den Ausgleich. Ein weiterer Elfmeter für die Platzbesitzer brachte das Resultat auf 2: 1. Nach Halbzeit wurde der Kampf härter. Dann stellten die Gäste den Ausgleich her. Den Busecker gelang kurz darauf die abermalige Führung. Ein Handelfmeter für Lollar brachte wieder ein Unentschieden. 3: 3. In den letzten 10 Minuten brachten es die Platherren fertig, ein viertes Tor zu erzielen. Ein letztes Anstrengen der Gäste blieb erfolglos. Lollar zeigte ein besonders gutes Kopfspiel. Schiedsrichter Spurt- Butzbach war gut.

Ettingshausen 1.

Ettingshausen 2.

Grünberg 1. 0: 1( 0: 0). Grünberg 2. 0: 5( 0: 1).

Grünberg war zeitweise leicht überlegen, konnte aber bis Halbzeit zu keinem Erfolg kommen. Das Spiel zeigte mit­unter unschöne Formen, die jedoch dank der vorzüglichen Lei­tung des Herrn Spedhard- Gießen gleich im Keime erstict wurden. Kurz vor Schluß erzielte Grünbergs Linksaußen den einzigen Treffer des Tages.

Vorher trafen sich die 2. Mannschaften zu einem Gefell­schaftsspiel. Die Gäste waren nur mit 10 Mann zur Stelle, übernahmen aber bald die Führung. Das zweite Tor wurde wurde durch einen Strafstroß erzielt, Nr. 3 und 4 erfolgten aus überlegenem Feldspiel und Nr. 5 war ein Edball, der, gut ge­treten, direkt verwandelt wurde.

Cappel 1.

*

BfB. Gießen 2. 2: 1( 0: 0) Cappel 2. BfB. Gießen 3. 3: 2( 0: 1)

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Cappel hatte sich die Bewegungsspieler aus Gießen zu Ge­sellschaftsspielen verschrieben. Die Dritte von Gießen verdarb sich den Sieg durch eigene Uneinigkeit. Bei dem Spiel der er­sten und zweiten Mannschaften war Cappel leicht überlegen. Die neu zusammengestellte Cappeler Elf fand sich sehr gut zu­sammen; verschiedene gute Chancen wurden aber versiebt. Auf beiden Seiten wirkten Spieler mit, die schon vorher in den um= teren Mannschaften gespielt hatten. Der Schiri für beide Spiele war forreft. Sehr unangenehm und unsportlich wirkte das verschiedentliche Reklamieren einiger Spieler. Die Spiele waren sehr fair.