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Mittwoch, den 12. Februar 1930.
auf die Dauer von 14 Jahren und drei Monaten eine monatliche Rente von 75 M erhalten, was einer Gesamtauszahlung von 12 825 M entspricht.
Wer in der Lage ist, 10 Jahre lang monatlich 50 M zu sparen, der zahlt insgesamt 6 000 M ein und hat nach Umfluß dieser Zeit die Wahl: entweder 8165 M bar oder auf die Dauer von 13 Jahren eine monatliche Rente von 75 M, d. i. eine Gesamtleistung von 11 700 M zu verlangen.
Bei höheren Einzahlungsbeträgen gestaltet sich die Rentenzahlung noch ungleich günstiger, wie aus den im Prospekt über die„, Altersversorgung des hausbesitzenden Mittelstandes", welcher der Nummer 21/1929 dieser Zeitung beilag, enthaltenen Beispielen ersichtlich ist.
Die Trägerin dieser Altersversorgung" ist die„ ,, Deutsche Hauptbank für Hypothekenschutz A.-G." München, Sonnenstr. 2, welche gemeinschaftlich mit der„ Kreditbank deutscher Hausund Grundbesitzer A.-G. in München" alle erforderlichen Sicherheiten für gewissenhafte Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten bietet.
Auf diese Weise wird rationell gespart und diese Art der Spartätigkeit verdient gewiß auch gegenüber der Lebensversicherung den unbedingten Vorzug. Kein Hausbesitzer sollte die Gelegenheit, sich und seine Familienangehörigen für die Zeit des Alters und der Verdienstlosigkeit zu sichern, ungenutzt vorübergehen lassen. Regelmäßige, auf die persönlichen Verhältnisse des Sparers eingestellte monatliche Teilzahlungen genügen, um den Sorgen des drohenden Alters zu begegnen oder dieselben doch wenigstens erheblich zu vermindern.
Die Ursache der„ Kapitalflucht".
Reichsregierung und Reichstag haben sich wiederholt mit der sehr wichtigen Frage, wie man der sogenannten Kapitalflucht am besten begegnen könne, beschäftigt. Es verdient deshalb ein Vorfall Beachtung, über den die„ Kölnische Zeitung" zu berichten wußte und aus dem sich die Ursache der„ Kapitalflucht" klar erkennen läßt. Die„ Kölnische Zeitung" schreibt u. a. folgendes:
„ In einer deutschen Großstadt ereignete sich kürzlich folgender Fall. Ein Eigentümer großer Grundstücke hatte Jahre hindurch ein verhältnismäßig bescheidenes Leben führen müssen, um seinen bisher unverkäuflichen Besitz durchzuhalten. Da bot sich ihm die Gelegenheit, seine Grundstücke an die Stadt zu verkaufen. Der Verkaufserlös betrug 5 Millionen Reichsmark. Von diesem Barvermögen durfte er bei vorsichtigster Anlage einen Jahresertrag von 300 000 Rmf. erwarten. Der deutsche Steuerfiskus hätte ihm von diesen 300 000 Rmf. mehr als die Hälfte, nämlich 170 000 Rmk., für Einkommen, Kirchen- und Vermögenssteuer fortgenommen. Er wandte sich also an die Regierung eines schweizerischen Kantons und bat um eine„ Steuerofferte" für den Fall einer Uebersiedlung. Das schriftliche Angebot ging ein, es lautete auf 30 000 Franken( 24 000 Rmf.) jährlich. Der Bezieher des 300 000- Rmt.- Einkommens beschloß also, mit seinem Vermögen und seinem Einkommen Deutschland zu verlassen, weil ihm das den hübschen Nutzen von 146 000 Rmf. im Jahre einbringen würde".
Die Ursache der„ Kapitalflucht" ist also in, erster Linie die Tatsache, daß die Besitzbesteuerung in Deutschland bei weitem überspannt ist. Die„ Kapitalflucht" wird in dem Augenblick von selbst aufhören, indem die Finanzpolitik nicht mehr unter dem derzeit geltenden Prinzip:„ Immer auf Kosten des Besizes"
betrieben wird.
Die Kölner nationalsozialistische Hochschulgruppe verboten. In einer Versammlung des Nationalsozialistischen Studentenbundes, die am 7. Februar in der Kölner Universität stattfand, hatte der Hauptredner außergewöhnlich scharfe Angriffe gegen die politische Einstellung der Hochschulprofessoren gerich= tet. Der Rektor und der Senat der Universität Köln haben nunmehr die Kölner Hochschulgruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes bis zum Abschluß der eingeleiteten Disziplinarverfahren vorläufig verboten.
Das neue Jahrzehnt.
Original- Sportroman von Fred Petermann 43. Fortsetzung.
Sie tappte ihn auf den Arm und blickte schmollend zu dem ziemlich resigniert dreinschauenden Verlobten auf.
,, Doch Sibylle. Habe Dank für deinen Besuch. Aber es ist nicht allein wegen der Kopfschmerzen. Ich habe schon zwei Depeschen bekommen, weißt du, man gratuliert schon aus Deutschland. Wie lange habe ich nur geschlafen?"
Gießener Zeitung
Lokales.
Das Feuerlöschwesen im Kreise Gießen. Das Kreisamt Gießen veröffentlicht unterm 6. Februar darüber folgendes:
Im Jahre 1929 fanden durch den Kreisfeuerwehrinspektor in 47 Gemeinden 49 Besichtigungen der Fenerlöscheinrichtungen statt. Die Besichtigungen waren größtenteils mit Uebungen verbunden. In zwei Gemeinden, sowie in einer Fabrik wurden nur die Geräte besichtigt.
Die Feuerlöscheinrichtungen in den Gemeinden Albach, Annerod, Beltershain, Birklar, Eberstadt, Ettingshausen, Geilshausen, Großen- Buseck, Holzheim, Langsdorf, Lich, Lollar, Nieder- Bessingen, Nonnenroth, Ober- Hörgern, Treis a. d. Loa., Winnerod und bei den Buderusschen Eisenwerken in Lollar wurden sehr gut, die Feuerlöscheinrichtungen in den Gemeinden Allendorf a. d. Lahn, Bettenhausen, Beuern, Dorf- Gill, Göbelnroo, Grünberg, Hungen, Klein- Linden, Lindenstruth, Londorf, Mainzlar, Münster, Muschenheim, Obbornhofen, Ober- Besingen, Rödgen, Röthges, Stangenrod, Steinbach, Steinheir.:, Trais- Horloff, Trohe und Villingen wurden gut angetroffen.
,, Zehn Stunden, Hanserle. Und gratuliert hat man dir auch? Ei, welche Aufmerksamkeit."
„ Zehn Stunden habe ich nur geschlafen? Und in diesem Zeitraum haben es die Deutschen schon erfahren und die Glückwünsche sind auch schon hier. Das ist mir wirklich unklar." Ihre Augen strahlten ihn wieder an.
,, Hanserle warum unklar? Weißt du, ich habe einen Großonkel in Berlin und dem mußte ich doch meine Verlobung gleich kabeln. Und der wird vor Freude geplappert haben. Doch wo wollen wir hingehen. Nachmittags mußt du doch im Stadion sein."
-
Hans' eigenartiges Benehmen schien Sibylle doch wirklich die Ruhe zu nehmen.
„ Hanserle, du freust dich gar nicht wie ein glücklicher Verlobter. Weißt du, ich bin so glücklich."
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In der Gemeinde Geberstadt ist ein sehr schön eingerichteter, mit elektrischem Licht und Schlauchtrockenturm versehener Unterstellraum für die Feuerlöschgeräte eingerichtet worden. Mehrere Gemeinden haben Stüßleitern, Schiebeleitern, eine Gemeinde eine fahrbare mechanische Leiter und eine Gemeince eine Kleinmotorspeitz angeschafft.
Hans blickte seine ,, Verlobte" ratlos an. Er empfand plötzlich eine unbeschreibbare Scheu vor dieser Frau. Nichts mehr spürte er von dem Liebestaumel. War das die ganze Liebe? Er hatte Mühe, zu antworten.
*
* Die Schulsparkassen haben sich nach einem Ausschreiben des Ministeriums für Kultus und Bildungswesen, recht gut ent= wickelt; daher wird auch in den höheren Schulen die Einführung im Benehmen mit den örtlichen Sparkassen empfohlen.
„ Sibylle, ich hole dich in zwei Stunden ab. Laß mich bitte etwas allein, damit ich mich erholen kann. Dann werde ich auch besser in Stimmung sein.
Sie reichte ihm die Hand und küßte seinen Mund. ,, Sei brav, Hanserle, und denk an meine Liebe." „ Ja, du meine Königin."
* Betragen und Aufmerksamkeit werden aus den Schulzeugnissen abgeschafft? Wie das„ B. T." hört, sind im preußischen Unterrichtsministerium Erwägungen im Gange, die Zensierung von Betragen und Aufmerksamkeit aus den Schulzeugnissen zu Ostern dieses Jahres abzuschaffen.
* Einführung der obligatorischen Trichinenschau beantragt. Dem hessischen Landtag ging ein Antrag der demokratischen Abgeordneten Donat und Eberle zu, die Regierung zu ersuchen, sobald wie möglich die obligatorische Trichinenschau bei allen Schweineschlachtungen einzuführen.
* Vom Dienst suspendiert. Wegen angeblicher Verheimlichung der Unterschlagung von 23 000 Mark Kassengeldern bei der Ortsstelle Wieseck der Allgemeinen Krankenkasse GießenLand wurde der Geschäftsführer Bechtold zu Gießen vom Dienst suspendiert und die Einleitung des Disziplinarverfahrens beantragt. Bis zum Abschluß des Verfahrens wurde Bechtold beurlaubt. Es konnte noch nicht festgestellt werden, weshalb er die Verfehlungen seiner Untergebenen, die sich auf über sechs Jahre erstrecken, nicht rechtzeitig zur Anzeige brachte.
Und jetzt fand er wieder den Mut, sie in seine Arme zu nehmen.
Die Tür schloß sich. Hans Wilde war wieder allein. Er
* Eine neue Turnhalle. Eine neue Turnhalle wird gegenwärtig in der stillgelegten Wagenhalle der ehemaligen Oberhessischen Werkstatt vom Reichsbahn- Turn- und Sportverein Gießen eingerichtet. Die Halle, die etwa 600 Quadratmer faßt, soll mit einer geräumigen Bühne, Kegelbahn, einem Kleinkaliberschützenstand und vor allem mit modernen Turngeräten ausgestattet werden. Außerdem sind vor dem Gebäude ein Spiel- und Sportplay, sowie eine Aschenbahn und Tennisplätze geplant. Die Kosten der Gesamteinrichtung erfordern etwa 8000 Mark.
* Ein wissenschaftlicher Lehrgang zum Studium der Alkoholfrage für Lehrer und Lehrerinnen aller Schulen der Provinz Hessen- Nassau findet vom 28. Februar bis 4. März 1930 im Lehrerinnenheim Hohe Mark, Oberursel bei Frankfurt a. M., statt. Als Redner sind u. a. gewonnen: Dr. med. Georgi, Haus Burgwald bei Darmstadt und Prof. Dr. Strecker, Berlin. Anmeldungen zur Teilnahme nehmen das Provinzial- Schulkollegium in Kassel, sowie die Regierungen in Wiesbaden und Kassel entgegen. Die Teilnahme ist frei.
öffnete die Verandatür und setzte sich draußen neben den duftenden Blumenkästen nieder.
Das war also die alles beglückende Liebe? O nein- diese Stimmung konnten die großen Dichter nicht so begeistert be= singen.
Hans seufzte. Wann fand er Ruhe und Frieden im Leben? Wäre es besser, er würde dem Sporte ganz entsagen? Wie glücklich war er vor Jahren, als die Oeffentlichkeit keine Ahnung von seinem Dasein hatte...
Wieder hielt Hans ein Telegramm in den Händen, das dritte des Tages!
Nr. 12.
* Für Arbeitslose. Gemäß§§ 90 und 93 des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosen- Versicherung kann einem antragstellenden Arbeitslosen die Unterstützung auf die Dauer von vier bis acht Wochen versagt werden, wenn er durch eigenes Verschulden die Arbeitsstelle verliert oder wenn er während der Arbeitslosigkeit sich weigert, die ihm angebotene Arbeit cnzunehmen. Ist eine solche Sperrfrist verhängt, so wird nun nicht mehr wie seither nach Ablauf der Sperrfrist die Unterstützung automatisch angewiesen, sondern nach§ 177 Abs. 2 des Gestes ist der Arbeitslose verpflichtet, erneut Antrag auf Gewährung der Unterſtügung zu stellen, andernfalls ihm die Unterstützung nicht gewährt werden kann.
„ Hans, komm sofort zurück, dringend erforderlich! Nachrichten sind verbreitet, Du wärest Berufssportler geworden. Heuer." Da war Hans Wildes letzte Ruhe vorbei. Fort, fort von Madrid, so schnell es nur ging.
Und sein Entschluß stand fest. Noch heute verließ er Spanien, mochte aus den olympischen Spielen werden, was wollte. Er packte die Koffer, in drei Stunden ging der Zug nach Paris. Und dann weiter nach Deutschland zurück.
Hans empfand ehrliche Freude über seinen Entschluß. Es ging heim.
Sibylle? Er hatte die Tänzerin vollends vergessen. Jetzt erst erinnerte er sich ihrer.
* Hausier- und Bettelunwesen. Hier wie auch anderwärts wird von den Hausfrauen in erhöhtem Maße darüber geklagt, daß sie tagein und tagaus von mitunter recht zweifelhaften „ Händlern“ und„ Händlerinnen" überlaufen werden. Mit allem Möglichen und Unmöglichen wird im„ fliegenden Laden" ge= handelt, mit Stoffresten und Schuhriemen, Bohnerwachs und Streichhölzern, Lederfett und Holzlöffeln usw. usw. Dabei soll es auch vorkommen, daß die Verkäufer ein recht aufdringliches Gebaren an den Tag legen, ja unverschämt werden, wenn ein Kauf abgelehnt wird. Zu diesen Zeitgenossen gesellen sich die Klinkenputzer( Handwerksburschen), und auch unter dieser Zunft gibt es recht renitente Gesellen, die es als ihr Privileg auffassen, der Mitwelt auf der Tasche zu liegen und auf ihren Obolus pochen. Die Sicherheitsorgane in Stadt und Land sollen mehr ein aufmerksames Auge auf Hausierer und Landstreicher haben.
Gott ja, so ohne weiteres durfe er sie nicht verlassen. Zum Abschiedsbesuch war es zu spät. Ein brieflicher Gruß würde ja auch genügen.
Die wenigen Stunden vergingen so schnell. Schon war das Gepäck zum Bahnhof geschafft und Hans Wilde wollte sich gleichfalls dorthin begeben.
Freundlichst half ihm der dunkelhäutige Hoteldiener die letzten Habseligkeiten im Handköfferchen einzupacken.
Da wurde die Tür aufgestoßen Piet del Madrad trat ein. Sofort verschwand der Diener.
Piet reichte Hans die Hand entgegen.
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* Im Flugeisenbahnverkehr treten am 1. März verschiedene Aenderungen in Kraft, Münzen und Papier mit Geldwert sind bedingt zugelassen. Dagegen werden Gegenstände im Einzelgewicht von mehr als 100 Kilo und Leichen von der Beförde cung ausgeschlossen.
* Die hessischen Konkurse und Vergleichsverfahren 1929. Nach den nunmehr vorliegenden amtlichen Unterlagen für 1929 hat sich die Zahl der Konkurse im Volksstaat Hessen gegenüber dem Jahre 1928( 113) um beinahe die Hälfte vermehrt. In nicht weniger als 191 Fällen mußte das Konkursverfahren eröffnet werden, ein Ausdruck für die schwierige Wirtschaftlage. Auch die Zahl der Vergleichsverfahren hat sich gegenüber dem Vorjahr( 46) beinahe verdreifacht.
,, Aber bester Freund, was höre ich? Sie wollen Madrid verlassen?"
Hans erwiderte den Händedruck.
*
Feuerlöscher in Kraftfahrzeuganlagen. Es sind Zweifel darüber entstanden, welche Löschgeräte im Sinne des§ 29 der Verordnung über den Bau von Anlagen zur Unterbringung von Kraftfahrzeugen als„ geeignetes Löschgerät", das für jeden Kraftwagenraum bereit zu halten ist, zu bezeichnen sind. Jm Sinne dieser Vorschrift können u. a. Schaumlöscher, Trockenlöscher, Tetrachlorkohlenstofflöscher als geeignet angesehen werden, vorausgesetzt, daß das betreffende Fabrikat als geeignet zum Löschen von Mineralölbränden ausdrücklich anerkannt ist. Die Löscher müssen etwa 70-80 Liter Schaum erzeugen oder etwa 4 kilogramm Löschpulver oder mindestens 2 Liter Tetrachlorkoblenstoff enthalten. Die wirksame Wurfweite( nicht die tatsächliche) muß mindestens drei Meter betragen. Das Löschgerät muß sofort greifbar und betriebsfertig an oder in dem betreffenden Raum angebracht sein.
Die Zahnzwischenräume als Sitz übelriechender Speisereste reinigt man zweckmäßig mit der eigens dafür konstruierten Chlorodont- Zahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt in zwei Härtegraden von höchster Qualität 1 Rmt., Kinderbürste 60 Pfg. Nur echt in hygienischer blau- weiß- grüner Originalpackung.
Aus Nah und Fern.
Klein- Linden bei Gießen. Jm Kreise einer großen Zahl Kinder, Enkel und Urenkel feierten die Eheleute Konrad Lotz das Fest der diamantenen Hochzeit in guter körperlicher und geistiger Frische. Der Reichspräsident, die hessische Staatsregierung und der Gießener Kreisdirektor hatten Glückwünsche übersandt. Das evangelische Landeskirchenamt erfreute das Ehepaar mit einem künstlerischen Gedenkblatt.
,, Herr del Madrad, ich muß. Es gehen Dinge vor, die meine Heimkehr unbedingt notwendig machen."
Ratlos blickte Piet den Deutschen an.
,, Und ich glaubte, Ihren Start als Professional zur besonderen Sensation der spanischen Spiele zu gestalten."
Aschfahl im Gesicht werdend, prallte Hans einen Schritt zurück.
„ Herr, was reden Sie?"
Erstaunt schwieg Piet wenige Sekunden und schüttelte be= denklich den Kopf. War der deutsche Sportler unter dem Einfluß des südländischen Klimas irre geworden?
Hans bemerkte die grenzenlose Verlegenheit des Spaniers wohl. Herrgott, wie spielt das Schicksal. Er biß die Zähne zusammen.
„ Herr del Madrad, wissen Sie, wer ich bin?" „ Ja——“
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,, Kennen Sie meine Leiden in Deutschland?" „ Ja——“
,, Und dann wagen Sie es, so zu sprechen?"
Piet schwieg. Vergeblich suchte er Wahrheit in diesem verworrenen Bilde zu schaffen. Er wandte sich zum Gehen. „ Ich finde keine Entgegnung, Herr Wilde, sprechen Sie mit meiner Schwester."
Hans trat ihm entgegen und hielt seinen Arm. ,, Was wissen Sie?"
,, Regen Sie sich bitte nicht auf, Herr Wilde. Setzen Sie sich. Wissen Sie nistt, was Sie die letzte Nacht getan haben?" Ein flammende Röte überflog Hans Wildes Gesicht. „ Herr del Madrad- ich verstehe Sie nicht." ,, Jch Sie noch weniger, Herr Wilde."
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Hans schwieg und versuchte noch einmal die Ereignisse der vergangenen Nacht zu überblicken.
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,, Verzeihung, Herr del Madrad, hat Sie Ihr Fräulein Schwester über alles unterrichtet?"
Hans blickte auf.
„ Ja, und ich hatte die Absicht, Sie als fünftiger Schwager zu begrüßen."
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Fortsetzung folgt.
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