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Eamstag, den 7. Juni 1930.

Aufhebung der Wohnungszwangs,

wirtschaft in Italien.

Der 1. Juli 1930 wird in der Geschichte Italiens ein denk­würdiger Tag bleiben: an ihm wird die Wohnungszwangswirt­schaft in Italien restlos beseitigt. Das heißt, noch ist es ja nicht so weit, es fehlen noch einige Wochen bis zu diesem Termin, der den auch in Italien schwer geprüften Hausbesitzern endlich ihr volles Recht wieder zuteil werden lassen soll. Aber Mussolini hat es gesagt, und er hat es erst vor wenigen Wochen noch einmal dem italienischen Reichsverband der Hausbesitzer ousdrücklich und schriftlich bestätigt: ab 1. Juli 1930 wird die gesamte Gesetzgebung zum Schutze der Mieter mit einem Schlag beseitigt werden.

Die Frage, die man sich in Deutschland zweifelsohne jetzt stellen wird, ist die: wie ist es möglich, daß in Intalien die Wohnungszwangswirischaft aufgehoben werden kann, daß die italienische Regierung den Mut aufbringt, von heute auf mor­gen, ohne die notwendigsten Vorsichtsmaßregeln, sämtliche Mie­terschutzgesetze außer Kraft zu setzen, während doch die deutsche Regierung, oder besser gesagt, die deutschen Regierungen darin sind sich die zahllosen Regierungen der letzten Jahre in Deutschland alle gleich geblieben, daß sie die Aufhebung der Zwangswirtschaft für unmöglich hielten stets versicherten, daß an eine Aufhebung der Wohnungszwangswirtschaft noch nicht gedacht werden könne?

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denn

Selbstverständlich werden unsere Regierungsbürokraten so­fort sagen: ja, in Italien, das ist etwas ganz anderes!( Die gewöhnlichste und einfachste aller Ausreden, wenn jemand sich um etwas Unbequemes herumbrücken will). Man kann doch nicht die dortigen Verhältnisse ohne weiteres auf die deutschen übertragen! Und was derlei schöne und nichtssagende Einwände mehr sind.

Mit Verlaub, was ist denn in Italien so anders an dem dortigen Wohnungsmarkt, daß dort jede Fessel aufgehoben wer­den kann, während man das in Deutschland nicht tun zu fön­nen glaubt? Die Ursache war dort genau die gleiche: der Weltkrieg, der jede Bautätigkeit zum Erliegen brachte. Er zwang, genau wie in Deutschland, nach Beendigung des Krie­ges zu gesetzlichen Verordnungen zur Regelung des Wohnungs­marktes, welche mit steigender Wohnungsnot immer schärferen Charakter annahmen, um dann nach Ueberwindung der aller­ärgsten Schwierigkeiten wieder allmählich in mildere Formen überzugehen ganz wie in Deutschland auch. Man wird hof­fentlich nicht mit dem Einwand kommen, Italien habe den Krieg gewonnen und sei daher in besserer wirtschaftlicher Ver­fassung. Den Weltkrieg hat nur ein Land gewonnen, Amerika. Die sogenannten Siegerstaaten" sind in Europa mehr oder weniger genau so kümmerlich daran wie das besiegte Deutsch­land. Italien gehört zu den ärmsten Staaten in ganz Europa. Wer das nicht glaubt, der sehe sich einmal das Budget der Städte an: Rom mit seinen 875 119 Einwohnern, die es am 1. Januar 1928 zählte, hatte im gleichen Jahre einen Haus­halt, der auf der Aktivseite mit 634 Millionen Lire abschloß, das sind nach deutschem Gelde 139 Millionen Reichsmart, und Turin hatte bei 547 832 Einwohnern im Jahre 1928 sogar nur 345 Millionen Lire oder 76 Millionen Reichsmart zu verzehren. Ein Vergleich mit dem Budget deutscher Städte wird den Un­terschied beweisen!!!!!

Man hat auch nicht etwa in Italien mehr gebaut, als in Deutschland. Auch das stimmt nicht, vielmehr hält sich die Bau­tätigkeit in Italien etwa in gleicher Höhe oder genauer ge­sagt, noch etwas unter der deutschen. In Italien ist genau so wie in Deutschland der Zug vom Lande in die Stadt, vor allem in die Großstadt, in Erscheinung getreten, eine Erschei­nung, die Mussolini mit den schärfsten Waffen zu bekämpfen suchte, allerdings ohne Erfolg. Woraus hervorgeht, daß gegen Naturgesetze auch die Diktatur wenig hilft. Man hat auch in Italien durch allerlei behördliche Vorschriften die private Bautätigkeit verkümmert, wenn vielleicht auch nicht so sehr wie in Deutschland. 14 Prozent aller Bauten wurden im letz­ten Jahre von Genossenschaften, 32 Prozent von Aktiengesell­

Der Verlauf der Feuerschußwoche. Die von der Arbeits- und Interessengemeinschaft deutscher Feuerwehrorgane vom 27. April bis 4. Mai veranstaltete Feuerschutz- Woche hat, wie bereits jetzt zu überblicken ist, über­all, wo sich die Feuerwehren gemeinsam mit allen sonstigen an der Feuerverhütung und Feuerbekämpfung interessierten Stellen in den Dienst der Sache gestellt haben, einen erfolgreichen Ver­lauf genommen. Neben den Feuerwehren gebührt besonderer Dank hierfür den Reichs- und Länderbehörden, den großen Be­rufs- und insbesondere Wohlfahrtsorganisationen und vor allem auch der deutschen Presse.

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In dem größten Teil der Großstädte und wohl fast in allen Mittel- und Kleinstädten und ganz besonders in den Dör­fern auf dem flachen Lande wurde die Bevölkerung in der Woche vom 27. April bis 4. Mai durch von den Feuerwehren ver­anstaltete Umzüge, praktische Vorführungen, wie Löschproben, Rettungsaktionen, durch Abhalten von Vorträgen zum gro­ßen Teil mit Lichtbildern oder Filmen, durch die in großer Zahl in den örtlichen Zeitungen erschienenen Notizen, belehrenden Auffäße und sonstigen Artikel zur Feuerschutz- Woche, sowie durch Verbreitung der offiziellen Aufklärungsbroschüre zur Feuerschutz- Woche ,, Feuerverhütung! Das Büchlein für alle" in Millionen Exemplaren auf Zweck und Sinn der Veranstaltung und auf die Notwendigkeit und Möglichkeit der Feuerverhütung aufmerksam gemacht. Ganz besonderes Interesse wurde den Veranstaltungen seitens der Schulen entgegengebracht; im Unter­richt wurde in zahlreichen Fächern auf die Feuersgefahren und deren Verhütung hingewiesen.

Es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß diese erfolgreiche Durchführung einer großangelegten und großzügig durchgeführten Werbung für den Feuerverhütungsgedanken, die gleichzeitig in allen Teilen des Deutschen Reiches bei allen Kreisen der Be­völkerung einsette, für die Zukunft praktische Erfolge dadurch zeitigen wird, daß die Zahl der Brände, die in den letzten Jah­

,, Gießener Zettang"

schaften, 5 Prozent von öffentlichen Verbänden und 49 Prozent von Privatunternehmern gebaut. Allenfalls könnte man als wesentlichen Unterschied zwischen Italien und Deutschland an­führen, daß der Jtaliener an primitiveres Wohnen gewöhnt sei, also keine so großen Ansprüche an die Wohnung stelle. Das stimmt gewiß, und tatsächlich kommen nach der Zählung vom 31. 12. 29 auf die 925 016 Einwohner, die Rom jetzt hat, nur 673 241 Wonräume, das sind also 1,37 Einwohner pro Raum! Man vergleiche damit die Wohndichte deutscher Städte, und man wird finden, daß der deutsche Mieter im Vergleich dazu fürstlich wohnt.

Und trotzdem wird Mussolini nun am 1. Juli 1930 definitiv die Wohnungszwangswirtschaft in Italien ohne den geringsten Rückstand aufheben. Sind die Vorraussetzungen dafür gege­ben? Nach der Auffassung deutscher Behörden wären sie es nun und nimmermehr. Aber Mussolini weiß, daß eine Verlänge der Zwangswirtschaft das Uebel nicht mehr verringern, sondern höchstens noch vermehren kann. Er weiß, daß eine Gesundung der Wohnungsverhältnisse allein aus Privatinitiative kommen kann, und daß Privatinitiative durch Zwangsbewirtschaftung stets verkümmert, statt gefördert wird. Darum hat er auch in seinem Grundgesetz des faschistischen Staates, der, Carta del Lavoro" gesagt:

der Staat hat sich in die Produktion der Privatwirtschaft nur dann einzumischen, wenn politische Interessen auf dem Spiele stehen oder die Privatinitiative mangelt(§ 10). Beides ist auf dem Gebiete des Wohnungswesens nicht mehr der Fall, also fort mit der Wohnungszwangswirtschaft.

Ja, aber die Uebergangszeit, hört man jetzt die Aengstlichen sagen! Auch dafür ist in Italien gesorgt worden. Mussolini hat den Hausbesiz sofort wissen lassen, daß er sich im eigensten Interesse seiner wirtschaftlichen und sozialen Verantwortlichkeit bewußt bleiben und den Uebergang von der Zwangswirtschaft zum ,, normalen" Wohnungsmarkt durch denkbar geringe Kündi gung und Mietsteigering erleichtern müsse. Freiheit dürfe nicht in Schrankenlosigkeit ausarten. Das ist alles, was von Regierungs wegen für den Uebergang vom alten zum neuen System verfügt wurde. Mussolini hat es anerkennenswerter­weise auch den Hausbesitzerverbänden selber überlassen, Normen für die: Uebergangszeit aufzustellen. Diese sind von den Haus­besitzern auch prompt aufgestellt worden und haben etwa fol­genden Inhalt:

1. Vermeidung von Kündigungen, wenn irgend möglich. Be­graben etwaiger früherer Zwistigkeiten mit den Mietern, die nur durch die Zwangswirtschaft hervorgerufen wurden. 2. Keine zwangsweise Räumung außer nach erfolgter Jnan­spruchnahme der gütlichen Vergleichsmöglichkeiten. Hierzu werden Vergleichskommissionen gebildet, jedoch unter der ausdrücklichen Bestimmung der Regierung, daß in ihnen teine staatlichen Funktionäre oder Gemeindeorgane beteiligt sein dürften. Sie sollen nur den Zweck haben, die Parteien in Verbindung zu bringen, und vermittelnd zu wirken.

3. Die Mietpreise sollen sich tunlichst in Höhe der Vorkriegs­preise zuzüglich der inzwischen eingetretenen Verteuerung der Lebenshaltung bewegen.

4. Unerläßliche Mietsteigerungen sollen nicht auf einmal, sondern sutzessive vorgenommen werden.

5. Freiwerdende Wohnungen sollen bei sonstigen gleichen Vor­aussetzungen den bedürftigsten Familien zugeteilt werden. 6. Beim Abschluß neuer Mietverträge möglichst versöhnliches Entgegenkommen.

So sorgt der Hausbesitz in Italien selber dafür, daß der Uebergang von der Wohnungszwangswirtschaft zum normalen Wohnungsmarkt möglichst reibungslos vor sich gehe. Und so läßt Mussolini, indem er auf die sittliche Kraft des Hausbe­sitzers baut, den freien Wohnungsmarkt wieder herstellen, ohne auch nur die mindesten behördlichen Anordnungen oder Bestim­mungen für die Uebergangszeit zu geben. Und was in Italien, einem Lande mit zweifellos niedrigerem Kulturniveau als Deutschland, möglich ist, das sollte in Deutschland unmöglich sein?

ren ständig im Wachsen war, und damit die Höhe der jährlich entstehenden Verluste an Menschenleben und Volksvermögen allmählich herabgemindert wird.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Nun hat der Schöpfer alle Blumen blühen lassen und selbst die Heide liegt im schönsten Schmud. Rosen und Blumen sind das Festkleid der Erde zu Pfingsten. Und es klingt und singt über die schöne Welt das Lied des Frühlings. Das ist der Geist des Schöpfers, der Geist der großen Allmacht, der immer neue Wunder schafft, der Geist des Ewigen, der aus jedem Blümlein spricht. Gerade zu Pfingsten, wo wir alle Wunder schauen dürfen, die eine Schöpferhand hervorzauberte, müssen wir suchen gehen nach dem Geiste der ewigen Tatkraft, ewigen Wirkens im Weltall, nach diesem unendlichen Gottesgeist.

Pfingsten ist das Fest dieses Geistes. Er kam einst in zagen­den Seelen und machte sie groß. Aus einfachen Männern des Volkes wurden Geisteshünen, die eine Welt des Heidentums und der Sünde in Gottesland umwandelten.

Wenn morgen die Gloden über blühende Lande läuten, dann wollen auch wir den ewigen Geist bitten, daß ein lodernd Feuer sich in allen Herzen entzünde, auf daß sie den Geist der Wahrheit erkennen mögen. Daß Gottes Geist sich ausgieße über alle Völker dieser Erde, daß die Liebe ihnen die Gabe der allen Völkern verständlichen Rede gebe. Denn Liebe muß wieder in die Welt kommen, wenn sie besser werden soll Noch steht hin­ter allen schönen Worten über Völkerbund und Völkerfrieden die Lüge. Laßt den Sonntagsschreiber heute mit dem Dichter schließen:

Seid Jünger, diesen Geist zu mehren, Der einst in Flammenzungen sprach, Daß einst bis zu den fernsten Meeren Der Welt ein Völkerpfingsten tag'!

Der Sonntagsschreiber.

Nr. 45.

* Von der Universität. Zum Ehrensenator der Universi­tät wurde anläßlich seines 70. Geburtstages der Präsident der Deutschen Gemeinschaft zur Erhaltung und Förderung der For­schung, Herr Staatsminister D. Dr. Friedrich Schmitt­Ott in Berlin ernannt.

* Von der Landesuniversität. Der ordentliche Prof. Di. Richard Laqueur hat einen Ruf für den Lehrstuhl der alten Geschichte nach Tübingen erhalten.

* Von der Polizei. Der Hauptwachtmeister Hilmar Eil­hauer Gießen wurde mit Wirkung vom 1. April ab zum Polizeimeister ernannt.

* Bestandene Prüfung. Vor der Deutschen Lebensreitungs­Gesellschaft legten Frl. G. Schuchhard und der Gefreite P. Müß ihre Prüfung mit Erfolg ab.

* Die hessischen Dekorateure, Sattler und Tapezierer haben vom 21. bis 23. Juni ihren 8. Verbandstag in Bingen a. Rhein.

* Oberhessischer Kunstverein. In den Ausstellungsräumen st vom 8. Juni bis 6. Juli eine Sammlung neuer Bilder und Zeichnungen, darunter Arbeiten von H. Will- Gießen und H. Küchel- Gießen, ausgestellt.

* Handelskammer. Das Hebregister für die Kammerbei­träge liegt vom 7. bis 16. Juni zur Einsicht offen.

* Die Reichsbank- Nebenstelle und die Bezirkssparkasse blei­ben am Pfingstsamstag von 12 Uhr ab für den Verkehr mit dem Publikum geschlossen.

* Straßenbahn- Fahrscheinheste. Die vor dem 1. Juni gül­tig gewesenen Fahrscheinhefte verlieren am 1. August ihre Gül­

tigkeit.

* Heyligenstaedt& Co. A.-G., Gießen. Der Status im Konkursverfahren der Gesellschaft zeigt eine Unterbilanz von 324 000 RM. gegenüber einem Ende 1929 errechneten Verluste von 80 000 RM. Die Passiven betragen rd. 1,3, die Aktiven 0,97 Mill. RM. Das A- K., das 1929 von 1,3 auf 0,32 Mil!. RM. zusammengelegt wurde, ist ganz verloren. Der Konfurs­verwalter rechnet nach Befriedigung der in voller Höhe abzu­deckenden Verpflichtungen von 0,64 Mill. RM. und der bevor­rechtigten Forderungen von 0,26 M11. RM., für die freien Gläubiger von 0,25 Mill. RM. eine Mindestquote von 40 Pro­zent. Nach Beendigung eines Zwangsvergleichs im Konkurse soll der Betrieb von Heyligenstaedt erhalten werden.

Aus Nah und Fern.

Mainzlar. Seit einiger Zeit herrscht hier eine starke Masernepidemie, die besonders unter den Kindern von 4 bis 9 Jahren auftritt.

Allendorf a. d. Lda. Lehrer Eimer, der über 35 Jahre an der hiesigen Volksschule gewirkt hat, trat in den wohlver­dienten Ruhestand.

Bad Nauheim. Ein junger Mann hat seinen Eltern 1700 Mark gestohlen und ist spurlos verschwunden.

Segelflüge im hohen Vogelsberg. Herchenhain. An der Spitze des wieder gesicherten Segel­flugbetriebes auf der Herchenhainer Höhe" werden diesmal die Frankfurter Segelflieger mit drei Flugzeugen und einer neuen Hochleistungsmaschine stehen, während die Frankfurter Berufsschule mit vier neuen, bereits eingeflogenen Maschinen erscheinen wird. Auch Friedberg und Mainz werden mit neuen Maschinen vertreten sein, Offenbach mit seinem ,, roten Vogel".

Wölfersheim. Am Mittwoch abend kam der beim hiesigen Kraftwerk beschäftigte 21jährige Elektro- Ingenieur W. Loos beim Montieren eines Kohlenbaggers auf bisher unaufgeklärte Weise mit der Starkstromleitung in Berührung. Er fiel um und war auch sofort tot.

Langen. Ende Juni findet hier die 50- Jahrfeier der Frei­willigen Feuerwehr und Kreisfeuerwehrtag statt.

Ein Frankfurter Juwelier geprelit. Auf raffinierte Weise wurde eines der ersten Frankfurter Goldwarengeschäfte um eine Anzahl Ringe im Werte von 28 000 RM geprellt. Im Laden erschien ein spanisches Ehe­paar, das gebrochen deutsch sprach und sich eine Anzahl Ringe vorlegen ließ. Die beiden wühlten in den Schätzen umher und ließen sich auch nebenbei einen 50- Mart- Schein wechseln. Nach längerem Aufenthalt verließ das Ehepaar den Laden. Leider erst am nächsten Tage entdeckte man den Verlust meh­rerer Ringe. Der Aufenthalt des Paares fonnte nicht mehr festgestellt werden, doch liegen Anzeichen dafür vor, daß die Fremden auch schon in anderen Städten mit dem gleichen Er­folge das Schwindelmanöver verübt haben.

Kassel. Der Wucherer Kranz, der 160 Prozent Zinjen nahm, wurde zu Jahren Zuchthaus, seine Helfer zu 2, resp. 1 Jahr Gefängnis verurteilt.

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