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Mittwoch, den 12. Februar 1930.
,, Gießener Zeitung"
Turnen, Sport und
Ockershausen und BfB. Gießen punktgleich!
Marburg ist heißer Boden!
Bötticher unterstützt ihn hierbei sehr gut, doch in dem Eifer
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Germania Marburg 1. Bezkl.- VfB. Gießen 1. Bezkl. vergißt man den freien Außen. Die Ausbeute ist nur eine Ecke die 5. für Gießen. Die Anstrengungen der Germanen lieBen nun etwas nach. Noch ein kurzes Drängen der Gießener, dann ertönte der Halbzeitpfiff.
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2: 3( 0: 1).
Die VfB.er mußten wieder die Erfahrung machen, daß auf dem Stadionplatz nur sehr schwer zu gewinnen ist. Immerhin konnten aber die Gießener noch das Schicksal„ Anderer" vermeiden und den knappen Sieg- der oft in Gefahr war, herausholen, nachdem sie zuerst 3: 0 geführt hatten. Die Gießener enttäuschten trotz des Sieges. Sie zeigten der recht ansehnlichen Zuschauermenge von etwa 1000 Personen besonders in der ersten Halbzeit und dann wieder gegen Schluß ein schlecht aufgebautes Spiel. Hingegen die Germanen mit guten Paẞfolgen, schnellen Flügelläufen und guter Ballbehandlung eines jeden Spielers in dieser Zeit ihren Gegnern sehr zu schaffen machten. Die Germanen hätten das Spiel auch gewinnen kön= nen, wären sie nicht vor der Pause in den Fehler verfallen, das Spiel in der Hauptsache auf den Innensturm zu verlegen. Dadurch war es der Gäste- Hintermannschaft möglich, den Angriff geschlossener abzuwehren und leichter Luft zu machen. Dann kämpfte aber auch die VfB.- Verteidigung mit ihrem Tormann mit stärkster Energie. Mit den Finessen des Plates vertraut, lieferte die aber auch an sich tüchtige Plazmannschaft das beste Spiel der letzten Monate. Leider wurde der Kampf in der zweiten Halbzeit aber auch sehr hart. Kollmann= Kassel, der als Unparteiischer zuerst gut gefallen konnte, ließ gegen Schluß nach.
Der Spielverlauf.
Das Spiel hatte ein sehr hohes Tempo und war ungemein spannend. In den ersten 20 Minuten dominierten die Germanen ganz überlegen. Die Gießener tamen in langen Phasen kaum an den Ball. Vöckler mußte in dieser Zeit eine ganze Anzahl von Bällen halten, dazu war Kreß im Abschlag sehr gut und nahm den Germanen öfters die sichersten Torchancen Dann wurde das Spiel offen. In der 28. Minute konnte der Linksaußen Balser einen schönen Angriff mit dem Führungstor für die Gießener abschließen. Etwas später ging der rechte Flügel der Germanen brillant durch und Vöckler kann den Ball gerade noch zur Ecke abwehren die 4. Ecke für Germania. Wieder dauerte es nicht lange, da hatte Germania eine gute Torgelegenheit. Ein Strafstoß, kurz hinter der Strafraum= linie, in der 35. Minute. Doch bei dem starken Menschenge= wühl findet der Ball den Weg nicht ins Tor und Kreß befördert ihn in die große, freie Mitte, wo Haupt den Ball schnell aufnimmt und in raschem Lauf dem gegnerischen Tor zueilt.
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Fußball.
Ergebnisse aus dem Bezirk.
Gesellschaftsspiele:
Sp. u. Sp. 09 Hüsten Kurhessen Kassel 2: 3( 1: 3), Sport Kassel Sp. u. Sp. Northeim 9: 2( 4: 1), Gaumannschaft Fulda 10: 0( 3: 0),
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Germania Fulda
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Wohltätigkeitsspiel,
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Pfeil Kassel VFR. Kassel 1: 2( 0: 1) Hessen Preußen Kassel Sportfreunde Kassel 1: 5( 0: 3). Bezirksliga:
Hermannia Kassel Spielverein Kassel 2: 2( 0: 1); da= durch sind Borussia Fulda und Spielverein punktegleich( 18:10), jedoch ist Borussia bestimmungsgemäß auf Grund des besseren Torverhältnisses( 43:21 gegenüber 39:26) ohne weiteres Tabellenzweiter.
1. Bezirksklasse:
Germania Marburg VfB. Gießen 2: 3( 0: 1) 1900 Gießen FV. Wallau 2: 0( 1: 0).
Ockershausen und VfB. sind punktegleich und müssen um die Gruppenmeisterschaft ein Vor- und Rückspiel austragen.
Tabelle der 1. Bez. Kl., Gruppe Lahn.
Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte
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0: 1 für Gießen.
Spiel.
Nach der Pause spielte zuerst Gießen wie ausgewechselt, da die Germanen zudem den Angriff schwächten, und wurden stark überlegen. In der 59. Minute erzielte der Rechtsaußen der Gäste das zweite Tor und weitere acht Minuten später in der 67. Minute Nun schoß derselbe Spieler das dritte Tor. warfen die Germanen wieder alle Kräfte nach vorne. Adorf schuf günstige Torgelegenheiten und die VsB.- Hintermannschaft bekam alle Hände voll zu tun. Bei einem Flankenschuß von links hält Vöckler gerade noch den Ball auf der Torlinie- in der 73. Minute-, stark bedrängt wird er gelegt ein Pfiff des Unparteiischen und er entscheidet Tor(?!). 3: 1 für Gießen.
Aber immer stand der Sieg der Gießener noch nicht sicher, denn die Germanen, angefeuert durch ihre zahlreiche Anhängerschaft, drängen jetzt weiter. Ein Schuß aufs Tor hält Vöckler, bringt ihn jedoch nicht weit genug ins Feld und der Nachschuß von Lauer, in der 77. Minute, führt zum 2. Tor für Germania. Jetzt wurden die Spieler, teilweise sehr, nervös. Dann gelingt es den Gästen plötzliche Durchbrüche bis auf einige Meter vor das Germanentor zu machen, doch keiner wollte zum Erfolg ge= lingen. Vier Ecken brachte diese den Gießenern nur ein- die 8., 9., 10. und 11. Die letzten Minuten kommen. Mit den Spielern wird auch das Publikum nervös. Die Germanen drängen erneut, hatten aber jetzt keinen Erfolg mehr.
Ein wenig Kritik.
Die Gießener hinterließen einen guten Eindruck und gefielen jedenfalls besser als die Germanen. Die besten Leute waren Haupt, Bötticher, Kreß und Vöckler. Bei Germania war Adorf die Seele des Spiels. Von den übrigen Kräften, die im Einzelkönnen Durchschnitt zeigten, seien noch die beiden Germanen- Verteidiger erwähnt. Ganz ab fiel in der zweiten Halbzeit der Linsaußen Balser, wodurch Haupt schwere Arbeit zu verrichten hatte.
Zu erwähnen ist auch noch das recht unsportliche Verhalten des Germanenspielers Happ, der sich hinreißen ließen, einem Gäste- Linienrichter eine schallende Ohrfeige zu versetzen. Der Schiedsrichter sah dies nicht, wodurch der Spieler nicht von dem Klein. Platz gestellt zu werden brauchte.
Steindorf 1. Weilburg 2. VfB. Gießen 3.
1900 Gießen 4. Rudercl. Hassia
Jugend:
1900 Gießen 1. Steinberg 1. VfB. Gießen 2. Großen- Buseck 1.
Nauborn 1. 0: 0
1900 Gießen 3. 6: 0 G.
-
Steinbach 1. St. nicht angetreten.
VfB. Gießen 4. 3: 0
Garbenteich 1. 1: 3( 1: 1)
VfB. Gießen 1. 0: 0
1900 Gießen 2. 0: 3
-
Aẞlar 2. 4: 0 Büblingshausen 1. 2: 1 Lich 1. VfB. Gießen 3. 4: 1 Weidelbach 1. Rittershausen 1. 1: 3( 1: 1) 1900 Gießen Sch. Garbenteich Sch. 2: 1( 0: 1) Wetzl.- Niedergirmes Schüler VfB. Gießen Schüler Wezlar- Niedergirmes nicht angetreten.
Gau Marburg:
-
%
Bürgeln 1.-Germania Marburg 2. 1: 2 Germania ist damit Gruppenmeister. Sarnau 1. VfB. Kurh. Marburg 2. 4: 1 Friedensdorf 1. Wehrda 1. 1: 3 Erksdorf 1.- Bezziesdorf 1. 2: 0 Biedenkopf 1. Hesselbach 1. 4: 5( 3: 1) Buchenau 1. Wetter 2. 3: 1( 1: 1) Dreihausen 1.
-
Langenstein 1.( abgebr.) Münchhausen 1. 8: 0
Mornshausen 1.- VfB. Kurh. Marburg 3. 3: 1
Verein
Ockershausen
14
9
2
3
30:18 20: 8
Caldern 1.
V. f. B. Gießen
14
9
2
3 32:23 20: 8
1900 Gießen
14
9
1
4 49:30 19: 9
Germania Marburg
14
8
1
5
43:25 17:11
Niederwalgern 1. Niederwalgern 2.
Sp. V. Wetzlar
14
4
5
5
25:36 13:15
Jugend:
14
4
0
10 41:40 8:20
14
4
0
10
18:47
8:20
14
2
3
9
20:39
7:21
*
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2. Bezirksklasse:
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Frohnhausen
-
Ehringshausen 3: 0( 2: 0)
Marbach Gladenbach 7: 2( 1: 1)
Laasphe Bottenhorn 1: 3
Wiesenbach Allendorf, W. Kampflos gew.
Jm Gau Gießen- Weglar hat Frohnhausen mit 16 Sp.
4. u.
-
3 p.=
37:24
- 2 u. 5 v.
-
-
22:10 die Serie beendet und ist nicht mehr einzuholen; Ehringshausen ist auch fertig und zeigt den Stand 16 Sp. 9 g. 49:31 20:12. Jm Gau Marburg dürfte FV. Wiesenbach seine führende Stellung auch in den restlichen zwei Spielen behaupten und damit die Meisterschaft der Gruppe erringen; den zweiten Play wird sich wohl FV. Marbach sichern. Da aber aus jeder Gruppe nur der Meister aufsteigen kann, fällt allem Anschein nach dieses Glück an Frohnhausen und Wiesenbach.
Gau Gießen- Wezlar:
Grünberg Lollar 3: 4( 2: 2)
Weilburg 1. 1900 Gießen 2. 2: 2( 1: 0) G. Donsbach 1. Weidelbach 1.
Oberbiel 1.
-
Langenaubach 5: 2( 2: 1) G.
Würgendorf 1. 3: 2( 1: 0)
Hermannstein 1. 3: 1( 2: 1)
Cölbe 1. 0: 2 Cölbe 2. 0: 0
Gladenbach 1. G. n. angetr. VfB. Kurh. Marburg 2. 3: 2
VfB. Kurh. Marburg 1. Sarnau 1.
-
-
Sarnau 2.- VfB. Kurh. Marburg 3. 0: 1 Buchenau 1. Buchenau 2. Aktive 2: 1
*
Süddeutsche Ergebnisse.
Runde der Meister: SV. Waldhof Bayern München FK. Pirmajnes Wormatia Worms
Trostrunde Nordwest: SV. Wiesbaden FSV. Frankfurt
-
Eintracht Frankfurt 1: 3 1. Freiburger FC. 12: 3 SpVg. Fürth 3: 2!
-
BFB. Stuttgart 2: 4
VFL. Neckarau 0: 1 Phönix Ludwigshafen 2: 2 Sportfreunde FV. Saarbrücken 2: 1 VfL. Neu- Isenburg Rot- Weiß Frankfurt 2: 0
Trostrunde Südost:
Jahn Regensburg Phönig Karlsruhe Union Böckingen ASV. Nürnberg Gesellschaftsspiele:
-
Riders Offenbach Germania Bieber SV. 98 Darmstadt
1. FC. Nürnberg 3: 0! VFR. Heilbronn 2: 5 Karlsruher FV. 0: 1 München 1860 2: 3!
Alemannia Worms 3: 5 Borussia Neunkirchen 0: 4 Union Niederrad 2: 5.
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Nr. 12..
1900 Gießen 1. Bezkl. Wallau 1. Bezkl. 2: 0( 1: 0). Kaltes, aber sonniges Wetter; ein mehr und mehr aufkommender Wind; 500 Zuschauer und zwei fair spielende Mannschaften hatten sich zum letzten Verbandsspiel dieser Saison auf dem Sportplatz auf dem Trieb zusammengefunden.
Wallau trat komplett an. 1900 griff in letzter Minute auf den alten Kämpen Will zurüd, um eine vollständige Stürmerreihe in den Kampf zu schiden. Wie wir hörten, soll ein jun= ger Spieler, der für Rechtsaußen vorgesehen war ,,, Creek"-Manieren herausgekehrt und gestreift haben. Wir hoffen, daß sein Verein sich derartiges nicht bieten läßt.
Wallau hatte Plazwahl und spielte zunächst gegen Wind mit der Sonne im Rücken. Vom Anpfiff des Schiri, Herrn Schneider aus Marbach, entwickelte sich ein äußerst schnelles Spiel, das zunächst noch offen, dann die Blau- Weißen zeitweilig sehr im Vorteil sah. Gelegentliche Durchbrüche der Gäste verliefen erfolglos obwohl die einheimische Hintermannschaft sehr, sehr leichtsinnig spielte und ihren Tormann in Verlegenheit brachte. Beim Herauslaufen und Ballabwehren karambolierte Sad mit dem H. L. der Gäste, wobei ersterer ohne jede Absicht hart angegangen wurde und für 10 Minuten das Spielfeld verlassen mußte. Heilmann ging solange für ihn ins Tor. Vorher hatten 2 Ecken für 1900 nichts eingebracht, ebenso eine dritte Ecke in der 20. Minute und die 4. Ecke in der 25. Minute. Sad kam wieder. Nunmehr mußte Zeiler vorübergehend ausscheiden. Von der 35. Minute an war die Plazmannschaft dann wieder zu Elfen. Und konnte nunmehr verdient in Führung gehen. Wegen Handspielens bekam 1900 einen Strasstoß zugesprochen, den Hohmann direkt aufs Tor setzte. Der tadellose Wallauer Tormann wurde stark bedrängt der Ball prallte ab und
wurde von Langsdorf eingedrückt( 40. Minute). In das Spiel tam neues Leben. Pause. Nach Seitenwechsel fast das umgekehrte Bild. Die Wallauer, die immer eher am Ball waren, drückten manchmal sehr. Vorm Tor versagten sie jedoch, den Rest meisterte das Schlußtrio. In der 75. Minute holten sie die erste Ecke auf. Von der Ecke wurde der Ball gleich von der Plazmannschaft vor des Gegners Tor getragen. Der Ball kam von Balser zu Zeiler, der einköpfte, rasch schob ein Gäſteverteidiger den Ball wieder aus dem Torraum heraus, aber vergebens, denn nun setzte Zeiler den Ball mit Wucht ganz eindeutig in die Maschen.
2: 0 für Gießen.
Zwei Minuten später bot sich für Zeiler eine weitere Torchance, die er allerdings verschenkte. Für die nächsten zehn Minuten gaben die Wallauer wieder den Ton an. 3 Ecken konnten sie erreichen, die alle nichts einbrachten. Dann hatte die Plazmannschaft im Wechsel des Spieles wieder eine Gelegenheit, das Ergebnis zu erhöhen, Adelberger verpaẞte dieselbe, desgl. nicht viel später Balser.
Die Wallauer kämpften unverdrossen weiter, um das Resultat zu verbessern, konnten aber in der 81. Minute nur noch eine Ecke buchen.
Mit dem Schlußpfiff verließen zwei gleichwertige Mannschaften das Spielfeld, die routinirtere hatte gewonnen. Bei den Gästen gesiel vor allem die gute Hintermannschaft und die in der Zerstörung gleich gute Lauferreihe. Dem Sturm fehlte bei aller Schnelligkeit die richtige Führung und der die schönsten Kombinationen abschließende Torschütze.
Die Platzmannschaft hat schon bessere Gesamtleistungen gezeigt. Der Tormann war gut, die Verteidigung manchmal leichtsinnig, zeigte kein richtiges Stellungsspiel. In der Läuferreihe ist den Außenläufern viel schnelleres Abspielen zu raten, sonst war sie gut. Der Sturm fam bis auf Heilmann und Zeiler im Tempo nicht mit. Adelberger machte keinen guten Eindruck. Die Außen waren in der Ballabgabe gut, besonders Balser, der auch im Kampf um den Ball Tadelloses zeigte. Der Schiri stellte sich mit diesem Spiel in Gießen vor, im großen und ganzen konnte er gefallen.
Weilburg 1.
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1900 Gießen 2. 2: 2( 1: 0).
Die zweite Mannschaft von 1900 trug am Sonntag in Weilburg ein Gesellschaftsspiel aus. Weilburg, das bei einem Sieg Bissenbergs über Löhnberg noch Meister geworden wäre, spielt einen schnellen, wuchtigen Fußball, der mancher Gästemannschaft zum Verhängnis werden kann. Das Spiel war außergewöhnlich schnell und spannend, nur wurde für ein Gesellschaftsspiel zu hart gekämpft.
Kritik: Beim Gastgeber war der Torhüter etwas unsicher. Verteidigung ligafähig. Läuferreihe und Sturm ließen das genaue Zuspiel vermissen, sie spielten auf gut Glück wuchtig nach vorn. Von 1900 konnte man seit langer Zeit wieder einmal ein ansprechendes Spiel sehen. Das Verständnis fehlte noch, und das ist der Hauptgrund, daß das Spiel nicht gewonnen wurde. Torwart und Verteidigung waren hervorragend. Läuferreihe und Sturm hatten es bei dem wuchtigen Abwehrspiel des Gegners sehr schwer, konnten aber befriedigen. Die linke Sturmseite war etwas schwach. Der Schiedsrichter, ein Herr vom Platzverein, konnte durch sein großzügiges Leiten gefallen.
Grünberg 1. Lollar 1. 3: 4( 2: 2). Eckenverhältnis 2: 6.
Ersatzgeschwächt mußte Lollar die Reise nach Grünberg antreten. Dennoch langte es noch für einen Sieg. Grünberg hat Plazwahl und spielt erst mit der Sonne. Nach schönen wechselvollen Angriffen geht Lollar bald in Führung und kann wenig später zum zweitenmale erfolgreich sein. Dann kann Grünberg ein Tor ausholen. Einen hohen Ball muß Lollars Torwart passieren lassen. Somit hat Gr. den Ausgleich geschaffen, der bis zur Halbzeit gehalten wird. Nach Seitenwechsel geht Lollar mächtig los und kann bald die Führung wieder an sich bringen. Aber Grünberg kommt auch wieder zum Ausgleich. Jetzt drängt Lollar sichtlich. Gr. begeht den Fehler, seine Spieler zum Teil in die Verteidigung zurückzuziehen, wodurch das offene Spiel verloren geht. Dann kann Lollars Sturm noch einmal den guten Gr. Tormann schlagen.


